24.8.09

Der Main-Radweg (3) - Von Sommerach nach Würzburg

Der sechste Tag begann mit keinem guten Wetter, denn schon kurz nach unserem Start in Sommerach nieselte es. Bei leichtem Nieselregen erreichten wir Münster-Schwarzach, mit seiner bekannten Benediktinerabtei. Da gerade keine Führung war, nutzten wir die Gelegenheit in einem Vorführraum das Leben und Wirken der Benediktiner - im In- und Ausland - in einem sehr informativen Film anzusehen. Es ist schon großartig, was die Mönche leisten.

Nach der Besichtigung der großen 4-türmigen 1935 - 38 erbauten Abteikirche, besorgten wir uns in der eigenen Klosterbäckerei und Metzgerei unseren Proviant für den Tag. Wir fuhren weiter über Kitzingen nach Marktbreit, wo wir am Main dann die wohlverdiente Mittagspause verbrachten. Das ist das schöne bei Radtouren, man hält an den schönsten Stellen an und genießt die Natur.

Nach Ochsenfurt mit seiner großartigen Fachwerkhauszeile, die wir uns anzuschauen nicht entgehen ließen, erreichten wir am späten Nachmittag unser Ziel Würzburg.

Nun wurden wir schon bei der Einfahrt zur Stadt von der hochgelegenen Festung Marienberg und der Wallfahrtskirche Käppele begrüßt. Nachdem wir unser Quartier, ein "Babel-fish-Hostel" gegenüber dem Hauptbahnhof bezogen hatten, unternahmen wir noch einen Abendspaziergang durch die schöne interessante Innenstadt. Den Abend ließen wir an der Juliuspromenade bei einem guten Frankenwein ausklingen.

Das besondere Highlight an unserem letzten Urlaubstag war für uns die "Residenz", ein UNESCO-Weltkulturerbe. Sie gilt als eines der bedeutendsten Schlösser Europas und Hauptwerk des süddeutschen Barocks von Balthasar Neumann. Wir nahmen natürlich an einer Führung teil und waren überwältigt von der prächtigen Ausstattung des Schlosses; teilweise ganz frisch renoviert.

Auch besuchten wir den Dom mit seinem 7-armigen Leuchter am Eingang, sowie die Basilika "Neu-Münster" mit Kiliansgruft. Sehenswert fanden wir auch das Falkenhaus mit seinen üppigen Stuckdekorationen und die restaurierte Marienkirche - eine spätromanische Hallenkirche - mit dem Grabmahl von Tilman Riemenschneider und der Grabstätte von Balthasar Neumann. Auch die Grabstätte des berühmten Minnesängers aus dem Mittelalter Walther von der Vogelweide sollte noch genannt werden (unweit der Residenz). An seinem Grab werden heute noch Blumen niedergelegt.

Nachdem wir uns einen Kaffee mit Kuchen in einem netten Stadtcafé gegönnt hatten, wurde es höchste Zeit unsere 7-Sachen zu packen und mit den Rädern zum Hauptbahnhof zu fahren. Mit der Bahn ging es nun von Würzburg zurück nach Bayreuth um von dort mit dem Auto wieder zurück nach Ulm zu fahren.

Noch zur Information: Der gut ausgebaute und hervorragend beschilderte Main-Radweg verläuft ohne nennenswerte Steigungen. Die Wege führen hauptsächlich über ruhige, wenig befahrene Landstraßen und sind somit auch gut für Familien mit Kindern oder für wenig trainierte Radler geeignet. Wir fuhren täglich zwischen 50 und 70 Kilometer.

Zum Schluss blieben uns die 298 Kilometer Main-Radweg in 7 Tagen mit 6 Übernachtungen in sehr guter Erinnerung.

Renate und Paul für "dersenior"



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19.8.09

Der Main-Radweg (2) - Von Ebensfeld nach Sommerach

Als wir am Morgen des vierten Tages unserer Radtour in Ebensfeld starten, bald darauf den Main überqueren, stellen wir fest, dass er nun ein ganzes Stück breiter geworden ist und sich so durch die Hügellandschaft Bierfrankens windet. Die Wege sind gut zum Fahren und wir kommen somit auch gut voran.

Am späten Vormittag erreichen wir Bamberg. Nach dem Überqueren des Main-Donaukanals (beeindruckendes Bauwerk) und der Regnitz, radeln wir durch die Altstadt bis auf den Domplatz. Hier wurde gerade das Heinrichs-Fest gefeiert.

