<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' version='2.0'><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-5547547710562965070</atom:id><lastBuildDate>Wed, 09 Apr 2008 12:18:02 +0000</lastBuildDate><title>Kultur</title><description/><link>http://www.dersenior.net/Kultur/</link><managingEditor>JBF</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>9</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5547547710562965070.post-8483850957538426788</guid><pubDate>Wed, 09 Apr 2008 11:40:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-04-09T14:18:02.363+02:00</atom:updated><title>Mantras</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Wort Mantra ist in unserem Kulturkreis nicht so geläufig, obgleich wir es kennen. Mantra kommt aus Indien zu uns (Sanskrit) und bedeutet u. a. soviel wie heilige Texte, mystische Silben, die man auch in der Meditation im christlichen Glauben nutzt. Man wiederholt immer nur ein Wort oder einen ganz kurzen Text um sich bei der Meditation in die Versenkung einzustimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mantras in Nepal oder Tibet können durch Gebetsfahnen auch weithin sichtbar sein. Für uns Europäer eher fremd und daher mehr folkloristisch. Der Sinn dieser Mantras ist aber viel tiefer und zeugt von einer großen Grundfrömmigkeit der Menschen dort. Wir sehen und hören es ja derzeit auch in den Medien und müssen feststellen, dass dieser tiefe Glaube auch nach Jahrzehnten kommunistischer Unterdrückung noch sehr lebendig ist. Ja man ist erstaunt über diesen Glauben im Volk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gebetsfahnen soll die Mantras und Gebete in die Welt hinaustragen und man hat derzeit den Eindruck, dass dem auch so ist. Die Pro-Tibet-Bewegung auf der ganzen Welt ist schon beeindruckend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beeindruckend sind auch die Bilder im Internet unter dem Titel "Mantras im Wind". Zwar erschließen die Bilder und Texte einem nicht die tibetische Welt, das wäre dann doch zu einfach, aber sie hinterlassen einen Eindruck, einen guten Eindruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/online/2008/14/bg-nepal?from=rss"&gt;www.zeit.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><link>http://www.dersenior.net/Kultur/2008/04/mantras.html</link><author>JBF</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5547547710562965070.post-3575120623782171523</guid><pubDate>Wed, 19 Mar 2008 17:23:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-03-20T11:54:19.867+01:00</atom:updated><title>Himmelsbegräbnis</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es ist die Zeit Ende der 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Chinesen marschieren in Tibet ein und besetzen das Land. Seitdem führen sie dort das Regiment, wie unschwer aus vielen Medienberichten dieser Tage zu hören und sehen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Buch "Himmelsbegräbnis" basiert auf einer wahren Geschichte zweier Menschen die beim Einmarsch der Chinesen in Tibet mit dabei waren. Jedoch aus einer völlig unerwarteten, anderen Perspektive. Einer Perspektive, die einen so berührt, von einer Liebe zwischen Frau und Mann die so unglaublich stark ist, dass man das Buch nicht mehr weglegt.&lt;br /&gt;Wenn einer sich an den Tag der eigenen Hochzeit erinnert und vielleicht noch an den Lesungstext: ...die Liebe erträgt alles...., dann ist es für Braut und Bräutigam eine rührende Stelle aus dem Evangelium (Korinther,13) und vielleicht bricht einer sogar noch in Tränen aus - das war es dann aber auch.