31.10.09

Schäuble, Internet und scharfe Sachen - Mein Wochenrückblick

Scheitern einkalkuliert
Unsere neue Regierung ist mutig, für manche todesmutig - mit ihren Versprechungen. Ein Scheitern sei einkalkuliert, so Wolfgang Schäuble. Also hoffen wir alle, dass es gut geht. www.stern.de

Schäuble und die SPD
Finde ich gut, wenn Schäuble sagt, die Leute vom SPD-Mann Steinmeier sollen bei ihm weiter arbeiten. Obama hat das auch gemacht. Das zeigt mal, dass Kompetenz wichtiger ist als Parteizugehörigkeit. www.focus.de

Gewinner und Verlierer
Schon der Name Abgeltungssteuer sagt vielen überhaupt nichts. Sollten Sie aber trotz Wirtschaftskrise Wertpapiere haben, sollten Sie sich informieren. www.focus.de

Höhere Lebenserwartung
Wir könnten fünf Jahre länger leben, wenn die entscheidenden Gesundheitsrisiken besser bekämpft werden würden. Z. B. bei Kindern: Untergewicht, ungenügendes Stillen und Zinkmangel. www.focus.de

Arbeitslos trotz Gewinne
BP machte vor kurzem 5 Milliarden Gewinn; das muss man sich auf der Zunge mal zergehen lassen, was dazu alles umgesetzt wurde. Und dennoch werden viele Mitarbeiter entlassen. www.heute.de

Der Start des Internet
Wenn Sie das hier lesen, sind Sie logischerweise im Internet. Wie hat denn alles angefangen? www.heute.de

Impfstoff-Diskussion
Welcher Impfstoff darf´s denn sein? Vielleicht gibt Ihnen das Gespräch mit dem Mikrobiologen Alexander Kekulé einige Hinweise. www.zeit.de

Sind Sie Fußballfan?
Und Sie wollen nach Südafrika wenn es soweit ist. Dann aber jetzt buchen. Hier ein paar gute Tipps zum Hotel. www.stern.de

Die Insel der See
Wollen Sie sich noch mal von diesem riesigen Schiff beeindrucken lassen? Schon ein paar Bilder zeigen, das Schiff ist echt der Wahnsinn. www.stern.de

Im Namen der Schote
Gourmets mal herhören. Ein "Geheimtipp". Auf Piment d´Espelette können Sie sich verwöhnen lassen, sofern Sie gern richtig scharf essen. Hier werden nämlich die vornehmsten Chillisorten der Welt angebaut. www.zeit.de

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29.10.09

Frauen an die Macht

Ulm hat nicht nur den höchsten Kirchturm der Welt, Ulm ist in diesen Tagen für die evangelischen Christen in Deutschland auch "der Nabel der Welt".

Wenn Religionsgemeinschaften eine Frau an ihre Spitze wählen, dann ist das auch bei den evangelischen Christen ein Novum. Margot Käßmann hat als Frau bereits das hohe Amt einer Bischöfin inne, dass sie nun in Ulm aber auch EKD-Chefin wurde und damit dem angesehenen Wolfgang Huber in diesem Amt folgt, ist schon bemerkenswert. Gerade in den Religionen, in denen Männer dominieren, und das sind ja alle großen Religionen der Welt, ein Zeichen dafür, dass die Person zählt und nicht das Geschlecht. So kann man nicht nur Frau Käßmann, sondern auch der evangelischen Kirche gratulieren.

Dass die evangelische Kirche nun mit Katrin Göring-Eckardt als Vorsitzende des Kirchenparlaments sogar eine weibliche Doppelspitze hat, ist sicherlich richtungsweisend und könnte auch anderen Religionen zum Nachdenken in Sachen "Frau und Kirche" bewegen.

Dann wurde auch unsere bisherige Kanzlerin erneut Kanzlerin und bleibt, so wie es in den Nachrichten hieß, mächtigste Frau der Welt. Ein hoher Anspruch, aber sei´s drum, das Tagesgeschehen holt jeden ganz schnell wieder auf den Boden zurück.
Dass sie nicht ganz einstimmig gewählt wurde, was soll´s. Neider gibt es überall, auch in den eigenen Reihen. Zudem sieht man, wir leben in einer Demokratie, wo auch mit solchen Wahlergebnissen offen umgegangen wird.

Frauen in höchsten Ämtern der Bundesrepublik. Wer hätte sich das noch vor Jahren vorstellen können? Gratulation den beiden und wir können nur hoffen, dass mit diesen Wahlen auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau, nicht nur in der Kirche, sondern auch im Staat weiter vorankommt.

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28.10.09

Der Papst und die Kondome

War das ein Aufschrei in der Welt als der Papst mach Afrika flog und die Presse als "wichtigstes" berichtete, dass Aids nicht mit Kondome bekämpft werden konnte. Nun ist es ja bei Interviews immer so, dass der Leser nicht weiß, was wirklich gesagt wurde und auch nicht, was der Reporter beim Schreiben daraus macht.