Staunend standen wir vor dem großen Dom mit seinen 4 Türmen, von Kaiser Heinrich II im Jahre 1012 gegründet. Im Inneren des Doms ist der berühmte "Bamberger Reiter" zu sehen. Nach eingehender Besichtigung und einem letzten Blick von der oberen Brücke auf "Klein Venedig", verlassen wir die Stadt mit seinen sieben Hügeln, die auch als das "Fränkische Rom" bezeichnet wird.


Nach einer Mittagspause am Main fuhren wir gestärkt weiter und erreichten am Spätnachmittag Haßfurt, unseren Übernachtungsort. Von unserem Gasthof "Mainblick" hatten wir tatsächlich einen guten Blick auf den Main. Den Abend ließen wir daher am Mainufer ausklingen, wo wir den vorbeifahrenden Schiffen zuschauten.


Am nächsten Tag verließen wir Haßfurt, schön gelegen zwischen Haßbergen und Steierwald, und fuhren dem Main entlang über Schweinfurt bis Bergrheinfeld. Von da ging es weiter auf der anderen Mainseite, durch Orte wie Grafenrheinfeld, Röthlein und Heidenfels, alle mit sehenswerten Kirchen.


Es macht einfach Spaß durch die links und rechts des Mains ansteigenden Rebhänge zu radeln. Nun erblickten wir bald hoch oben in den Weinbergen die Wallfahrtskirche "St. Maria im Weingarten". Obwohl die Sonne auf uns nieder brannte und wir schon etwas müde waren, stellten wir die Räder am Fuße des Weinberges ab und gingen die steilen Steintreppen zum Marienberg hinauf.

Glücklich es geschafft zu haben, standen wir vor der Wallfahrtskirche mit dem prächtigen Südportal. Wir betraten den Innenraum und waren überwältigt von der Schönheit der Kunstwerke Tilman Riemenschneiders: Die "Rosenkranzmadonna" und die "Hl. Anna Selbdritt" - spätgotische Pieta. Nach einer kleinen Meditation verließen wir die Kirche und genossen noch den herrlichen Ausblick auf Volkach und das Maintal.


Gegen Abend erreichten wir unser Nachtquartier "Am Engelsberg" in Sommerach. Da hier gerade ein 3-tägiges Weinfest stattfand konnten wir am Abend noch einige Schoppen des wohlschmeckenden Frankenweins genießen. Es war ein sehr fröhliches Fest und wir kam sehr schnell mit anderen Besuchern ins Gespräch und hatten viel Spaß dabei. Eine schöne Abrundung des Tages.


Renate und Paul für "dersenior"

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13.8.09

Der Main-Radweg - Von Bayreuth nach Ebensfeld


Der Heckträger für die Räder ist am Auto montiert, die Radtaschen gepackt, nun kann es losgehen, von Ulm nach Bayreuth. Wir freuen uns das Frankenland näher kennen zu lernen. Am frühen Nachmittag haben wir unser erstes Übernachtungsquartier am Stadtrand von Bayreuth erreicht, wo wir auch das Auto für die nächsten sechs Tage abstellen können.
Die Wirtsleute waren so freundlich und erklärten uns, wie wir mit dem Bus in die Innenstadt fahren können. Durch den Richard-Wagner-Park spazierten wir bis zum Festspielhügel mit dem Festspielhaus. Es war schon ein tolles Gefühl dort zu stehen wo sich die Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur trifft und von den Wagner-Enkeln begrüßt werden. Natürlich besichtigten wir das Markgräfliche Opernhaus, ein prächtiges Barocktheater, das von der Marktgräfin Wilhelmine in Auftrag gegeben wurde.
In einer Tonbildschau, die im Theater gezeigt wurde erfuhren wir viel Interessantes über das Haus. Nachdem wir in einem netten Café gemütlich Kaffee tranken und somit dem Platzregen ausweichen konnten, kehrten wir zu unserem Gasthof zurück, wo wir dann gut zu Abend essen konnten.