&lt;br /&gt;Die raue, ja oft brutale Wirklichkeit, die die junge Frau in Tibet der Liebe willen erduldet, erträgt und übersteht ist fast von einer anderen Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide sind Soldaten der "Roten Armee". Der Mann vorausgehend in der kämpfenden Truppe, sie trifft später in Tibet ein, verbringt aber bald nach ihrem Eintreffen dort ein gutes Stück ihres Lebens bei einer tibetischen Nomadenfamilie mit der Suche nach ihrem Gatten. Erst nach Jahren erfährt sie, dass sich ihr Mann aus Liebe zum tibetischen Volk und seinem Brauchtum für ein Himmelsbegräbnis geopfert hat. Das Himmelsbegräbnis, ein für einen Mitteleuropäer nicht nachvollziehbarer Akt der Liebe, wird wohl immer ein Geheimnis der asiatischen Bevölkerung zum Verständnis von Leben und Tod bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das "Himmelsbegräbnis" nur als einen Liebesroman anzusehen, ist für mich nicht nur zu wenig, es wäre schon eine Kränkung des Buches. Es ist eine Liebes-Leidens-Lebensgeschichte die ihres gleichen sucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann das "Himmelbegräbnis" nur empfehlen. Allein wenn man es schon zur Hand nimmt - das Buch ist in Seide gebunden - spürt man, hier geht es um etwas ganz besonderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Xinran Xue, Droemer Verlag&lt;br /&gt;ISBN 3-426-27360-8&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</description><link>http://www.dersenior.net/Kultur/2008/03/himmelsbegrbnis.html</link><author>JBF</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5547547710562965070.post-5701830087620371435</guid><pubDate>Sun, 30 Dec 2007 11:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-30T12:03:17.957+01:00</atom:updated><title>Mütter und Väter in biblischen Zeiten hatten auch so ihre Sorgen.</title><description>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Bibel hat viele Bücher und Jesus Sirach ist eines davon (Altes Testament). Es bietet Lebensweisheiten und vieles mehr und ich lese gern darin. Manches ist für unseren Geschmack vielleicht etwas überzogen, aber wie man immer sagt, ein Körnchen Wahrheit ist oft dabei.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;So wundert es nicht, dass er auch über Frauen und Männer bzw. Mütter und Väter &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;geschrieben hat. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Und nicht nur „Lieber mit einem Löwen oder Drachen zusammenhausen, als bei einer bösen Frau wohnen“. &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Nein, er schreibt auch: „Eine gute Frau – wohl dem Mann. Die Zahl seiner Jahre verdoppeln sich“. &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; oder &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Wie die Sonne aufstrahlt in den höchsten Höhen, so die Schönheit einer guten Frau als Schmuck ihres Hauses“.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;Auch sinnt er über die Sorgen eines Vaters um seine Tochter nach. Man liest es und denkt, es hat sich eigentlich nichts verändert:&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;„Eine Tochter ist für den Vater ein Schatz, den er hütet, die Sorge um sie nimmt ihm den Schlaf. In ihrer Jugend, dass sie nicht verschmäht wird, nach der Heirat, dass sie nicht verstoßen wird. Als Mädchen, dass sie nicht verführt wird, bei ihrem Gatten, dass sie nicht untreu wird. Im Haus ihres Vater, dass sie nicht schwanger wird, im Haus ihres Gatten, dass sie nicht kinderlos bleibt.“&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Ok, die Mütter machen sich auch Sorgen!&lt;/p&gt;</description><link>http://www.dersenior.net/Kultur/2007/12/mtter-und-vter-in-biblischen-zeiten.html</link><author>JBF</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5547547710562965070.post-4595061862385897494</guid><pubDate>Sun, 23 Dec 2007 13:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-23T15:48:04.716+01:00</atom:updated><title>Stille Nacht, heilige Nacht.