21.10.09

Sozialdienst

Das "Ehrenamt" wird hochgelobt und in Baden Württemberg werden auch Bürger ausgezeichnet, die sich besonders in diesem Dienst hervortun. Und das im besten und positivsten Sinne. In diesem Bundesland engagieren sich fast die Hälfte aller Einwohner freiwillig, das ist schon mal sehr gut.

Nun weiß ja jeder Senior, dass man in jüngeren Jahren in der Regel mehr zu Wege gebracht hat als jetzt in seiner Pensionszeit; ob im Sportverein, Kirche, Kommune usw., und manchmal auch mehrere gleichzeitig. Ich weiß das aus eigener Erfahrung und wenn man die Pensionsgrenze dann wirklich erreicht hat, überlässt man oft gern das Feld jüngeren.


Nun gibt es doch einige, denen beim Einstieg in die Pension der "Sinn des Daseins" abhanden gekommen ist. Ich kenne einige ehemalige Kollegen die sagten: Mein Gott, was mach ich bloß mal zuhause? Alle haben sich dann doch in ihre Rolle eingefunden und viel gehen sozialen Betätigungen nach.

Das Bundesprogramm "Freiwilligendienst aller Generationen" soll jetzt im Südwesten noch mehr Möglichkeiten bieten und vor allem wir Rentner sind dabei angesprochen. Oft sagt der eine oder andere, dass er einen sozialen Dienst übernehmen würde, aber die Unkosten sind mit seiner Rente nicht vereinbar. Das soll sich ändern, dass bei einer Verpflichtung von mindestens 6 Monaten und acht Stunden die Woche die Auslagen bezahlt werden - aber kein Gehalt. Hinzu kommen noch Versicherungen, Vorbereitungskurse usw. die eine soziale Beschäftigung abrunden.


So wie viele jungen Leute ein Freiwilliges Soziales Jahr machen, können wir Senioren mit einem Sozialdienst auch viel Gutes tun. Wir haben Lebenserfahrung und genügend Zeit anderen unsere Zeit zu schenken. Manchmal reicht schon, Kranke zu besuchen, mit Alten zu reden, die sonst einsam sind. Vielleicht kann der oder die eine oder andere bei der Kinderbetreuung helfen. Es gibt so viele Möglichkeiten zu helfen und das macht nicht nur Freude, das gibt auch einem den Sinn für uns Senioren wieder, dass wir auch in der letzten Stufe unseres Lebens noch gebraucht und gern gesehen wird. Was kann man mehr verlangen?


Der Bund finanziert schon drei "Leuchturmprojekte" in Tübingen, Malmsheim und Darmstadt und die sollen zeigen wie es geht. Aber jeder in seiner Heimatstadt kann sich engagieren und im Internet findet man dazu jede Menge Hinweise, oft für Dienste "direkt vor der Haustüre".


Jeder sollte in seinem Leben wenigstens einmal freiwillig und ohne Bezahlung für die Gemeinschaft gearbeitet haben. Denn nur so funktioniert Gemeinschaft und ein gutes Miteinander über alle Generationen hinweg.

Labels: , ,

6.8.09

Das Kind im Manne

Männer sind oft wie Kinder, zumindest sagen das die Frauen. Na ja, so unrecht haben sie dann auch wieder nicht. Und das betrifft auch wirklich alle, nicht nur die, die sowieso schon gern basteln oder anderweitig entsprechenden Hobbies nachgehen.

Zwei, die sich gar nicht mochten aber dennoch irgendwie die gleichen "Interessen" haben sind der Ex-Präsident George W. Bush und Wladimir Putin. Beide hängten bzw. hängen gern den großen Staatsmann raus, aber wenn es etwas mehr ins Private geht, dann spielt man doch gern den großen Jungen.

Bush gefiel sich (sicherlich auch heute noch) im karierten Hemd und Jeans. Lief auf seiner Ranch herum wie ein Cowboy in "Zwölf Uhr Mittags" und sicherlich kam er sich auch so vor. Der "harte Mann aus dem Westen", das kam auch in seiner Amtsperiode immer wieder einmal zum Vorschein.

Putin, also Cowboy ist bei ihm nicht drin, macht auf harten Naturburschen. So bei Wind und Wetter draußen, Lagerfeuer, Fischen , auf Pferden reiten, natürlich eine coole Sonnenbrille auf, na ja, früher sagte man "Halbstarke" zu denen.

Vielleicht hätten die beiden mal zusammen so einen "Natururlaub" machen sollen, vielleicht hätte es dann in der Politik auch besser geklappt. Aber Spaß beiseite, ich finde es dennoch gut, wenn mal auch die Regierungschefs "loslassen". Und wenn man sich die Bilder von Putins "Sommerfrische" ansieht, muss man schmunzeln und kann nur hoffen, dass er bei aller Schau auch noch Spaß gehabt hat.

Hier klicken: Putin im Urlaub

Labels:

30.3.09

Lebensmittel 7 Proteine - Tod bei 42° C

Proteine bzw. Eiweiße sind für unseren Körper lebenswichtig, das haben wir schon beim Lebensmittel-Experiment 6 festgestellt. Sie sind aber auch sehr empfindlich und können unter Umständen schnell denaturieren, d. h. ihr eigentliche Struktur wird zerstört und dieser Vorgang ist irreversibel; also nicht umkehrbar. Bestes Beispiel: Wir kochen ein Ei. Das Eiweiß wird weiß und fest. Wir können dieses Ei nicht mehr in seinen Urzustand zurück versetzen.

Kritisch wird das Ganze, wenn es um die menschlichen Eiweiße geht. Diese sind genauso empfindlich wie alle anderen. Haben wir Fieber und die Temperatur geht auf 42° C und darüber, denaturieren auch unsere körpereigenen Eiweißsubstanzen. Folge: Der Mensch stirbt.

Auch Alkohol ist tödlich. Alkohol denaturiert ebenfalls das menschliche Eiweiß und kann bei hoher Dosis im Körper ebenfalls zum Tod führen. Das trifft auch dann zu, wenn das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper gestört wird. Z. B. bei einem Schock bei Unfallverletzung oder Diabetes. Sinkt beispielsweise der pH-Wert des Blutes von normal 7,4 auf 7,0, tritt eine Übersäuerung des Körpers ein und der Tod ist die Folge.

