28.12.07

Ein Tagebuch für sich und die Familie

Wann war das noch mal, fragt man sich bei dem einen oder anderen Ereignis. Das hätte ich mir aufschreiben sollen, denkt man dann unwillkürlich. Aber ich habe ja soviel zu tun und nach der Arbeit bin ich immer müde und froh, wenn ich mich hinlegen kann. Die anderen liegen mir auch ständig mit irgendetwas in den Ohren, wie soll ich da den Kopf frei bekommen um etwas aufzuschreiben: für ein Tagebuch oder eine Familienchronik oder wie auch immer ich es nennen will.

Schade, man bringt sich dabei um viele gute und liebe Erinnerungen, besonders wenn es um die eigenen Kinder geht, es ist gerade so, als wenn man alte Fotos wegwirft.
Der erste Schritt zu einem Tagebuch ist, entscheide ich mich wirklich für ein Buch, in das ich hineinschreibe. Das ist dann immer sehr persönlich und hat einen bleibenden Wert für sich und die Angehörigen.
Für solch ein Tagebuch kauft man sich nicht irgendein Schreibheft, sondern ein wirklich schönen Buch, das man gern zur Hand nimmt. Und dann bitte auch keinen Kugelschreiber oder Bleistift, mit dem man die eigene Schrift vergewaltigt. Nein, ein schöner Füllhalter sollte es schon sein, der gut in der Hand liegt. Das schöne Buch und der gute Füllhalter machen Freude, haben irgendwie etwas beruhigendes, bodenhaftendes, beständiges - sie werden es sehen ... und dann schreibt es sich fast schon von allein.

Natürlich gibt es auch die Computerfreaks. Auf dem PC kann man auch fünfmal löschen wenn man es verkehrt geschrieben hat bzw. noch irgendwo etwas einfügen, wenn einem später noch etwas eingefallen ist. Auch kann man Bilder mal schnell mit einbauen, das hat auch etwas für sich. Insgesamt gesehen aber die etwas nüchternere Variante, aber besser als keine.
Worauf warten sie noch? Denken sie an ihre Nachfahren, die gern in ihrem Buch einmal rumstöbern möchten.
Gerade um die Weihnachtszeit herum bietet sich das gerade zu an, oder .... starten Sie einfach am 1. Januar !!