</title><description>Für manche ist das Lied heilig, für manche eine Edelschnulze. Tatsache ist, dass es jeder singt, ich auch, und das quasi im Chor über die ganze Welt. Ich kenne kein Lied, das so alt ist wie dieses, immer noch mit Inbrunst gesungen wird und so eine weltweite Verbreitung erfahren hat. Hinzu kommt, dass das Lied in rund 300 Sprachen übersetzt wurde, das ist schon mehr als beeindruckend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während eines Urlaubs in Österreich fuhr ich auch nach Oberndorf, oberhalb von Salzburg. Das ganze sieht hier zwar ganz normal aus, dennoch ist es wie bei ähnlichen Plätzen auf der Welt, man ist beeindruckt, dass so großes im kleinsten Winkel entstehen kann. Geschaffen von ganz einfachen, aber dennoch begabten Leuten wie dem Hilfspfarrer Joseph Mohr und dem Organisten Franz Xaver Gruber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank den beiden für die schöne Stimmung mit diesem Lied zur Weihnachtszeit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kirche von damals steht nicht mehr, die Stille-Nacht-Kapelle erinnert an ihren Standort.&lt;br /&gt;&lt;img src="http://www.dersenior.net/Kultur/kultur-x1mas.jpg"/&gt;</description><link>http://www.dersenior.net/Kultur/2007/12/stille-nacht-heilige-nacht.html</link><author>JBF</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5547547710562965070.post-5783944091419847428</guid><pubDate>Thu, 20 Dec 2007 10:23:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-20T11:27:09.437+01:00</atom:updated><title>Schöner Advent</title><description>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Advent: Ruhe, Frieden, alle lieben sich, besinnlich, langsam tun etc. Sind Sie auch so ein Adventstyp? Wenn ja, dann haben Sie etwas falsch verstanden oder wissen nicht was Advent bedeutet.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Advent, das wissen dennoch die meisten, heißt: Ankunft des Herrn.&lt;br /&gt;Der König kommt. Also das ist schon was, wenn ein König kommt. Da setzt man sich nicht hin und wird besinnlich, da tut man auch nicht langsam und sehnt sich nach Ruhe. Man zieht auch nicht wie im Cartoon „Charlie Braun“ das Schmusetuch heraus und legt sich aufs Sofa.&lt;br /&gt;Aber hallo, jetzt kommt der König, jetzt bereitet man alles vor.&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Schon gleich am ersten Advent heißt es, dass die Menschen vor Angst vergehen werden, in Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen, über das Toben und Donnern des Meeres.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Und Johannes hat den Leuten zum Kommen des Herrn auch nicht gepredigt, na jetzt mal schön langsam und immer mit der Ruhe. Der hat geschrieen, ebnet dem Herrn den Weg, da sollen Hügel abgetragen und Täler aufgefüllt werden, man soll sich bereit machen, für ein anderes, neues Leben. Der Herr hat schon die Schaufel in der Hand um den Weizen von der Spreu zu trennen.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Advent heißt also, auf geht’s, wie kann ich mich neu ausrichten neu „formatieren“, um das mal in der Computersprache auszudrücken. Wie kann ich den „alten Menschen“ ablegen? Und nicht, wessen Weihnachtsbredle sind besser, oder auf der wievielten Weihnachtsfeier bin jetzt eigentlich oder habe ich auch schon genug Weihnachtsgeschenke, oder, oder ... ? &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Und wenn der König da ist, oh Gott, dann verfallen speziell die Deutschen in Wehmut und Sentimentalität anstatt sich zu freuen und zu feiern (aber nicht wegen der Geschenke).&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wenn Mann und Frau „Eltern“ werden, also ein Kind zur Welt kommt, dann freuen und jubeln sie doch auch und geben ein Fest. Und wenn Jesus zur Welt kommt, da hat man den Eindruck es freut sich kaum jemand; vielleicht aus Erschöpfung wegen Nichtigkeiten. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Na ja, vielleicht liegt der eine oder andere auch noch mit dem Schmusetuch auf dem Sofa und hat die Chance zum Neuanfang, die er bekommen hat, verpasst? Schade!&lt;/p&gt;</description><link>http://www.dersenior.net/Kultur/2007/12/schner-advent.html</link><author>JBF</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5547547710562965070.post-4628392139609486961</guid><pubDate>Tue, 11 Dec 2007 18:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-11T19:37:45.750+01:00</atom:updated><title>Die Volxbibel ...