Liebe Eltern und Großeltern, mit unserem kleinen Experiment können wir die beschriebenen Denaturierungen nachweisen. Gemeinsam mit unseren Kindern können wir beobachten, wie schnell das Eiweiß gerinnen kann.

"Lebensmittel 7" ist das letzte Experiment der kleinen Experimenten-Reihe "Wasser, Luft und Lebensmittel". Ich hoffe, es hat ihnen nicht nur Spaß gemacht, sondern auch neugierig auf die Naturwissenschaften. Denn die Naturwissenschaften sind gleichermaßen spannend wie auch ein Teil unseres Lebens.


Labels: , , ,

23.3.09

Lebensmittel 6 Proteine - Wir stellen Quark her

Wenn wir "Eiweiß" hören denken wir sofort an das Ei. Das stimmt zwar, ist aber in Bezug zum Eiweiß viel zu wenig. Hören wir Proteine, dann wird für uns der Begriff schon viel umfassender.

Eiweiße oder auch Proteine genannt, sind in Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen zu finden. Das Wort Protein kommt aus dem griechischen: proteuein und steht für "der Erste sein". Das kann man fast wörtlich nehmen, denn bei der menschlichen Nahrung sind die Proteine wichtiger als Fette und Kohlenhydrate; sie stehen also wirklich gleich an erster Stelle.


Was für Aufgaben haben denn die Proteine bzw. die Eiweiße? Hier nur ein paar Beispiele: Zur Festigkeit von Haaren und Fingernägeln bedarf es Keratin, unsere Sehnen und Bänder brauchen Kollagen und Elastin, für den Transport von Sauerstoff im Blut wird Hämoglobin benötigt, für die Immunabwehr des Körpers Immuglobulin usw. usw. Wir sehen, damit wir gesund und leistungsstark bleiben bedarf es einer Menge von verschiedenen Proteinen.


Heute wollen wir ja aus Vollmilch (keine H-Milch) Quark herstellen. Milch enthält Caseine und diese machen etwa 80 % des Milchproteins aus. Die Caseine zeichnen sich dadurch aus, dass sie gegenüber anderen Proteinen bei Hitzeeinwirkung nicht denaturieren (also sich zersetzen), aber mit Säuren konglomerieren können (zu gut deutsch: es bilden sich Flocken. Das Eiweiß wird hierbei allerdings auch zerstört) .


So, und damit sind wir schon bei unserem Experiment. Wir geben der Vollmilch Zitronensaft zu, rühren langsam und schon sehen wir die flockige Milch. Wie es weiter geht können Sie sich, liebe Eltern und Großeltern, mit Ihren Kindern oder Enkeln ansehen.
Übrigens, den Quark kann man gleich aufessen. Mir hat er gut geschmeckt!


Labels: , , ,

16.3.09

Lebensmittel 5 - Wir bauen eine Ölampe

Wenn wir eine Öllampe bauen geht es natürlich im Grunde genommen um Fette. Fette haben in der Natur eine besondere Bedeutung für Mensch und Tier: Sie sind Reservestoffe. Durch den Abbau von Fetten im Stoffwechsel können Organismen mehr als doppelt so viel Energie gewinnen als durch den Abbau von Kohlenhydraten.

Versteckte Fette, und das ist auch für unsere Kinder wichtig zu wissen, finden wir nicht nur in Milchprodukten oder Wurst, sondern auch in Süßigkeiten. In der warmen Jahreszeit liegen die Schweinsbratwürstchen zwar wieder mal schnell auf dem Grill und die haben pro 100g zwischen 20 und 40 g Fett, aber auch die Schokolade, und die essen nicht nur die Kinder gern, kommt mal fix auf ca. 32 g Fett. Der Blätterteig zum Kaffee bringt es auf ca. 45 g. Dagegen gibt sich die Schwarzwälder-Kirschtorte mit ca. 15 g Fett ganz bescheiden.

Dennoch, Fett muss sein. Ob wir schlussendlich auf nur 80 g pro Tag kommen, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, sei dahingestellt. In der Regel verzehren wir bis zu 120 g Fett pro Tag.


Wenn wir unseren Kinder erklären wollen, dass nicht jedes Fett oder Öl gleich ist, fangen Sie bitte nicht mit chemischen Formeln an (die sollen sie in der Schule lernen), sondern machen Sie sie erst einmal mit zwei wichtigsten Begriffen neugierig: Gesättigte und ungesättigte Fette. Neugier erzeugt Fragen und Fragen zusammen mit Experimenten ergibt Erfahrung:
"Wissen ist Erfahrung, alles andere ist lediglich Information". Dieser Satz wird Albert Einstein zugeschrieben.

Los geht es mit den gesättigten Fetten: Sie liefern viel Energie, oft zuviel. Sie sind nicht lebensnotwendig und verstopfen obendrein noch unsere Blutgefäße. Leider finden wir diese Fette z. B. in Süßigkeiten und Wurst. Das wird den Kindern allerdings nicht so gefallen.

Ungesättigte Fette sind, wenn Sie so wollen, die "guten" Fette. Mit denen fängt unser Körper etwas an, egal ob sie vom Fisch, vom Ei, von Ackerfrüchten kommen. Falls Sie einmal etwas von essentiellen Fettsäuren hören, das sind die, die vom menschlichen Körper nicht hergestellt werden können und daher mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. In der Regel handelt es sich dann um ungesättigte Fettsäuren.

Wenn unsere Kinder hier schon verstanden haben, dass "Klasse statt Masse" besser ist, dann haben Sie es sicherlich geschafft sie neugierig zu machen und sie werden sich vielleicht die Lebensmittel im Supermarkt anders als bisher ansehen.


Liebe Eltern und Großeltern, jetzt geht es aber los mit unserer Öllampe. Dieser ist es übrigens "wurst" was für ein Öl sie nehmen, Hauptsache dünnflüssig. Viel Spaß beim basteln.


Labels: , , ,

12.3.09

Lebensmittel 4 - Wir kochen Pudding

Mit Sicherheit ist Pudding kochen nicht das ultimative Experiment. Dennoch, für die Kinder, und darum geht es, kann man zeigen, dass nicht alles aus der Tüte kommen muss.

