6.5.08

Faszination China

China ist für Europäer in vielen Bereichen immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Der Kulturkreis ist anders, die Menschen wachsen mit anderen Werten und Umgangsformen auf aber vielleicht macht gerade das die Faszination Chinas aus. Lassen Sie sich davon auch faszinieren.


1.11.07

Die Séga

Schon mal was von Sega gehört? Nein, mag sein, aber die Musik, die kennen Sie sicher. Das ist die, bei der man sich ohne nachzudenken mitbewegt. Man muss nicht gleich einen Hüftschwung machen oder sich das Kreuz ausrenken, nein, die Musik und der Gesang muss sich auf´s Blut übertragen und das bewegt den Körper: Gleichmäßig, mit dem Takt des Blutes, das durch unsere Adern pulsiert, beginnt Musik und Bewegung eins zu werden.


Früher wurde die Musik als primitiver Lärm abgetan. Die Sega ist heute ein wichtige Ausdrucksform der mauritianischen Kultur. Der Ursprung der Sega liegt im Dunkel der Zeit; man vermutet zwar ostafrikanischen bzw. madegassischen Einfluss, aber das ist wirklich nur eine Vermutung. Auch das Wort „Sega“ kann nicht so richtig eingeordnet werden. Man kann davon ausgehen, dass die verschiedenen Volksgruppen, die auf Mauritius sesshaft wurden ihre Musik und Tänze mitbrachten und daraus diese Musik entstand. Vieles deutet darauf hin, dass die Sklaven auf den Zuckerrohrplantagen die Sega sangen wie auch andere Sklaven rund um die Welt ihr Leiden in Musik und Tänze fassten. Sega und die kreolische Sprache (auf Mauritius wird Kreol gesprochen, englisch ist nur die Amtssprache) ist eine Verschmelzung von Elementen verschiedener Kulturen die einfach bei der Arbeit auf den Feldern und danach am Abend entstand.

Sehen und hören wir die Sega, ist das für uns Folklore und schön zum ansehen, aber es schwingt doch ein wenig Wehmut einer anderen Zeit mit.

Morgenerwachen auf der Schwäbischen Alb

„Auf der Alb ist es immer ein Kittel kälter“, was im Klartext heißt, dass man zumindest im Winter sich eine Jacke mehr anziehen sollte. Das Klima prägt die Landschaft und diese Landschaft ist einfach, manchmal etwas herb nicht so spektakulär wie die Alpen aber dennoch mit wunderschönen Ecken und sehr liebenswert.

Beschaulichkeit und Ruhe, das ist es, was so eine Fahrt über die Schwäbische Alb ausmacht. Weg vom Auto und nur mit zwei oder drei „PS“ unterwegs. Man kann, muss sich aber nicht mit den anderen Fahrgästen unterhalten. Denen ging es so wir mir, einfach nur schauen, die Sonne aufgehen sehen, wie sie durch die Bäume blinzelt, über die Felder blicken, den Schafen zusehen wie sie fressen und ganz einfach die Zeit vergessen. Und dann kommt es, das Frühstück, filmreif und „sau“-gut. Da will man einfach sitzen bleiben, wie heißt es schon in der Bibel: Wir wollen hier bleiben und drei Hütten bauen. Nun ja, alles geht mal zu Ende und das schönste immer am schnellsten. Und was bleibt zurück: Eine wunderschöne Erinnerung an einen wunderschönen Morgen.