22.4.08

Mein ganz spezieller Käse

Kennen Sie das Buch "Die Mäuse-Strategie für Manager"? Kannte ich bislang auch nicht. Bekam es in die Finger und las es mit einem Ruck aus, so interessant war es für mich und sicherlich für Sie auch.

Eigentlich geht es nicht nur um Mäuse, sondern um Käse, den man den Mäusen weg genommen hat. Und zwar lieb gewonnenen Käse. Den Käse des umsorgt seins, sich um nichts mehr kümmern müssen, der immer da ist wenn man ihn braucht, der einen Einduseln lässt in eine Scheinwelt, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat.

Sie merken schon, es geht um unser eigens Leben, erzählt mit Mäusen, denen man, wie gesagt, den Käse geklaut hat. Was machen Sie, wenn man ihnen ihren Käse klaut? D. h. wenn man Ihnen kündigt, wenn Sie aus der Vereinsspitze abgewählt werden, wenn sie gar nicht merken, dass Sie überflüssig oder unbeliebt sind - und das tut weh.

Und stellen Sie sich vor, Sie hätten keine Angst mehr, Probleme - das Wort kenne ich nicht, wer nicht wagt der nicht gewinnt......usw.

Das Buch ist nicht nur äußerst amüsant zu lesen, man ertappt sich beim Lesen in manchen Situationen die im Buch beschrieben werden selbst wieder und man lernt spielerisch, dass es gar nicht schwer ist sich auf neue Situationen schnell einzustellen um so mit dem Leben besser fertig zu werden.
Dann werden auch Sie den neuen Käse suchen und genießen.

Viel Spaß beim lesen.

Autor Spencer Johnson, Heinrich Hugendubel Verlag, ISBN 3-7205-2122-2

11.4.08

Wir tanken - andere hungern dafür

Haben Sie gestern Abend "heute" gesehen?
Natürlich gab es schon immer Ungerechtigkeit in dieser Welt und so wie es aussieht, werden wir diese wohl auch nicht abschaffen können. Dass wir aber mit unserem Biosprit andere Menschen in den Hunger treiben war uns nicht so bewusst, wird es aber immer mehr.

Die Grafiken, die wir gestern Abend zum rasanten Anstieg von Weizen und anderen Lebensmitteln sahen zeigten beängstigend von welcher Situation die Spekulanten ausgehen: Der Westen will Auto fahren und ihn interessiert überhaupt nicht, ob Menschen deshalb hungern oder nicht. Und weiter, da besonders in Deutschland das schlechte Gewissen hinsichtlich der Umwelt gefördert wird will man etwas Gutes tun und Biosprit tanken. Das klingt für viele nach Geld, schnellem Geld.
Früher hieß es "Pack den Tiger in den Tank" und heute "Pack den Weizen in den Tank".

Und was können wir tun? Sicherlich gibt es keine Patentrezepte. Dennoch sollten wir schauen, wie viel Sprit verfahre ich sinnlos? Habe ich ein Auto, das nicht nur verbraucht, sondern schluckt? Und vor allem sollte die Bereitschaft wachsen, wirklich alternative Antriebsstoffe zu unterstützen, wie z. B. Wasserstoff oder Gas. Das Gejammer darüber, dass es zu wenig Tankmöglichkeiten gibt liegt nur daran, dass wir uns innerlich gegen solche Autos sträuben.

Bei diesem Sträuben hilft die Ölindustrie natürlich fest mit. Denn würde weniger Sprit verbraucht, würden die Gewinne zurück gegen.

Informieren Sie sich doch noch weiter über diese Situation. Für zwei interessante Kommentare steht unten der Link.

www.heute.de