Wichtig beim Pudding kochen ist, dass wir Stärke verwenden. Diese Stärke kann aus rohen Kartoffeln hergestellt werden (Experiment Lebensmittel 3). Wer das komplette Experiment mit seinen Kindern wirklich von A bis Z durchzieht hat viel über die Naturwissenschaft gelernt. Die Kinder sehen dabei, woher die Zutaten kommen und erhalten dadurch nicht nur einen anderen Bezug zu Lebensmitteln, sie sehen die Lebensmittel auch in einem völlig neuen Licht, nämlich als "Mittel zum Leben".


Natürlich können Sie auch Stärke verwenden, die Sie bereits zuhause haben. Stärke fehlt ja in keiner Küche. Allein schon wenn Sie ihren Kindern die einzelnen Zutaten zeigen und diese mit ihnen durchsprechen bekommen sie schon ein Gefühl für die Zusammensetzung unser Nahrung.


Schlussendlich schmeckt es auch noch, was wir kochen.
Na, dann kann uns ja keiner mehr daran hindern mit unseren Kindern in die Küche zu gehen. Oder?

Labels: , , ,

9.3.09

Lebensmittel 3 - Ein Kleber aus Kartoffelstärke

Als "Der Alte Fritz" einstens die Kartoffel in Preußen einführte ahnte wohl keiner, was diese Knolle in sich hat; von wegen "arme Leute Essen" oder ähnliches. Hier soll allerdings kein Kartoffelgericht vorgestellt werden, wir wollen für unsere Kinder einen ungiftigen und daher biologisch einwandfreien Kleber aus der Stärke der Kartoffel herstellen.

Zur Erinnerung: Stärke zählt nicht nur zu den Kohlenhydraten, sondern auch zu den Vielfachzuckern (Polysaccharide), in denen viele tausend Einfachzucker miteinander verknüpft vorliegen. Im Rahmen einer gesunden Ernährung sollten ca. 60 % der täglichen Nahrung aus Kohlenhydraten bestehen, wobei es sich hauptsächlich um stärkehaltige Nahrungsmittel handeln sollte, denn aus diesen werden die Einfachzucker langsam über einen längeren Zeitraum hinweg freigesetzt.

Die Stärke aus der Kartoffel gewinnen wir, wenn wir sie reiben und pressen. Die Zellen der Kartoffel werden dabei zerstört und die gespeicherte Stärke wird freigesetzt. In dem kleinen Video sehen wir, dass dieser Vorgang verhältnismäßig schnell geht. Wird die Stärke getrocknet, haben wir ein weißes Pulver. Daraus kann man natürlich nicht nur einen Kleber herstellen, wir werden später auch noch einen Pudding daraus kochen. In der Küche ist Stärke unentbehrlich.

Der Kleber, den wir aus der Kartoffel gewinnen, ist wie schon erwähnt, ein reines Naturprodukt und somit nicht lange haltbar. Er schimmelt leider sehr schnell. Er hat aber eine vorzügliche Klebekraft und wenn Sie einmal mit ihren Kindern ein Fensterbild an die Scheibe anbringen wollen, ist ein Stärkekleber optimal. Warum? Die Klebereste lassen sich einwandfrei mit einem nassen Tuch abwischen - kein Geschmiere oder andere Rückstände.

So liebe Eltern und Großeltern, mit diesem Experiment können Sie bei ihren Kindern oder Enkeln Eindruck machen.


Labels: , , ,

5.3.09

Lebensmittel 2 - Wir machen Karamellbonbos aus Zucker

Karamellbonbons herzustellen ist vielleicht nicht das ultimative Experiment, aber Bonbons aus verschiedenen Zutaten selbst zu machen - und die auch noch schmecken - ist schon noch etwas anderes als nur in die Tüte zu greifen.

Bei solchen Experimenten ist es für die Kinder nicht nur wichtig zu sehen, wie z. B. Karamellbonbons entstehen, auch welche Zutaten dazugehören, wie man vielleicht eine Variante herstellt und dass es auch Geschick braucht, um auch solche "Kleinigkeiten" wie Bonbons herzustellen. Zudem sieht man woher die Süße kommt und warum die Karamellmasse braun wird.

Bei diesem Experiment können Eltern oder Großeltern den Kindern gut erklären, dass es verschiedene Zuckerarten gibt und dass der Zucker, den wir im Laden kaufen und hier verwenden zwar immer gleich aussieht, dennoch aber nicht die gleiche Ausgangsbasis hat. Dieser Zucker wirdüberwiegend aus Rüben oder Zuckerrohr hergestellt sind.


Daneben gibt es natürlich noch Fruchtzucker, Milchzucker (Lactose) usw. Solche Informationen können wir nebenher einfließen lassen und so haben Ihre Kinder bei der Herstellung der Bonbons viel über Zucker erfahren, der ja eine große Bedeutung bei unseren Lebensmitteln hat und oft in kleinsten Mengen überall enthalten ist.


Labels: , , ,

1.3.09

Lebensmittel 1 - Geheimschrift mit Zucker

Nichts beeinflusst unser Leben so wie die Lebensmittel. Lebensmittel sind ja Mittel zum Leben, müssen jeden Tag erneut unser Leben erhalten und bestimmen unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

In welchem Maße interessieren uns denn die Lebensmittel? Allein darum ob sie schmecken, bekömmlich oder nicht zu teuer sind? Die Naturwissenschaften kümmern sich darum eigentlich gar nicht. Sie versuchen auf die Zusammenhänge zu kommen, warum das eine Lebensmittel unser Leben positiv, das andere uns negativ beeinflusst und welche uns sogar nachhaltig schädigen bis zum Tod.

Die Naturwissenschaften wollen uns keineswegs den Appetit verderben, vielmehr uns zeigen, welch faszinierende Zusammenhänge sich hinter den alltäglichen "Mitteln zum Leben" stecken.
Dabei gibt uns die Einteilung in Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße (Proteine) nur eine ganz grobe Richtung vor. In diese Thematik aber einzusteigen bringt nicht nur mehr Kenntnis über Lebensmittel, es erschließt einem die großartige Welt unseres Lebens.

