24.04.08

Kaffee und Cholesterin

Dass Kaffee trinken nicht mehr in der bösen Ecke steht, und auch nicht mehr gedroht wird "das tut man nicht", wissen wir. Aber dass Kaffee trinken auch vor Cholesterin-Schäden schützen soll, ist mir dann doch neu, wenn gleich mit die Nachricht sympathisch ist. Somit nach einem fettigen Essen den Kaffee nicht vergessen!

Die Italiener machen uns das schon lange vor und bei ihnen ist der Espresso nach dem Essen schon ein Stück Lebenskultur. Seit den 80er Jahren hält er auch bei uns langsam Einzug, dennoch mehr als Modegetränk oder weil es bei einigen schick ist.

Ein hoher Cholesteringehalt wird auch mit der Schädigung der Blut-Hirn-Schranke in Zusammenhang gebracht. Bei gesunden Menschen verhindert diese Schranke das Eindringen schädlicher Stoffe aus dem Blut ins Gehirn. Gewisse Proteine sorgen im Blutkreislauf des Gehirnes für eine "Abdichtung". Wird der Zusammenhalt dieser Proteine gestört, kommt es zu einem "Siebeffekt". Schadstoffe können eindringen.

Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Koffein diese Schranke schützt. Damit ist wieder einmal bewiesen, dass von allem etwas zu sich zu nehmen besser ist, als ständig nach dem vermeintlich besten zu schielen was irgendwelche selbsternannten Gesundheitsapostel anpreisen.

Na, dann machen wir uns doch mal ein Tässchen Kaffee.

www.spiegel.de

26.03.08

Rote Beete und Blutdruck

Mit einem zu hohen Blutdruck kämpfen viele meiner Altersgenossen und ob Männlein oder Weiblein, egal, diese Krankheit ist gleichmäßig verteilt. Egal ist dem einen oder anderen aber nicht, dass ständig Tabletten genommen werden müssen. Irgendwie wird die Tabletteneinnahme im Alter sowieso größer - bei dem einen mehr, beim anderen weniger. Aber dennoch fragt man sich im Laufe der Zeit, gibt es nicht etwas anderes für diese oder jene Krankheit.

Englische Forscher haben nun herausgefunden, dass der Saft der Roten Beete (Rote Rüben) hilft, den Blutdruck zu senken. Nun ist die Rote Beete nicht unbedingt jedermanns Geschmack, aber einen Versuch wäre es doch Wert. Die erdige Frucht schmeckt schon etwas eigen, vielleicht kann man jedoch mit einem anderen Saft den Geschmack etwas nach dem eigenen Geschmack abändern.

Kleingärtner haben jetzt im Frühjahr die Chance, Rote Beete im eigenen Garten anzupflanzen. Ich finde deren Geschmack in jedem Fall besser; für gekaufte Ware bin ich auch nicht so zu haben. Rote Beete Salat (wir dünsten die geschnittenen Scheiben ein) essen wir öfters und auch denjenigen, die sonst an diesem Gewächs nichts finden, schmeckt er.

Die Internetseite unten gibt eine kurze Information zu Rote Beete und Blutdruck - ja und nun kann man ja mal loslegen. In jedem Fall brauchen Sie hierzu nicht Ihren Arzt oder Apotheker fragen, Rote Beete verträgt jeder ohne Nebenwirkungen.

http//:www.gmx.de

17.01.08

Organspenderausweis - eine gute Sache

Wird man wieder einmal daran erinnert sagt man sich, wenn ich einen Unfall hätte oder krank wäre und mir würde jemand ein Organ spenden, da wäre ich aber froh. Eine Niere, die wieder richtig arbeitet – keine Dialyse mehr, oder sogar ein Herz!

Was die Medizin so alles macht ist schon toll und zum Schluss aller Überlegungen ist man ganz begeistert und weiß eigentlich nicht warum. Es schleicht sich dann aber auch die Erkenntnis ein, warum habe ich eigentlich keinen solchen Ausweis?

Bei all diesen Überlegungen fragt man sich aber auch, wie ginge es mir, wenn ich ein neues Organ habe? Eine neue Niere, ok, prima, aber wenn ich ein neues Herz bekomme? Ein neues Herz ... das übt einfach Faszination aus. Ein Herz ist ja nicht nur ein Organ, auch wenn ein Arzt das so sieht, bei uns im Kopf ist das Herz noch viel mehr, das Lebenszentrum, ein Stück Seele. Überträgt sich bei einer Operation etwas mit? Man liest immer wieder von Menschen mit einem neuen Herzen und dass sie sich nach der Übertragung ein Stück weit verändert hätten. Das hat schon Gänsehautcharakter, Faszination, erzeugt ungläubiges Kopfschütteln oder Schwindelgefühle. Die Fernsehsendung „37 °“ vorgestern in ZDF hat das „Für und Wider“ beleuchtet.

Die Patienten fühlen sich nicht nur körperlich anders, auch geistig und so versuchen viele Kontakt zu den Angehörigen des Spenders aufzunehmen um festzustellen: da kann was dran sein.