</title><description>&lt;p class="MsoNormal"&gt;ist eigentlich für junge Leute geschrieben (deshalb wohl schon das „x“), aber sie ist auch bestens für Ältere und für Senioren wie mich angenehm zu lesen. Der Stil ist zwar ungewöhnlich und manchmal für den einen oder andern etwas frech, aber es trifft die einzelnen Situationen gut. Ich habe die Bibel im Auto, und immer wenn ich im Auto auf jemanden warte, und da hat man ja Zeit, klappe ich das Buch an irgendeiner Stelle auf und lese. Und ich sage ihnen, vielfach passt die Stelle irgendwie genau auf den Lebensmoment in dem ich mich befinde. Das tut oft nicht nur gut, es heitert auf und manchmal kann man auch schmunzeln. Versuchen sie es doch auch mal (man kann aber das Buch als Oma oder Opa auch den Enkel schenken).&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Hier ein Leseprobe aus dem Lukas Evangelium:&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;„Als Jesus später aus der Stadt rauswollte, traf er einen Typen, der beim Zoll arbeitete. Levi, so hieß der Mann, saß gemütlich in seinem Zollhäuschen, als Jesus ihn von der Seite anquatschte: „ Komm mit!“. Das ließ er sich nicht zweimal sagen und ging sofort mit Jesus. Kurze Zeit später organisierte Levi eine Riesenparty bei sich zu Hause, und Jesus war als Ehrengast eingeladen. Viele andere Zollbeamte, die zu der Zeit bei der Bevölkerung total unbeliebt waren, waren mit am Start, und auch viele Freunde von Levi. Das passte den oberfrommen Pharisäern und Theologen überhaupt nicht. „Wie können Sie es nur mit diesem Pack auf einer Feier aushalten ?“, fragten sie Jesus. Er antwortete: „Die Menschen, denen es gut geht, brauchen keine Hilfe, aber die Menschen, denen es dreckig geht, die brauchen einen, der ihnen da raushilft. Ich bin für die Kaputten da, ich will sie mit Gott zusammenbringen. Die Gesunden brauchen mich nicht“.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;ISBN-13: 978-3-981-0656-0-2, Volxbibel-Verlag, Postfach 40 65, 58426 Witten&lt;/p&gt;</description><link>http://www.dersenior.net/Kultur/2007/12/die-volxbibel.html</link><author>JBF</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5547547710562965070.post-1329591286267743744</guid><pubDate>Sun, 25 Nov 2007 13:16:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-25T14:18:02.489+01:00</atom:updated><title>Die Bibel zu lesen ...</title><description>... macht Spaß! Vermutlich halten das manche für einen Witz. Die Bibel ist zwar das meistgedruckte Buch der Welt, aber deshalb noch lange nicht das meist gelesene – stellt man die Anzahl der Bücher der Lesefreudigkeit der Besitzer gegenüber.&lt;br /&gt;Dabei ist die Bibel in ihren Texten so unterschiedlich wie wohl kaum ein Buch über-haupt; ernst, nachdenklich, Weg weisend, verblüffend bis unverständlich.&lt;br /&gt;Aber es gibt im Alten Testament sehr witzige Stellen, wie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Lieber einer Bärin begegnen, der man die Jungen geraubt hat, als einem Toren in seinem Unverstand“.&lt;br /&gt;oder&lt;br /&gt;„Besser in einer Ecke des Daches wohnen, als eine zänkische Frau im gemeinsamen Haus“.&lt;br /&gt;und&lt;br /&gt;„Die Tür dreht sich in den Angeln, der Faule in seinem Bett“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da muss man doch schmunzeln, oder nicht? Diese Zitate entstammen der Sprichwörtersammlung des Alten Testamentes.&lt;br /&gt;Wenn Sie Lust haben mit mir weiter in der Bibel herumzustöbern, dann „klicken“ Sie sich doch wieder mal bei mir rein.</description><link>http://www.dersenior.net/Kultur/2007/11/die-bibel-zu-lesen.html</link><author>JBF</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5547547710562965070.post-8076488316449911122</guid><pubDate>Mon, 19 Nov 2007 12:44:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-22T00:50:24.990+01:00</atom:updated><title>Ein Schwangerschaftsabbruch ...