Liebe Eltern und Großeltern, wenn Sie sich mit Ihren Kindern auf dieses Gebiet begeben werden Sie gemeinsam viel erleben und sich begeistern lassen. Natürlich sind die kleinen Experimente nur ein ganz zaghafter Schritt in die Naturwissenschaften, vielleicht aber der Anfang einer Liebe zum Mikrokosmos unseres Lebens.

Wir beginnen mit Zucker, der zu den Kohlenhydraten gehört und chemisch betrachtet eine organische Verbindung ist. Aufgrund der vielfältigen möglichen Verbindungen spricht man von Einfach-Zucker (Monosaccharide - Traubenzucker, Fruchtzucker), von Zweifach-Zucker (Disaccharide - Rohrzucker, Rübenzucker, Hauhaltszucker, Milchzucker) und von Mehrfach-Zucker (Polysaccharide - Stärke, Cellulose). Wir sehen schon, Zucker ist nicht gleich Zucker.

Mit Zucker kann man aber noch ganz andere Sachen machen. Lassen Sie sich überraschen.


Labels: , , ,

26.2.09

Luft ist dufte 4 - Keine Verbrennung ohne Luft

Luft ist Leben. Ohne Luft, das wissen wir, ist jedes Leben ganz schnell zu Ende. Und wenn jemanden im übertragendem Sinne "die Luft ausgeht", meinen wir auch, jetzt wird es kritisch.

Mit Luft konnten in den früheren Jahrhundert auch die Wissenschaftler nicht viel anfangen. Zwar erklärte bereits Aristoteles Luft zu einem "Element", viel mehr passierte aber danach nicht. 1670 fand der englische Arzt Mayow heraus, dass sowohl die Verbrennung als auch die Atmung tierischer Lebewesen Luft benötigen bzw. verbrauchen. Damit bewies er, dass Luft Stoffe enthält, die an bestimmten Prozessen teilnehmen - also mit anderen Stoffen reagieren. Dennoch, die Fachwelt interessierte sich nicht dafür.


Erst als Stephan Hales (1677 - 1761) seine "pneumatische Wanne" erfand schritt die Klärung der Verbrennungsprozesse voran. Mit dieser Apparatur war es möglich, Reaktionsgase aufzufangen.


Luft besteht im wesentlichen aus Stickstoff (N) mit ca. 78 %, aus Sauerstoff (O) mit ca. 21 % und aus Edelgasen mit ca. 1 %. Der Prozentsatz für Kohlenstoffdioxid (CO2) liegt bei lediglich ca. 0,03 %. Aus dieser Mischung ist für uns der Sauerstoff am wichtigsten. Interessanterweise verbrauchen wir gar nicht soviel Sauerstoff wie man vielleicht denkt. Unsere Ausatemluft enthält immer noch ca. 16 % Sauerstoff. Das ist auch der Grund, warum wir mit der Mund-zu-Mund-Beatmung Leben retten können.

Aber nicht nur der Mensch, auch jede Verbrennung braucht Sauerstoff. Um das unseren Kindern "bildlich" zeigen zu können, braucht es nicht viel Aufwand. Nachdem Sie sich das kleine Video angesehen haben, liebe Eltern und Großeltern, können Sie mit dem Experiment gleich loslegen.


Labels: , , ,

23.2.09

Luft ist dufte 3 - Luft und Druck

Dass wir unter einem ständigen Druck der Luft leben ist uns zwar bekannt, da wir ihn aber ihn nicht spüren, ist er für uns im Grund genommen gar nicht da. Ebenso ist es mit dem komprimieren von Luft. Wir pumpen unser Fahrrad auf oder demnächst beim Reifenwechsel die Räder, aber das ist für uns alles nicht spektakulär.

Wenn wir aber im Fernsehen uns den Wetterbericht ansehen, wird beinahe ständig über den Luftdruck gesprochen - es kommt ein "Tief" oder ein "Hoch". Und die Drücke wechseln oft sehr, so dass viele Menschen darunter leiden. Der Luftdruck wird immer pro Quadratmeter gemessen. Er ist auf der Erde keineswegs überall gleich. Er ändert sich mit der Höhe und nimmt schon spürbar beim Besteigen von Bergen ab. Flugzeuge, die in großer Höhe fliegen brauchen eine Druckkabine, da wir sonst aufgrund des geringen Druckes sterben würden (von der niedrigen Temperatur einmal abgesehen).


Die ersten Messungen des Luftdrucks wurden mit einer Wassersäule, die 10 Meter betrug , durchgeführt. Das ist allerdings wenig praktikabel. Bei der Suche nach einfacheren Messapparaturen stieß der Italiener Evangelista Torricelli, ein Weggefährte Galileos, auf Quecksilber, das etwa die 13-fache Dichte besitzt und somit ein wesentlich handlicheres Gerät entstand. Teilt man nämlich die Quecksilberdichte durch die Dichte des Wassers kommt man auf ca. 760 mm Hg-Säule (chemisches Zeichen für Quecksilber ist Hg); so entstand auch der Begriff. "Quecksilbersäule". Zu Ehren Torricellis wird dazu auch 760 Torr gesagt was wiederum 1 bar entspricht. Fazit: Eine Quecksilbersäule von 760 mm hält dem normalen Luftdruck das Gleichgewicht.


Wie können wir nun für unsere Kinder den Luftdruck sichtbar machen? Am besten wir bauen uns ein Barometer, wir können aber auch großzügig Wetterstation sagen. Wie das geht? Dann schauen Sie sich mal das kleine Video an.

Labels: , , ,

19.2.09

Luft ist dufte 2 - Antrieb mit warmer Luft

Wie alle Gase hat auch Luft keine eigenständige Gestalt, sie nimmt jeweils den Raum ein, der ihr zur Verfügung steht. Luft ist auch elastisch, das hat jeder von uns schon gesehen, wenn man mit einem Ball spielt.

Luft hat aber auch die Eigenschaft, dass sie sich ausdehnt, wenn sie warm wird und sich zusammenzieht wenn sie abkühlt. Damit man überhaupt einmal eine Vorstellung davon bekommt kann man grob sagen, dass 1 Liter Luft bei der Erwärmung von 1° C sich um das Volumen eines Fingerhutes ausdehnt. Natürlich spielt auch noch die Menge der Luft bei Volumenzunahme und Wärmeausdehnung ein Rolle, darauf wollen wir hier aber nicht eingehen.