Der zweite Tag führte uns von Bayreuth nach Kulmbach.
nach einem guten Frühstück radelten wir guter Dinge los. Es war noch etwas kühl und regnerisch. Es ging durch kleine Dörfer über hügeliges Gelände, aber immer auf gepflasterten Straßen. Der Blick zum Himmel machte uns etwas Angst, dunkle Gewitterwolken brauten sich zusammen und wir überlegten uns schon, was wir wohl machen würden, so in freier Natur, wenn das Gewitter los ginge. Der starke Wind vertrieb jedoch die dunklen Wolken.

Als munteres Bächlein plätschert der Rote Main durch die Landschaft, bis er kurz hinter dem Dorf Mainleus, nahe Kulmbach, auf den Weißen Main trifft. Auf einer alten Bahntrasse führt der Weg dann zum Zusammenfluss der beiden. Wir waren gespannt, was uns dort erwartet. Es war ein neuer, schön gestalteter Rastplatz mit einer kleinen Holzbrücke und mehreren Informationstafeln. Natürlich machten wir Rast und genossen die Stille des Ortes.

Da wir noch kein Übernachtungsquartier hatten, traten wir kräftig in die Pedale um unser nächstes Ziel, Kulmbach, zu erreichen. Im Tourismusbüro wurde uns eine Unterkunft ca. 20 Minuten zu Fuß vom Ortskern entfernt reserviert. Nach dem Duschen, das nach so einem Radlertag die Lebensgeister wieder weckte, machten wir uns gleich auf den Weg in die Innenstadt.

Kulmbach hat eine sehr schöne Altstadt und ist auch bekannt durch seine Brauereien und dem deutschen Zinnfigurenmuseum, das sich in der Plassenburg befindet. Diese mächtige Burg, hoch über der Stadt, ist das Wahrzeichen von Kulmbach.
Müde vom Radeln und von den Besichtigungen konnten wir gut schlafen.

Beim Frühstück noch ein kurzes Gespräch mit dem Wirt über die Stadt Kulmbach und dann ging es wieder los. Leider regnete es schon und wir mussten den Regenschutz über die Packtaschen spannen. Wir zögerten nicht lange und fuhren trotzdem los.

Der Regen hielt nur eine knappe Stunde an. Dank guter Radlerbekleidung waren wir bald wieder trocken, der Himmel hellte sich bald auf, aber der Gegenwind blieb. Gegen Mittag erreichten wir dann Lichtenfels, die deutsche Korbmacherstadt.Hier legten wir auf dem Markplatz eine Pause ein. Gestärkt setzten wir uns wieder auf´s Rad, denn es ging nun bergauf.

Von weitem sahen wir ganz oben auf der Anhöhe die Wallfahrtskirche "Vierzehnheilige". Meine Frau ahnte, dass das für sie absteigen und schieben heißt. So kam es dann auch. Aber auch ich musste die letzten 200 Meter vom Rad absteigen.

Als wir vor der großartigen Barockkirche standen, waren die Anstrengungen vergessen und wir waren ganz glücklich, diese wunderschöne Kirche, erbaut von dem berühmten Baumeister Frankens, Balthasar Neumann, besuchen zu können.

Ergriffen waren wir, als wir eine Wallfahrergruppe, die bereits 40 km gepilgert war, in die Kirche einzog um Gottesdienst zu feiern und wir dabei bleiben durften. Nach der Weiterfahrt über Bad Staffelstein erreichten wir Ebensfeld, wo wir im Gasthof "Neuner" übernachteten.

Renate und Paul für "dersenior"

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22.6.09

Paris - Die Farben vom Place du Tertre

Jeder kennt die Bilder die auf dem Place du Tertre gemalt werden. Motive, als ob es in Paris immer bzw. oft regnet. Schlanke Damen mit Schirm sieht man auf den Boulevards und alles spiegelt sich auf der Straße und an den Fassaden; aber es gibt auch noch andere Bilder. Den Malern so über die Schulter zu schauen, oder sich selbst malen lassen, das macht schon Spaß und man kann herrlich die Zeit vertrödeln, unglaublich.

Der Place du Tertre ist ein ehemaliger Gemeindeplatz auf dem Montmartre und hat überhaupt nichts großstädtisches. Für Touristen sieht es aus wie in einem französischen Dorf. vielleicht macht aber gerade das den Reiz des Platzes und des Viertels aus.


