17.01.08

Organspenderausweis - eine gute Sache

Wird man wieder einmal daran erinnert sagt man sich, wenn ich einen Unfall hätte oder krank wäre und mir würde jemand ein Organ spenden, da wäre ich aber froh. Eine Niere, die wieder richtig arbeitet – keine Dialyse mehr, oder sogar ein Herz!

Was die Medizin so alles macht ist schon toll und zum Schluss aller Überlegungen ist man ganz begeistert und weiß eigentlich nicht warum. Es schleicht sich dann aber auch die Erkenntnis ein, warum habe ich eigentlich keinen solchen Ausweis?

Bei all diesen Überlegungen fragt man sich aber auch, wie ginge es mir, wenn ich ein neues Organ habe? Eine neue Niere, ok, prima, aber wenn ich ein neues Herz bekomme? Ein neues Herz ... das übt einfach Faszination aus. Ein Herz ist ja nicht nur ein Organ, auch wenn ein Arzt das so sieht, bei uns im Kopf ist das Herz noch viel mehr, das Lebenszentrum, ein Stück Seele. Überträgt sich bei einer Operation etwas mit? Man liest immer wieder von Menschen mit einem neuen Herzen und dass sie sich nach der Übertragung ein Stück weit verändert hätten. Das hat schon Gänsehautcharakter, Faszination, erzeugt ungläubiges Kopfschütteln oder Schwindelgefühle. Die Fernsehsendung „37 °“ vorgestern in ZDF hat das „Für und Wider“ beleuchtet.

Die Patienten fühlen sich nicht nur körperlich anders, auch geistig und so versuchen viele Kontakt zu den Angehörigen des Spenders aufzunehmen um festzustellen: da kann was dran sein.

Ist das alles nun ein Eingriff in die Schöpfung oder hat uns der Schöpfer den Geist und die Fähigkeit zu einem solchen Eingriff geschenkt? Trotz aller Diskussion über Ethik und „wo führt denn das noch hin“ oder, kann der Mensch durch „Ersatzteile“ sein Leben verlängern? Freuen wir uns doch ganz einfach mal, dass durch den guten Geist im Menschen viele Menschen gerettet werden (ach ja, und jetzt den Ausweis ausfüllen!).

Info zur Sendung: http://www.heute.de

Allegemeinde Info: http://www.heute.zdf.de

10.01.08

Die Deutschen, dick und krank

Ein Lieblingsthema der Deutschen aber auch der Zeitungen sind Bauch und Hüften: Immer ist alles zu dick. Finden Sie sich zu dick oder gerade richtig? Werden wird krank geredet oder sind wir wirklich auf dem Weg dahin?

Viele können sich noch daran erinnern, dass früher das Gewicht, natürlich unterschieden ob Männlein oder Weiblein, an der Körpergröße festgemacht wurde. Das kam bald aus der Mode. Der Body-Mass-Index bestimmte was zu essen war oder nicht. Mittlerweile ist auch das alles von gestern, der Bauchumfang, der sagt mir, ob ich gesund oder bald tot bin. Das ist kein Witz, ich las in der Zeitung, dass ein Bauchumfang von 102 cm lebensgefährlich ist. Normal soll er beim Mann 93 cm und bei der Frau 80 cm sein. Also ein gutes hat ja der Bauchumfang, den kann ich kurz mal messen, sonst hat man immer rechnen müssen und manchmal wusste man nicht mehr welche Zahl durch welche zu teilen ist; es sein denn, man hatte ein Diagramm zur Hand.

Natürlich ist der Speck an Bauch und Hüften der Gesundheit nicht förderlich, aber muss man denn gleich so absolute Grenzen setzen? Das erinnert mich etwas an den Cholesterinwert, der immer weiter heruntergenommen wurde. Der Pharmaindustrie wäre es am liebsten gewesen, ihn soweit herunter zusetzen, dass alle ihre Medikamente nehmen müssen – Deutschland, ein Land der Kranken?

Der Bauchumfang ist auch so etwas. Ob jung oder alt, alle müssen einen Standardbauch haben, zumindest eine Obergrenze. Dabei weiß jeder, dass der Mann, seit es Menschen auf der Erde gibt, so programmiert ist, dass er im Alter am Bauch, die Frau an den Hüften dicker wird.

Was lernen wir daraus? Sich nicht verrückt machen lassen. Warten Sie, in der nächsten Zeit wird es sicherlich wieder eine neue Methode geben die Ihnen sagt, dass Sie für Ihr Alter viel zu dick, viel zu klein, vielleicht auch viel zu dünn oder sonst was sind.

http://www.menshealth.de/in-ostdeutschland-leben-die-dicksten-deutschen.81955.htm