Für unsere kleinen Experimente ist wichtig, dass bei der Erwärmung der Luft die Dichte abnimmt und sie somit leichter wird. Luft mit 20° C ist leichter als Luft mit 0° C. So lässt sich auch erklären, warum warme Luft nach oben steigt. Wir merken das recht gut in unserer Wohnung bei den Heizkörpern.

Die kleinen Experimente im Video sollen unseren Kindern und Enkeln auf ganz einfache Weise zeigen, dass tatsächlich die warme Luft nach oben steigt. Und wenn sie alle zusammen die kleine Luftspirale gebaut haben, die so funktioniert wie die Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge, dann ist die Freude groß und man sitzt davor und staunt wie schön das funktioniert.


Labels: , , ,

16.2.09

Luft ist dufte 1 - Luft braucht auch Platz

Luft - was ist das? Man sieht sie nicht, man spürt sie nur ganz selten, wenn z. B. der Wind weht, aber sonst haben wir keinen so richtigen Zugang zu Luft. Bei Wasser ist das anders, aber Luft. Ja, zum Atmen brauchen wir sie und wehe sie geht uns aus, dann merken wir, wie wichtig sie dennoch für uns ist.

Da Luft überall ist, braucht sie auch Platz. In der Physik heißt es schon: Wo ein Körper ist, da kann kein zweiter sein. Der Luft gestehen wir eigentlich nicht so richtig einen Platz zu. Aber schon in unseren kleinen Luft-Experimenten mit unseren Kindern oder Enkeln können wir nachweisen, ja, Luft braucht auch ihren Platz.


Die Experimente können ganz unterhaltsam sein, oder lustig oder vieles mehr. Jedenfalls kann man sehen, Naturwissenschaften können durchaus Spaß machen, sowohl groß als auch klein.


Also, worauf warten Sie noch. Auf geht´s und das Video ablaufen lassen.


Labels: , , ,

12.2.09

Wasser ist cool 5 - Was sich nicht in Wasser löst

Salz, Zucker und vieles mehr löst sich in Wasser auf und das recht schnell. In der Regel sieht man es nie mehr und somit ist es relativ uninteressant. Durchaus interessanter ist es bei den Ingredienzien, die sich nicht in Wasser auflösen. Manchmal ist es wie bei den Menschen, die borstigen sind die interessanten.

Dass Öl schwimmt kennen wir von jeder Tankerkollision und die Auswirkungen sind verheerend. Soweit wollen wir aber gar nicht gehen, wir bleiben in der heimischen Küche und auch hier sehen wir, dass Öl , Mehl und weiteres nicht gedenkt mit Wasser eine Verbindung einzugehen. Die Salatsoße ist das beste Beispiel, für Kinder aber nicht so spektakulär.


Wenn wir aber bei unseren kleinen naturkundlichen Experimenten einmal sehen, wie sich Wassertropfen durch eine Ölschicht zwängen, dann sieht das schon mal viel interessanter aus. Und wenn wir Öl versuchen mit Wasser zu mischen, beides sich ganz schnell wieder trennt und sich in dicken Schichten wieder absetzt, dann staunen auch die Eltern und Großeltern.


Was Kindern auch Spaß macht ist die Herstellung von wasserunlöslicher Farbe aus Quark, Tafelkreide und Öl. Endlich mal etwas, was sie nicht kaufen können, sondern selber machen müssen. Beim selber machen lernt man etwas, nicht beim kaufen!
Hört sich doch gut an? Oder?

Labels: , , ,

4.2.09

Wasser ist cool 3 - Eis und Reif

Wasser ist für uns warm oder kalt und wir kennen es zudem als Eis oder als Dampf. Wasser hat aber noch weitere interessante Eigenschaften und die sind einmalig. Wasser hat, je nach Temperatur, eine unterschiedliche Dichte. Im ersten Moment denkt man vielleicht, na und? Aber diese unterschiedliche Dichte bewirkt phänomenales.

Wir sehen im Video, dass der kleine Eisberg im Glas nicht nur schmilzt, das kalte Schmelzwasser können wir im relativ warmen Leitungswasser gut erkennen: Es sinkt nach unten. Damit sehen wir schon in einem ganz kleinen Versuch, dass kaltes Wasser schwerer ist als warmes und somit, obwohl beides Wasser ist, die Dichte unterschiedlich sein muss.


Um gute Vergleiche zu erzielen, muss man immer einheitliche Vergleichsgrößen haben. Bei der Dichte nimmt man in der Regel das Volumen von 1 cm³. 1 cm³ Wasser von 20 ° C hat ein Gewicht von 0,9982 Gramm. 1 cm³ Wasser von 4° C hat das Gewicht von 1 Gramm und ist somit schwerer.


Jetzt kommt das interessante am Wasser, man nennt es auch die Dichteanomalie. Anstatt das Wasser ab 4° C zu 0° C hin immer schwerer wird, wird es wieder leichter. Wasser mit 1° C "schwimmt " also auf dem wärmeren und schwereren Wasser von 4° C. Wenn das Wasser weiter abkühlt friert es zu Eis. Eis
(0,9168 g/cm³) ist noch mal leichter als das bereits kalte Wasser und fängt nun auf dem Wasser an zu schwimmen.
Was lernen wir jetzt: Der Teich fängt oben an zu frieren, weil das schwere Wasser mit 4° C unten liegt.


Das zweite Experiment zeigt wie wir künstlich Reif herstellen können. Reif sehen wir im Winter oft auf Dächern und Bäumen. Der feine Wasserdampf in der Luft schlägt sich ohne flüssig zu werden direkt als Eiskristalle nieder. Das nennt man auch "resumlimieren".

Zum weiteren Verständnis: Sublimieren wäre der Fall, wenn Eis direkt in den gasförmigen Zustand übergeht.


Dieses Experiment erstaunt immer wieder und ist mit einer "Kältemischung" aus Eis und Salz so einfach herzustellen. Probieren Sie es doch mal mit Ihren Kindern oder Enkeln!

