11.8.09

Ohne Gentechnik

Na, hoffentlich! Oder wird uns wieder etwas vorgegaukelt, um den Verbraucher zu beruhigen? Das Siegel gibt Sicherheit, so unsere Landwirtschaftsministerin, dass in den Nahrungsmitteln keine gentechnisch veränderten Bestandteile sind, auch nicht in Spuren.

Damit das auch klappt, wird extra ein Verein gegründet, der sich um die Reinhaltung kümmert. Dieser Verein besteht aus Mitgliedern der Lebensmittelwirtschaft, also aus denjenigen, die die Lebensmittel produzieren und daran verdienen. Ein Schelm, der böses denkt - denn Wirtschaft und Industrie sind ja so darauf bedacht, dass wir nur einwandfreie Ware kaufen können.


Sehen wir uns mal den Honig und die Bienen an. Daran kann man immer am besten sehen, ob solche Versprechungen eingehalten werden können oder noch sonst einen Sinn machen. Jeder von uns weiß, dass die Bienen keine Schulung genossen haben, was ist z. B. Genmais und was nicht und jede Biene darf zum Glück ohne Zertifizierung der Industrie umherfliegen wie sie will und das ist gut so.


Und so weiß jeder sehr schnell , dass der Sicherheitsabstand von 300 Meter zwischen Genmais und normalem Mais ein Witz ist, wenn die Bienen bis zu 8 Kilometer fliegen. Die genetischen Pollen können im Honig ganz schnell nachgewiesen werden. Toll, ruft dann vielleicht einer vom neu gegründete Verein, die Kontrolle funktioniert; der Honig darf dann aber nicht verkauft werden.


So ging es schon einem Imker, der dann per Gerichtsbeschluss, seinen Honig als Sondermüll entsorgen durfte und dadurch in seiner Existenz bedroht wurde. Die Imker haben mit den Herbiziden schon genug Probleme und nun kommt noch die Gentechnik dazu. Alles in allem führt das dazu, dass die Bienen geschwächt werden, ihr Immunsystem angegriffen wird und sie letztlich sterben.


Zu was brauchen wir einen Verein, der uns vor Gentschnik-Produkten schützen soll, wenn es doch besser wäre erst gar keine genveränderten Pflanzen auszusäen? Denn die, die einen Nutzen aus diesen Produkten ziehen, ist die Industrie und nur die, sonst kein Mensch.

Wenn uns allen wirklich bewusst ist, dass die Honigbiene
über 75 % an sämtlichen Bestäubungen beteiligt ist und statt sie dafür zu hegen und pflegen wir sie mit allerlei Giften schwächen bzw. ausrotten, dann darf doch gefragt werden, warum unser Landwirtschaftsministerium trotz besseren Wissens pro Industrie und nicht pro Verbraucher ist. Oder?

Weitere Artikel: Bonn und die toten Bienen

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7.12.08

Das Fenster im Fluss

Wenn Sie mit ihren Kindern oder Enkeln über Weihnachten etwas unternehmen wollen, dann schlage ich einen Besuch im Aquarium vor. Hier ist es warm und trocken und Fische begeistern jung und alt. Und wenn die Kinder auch noch die Fische aus dem Film "Findet Nemo" sehen, dann sind sie total begeistert.

Eine andere Art von einer "Wasserlandschaft mit Fischen" kann man im Ulmer Tiergarten sehen. Hier läuft man quasi durch das Aquarium durch und die Fische schwimmen auch über einem drüber weg. Das ist ein ganz phantastisches Gefühl und man kann dazu die Fische auch noch von unten sehen. Die Besonderheit dieses Aquariums ist, dass hier nur heimische Fische zu sehen sind.


Ich kann Ihnen sagen, die allermeisten Leute wissen überhaupt nicht, was wir für schöne Fische in unseren Gewässern haben. Zum Beispiel, den Sterlet, ein ganz eleganter Schwimmer, oder der Flusswels, der macht den Eindruck, dass er ständig etwas zum Fressen sucht. Der Stör sieht von unten aus wie ein kleiner Hai - also so sehe ich das. Oder den langsamen Karpfen neben Schleie, Barben und Zander. Ach ja, den Hecht nicht zu vergessen, auch so ein ganz Eleganter. Ja, so könnte man gerade weiter erzählen.

Die Fische werden zudem noch auf Tafeln gezeigt und so können Sie den Kindern die Fische und die richtigen Namen dazu sagen.
Sie werden sehen, der Besuch lohnt sich und macht Spaß.
Ach, übrigens, bei so vielen Fischen - es gibt auch noch andere Tiere zu sehen. Der Nachmittag ist wieder gerettet.


www.tiergarten.ulm.de

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11.8.08

Tiere haben auch Gefühle

Jeder Hundehalter oder Katzenliebhaber weiß es, das Tier fühlt mit. Ob es nun um "Herrchen" oder "Frauchen" geht oder um einen Artgenossen, man trauert mit und freut sich mit. So ist es auch bei den Tieren in freier Wildbahn. Die schönen Fotos werden Ihnen gefallen.
www.zeit.de

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