1.11.07

Morgenerwachen auf der Schwäbischen Alb

„Auf der Alb ist es immer ein Kittel kälter“, was im Klartext heißt, dass man zumindest im Winter sich eine Jacke mehr anziehen sollte. Das Klima prägt die Landschaft und diese Landschaft ist einfach, manchmal etwas herb nicht so spektakulär wie die Alpen aber dennoch mit wunderschönen Ecken und sehr liebenswert.

Beschaulichkeit und Ruhe, das ist es, was so eine Fahrt über die Schwäbische Alb ausmacht. Weg vom Auto und nur mit zwei oder drei „PS“ unterwegs. Man kann, muss sich aber nicht mit den anderen Fahrgästen unterhalten. Denen ging es so wir mir, einfach nur schauen, die Sonne aufgehen sehen, wie sie durch die Bäume blinzelt, über die Felder blicken, den Schafen zusehen wie sie fressen und ganz einfach die Zeit vergessen. Und dann kommt es, das Frühstück, filmreif und „sau“-gut. Da will man einfach sitzen bleiben, wie heißt es schon in der Bibel: Wir wollen hier bleiben und drei Hütten bauen. Nun ja, alles geht mal zu Ende und das schönste immer am schnellsten. Und was bleibt zurück: Eine wunderschöne Erinnerung an einen wunderschönen Morgen.