Labels: , , ,

2.2.09

Wasser ist cool 2 - Wasser und Salz

Wasser, eines der wichtigsten Dinge in unserem Leben. Bestehen wir selbst doch überwiegend aus Wasser und das was wir zu uns nehmen besteht oft auch überwiegend aus Wasser. Kleine Experimente zum Thema Wasser sind für uns also quasi essentiell.

Zum Thema Wasser fällt und natürlich sofort "trinken" ein. Wir trinken zu wenig, heißt es überall. Schon allein aus diesem Grund werden wird ständig an Wasser erinnert. An Trinkwasser, und das gibt es auf der Welt nach wie vor nicht überall wie selbstverständlich. Salzwasser, ja, das gibt es in rauen Mengen, letztlich sind die Ozeane ja voll davon, aber Trinkwasser?


Gutes und sauberes Trinkwasser war früher nicht selbstverständlich und die Lagerung problematisch. Das mussten schon die alten Seefahrer, die noch mit Segelschiffen unterwegs waren und oft zu lange, am eigenen Leib erfahren. So kam man schon recht früh auf verschiedene Ideen, aus Salzwasser Trinkwasser zu gewinnen. Damals noch recht einfach und umständlich, heute kein Problem mit unseren elektrisch betriebenen Anlagen.


In dem heutigen Experiment wollen wir eine einfache Meerwasser-Entsalzungsanlage nachempfinden und gleichzeitig auch sehen, wie man Salz aus Salzlösungen oder Meerwasser gewinnen kann. Ein schönes Experiment für Eltern und Großeltern, die sich mit ihren Kindern oder Enkeln auf naturwissenschaftliches Gebiet trauen, es aber nicht bereuen werden. Lassen Sie sich neugierig machen!


Labels: , , ,

1.2.09

Wasser ist cool 1 - Die Aggregatzustände

Warum haben wir eigentlich so eine Hemmschwelle wenn es um Naturwissenschaften geht? Zu schwieriges Thema? Einfach nicht "schick" genug gegenüber Musik, Literatur, Malerei usw.? Vielleicht liegt es daran, dass nicht frühzeitig genug unser Interesse daran geweckt wurde. Dass man über Naturwissenschaften nicht so schwadronieren kann wie z. B. über Musik und Literatur und das Gegenüber keinen "Nachweis" finden kann ob man was davon versteht oder nicht?

Naturwissenschaften führen zu einen eindeutigem Ergebnis. In vielen anderen Bereichen kann man die Dinge so oder so sehen und da fühlen sich die meisten von uns doch schon wohler, wenn man den Kopf nicht so anstrengen muss.


Die Wissensfabrik Deutschland hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Didaktik der Chemie, das in der Universität Frankfurt angesiedelt ist, es sich zur Aufgabe gemacht, Naturwissenschaften Kindern so zu präsentieren, dass sie wirklich Spaß bereiten. Dafür werden Lehrer geschult, die kleine naturwissenschaftliche Experimente mit den Kindern im Unterricht durchführen.

Dabei sind Kinder aus der Grundschule angesprochen, die noch keine Chemie, Physik oder Mathematik betreiben. Das heißt somit, Naturwissenschaften des täglichen Lebens ohne Fachchinesisch oder hochtrabenden Erklärungen, die die Kinder weder verstehen noch in dem Alter geistig zu verarbeiten in der Lage sind.

In dem kleinen Video wird gezeigt, dass man sogar beim Spagetti kochen naturwissenschaftlich Erklärungen einfließen lassen kann ohne die Kinder zu überfordern. Im Gegenteil, sie sollen neugierig gemacht und zum Fragen stellen animiert werden.

Ich kann Ihnen versichern, das macht nicht nur den Kindern Spaß auch den Erwachsenen.


So liebe Eltern und Großeltern, wenn demnächst mal wieder ein trüber Tag ist und Sie sollen sich mit den Kindern bzw. Enkeln beschäftigen, dann wissen sie ja nun was zu tun ist.


In der nächsten Zeit werde ich weitere Videos aus der Experimentenreihe der Wissensfabrik zum Thema Naturwissenschaften und Kinder in meinen Blog stellen.


Zur Info: wissensfabrik-deutschland.de


Labels: , , ,

8.12.08

Entspannung pur in Hittisau

Winterurlaub ist nicht nur Skifahren, man kann auch sehr gut entspannen. Landschaft und Essen genießen, etwas spazieren gehen oder einfach nur faulenzen. Das tut dem Gemüt und der Seele gut. Wenn man es schafft, so richtig los zu lassen, dann kommt man tatsächlich auch erholt aus dem Urlaub. Was nicht unbedingt immer der Fall ist, wie man weiß.

Direkt aus dem Süden Deutschlands, nähe Bodensee, kommt man beim Grenzübertritt nach Vorarlberg und hier zuerst in die Bregenzer-Dornbirner Gegend mit den verschiedenen Tälern und Orten, die alle zu empfehlen sind. Ein Ort davon ist Hittisau. Hier ist man zwar nicht im Hochgebirge, dafür haben viele Stellen in der Umgebung "Postkartenidylle". Sanfte Berge, überzuckerte Wälder, manchmal eine Fichte malerisch zu freien Hängen gestellt oder Hütten und Zäune verschneit. Manchmal könnte man meinen, das ist alles speziell so arrangiert worden.


Aber das sind die "Kleinigkeiten", die oft einen Urlaub zu einem Erholungsurlaub machen. Und die Krönung des Ganzen ist eine Schlittenfahrt durch diese schöne Landschaft. Gönnen Sie sich doch mal so eine Erholung. Es wird Ihnen gut tun.


Labels: , , ,

7.12.08

Das Fenster im Fluss

Wenn Sie mit ihren Kindern oder Enkeln über Weihnachten etwas unternehmen wollen, dann schlage ich einen Besuch im Aquarium vor. Hier ist es warm und trocken und Fische begeistern jung und alt. Und wenn die Kinder auch noch die Fische aus dem Film "Findet Nemo" sehen, dann sind sie total begeistert.