Auch wenn es morgens noch ziemlich ruhig ist, kommen mit den ersten Malern auch die Touristen und dann wird es wirklich lebendig. Wer da alles was malt, man kann stundenlang zusehen. Und wenn der Hunger kommt, dann warten schon viele kleine Restaurants auf Sie. So kann man dann auch vor dem Restaurant mit dem Blick auf den Platz das ganze Ambiente genießen. Hier kann man einen großen Teil des Tages verbringen und merkt nicht, wie die Zeit vergeht.


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14.4.09

Paris sagt heute Glückwunsch Monsieur Eiffel

Das war beileibe nicht immer so. Als Gustave Eiffel und Architekt Stephen Sauvestre ihr Turmbau-Projekt angehen wollten hagelte es erst einmal Spott und Hohn von der Pariser Bevölkerung, die zudem gegen diesen "Schandfleck" heftigst protestierte. Sogar Fabrikschornstein wurde er genannt.

Heute wissen natürlich nicht nur die Pariser, dass sie mächtig Glück hatten, dass Eiffel sich nicht von seinem Turm hat abbringen lassen. Allerdings begriffen das die Pariser überraschend schnell. Schon rund um die Weltausstellung 1889, als er gebaut wurde, und übrigens auch zum Jubiläum der französischen Revolution, wurde der Turm zum Publikumsmagnet. Fast 2 Millionen Menschen stiegen auf und ließen die Kassen klingen. Man konnte feststellen, bereits nach der Einweihung waren dreiviertel der Kosten eingefahren.


Spätestens dann, wenn die Kassen klingen wussten es natürlich alle, dass so ein Bauwerk schon immer her musste. Und dann kam auch Stolz, denn von 1889 bis 1930 war der Eiffelturm der höchste Turm der Welt. Erst dann wurde er in der Höhe vom Chrysler Building in New York abgelöst.


Uns allen ist es aber ziemlich egal, welche Höhen-Rangstellung der Eiffelturm in der Welt einnimmt. Der Eiffelturm ist für viele einfach Paris und Paris ohne Eiffelturm, das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen.


Da die Ferientage über Ostern oft zu Städtereisen genutzt werden ist Paris natürlich eine Adresse die ganz vorne angesiedelt ist. Vor allen Dingen an seinem 120. Geburtstag.

Na dann: Herzlichen Glückwunsch Paris, und Glückwunsch Monsieur Eiffel.


Hier können Sie noch einige alte Fotos ansehen. Sehr empfehlenswert. www.stern.de

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5.2.09

Wo liegt Port Louis

Wenn Sie gefragt werden wo Paris, Rom oder Moskau liegt und Sie sagen es ganz genau, dann ist das kein großes Kunststück. So bekannte Städte, die fast jeden Tag in den Nachrichten genannt werden kennt man. Die meisten von uns waren auch schon als Tourist dort.

Schaut man über Europa hinweg, dann wird die Sachlage schon anders. Ok, wo New York, San Francisco oder Rio liegt, da sind wir uns auch ganz schnell einig. Aber wenn wir nach Afrika und zu den Inseln drum herum gehen fällt uns nicht mehr viel ein. Ja, Kairo, wegen der Pyramiden oder Johannesburg wegen der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft. Aber wissen Sie genau wo Port Louis liegt? Oder Brazzaville, N´Djamena, Conakry usw. usw.?


Die kommen zwar nicht jeden Tag in den Nachrichten, werden aber auch genannt. Falls Sie Lust verspüren, sich mal auf den neuesten Wissensstand zu bringen, probieren Sie´s! Es macht sogar Spaß.


Hier klicken! www.q-world.de

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21.1.09

Die südlichen Früchtchen

Besonders fallen mir in den Lebensmittelmärkten im Winter die Südfrüchte auf. Natürlich liegt das daran, dass auf der südlichen Erdkugel Sommer ist und von dort viele der Früchte zu uns kommen. Vielleicht aber schwingt etwas die Sehnsucht nach warmem Wetter und Urlaub mit.

Manchmal erkennt man die eine oder andere Frucht und dann kommen doch Bilder aus dem Urlaub oder von einer schönen Reise in den Süden. Aber kennen Sie all die großen und kleinen Früchte? Oft in bizarren Formen und Farben. Wunderschön anzusehen und trotzdem traut man sich oft nicht, sie zu kaufen.

