16.7.09

Ryoan-ji - in der Ruhe liegt die Kraft


In der Ruhe liegt die Kraft, heißt es so schön und man denkt, wenn das nur so einfach wäre. Gerade jetzt im oder noch vor dem Urlaub. Alles muss noch vorher erledigt werden als gäbe es kein danach. Im Urlaub ist auch nicht nur Ruhe angesagt, da müssen diese oder jene Aktivitäten unternommen werden. Und nach dem Urlaub, bis man alles wieder auf der Reihe hat ist man schon wieder urlaubsreif.

Diese Gedanken gingen mir Europäer durch den Kopf als ich in der Anlage des Ryoan-ji - Tempels saß und mir die Steine, mit einer Mauer eingefasst, ansah. Und wenn ich schreibe "ansah", dann ist das schon typisch europäisch. "Was gibt es hier zu sehen", der Satz aller Touristen auf der Welt. Wenn ich nur ansehe, gibt es keine Tiefe und nach schon kurzer Zeit sagt man: Wo oder wie war das jetzt eigentlich?

Im Garten des Ryoan-ji - Tempel gibt es eigentlich nicht viel zu sehen oder zu finden und das ist schon das wichtigste. Der Garten, wenn ich das mal so sagen darf, dient dazu , sich selbst zu finden. Übersetzt heißt der Tempel auch: Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachens. Keine Bäume, nur 15 Steine, im Zen-Stil, der ja für uns sowieso schon sehr nüchtern wirkt, um 1500 angelegt.

Um die Steine herum Kies, geharkt, in einer Richtung, wie fließendes Wasser, was es auch versinnbildlichen soll. Wenn zig Touristen rumtrampeln kommt man natürlich nicht zum Nachdenken. Wenn man Glück hat ist man aber fast allein und dann spürt man einen kleinen Hauch davon, welche Wirkung so ein Garten hätte, hätte man mehr Zeit.

Die großen Steine, könnten wir sein. Der geharkte Kies der Strom der Zeit, der Strom des Lebens. Stehen wir wie ein Fels in der Brandung unseres Lebens oder schwimmen wir mit? Oder ist uns schon alles davon geschwommen? Faszination des Einfachen, Schlichten. Weglassen ist mehr als dazu tun.
Letzlich ist man doch berührt, wenn man diesen Garten wieder verlässt.

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9.7.09

Berlin - Wo unsere Kanzlerin werkelt und merkelt

So langsam wird aus Berlin wieder eine Weltstadt. Von außen betrachtet ist sie das schon länger, zumindest bei den Insidern, wir Deutschen haben da eher ein geteiltes Verhältnis zu dieser Stadt, vielleicht so geteilt wie sie einmal war.

Dennoch, Berlin kann man wieder vorzeigen und das Viertel um den Spreebogen mit Kanzleramt, Reichstag, Hauptbahnhof und einigem mehr gehört einfach zu den Stellen Berlins, die man gesehen haben muss. Natürlich fehlt noch einiges, manches muss noch gerichtet werden, aber das wird bald gemacht sein. Schön ist es jedenfalls, dass dort keine Grenze mehr verläuft und jeder nach Ost und West gehen kann wie es ihm gefällt und es keine Soldaten mehr gibt, die auf jeden schossen der damals von Ost nach West wollte.


Alles liegt dicht beieinander und aus diesem Grund kann man schon an einem Tag vieles sehen. Besonders zu empfehlen ist eine Schiffsfahrt auf der Spree. Nicht nur, dass man vieles aus einer ganz anderen Perspektive sehen kann und die ist beeindruckend, nein, der Kapitän des Schiffes erklärt alles in farbenfrohen Bildern, versorgt seine Ausführungen mit guten Hintergrundinformationen, so dass die Fahrt wirklich zu einem Erlebnis wird. Auch wenn das Wetter einmal nicht so schön ist und es ein wenig regnet, die Fahrt sollt man sich keinesfalls entgehen lassen.


Natürlich bietet Berlin noch vieles mehr, ob kulturell, architektonisch, politisch oder was auch immer: Berlin ist eine Reise wert. Und wenn Sie einmal dort sind und genug gesehen haben, wo heute die große Politik gemacht wird, dann steuern Sie mal die Museumsinsel an und gehen dort ins Pergamonmuseum und schauen Sie sich das Ischtar-Tor von Babylon an - einfach super-phantastisch. In dieser Stadt wurde auch schon große Politik gemacht, ist aber schon eine Weile her - und was ist geblieben? Vielleicht sehen wir unsere Politik auch mal durch diese Brille!