Ist das alles nun ein Eingriff in die Schöpfung oder hat uns der Schöpfer den Geist und die Fähigkeit zu einem solchen Eingriff geschenkt? Trotz aller Diskussion über Ethik und „wo führt denn das noch hin“ oder, kann der Mensch durch „Ersatzteile“ sein Leben verlängern? Freuen wir uns doch ganz einfach mal, dass durch den guten Geist im Menschen viele Menschen gerettet werden (ach ja, und jetzt den Ausweis ausfüllen!).

Info zur Sendung: http://www.heute.de

Allegemeinde Info: http://www.heute.zdf.de

10.01.08

Die Deutschen, dick und krank

Ein Lieblingsthema der Deutschen aber auch der Zeitungen sind Bauch und Hüften: Immer ist alles zu dick. Finden Sie sich zu dick oder gerade richtig? Werden wird krank geredet oder sind wir wirklich auf dem Weg dahin?

Viele können sich noch daran erinnern, dass früher das Gewicht, natürlich unterschieden ob Männlein oder Weiblein, an der Körpergröße festgemacht wurde. Das kam bald aus der Mode. Der Body-Mass-Index bestimmte was zu essen war oder nicht. Mittlerweile ist auch das alles von gestern, der Bauchumfang, der sagt mir, ob ich gesund oder bald tot bin. Das ist kein Witz, ich las in der Zeitung, dass ein Bauchumfang von 102 cm lebensgefährlich ist. Normal soll er beim Mann 93 cm und bei der Frau 80 cm sein. Also ein gutes hat ja der Bauchumfang, den kann ich kurz mal messen, sonst hat man immer rechnen müssen und manchmal wusste man nicht mehr welche Zahl durch welche zu teilen ist; es sein denn, man hatte ein Diagramm zur Hand.

Natürlich ist der Speck an Bauch und Hüften der Gesundheit nicht förderlich, aber muss man denn gleich so absolute Grenzen setzen? Das erinnert mich etwas an den Cholesterinwert, der immer weiter heruntergenommen wurde. Der Pharmaindustrie wäre es am liebsten gewesen, ihn soweit herunter zusetzen, dass alle ihre Medikamente nehmen müssen – Deutschland, ein Land der Kranken?

Der Bauchumfang ist auch so etwas. Ob jung oder alt, alle müssen einen Standardbauch haben, zumindest eine Obergrenze. Dabei weiß jeder, dass der Mann, seit es Menschen auf der Erde gibt, so programmiert ist, dass er im Alter am Bauch, die Frau an den Hüften dicker wird.

Was lernen wir daraus? Sich nicht verrückt machen lassen. Warten Sie, in der nächsten Zeit wird es sicherlich wieder eine neue Methode geben die Ihnen sagt, dass Sie für Ihr Alter viel zu dick, viel zu klein, vielleicht auch viel zu dünn oder sonst was sind.

http://www.menshealth.de/in-ostdeutschland-leben-die-dicksten-deutschen.81955.htm

01.11.07

Die beste Diät ist ...

... die, die man nicht macht. Jeder kennt den Jo-Jo-Effekt: Nach der Diät wiegt man mehr als vorher. Dennoch ist nach wie vor „abnehmen“ eines der Themen in der westlichen Welt. Jeder Gesundheitsapostel in den Medien versucht uns seinen Geschmack bzw. seine Ideen aufzudrängen oder droht verbal, wer dieses oder jenes isst oder nicht isst, bleibt krank oder man wird krank. Besonders Studien aus den USA versuchen die Verbraucher in bestimmte Richtungen zu drängen, weil entweder sonst das Krebsrisiko steigt, der Schlaganfall kurz bevor steht oder man sonst ein Gebrechen bekommt. Inzwischen weiß man, die meisten Studien konnten wiederlegt werden so wie die Annahme: Spinat enthält viel Eisen.

Versuchen Sie es doch einmal damit: Essen was schmeckt. Nicht zuviel, aber auch nicht zu wenig. Vor allem gute Ware sollte es sein und keine „Light Produkte“, die unter bestimmten Umständen auch wieder dick machen können. Man hüte sich auch davor, nur die Hälfte zu essen, dann isst man auch von den Vitaminen und anderen „guten“ Stoffen zu wenig. Essen ist wichtig, darf aber nicht das einzige wichtige Thema sein. Und so sollte man mit einem guten Stück Unbefangenheit die Lebensmittel auswählen, die man intuitiv gern und mit Freude essen wird.

Jeder der denkt, dieses oder jenes Lebensmittel macht mich krank, denkt wie unsere Vorfahren in der Steinzeit. Damals dachte man die „Stärke und Kraft“ des Tieres mitzuessen um selber stark zu werden. Es ist jedoch nicht überliefert, dass es jemals geklappt hätte. Trotzdem Vorsicht für alle Ängstlichen: wer ständig Angst hat, beim Essen krank zu werden, wird es vielleicht auch (Glauben versetzt Berge!).