Eine andere Art von einer "Wasserlandschaft mit Fischen" kann man im Ulmer Tiergarten sehen. Hier läuft man quasi durch das Aquarium durch und die Fische schwimmen auch über einem drüber weg. Das ist ein ganz phantastisches Gefühl und man kann dazu die Fische auch noch von unten sehen. Die Besonderheit dieses Aquariums ist, dass hier nur heimische Fische zu sehen sind.


Ich kann Ihnen sagen, die allermeisten Leute wissen überhaupt nicht, was wir für schöne Fische in unseren Gewässern haben. Zum Beispiel, den Sterlet, ein ganz eleganter Schwimmer, oder der Flusswels, der macht den Eindruck, dass er ständig etwas zum Fressen sucht. Der Stör sieht von unten aus wie ein kleiner Hai - also so sehe ich das. Oder den langsamen Karpfen neben Schleie, Barben und Zander. Ach ja, den Hecht nicht zu vergessen, auch so ein ganz Eleganter. Ja, so könnte man gerade weiter erzählen.

Die Fische werden zudem noch auf Tafeln gezeigt und so können Sie den Kindern die Fische und die richtigen Namen dazu sagen.
Sie werden sehen, der Besuch lohnt sich und macht Spaß.
Ach, übrigens, bei so vielen Fischen - es gibt auch noch andere Tiere zu sehen. Der Nachmittag ist wieder gerettet.


www.tiergarten.ulm.de

Labels: , , ,

1.12.08

Der Ulmer Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmärkte haben Tradition, manche sind sogar ein paar Jahrhunderte alt. So alt ist der Ulmer Weihnachtsmarkt zwar nicht, ein Weg dorthin lohnt sich aber auf jeden Fall.
Bekanntlich hat der Ulmer Münster den höchsten Kirchturm der Welt und genau vor dieser erhabenen Höhe befindet sich der Weihnachtsmarkt, eingerahmt von Spitzgiebelhäusern die ebenso beleuchtet sind wie die Bäume die den Platz einsäumen und natürlich die Verkaufsbuden selbst.

Eine Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt zu essen hat bei mir auch Tradition. Dabei geht es mir, wenn ich ehrlich sein soll, gar nicht so um die Wurst. Eigentlich vielmehr um das ganze drum herum und die Wurst gehört einfach dazu, wie bei vielen der Glühwein, die gebrannten Mandeln oder andere Schleckerein, die man eigentlich nur hier isst.


Und was das Schöne an diesen Märkten ist, trotz großem Andrang und manchmal etwas schriller Weihnachtsmusik, herrscht immer gut Stimmung und man trifft Leute, die man seit letztem Jahr nicht mehr gesehen hat. Alte und neue Handwerke sind zu sehen und wenn man sieht, wie z. B. ein Baumkuchen gemacht wird oder Weihnachtskugeln aus flüssigem Glas geformt werden, dann hat das fast schon etwas Romantisches.


Schauen sie sich den Ulmer Weihnachtsmarkt einmal auf dem Video an. Vielleicht haben Sie Lust ihn zu besuchen, auch wenn Sie schon lange auf keinem Weihnachtmarkt mehr waren.


Labels: , , ,

17.8.08

Orchideenpflege daheim

Die nächsten Tage bin ich dann auch mal weg. Ich habe zwar keine Blumen im Gepäck, aber oft nimmt man einen schönen Strauß oder eine Topfpflanze mit. Immer wieder mit dabei sind Orchideen.
Sind Sie nicht auch begeistert, wenn sie schöne Orchideen sehen? Sie gibt es nicht nur in allen Farben und die sind zudem vielfach recht kräftig, auch in allen Formen und Größen. Oft bekommt man eine geschenkt, oft lässt man sich verleiten eine schöne Orchidee selbst zu kaufen. Dann ist sie zuhause und schon geht´s los: Standort, wie viel Wasser, Luftfeuchtigkeit usw.
Diejenigen mit einem "grünen Daumen", tun sich da leicht, den hat aber nicht jeder und damit gehen die Probleme schon los. Das schöne Geschenk oder die gekaufte Pflanze möchte man ja erhalten und lange eine Freude daran haben. Damit die Freude auch länger währt, ein paar Tipps zur Pflege per Video.

Labels: ,

13.8.08

Neuseeland für daheim gebliebene

Jeder macht gern Urlaub, aber nicht jeder will gleich auf die andere Seite unserer Erde. Neuseeland kennen viele aus Filmen. Ein ganz bekannter Streifen ist "Der Herr der Ringe". Dabei ging einem die wunderschöne Landschaft fast unter die Haut.
Einige Aussteiger aus Deutschland haben sich auch schon dorthin abgesetzt und irgendwie muss die große Insel doch eine gewisse Anziehung haben. Immer wieder hört und liest man von ihr. Für die, die etwas von ihr sehen wollen, ist das kleine Video.

Labels: , ,

11.8.08

Tiere haben auch Gefühle

Jeder Hundehalter oder Katzenliebhaber weiß es, das Tier fühlt mit. Ob es nun um "Herrchen" oder "Frauchen" geht oder um einen Artgenossen, man trauert mit und freut sich mit. So ist es auch bei den Tieren in freier Wildbahn. Die schönen Fotos werden Ihnen gefallen.
www.zeit.de

Labels: , ,

9.7.08

Des Deutschen liebste Insel

Mallorca und Deutschland, das ist schon so etwas wie eine Liebesheirat. Ein neuer Bildband frischt die Liebe wieder auf mit schönen Bildern und Musik. Sehen und hören Sie mal rein!
www.zeit.de

Labels: , ,

8.7.08

Gitarre online

Haben Sie etwas Zeit übrig? Und sie wollten schon immer mit dem Gitarre spielen anfangen, aber nie die Kurve bekommen? Das ist jetzt kein Problem. Das können Sie nun auch online lernen und brauchen somit nicht extra zur Gitarrenstunde gehen.
www.zdf.de

Labels: ,

26.6.08

Entspannungsfahrt durch Ägypten

Nach dem Fußballspiel gestern Abend, erst die Aufregung, dass nichts vorangeht und dann zum Schluss die Aufregung, dass man nicht verliert, haben wir eine Ablenkung bis heute Abend notwendig.
Begleiten wir ein paar Urlauber auf ihrer Reise durch Ägypten. Vielleicht kommen wir sogar auf den Geschmack und fahren auch mal hin.