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31.5.09

Vatikan - Die Peterskirche

Die Geschichte der Peterskirche, der größten Kirche der Christenheit, ist umfangreich, gar nicht auf Anhieb zu beschreiben aber durch die verschiedensten politischen Ereignisse im Vatikan und Rom, den wechselvollen Begebenheiten am Bau selbst, höchst interessant.

Die erste Peterskirche gab es schon um 320. In den weiteren Jahrhunderten diente diese Kirche in erster Linie den römisch-fränkischen und römisch-deutschen Kaisern als Krönungskirche. Zudem sah diese Kirche auch völlig anders aus als heute. Denn den Kirchenbau, den wir kennen, veranlasste erst Papst Nikolaus V. etwa 1447 und bis wirklich die Kirche im Jahre 1626 durch Papst Urban VIII. eingeweiht wurde (aber deshalb noch lange nicht fertig war), passierte viel und der Baumeister gab es auch viele. Klangvolle Namen wie Michelangelo (von ihm stammt der Entwurf der leicht ovalen Kuppel) und Raffael sind dabei.


Betritt man die Kirche erfasst man im ersten Moment die Größe nicht so richtig. So ging es jedenfalls mir. Erst wenn man auf dem Fußboden die Maße anderer Kirchen der Welt, z. B. vom Kölner Dom, eingezeichnet sieht, begreift man erst wo man steht. Der zweite Eindruck ist, man weiß nicht wo man zuerst hinschauen soll. Kunst allent halben und das noch von wirklich großen Meistern. Mich haben die "Gemälde" aus Mosaiken sehr beeindruckt. Die Vielfalt der Farbnuancen (allein von gelb gibt es weit über Tausend Abstufungen) ist unglaublich. Dann die Pieta, die Heilige Pforte, der Hochaltar mit dem Grab des Petrus darunter, das Grab von Johannes XXIII. usw. usw. Es schwirrt einem der Kopf und die Geräuschkulisse erschlägt einen beinahe.

Etwas innere Ruhe und Andacht findet man erst weit vorn, hinter dem Hochaltar, in der Apsis, angesichts der Taube, dem Symbol des Heiligen Geistes. Hier kann man geistig etwas ausspannen und zu klaren Gedanken kommen. Eine Hilfe dabei ist, dass es hier fast so aussieht wie in einer ganz normalen Kirche und das ist wichtig. Kirche ist nicht nur groß und wuchtig, auch klein und scheinbar unbedeutend.
Beim Anblick der Taube in der hinteren Kirchenwand erfasst man dann, dass es ohne den Heiligen Geist das alles gar nicht gäbe, ohne ihn weder Peterskirche noch eine andere Kirche aus Stein, noch die lebendige Kirche, nämlich uns.


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5.9.08

Nachschlag zum Urlaub

Jetzt sie ja fast alle wieder zuhause vom Urlaub, auch wenn er kurz war. Und, wie war´s denn: Stau? Gedränge am Strand? Irgendwo Schlange stehen? Zu viele im Wasser? Oder war das Wetter zu kalt?
Schwamm drüber, anderen geht es schlechter auf der Reise. Den armen Pinguinen im Video zum Beispiel geht es nämlich wirklich schlecht. Dennoch, die Bilder dieser Reise sind einfach faszinierend.




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30.7.08

Supervogel A-380

Sie werden es auch gesehen haben, die Auslieferung des ersten A-380. Alles was an Luxus beim Fliegen aufgeboten werden kann, ist drin. Machen Sie einen kleinen Rundgang ums Flugzeug, im Passagierraum und hören Sie, was die Flugbegleiterinnen sagen.