</title><description>ist für jede Frau ein tiefer emotionaler Einschnitt. In der Regel spricht man darüber nicht gern und der Umgang mit dem Abbruch ist schwer. Dass Schwangerschaftsabbrüche rund um die Welt vorgenommen werden ist auch mir bekannt. Bei einer Geschäftsreise in Japan begegnete ich allerdings einem Brauch, der mich doch berührte und nachdenklich machte. Ich besuchte mit Kollegen die Tempelanlage Kiyomizu Dera in Kyoto, als ich das erst mal auf eine Gedenkstätte stieß, die mit kleinen Mönchsstatuen angefüllt war. Teilweise hatte die Figuren auch rote Tücher um. &lt;p&gt;&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;Auf meine Frage hin, was das zu bedeuten habe, erklärte mir der in Japan lebende Kollege, dass jede Figur für ein abgetriebenes Kind steht. Die Eltern zahlen viel Geld für die Mönchsstatue Jizo, so heißt der Mönch nämlich. Die Eltern wollen sich damit schützen und die ungeborenen Kinder beschwichtigen, damit ihnen hier auf dieser Welt kein Unheil wiederfährt. Die japanische Mythologie sagt nämlich, dass die Seelen dieser Kinder und auch derjenigen die tot geboren werden, den Fluss des Todes nicht überqueren können. Durch den Kauf der Statue wollen sie Jizo bitten, dem Kind zu helfen.&lt;p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;br /&gt;Ich habe noch einige solcher kleinen Friedhöfe gesehen und auch später noch an diesen Brauch denken müssen und ich frage mich, kann man damit seinen Seelenfrieden finden? Als Mann kann man sich nicht in eine Frau hineindenken, die dieses Problem verarbeiten muss, aber vorstellen kann ich mir, dass es sehr schwer ist. &lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.dersenior.net/Kultur/2007/11/ein-schwangerschaftsabbruch.html</link><author>JBF</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-5547547710562965070.post-2543550100721580383</guid><pubDate>Thu, 01 Nov 2007 14:17:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-01T15:19:38.827+01:00</atom:updated><title>Wer kennt sie nicht...</title><description>&lt;p class="MsoNormal"&gt;die stolzen Indianer Nordamerikas?&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Wer hat in seiner Jugend nicht mit ihnen mitgelitten oder mitgefiebert wenn man Karl May gelesen hat? Heldenhaft und stolz, die Ureinwohner Amerikas, so kennen wir sie. Und nun findet man im Schlamm des Columbia Rivers nahe Kennewick im US-Bundesstaat Washington Knochen, die auf ein Alter von über 9000 Jahren datiert werden. Erst dachte man, das ist vielleicht ein Trapper aus der Zeit der Kolonialisierung. Nein, und das war die Sensation, er ist vielleicht älter als die Indianer, und die Spitze von allem: Vom Typ her ist er „kaukasoid“, das heißt er trägt europäische/südostasiatische Züge, also eindeutig nicht indianische. Das ist starker Tobak für die Indianer, die entgegen der offiziellen Meinung, dass die Indianer wohl aus sibirischen Gegenden eingewandert sind, sagen, sie sind seit der Erschaffung der Welt hier. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wenn man sich das alles so überlegt: Da untersucht man ein paar Knochen aus einem Fluss und ein ganzes Weltbild stürzt ein. Als Tatsache kann man wohl annehmen, dass keiner so recht weiß, wann und wie Amerika wirklich besiedelt wurde: Über die Beringstraße, oder waren es Küstenbewohner aus Südeuropa oder Afrika, kamen sie mit Schiffen von den Inseln aus dem Pazifik, manche behaupten, dass es die Chinesen gewesen sind, oder kamen sie von allen Seiten?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Irgendwie ist es aber doch beruhigend zu wissen, dass man doch nicht alles weiß, trotz aller Hightech-Geräte, trotz eines vermeintlich hohen Wissensstandes. So können dann alle ihre Phantasie walten lassen, die Wissenschaftler mit ihren Einwanderungstheorien und die Indianerfans mit ihren Helden in der weiten Prärie.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.dersenior.net/Kultur/2007/11/wer-kennt-sie-nicht.html</link><author>JBF</author></item></channel></rss>