Labels: , ,

5.6.08

Papierfoto oder CD

Wenn ich Schwarzweiß-Fotos von meiner Kindheit ansehe staune ich immer wieder, wie gut die erhalten sind. So als wären sie gestern erst abgezogen worden. Wenn ich allerdings meine ersten Farbfotos aus den 60er Jahren ansehe, dann habe ich das Gefühl, ich sehe die Fotos meiner Ahnen an. Kurz und gut, in jedem Fall sind die Fotos noch zum ansehen und die Filme sind auch noch da.

Dann kam die CD und manche glaubten, die halten tausend Jahre. Dass das nicht nur nicht stimmt, sondern die Lebensdauer der Scheiben gegenüber den alten Fotos relativ kurz sein kann, ist bekannt und stimmt traurig. Supermoderne Technik und kann mit Papierfotos bzw. mit den alten schwarzen Schallplatten nicht mithalten.

Wenn Sie mal wieder das Neueste in Sachen Speicherung auf CD´s lesen wollen, heute.de hat einen Artikel im Internet.
www.heute.de

Labels: , ,

21.5.08

Wie beschaffe ich mir einen Computer

Wenn ältere Menschen einen Computer kaufen möchten, denken viele Verkäufer, o je, auch das noch. Die verstehen doch nur Bahnhof, stellen blöde Fragen und wenn es geht wollen sie ihn auch noch halb geschenkt.
Allerdings kann es auch umgekehrt sein und der Verkäufer ist der Dumme. Nur merkt er es nicht - das ist aber dumm.

Aber im Ernst, so wie in dem Video funktioniert das auch nicht immer.



Labels: ,

19.5.08

Ich suche mich

Zu meinem vierzigsten Geburtstag wünschte ich mir von meiner Familie einen Aufenthalt im Kloster. Ich fuhr dann am Montag etwas skeptisch aber voller Erwartung los und kehrte am Samstag frohgemut, innerlich erholt, mit freiem Kopf und einer Frische zurück, die ich so nicht erwartet hatte.

Ich lass das alles mal auf mich wirken, so der nicht gerade hohe Anspruch an meinen ersten Aufenthalt und wenn ich es noch schaffe, für mich selbst festzustellen, wo ich in meinem Leben stehe, noch besser.
Zuerst empfing mich eine Ruhe, die bei meinem etwas hektischen Beruf sich wie ein wohltuendes Tuch über mich ausbreitete. Und ich genoss es. Auch die Mahlzeiten, in einem großen Raum mit anderen "Kurzbesuchern" eingenommen, verliefen harmonisch und in Ruhe.
Man lernte neue und interessante Menschen kennen sowie deren Gründe hierher zu kommen. Das schafft Atmosphäre, eine gleiche Wellenlänge und so kommt recht schnell ein Gefühl der Geborgenheit auf, was wohl auch die Männer, die hier ins Kloster eintreten, recht bald verspüren.

Morgens geht es schon recht früh los. Aber das ist kein verkrampftes Aufstehen, vielmehr freut man sich auf die Stille in der Kirche, auf das allein sein ohne Störung durch viele Menschen und vor allem auf den Gesang der Mönche. Dieser Gesang ist es, der mich nicht nur fasziniert, er hüllt ein in eine sphärisch geistige Welt der Geborgenheit und Leichtigkeit die man sonst nirgends findet. Man braucht sich nicht in eine spirituelle Vertiefung bemühen, die kommt von ganz allein. Die Gedanken fliegen einem nur zu und bald kann man trennen was zu tun und was zu lassen ist. Dann ist man "angekommen", und es braucht dann auch keine Vorträge, festgelegte Besinnungsstunden oder ähnliches mehr. Dann erholt sich Körper und Geist.

Man muss sich nur darauf einlassen, ohne große Wünsche oder Forderungen an sich selbst oder anderen gegenüber das "spirituelle Angebot" eines Klosters, das in keinem Prospekt steht, anzunehmen.

Wenn Sie auch aus anderer Feder zu diesem Thema etwas lesen wollen, dann schauen Sie mal unter dem Link nach.

www.zeit.de

Labels: , , ,

14.5.08

Der Englische Garten

"Bei dem schönen Wetter muss man ja raus!" Hören auch Sie sicherlich immer wieder. "Raus" ist für viele im Garten tätig zu werden, egal ob Rasen mähen, pflanzen, umgraben, na ja es gibt eben immer viele Dinge im Garten zu tun.

Vielleicht überlegt man dabei: Könnte ich nicht einmal meinen Garten etwas umgestalten? Dem einen oder anderen kommt dabei der "Englische Garten" in den Sinn. Der "Englische Garten" ist gar nicht so einfach zu definieren, stellt ihn sich doch jeder etwas anders vor.

Lassen Sie sich durch die Bilder und Texte von den Gärten unseres Nachbarlandes etwas inspirieren oder einfach nur unterhalten.

www.zeit.de

Labels: , ,

8.5.08

Urlaub auf Balkonien

Ein kleiner Urlaub auf Balkonien, auch wenn es nur das Wochenende oder verlängerte Wochenende ist, ist nicht nur erholsam, es erfreut Geist und Herz. Wenn dazu noch eine schöne Bepflanzung in den Balkonkästen beiträgt, dann ist das schon wirklich mehr als nur Freizeit, auch wenn es zuhause ist.
Einige Tipps zu einer schönen Bepflanzung stellt ihnen das Video vor.

Labels: , ,

7.5.08

Urlaub in der Wüste

Sind Sie in einmal an einem "Hotelaufenthalt" mitten in der Wüste interessiert?
Hier können Sie sich schon mal Ihre Unterkunft ansehen (aber das Zelt nicht vergessen, damit sie wenigstens ein Dach über dem Kopf haben.
www.zeit.de

Labels: ,

28.12.07

Ein Tagebuch für sich und die Familie

Wann war das noch mal, fragt man sich bei dem einen oder anderen Ereignis. Das hätte ich mir aufschreiben sollen, denkt man dann unwillkürlich. Aber ich habe ja soviel zu tun und... mehr lesen

Labels: ,