6.11.07

Brrrr, Sushi ....

roher Fisch! Inzwischen weiß nun ja schon jeder was man sich unter Sushi vorzustellen hat. Dass das nicht einmal die halbe Wahrheit ist, fällt dabei vielen nicht auf. Wir in Europa bzw. in Deutschland essen auch rohen Fisch, oder hat man jemals gebratene Matjes bekommen? Legt man den Rollmops vor dem Essen in die Pfanne?
Sushi sind nicht nur „die gerollten Dinger“, außen schwarz und innen Reis; Sushi kann vielfältig zubereitet werden wie auch bei uns so manche Gerichte in vielfältiger Form angeboten werden. Dennoch, die gerollten bzw. handgeformten Sushi finde ich für einen Abend mit Gästen besser. Das Essen dauert länger, man hat Gesprächsstoff, versucht sich mit Stäbchen und es wird immer ein netter Abend.

Leider kennt man bei uns die gerollte Form von Sushi nur als Tiefkühlware aus dem Supermarkt; die schmecken wirklich fürchterlich. Diese Art der Sushi bekommt man auch in Japan abgepackt, sozusagen als „Lunchpaket“. Die sind zwar praktisch für unterwegs schmecken aber auch nicht. Man isst sie nur dann, wenn es wirklich nichts anderes gibt. So ging es immer mir, wenn ich geschäftlich in Japan unterwegs und die Zeit zu knapp für ein richtiges Essen war.

Sushi sind echt gut, wenn man sie selbst macht und frisch isst – dann sind sie wirklich delikat. Frei nach dem Motto: heute rollen und heute essen. Mit rohem Fisch, in erster Linie Lachs und Tunfisch, muss man bezüglich der Temperatur vorsichtig umgehen, aber wenn der Fisch, gut gekühlt aus dem Kühlschrank verarbeitet wird, hält er gut einige Stunden, ohne dass man gleich an Fischvergiftung denken muss. Den Fisch kann man dann noch mit vielen anderen Zutaten kombinieren.
Und für diejenigen, die Fisch nicht mögen, kann Sushi auch ohne Fisch zubereitet werden: mit Früchten, Pilzen, Eierstich, Gurke und vielem mehr.

Demnächst lade ich wieder Gäste zum Sushi-Essen ein. Die freuen sich und es kommen auch die, die mit rohen Fisch nicht viel im Sinn haben.

1.11.07

Die Gemüsepfanne ...

ist ein Gericht, das ich gut auch denen empfehlen kann, die Alterszucker haben. Leider ist das eine Krankheit, die sich immer stärker ausbreitet und so ist es auch immer wichtiger, das Essen darauf abzustimmen.

Die Gemüsepfanne ist ein einfaches Gericht, und da ich diese selbst gern mache, kann ich sie allen Männern empfehlen, die z. B. frisch in Pension sind und auch mal kochen möchten, obwohl sie das noch nie oder selten getan haben und es einfach mal ausprobieren möchten.


Bei der Gemüsepfanne können sie mal den Kühlschrank in Sachen Gemüse ausräumen. Oft ist von allen Gerichten etwas übrig geblieben: eine Paprika, zwei drei Möhren, vielleicht etwas Kohl, eine Zucchini usw. usw. Das wird alles klein geschnitten und kommt in den Wok. Auch können Mais oder Bohnen zugegeben werden – was sie wollen. Der Wok ist prima für so ein Gericht. Das Gemüse wird gedünstet und schmort nicht im eigenen Saft, weil es nämlich gar keinen Saft gibt. Was wiederum heißt, das Gemüse sieht noch gut aus wenn es auf den Tisch kommt.

Die Portion, die Sie im Video sehen reicht für 2 Personen. Eine Portionsangabe ist hier schwierig, da Gemüse nicht allen schmeckt und somit es nur als Beilage gedacht ist oder wie ich es mache, als Hauptteil des Essens. Die Zugabe von Nudeln, Gorgonzola sind nur Abwandlungen, die den Geschmack der Gemüsepfanne immer wieder einmal verändern.

Ich wünsche ihnen viel Spaß bei der Zubereitung und guten Appetit.