Was ist denn das? So heißt es oft ganz schnell. Aber man ist hin und her gerissen; soll man kaufen oder nicht? Dann liest man den Namen und denkt sich: Noch nie gehört!
Inzwischen kennt man aber dann doch schon einige. Kennen Sie sie auch , die kleinen Verführer? Wenn Sie es einmal testen wollen, klicken Sie unten auf die Seite. Dann werden Sie es erfahren.
Eine Geschmacksprobe liegt allerdings nicht dabei. Probieren muss man sie schon im Original.

Hier der Test für Sie:
www.stern.de

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8.12.08

Entspannung pur in Hittisau

Winterurlaub ist nicht nur Skifahren, man kann auch sehr gut entspannen. Landschaft und Essen genießen, etwas spazieren gehen oder einfach nur faulenzen. Das tut dem Gemüt und der Seele gut. Wenn man es schafft, so richtig los zu lassen, dann kommt man tatsächlich auch erholt aus dem Urlaub. Was nicht unbedingt immer der Fall ist, wie man weiß.

Direkt aus dem Süden Deutschlands, nähe Bodensee, kommt man beim Grenzübertritt nach Vorarlberg und hier zuerst in die Bregenzer-Dornbirner Gegend mit den verschiedenen Tälern und Orten, die alle zu empfehlen sind. Ein Ort davon ist Hittisau. Hier ist man zwar nicht im Hochgebirge, dafür haben viele Stellen in der Umgebung "Postkartenidylle". Sanfte Berge, überzuckerte Wälder, manchmal eine Fichte malerisch zu freien Hängen gestellt oder Hütten und Zäune verschneit. Manchmal könnte man meinen, das ist alles speziell so arrangiert worden.


Aber das sind die "Kleinigkeiten", die oft einen Urlaub zu einem Erholungsurlaub machen. Und die Krönung des Ganzen ist eine Schlittenfahrt durch diese schöne Landschaft. Gönnen Sie sich doch mal so eine Erholung. Es wird Ihnen gut tun.


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19.10.08

Der Dom zu Brandenburg

Bereits von außen beeindruckt die gesamte Anlage. Der riesige Dom mit seinen vielen kleinen rotbraunen Backsteinen strahlt eine Ruhe und Beständigkeit aus, die nur solchen alten Gotteshäusern eigen ist.
Wie von selbst drängt sich dabei die Frage auf, wie viele Backsteine wohl gebrannt werden mussten und wie mühsam der Bau selbst war. Diese Frage aus der schnelllebigen Jetztzeit beantworten zu wollen ist müßig. Einen Bau zu Ehren Gottes zu errichten fragt nicht nach Zeit und Aufwand.



Völkerwanderungen prägen durch Jahrtausende die Geschichte Europas. So auch die Geschichte des Landstriches zwischen Elbe und Oder. Noch vor 1000 folgten den abrückenden Germanen die Slaven später kamen die Deutschen in dieses Gebiet wieder zurück.
An dem Ort, auf dem Brandenburg erstand, verzweigt sich die Havel
und bot durch die Inseln gute Siedlungsmöglichkeiten. Die wendischen Haveller (Havelslaven) hatten auf der heutigen Dominsel ihre Hauptburg, die Brennaburg, und kontrollierten zwei sich kreuzende Handelswege - zwischen Ost - und Westeuropa.
Ohne auf die Geschichte weiter einzugehen sei gesagt, dass nach heftigen Kämpfen 948 durch Otto den Großen das Bistum Brandenburg gegründet wurde. Bis zur Grundsteinlegung des Domes verging aber noch viel Zeit. Im Jahre 1165 war es dann soweit, dass man, wie damals üblich, mit dem Ostteil begann.

Dieser Teil war dann 1180 soweit erbaut, dass bereits Gottesdienste abgehalten werden konnten.
Viel Zeit ging ins Land bis dann der erste Bau, eine dreischiffige romanische Basilika, fertig war. Der Orden der Prämonstratenser hielt inzwischen Einzug, der auch schon in Magdeburg zuhause war. Wie bei anderen alten Kirchen, wurden im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Veränderungen vorgenommen und die gotische Bauweise (Backsteingotik) von heute entstand erst viel später.

Natürlich befindet sich unter dem Altarraum ein Krypta und auch die Bunte Kapelle sei genannt. Beachtenswert sind auch die schönen Kapitelle. Bei einem Rundgang durch den Dom, zu dem man sich auch Zeit nehmen sollte, gibt es manches bemerkenswerte Detail, an dem man einfach "hängen bleibt".

