30.12.07

Mütter und Väter in biblischen Zeiten hatten auch so ihre Sorgen.

Die Bibel hat viele Bücher und Jesus Sirach ist eines davon (Altes Testament). Es bietet Lebensweisheiten und vieles mehr und ich lese gern darin. Manches ist für unseren Geschmack vielleicht etwas überzogen, aber wie man immer sagt, ein Körnchen Wahrheit ist oft dabei.

So wundert es nicht, dass er auch über Frauen und Männer bzw. Mütter und Väter geschrieben hat.

Und nicht nur „Lieber mit einem Löwen oder Drachen zusammenhausen, als bei einer bösen Frau wohnen“.

Nein, er schreibt auch: „Eine gute Frau – wohl dem Mann. Die Zahl seiner Jahre verdoppeln sich“.

oder

„Wie die Sonne aufstrahlt in den höchsten Höhen, so die Schönheit einer guten Frau als Schmuck ihres Hauses“.

Auch sinnt er über die Sorgen eines Vaters um seine Tochter nach. Man liest es und denkt, es hat sich eigentlich nichts verändert:

„Eine Tochter ist für den Vater ein Schatz, den er hütet, die Sorge um sie nimmt ihm den Schlaf. In ihrer Jugend, dass sie nicht verschmäht wird, nach der Heirat, dass sie nicht verstoßen wird. Als Mädchen, dass sie nicht verführt wird, bei ihrem Gatten, dass sie nicht untreu wird. Im Haus ihres Vater, dass sie nicht schwanger wird, im Haus ihres Gatten, dass sie nicht kinderlos bleibt.“

Ok, die Mütter machen sich auch Sorgen!