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28.7.08

Chinas Wasserdörfer

China ist ein Land mit so breit gefächerter Landschaft und Kultur, dass wir immer wieder staunen. Mit der Olympiade fällt manches mehr in den Blickwinkel als sonst. So auch die Wasserdörfer, die selbst bei den Chinesen etwas ins Hintertreffen gerieten. Sieht man doch sonst nur das aufstrebende Shanghai oder andere Megastädte. Ein kleiner Text mit schönen Bildern lädt zum verweilen ein.
www.stern.de

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23.7.08

Japan - das Land der Fettnäpfchen

In Fettnäpfchen können Sie überall reintreten. Asien bietet sich dafür aber bestens an und Japan sowieso. Probieren Sie es einmal aus, ob Sie ohne Fettnapf die Fragerunde überstehen. Viel Spaß dabei und dran denken: Man kann nur dazu lernen.
www.heute.de

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10.7.08

Make-up in Kyoto

Haben Sie das Buch "Die Geisha" gelesen? Aber auch ohne das Buch wissen Sie, wie Geishas aussehen. Als ich in Kyoto die erste Geisha sah, war ich sicherlich genauso fasziniert wie alle anderen Europäer. Es erscheint alles so unwirklich - weiße Farbe im Gesicht, Kimono, Holzschuhe bzw. Pantoffeln etc. Die, die ich sah, wurde auch noch von einer großen schicken Limousine abgeholt, was dann irgendwie noch exotischer wirkte.
Geishas, also die richtigen, sind ja helle Köpfe, hochgebildet und hochbegabt. Was aber letztlich bei so viel Begabung zu diesem Beruf führt, bleibt uns Europäern sicherlich immer ein Stück weit verschlossen. So auch die Prozedur des Schminkens. In dem kleinen Video können Sie sehen, dass auch das, wie vieles in Japan, eine Zeremonie ist.


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9.7.08

Des Deutschen liebste Insel

Mallorca und Deutschland, das ist schon so etwas wie eine Liebesheirat. Ein neuer Bildband frischt die Liebe wieder auf mit schönen Bildern und Musik. Sehen und hören Sie mal rein!
www.zeit.de

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4.7.08

Entspannung für das Wochenende

Zum Einstieg in das Wochenende tut etwas zum Träumen oft gut. Die Prinzessin von Ägypten bietet sich dazu an.

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30.6.08

Faszination Dampfzug

Früher, wollten die meisten kleinen Jungen Lokomotivführer werden. Auf so einem großen „Stahlross“ stehen und die ganze Technik beherrschen, ja, das faszinierte. Heute sind die Wünsche anders, die Zeiten sind ja auch andere.



Merkwürdig ist dennoch, dass die Dampflokomotive ihre Faszination nicht verloren hat. Wenn sie auftaucht stehen gebannt jung und alt da: Schauen, staunen und möchten am liebsten draufsteigen, reinkriechen oder was auch immer.

Bei meiner letzten Fahrt mit dem Dampfzug war das so. Alle, also zumindest die männlichen Fahrgäste, standen bis zum Abpfiff an der Lokomotive und schauten zu, wie Wasser gefasst wurde, der zuständige Mechaniker irgendwo rumschraubte usw.Ganz toll war, speziell für die Buben, wenn es laut zischte und Dampf „aus allen Löchern“ kam.

Die Fahrt selbst ist in der Hinsicht äußerst unterhaltsam, da überall wo man vorbei kam, die Leute lachten und winkten. Fröhlichkeit pur, erzeugt durch so ein altes Gefährt. Ist doch irgendwie auch faszinierend und man fragt sich: Warum eigentlich? Wir haben doch so viele neue bestaunenswerte Dinge, die aber oft gleich nach dem bekannt werden als normal angesehen werden.

Sei es wie es will, in der Nostalgie zu schwärmen und zu wissen, die kommt zum Glück nicht mehr zurück ist doch schön. Wir standen bei der Dampfzugfahrt draußen auf der hintersten Plattform. Wunderschönes Panorama aber Ruß auf dem Kopf, in der Nase im Hals und im Kragen. Ok, war mal ganz toll aber ich fahre deshalb trotzdem lieber mit dem ICE, wenn ich irgendwo hinwill.

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26.6.08

Entspannungsfahrt durch Ägypten

Nach dem Fußballspiel gestern Abend, erst die Aufregung, dass nichts vorangeht und dann zum Schluss die Aufregung, dass man nicht verliert, haben wir eine Ablenkung bis heute Abend notwendig.
Begleiten wir ein paar Urlauber auf ihrer Reise durch Ägypten. Vielleicht kommen wir sogar auf den Geschmack und fahren auch mal hin.