Wenn Sie einmal in die Havelstadt kommen, nehmen Sie sich die Zeit in den Dom zu gehen, es lohnt sich.

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28.8.08

Senioren - die etwas anderen Reisekunden

Der Anteil der Rentner liegt in der Bundesrepublik bei knapp 20 % der Bevölkerung. Grund genug, dass sich die Reiseveranstalter besonders um diese Klientel kümmern.

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13.8.08

Neuseeland für daheim gebliebene

Jeder macht gern Urlaub, aber nicht jeder will gleich auf die andere Seite unserer Erde. Neuseeland kennen viele aus Filmen. Ein ganz bekannter Streifen ist "Der Herr der Ringe". Dabei ging einem die wunderschöne Landschaft fast unter die Haut.
Einige Aussteiger aus Deutschland haben sich auch schon dorthin abgesetzt und irgendwie muss die große Insel doch eine gewisse Anziehung haben. Immer wieder hört und liest man von ihr. Für die, die etwas von ihr sehen wollen, ist das kleine Video.

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6.8.08

Abends schmeckt es doch am besten

Bei jedem Urlaub im Süden steht es bei uns zur Diskussion, bei jeder Abnahmekur fragt man es sich und überhaupt ist es ein ständiges Thema: Macht spätes Essen dick.

In meiner Jugendzeit kannte man dieses Thema überhaupt nicht und wenn es einmal gestreift wurde hieß es :Morgens wie ein Kaiser, Mittag wie ein König und abends wie ein Bettelmann. Dass das so auch nicht stimmt, wissen wir. Dennoch fragen sich die meisten Deutschen und die, die auch nördlich der Alpen wohnen immer wieder, nehme ich mehr zu wenn ich abends richtig gut esse? Und das macht ja eigentlich viel Spaß und soll man sich denn jeden Spaß verderben, wo man sich sonst nichts gönnt?

Gern hört man, dass die den ganzen Tag über eingenommene Nahrungsmenge entscheidend ist, nicht unbedingt wann ich die Portion zu mir genommen habe. Also den ganzen Tag nichts und abends wird reingehauen. Etwas Misstrauen bleibt (Kaiser,.....; so dumm waren die Alten nun doch auch nicht). Und gleichzeitig wissen wir auch, dass alles nicht ganz so einfach ist, wie es in den vielen Zeitschriften steht.

Der wichtigste Punkt bei diesem ewigen Thema "Essen" ist doch: Es soll Spaß machen und wer hinterher glücklich und zufrieden ist - was will man mehr. Und damit sich dabei nicht doch das schlechte Gewissen, dieser Unhold, einschleicht gibt es ein paar Tipps, die man ohne Probleme beachten kann, ohne sich den Spaß am Essen zu verderben.
www.gesundheit.de

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30.7.08

Supervogel A-380

Sie werden es auch gesehen haben, die Auslieferung des ersten A-380. Alles was an Luxus beim Fliegen aufgeboten werden kann, ist drin. Machen Sie einen kleinen Rundgang ums Flugzeug, im Passagierraum und hören Sie, was die Flugbegleiterinnen sagen.

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28.7.08

Chinas Wasserdörfer

China ist ein Land mit so breit gefächerter Landschaft und Kultur, dass wir immer wieder staunen. Mit der Olympiade fällt manches mehr in den Blickwinkel als sonst. So auch die Wasserdörfer, die selbst bei den Chinesen etwas ins Hintertreffen gerieten. Sieht man doch sonst nur das aufstrebende Shanghai oder andere Megastädte. Ein kleiner Text mit schönen Bildern lädt zum verweilen ein.
www.stern.de

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9.7.08

Des Deutschen liebste Insel

Mallorca und Deutschland, das ist schon so etwas wie eine Liebesheirat. Ein neuer Bildband frischt die Liebe wieder auf mit schönen Bildern und Musik. Sehen und hören Sie mal rein!
www.zeit.de

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8.5.08

Urlaub auf Balkonien

Ein kleiner Urlaub auf Balkonien, auch wenn es nur das Wochenende oder verlängerte Wochenende ist, ist nicht nur erholsam, es erfreut Geist und Herz. Wenn dazu noch eine schöne Bepflanzung in den Balkonkästen beiträgt, dann ist das schon wirklich mehr als nur Freizeit, auch wenn es zuhause ist.
Einige Tipps zu einer schönen Bepflanzung stellt ihnen das Video vor.

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