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19.6.08

Reiseland Norwegen

Norwegen hat auf mich schon immer eine Faszination gehabt. Viel Wasser, hohe Berge, Gletscher, überhaupt eine schöne Landschaft und ich habe mit dem Wetter immer Glück gehabt - das spielt natürlich auch eine positive Rolle bei der Beurteilung eines Urlaubs. Was mir auch noch sehr gefallen hat, kein Trubel mit tausend Leuten, Landstraßen mit Haarnadelkurven, dass es einem beinahe Angst wird und ein ständiges den Berg rauf und wieder runter.
Lassen Sie sich mit den Bildern auch faszinieren.

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11.6.08

Swagatam - Tempel des Shiva

27.5.08

China - Reise in ein faszinierendes Land

China ist für Europäer in vielen Bereichen immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Der Kulturkreis ist anders, die Menschen wachsen mit anderen Werten und Umgangsformen auf aber vielleicht macht gerade das die Faszination Chinas aus. Lassen Sie sich davon auch faszinieren.


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7.5.08

Urlaub in der Wüste

Sind Sie in einmal an einem "Hotelaufenthalt" mitten in der Wüste interessiert?
Hier können Sie sich schon mal Ihre Unterkunft ansehen (aber das Zelt nicht vergessen, damit sie wenigstens ein Dach über dem Kopf haben.
www.zeit.de

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20.4.08

Eine kleine Nachtfahrt durch Rom

Nachts sind nicht immer alle Katzen grau. Das sagt man zwar, in diesem Fall zeigt sich aber der besondere Reiz Roms. Natürlich schon in einer Art Schwarz-Weiß-Fotografie, aber das ist ja gerade das faszinierende – ein bisschen romantisch, manchmal unwirklich, auch mal überzogen und wuchtig, ja und manchmal auch ein wenig etwas unheimlich: Kriminalroman Ambiente.



Rom ist bei Tag und Nacht einfach schön. Es ist ähnlich wie im Winter, wenn auf den Bergen Schnee liegt; die Konturen werden stärker sichtbar, manches verändert sich in einer Weise, das nur in dieser Situation zur Wirkung kommt. So ist es auch Nachts in den Städten und besonders in Rom.


Zum Beispiel: Man schaut durch das erleuchtete Springbrunnenwasser auf den Petersdom - die Bögen des Colosseums werden zu dunklen Höhlen, die ins nirgendwo verschwinden - manche Ecke des Monuments von Vittorio Emanuele hat schon etwas akopolishaftes , bei der Aurelischen Mauer wird es einem fast schon etwas gruselig - oder bei manchen alte Tempeln oder Säulengängen würde man sich nicht wundern, wenn hier ein alter römischerFackelträger um die Ecke kommt. Ich lasse mich dann ganz einfach davon faszinieren und tauche ab in diese etwas andere Welt.

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9.4.08

Mantras

Das Wort Mantra ist in unserem Kulturkreis nicht so geläufig, obgleich wir es kennen. Mantra kommt aus Indien zu uns (Sanskrit) und bedeutet u. a. soviel wie heilige Texte, mystische Silben, die man auch in der Meditation im christlichen Glauben nutzt. Man wiederholt immer nur ein Wort oder einen ganz kurzen Text um sich bei der Meditation in die Versenkung einzustimmen.

Mantras in Nepal oder Tibet können durch Gebetsfahnen auch weithin sichtbar sein. Für uns Europäer eher fremd und daher mehr folkloristisch. Der Sinn dieser Mantras ist aber viel tiefer und zeugt von einer großen Grundfrömmigkeit der Menschen dort. Wir sehen und hören es ja derzeit auch in den Medien und müssen feststellen, dass dieser tiefe Glaube auch nach Jahrzehnten kommunistischer Unterdrückung noch sehr lebendig ist. Ja man ist erstaunt über diesen Glauben im Volk.

Die Gebetsfahnen soll die Mantras und Gebete in die Welt hinaustragen und man hat derzeit den Eindruck, dass dem auch so ist. Die Pro-Tibet-Bewegung auf der ganzen Welt ist schon beeindruckend.

Beeindruckend sind auch die Bilder im Internet unter dem Titel "Mantras im Wind". Zwar erschließen die Bilder und Texte einem nicht die tibetische Welt, das wäre dann doch zu einfach, aber sie hinterlassen einen Eindruck, einen guten Eindruck.

www.zeit.de

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