Jeder wusste natürlich, dass der Papst meinte, dass Kondome "auch, aber nicht nur" helfen, das andere Dinge genau so wichtig sind. Interessant war dabei auch, wer sich bei uns zum Interview wieder nach von gedrängelt - die Damen, die nach ihrer Meinung so etwas wie ein Schattendasein in der Politik fristen - Schmidt, Wieczorek-Zeul, Künast .... Endlich mal wieder etwas sagen, von dem sie ja sooooviel verstehen.

Es ist noch nicht lange her, hörte ich unserem Ort eine Ordensschwester zu diesem Problem sprechen. Sie hat in Afrika an einer Schule ihr Leben verbracht hat und kann dadurch aus eigener Erfahrung sagen, was Aids für sorgen mit sich bringt und warum man die Krankheit so schlecht in den Griff bekommt. In ihrem Umfeld fehlt mittlerweile ein Generation und zwar die der Eltern ihrer Schüler. Die Kinder leben meist bei Großeltern oder werden ins Schulinternat aufgenommen. Das führt natürlich zu Problemen, da die Anzahl ständig wächst. Und nicht nur das, die Kinder selbst haben oft Aids und können dadurch u. a. selbst dem Unterricht nicht mehr folgen.

Sieht man genauer hin, entdeckt man, und das ist kein rassistisches Vorurteil, dass die Treue der Ehepartner traditionell nicht so funktioniert wie wir uns das vorstellen. Dass es sogar Gegenden gibt, in denen auch mal der gute Freund, der zu Besuch ist, mit der eigenen Frau schlafen darf. Kondome, was das ist, wissen zwar viele, aber woher das Geld nehmen und wo gibt es die überhaupt. Das Land ist weit und groß und die Infrastruktur oft sehr bescheiden.

Und genau das ist was der Papst meinte, die eheliche Treue, die nachweislich hilft, Aids mit einzudämmen und eine der wichtigsten Säulen bei der Bekämpfung ist. Der Harvard-Mediziner und Aidsforscher Edward Green sagt, der Papst hat recht: Der Papst hat die Wahrheit gesagt, als er hervorgehoben habe, dass auf dem Kontinent vor allem ein grundlegender Wandel des Sexualverhaltens erforderlich ist, um die Ausbreitung des Virus wirksam zu bekämpfen.

Als Beleg dafür, dass es geht, verwies er in seinem Interview auf Uganda. Dort hat die Regierung eine umfangreiche Kampagne für eheliche Treue geführt, mit dem Erfolg, dass Uganda heute das einzige Land in Afrika ist, in dem die Zahl der Aids-Infizierten in einem nennenswerten Ausmaß zurück gegangen ist.

Vielleicht sollten sich unsere politischen Schreihälse vorher überlegen, welche Aussagen zu diesem traurigen Thema hilfreich sind und nicht nur populistische Selbstdarstellungen inszenieren die vermeintlich ihrer Profilneurose dienlich sind.

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26.10.09

Merkels Mannschaft

Nun steht sie ja fest, die Regierungsriege unserer Kanzlerin. Ob nun jeder damit glücklich ist, bleibt abzuwarten, sowohl beim Wahlvolk als auch bei den neuen Ministern.

Hat es Sie nicht auch etwas verwundert, im Grunde genommen eigentlich jedes mal wenn eine neue Regierung gebildet wird, wie fix die Minister ausgetauscht werden? Sind unsere Minister Tausendsassas, die alles können oder könnte man dort jeden hinstellen, denn die Arbeit wird doch im Hintergrund von anderen gemacht?

Gezeigt hat sich ja in letzter Zeit immer wieder, kommt ein Minister aus der Branche die er nun vertritt, kommen seine Aussagen glaubwürdig rüber. Dennoch, ungeachtet dessen wird hin und her geschoben, eben zur Verwunderung von uns Bürgern.

Einen Vorteil hat jedenfalls dieses, auf Neudeutsch "Jobrotation". Man kann plötzlich die Politik verändern ohne dass der Gesichtsverlust zu groß wird. Würde man z. B. jetzt aus Afghanistan rausgehen, könnte der Neue sagen, der Alte hätte z. B. die Tragweite des Geschehens nicht überblickt, hätte zuviel persönliches Engagement eingebracht uoder hätte den Blick für´s Große verloren usw. Und überhaupt, damals gab es ja noch die "Große Koalition". Zack, und die Suppe wäre gegessen.

Für mich sehr interessant waren am Samstag die Fernsehnachrichten im Zweiten. Das sonst so hochgelobte Wirtschaftsministerium mit zu Guttenberg, gab es plötzlich nicht mehr, also es wurde jedenfalls keine Silbe darüber verloren. Nun kann man sich darauf auch seinen Reim machen. Wenn der Herr Brüderle von der FDP dieses Ministerium bekommt, versinkt es sowieso wieder ins Unbedeutende. Rückblickend kann man feststellen, sobald die FDP das Wirtschaftsministerium inne hatte, kam von da nichts mehr um das mal ganz höflich auszudrücken. Vielleicht hat das ZDF das auch so gesehen, und hat den Herrn Brüderle erst gar nicht erwähnt, warum auch, der taucht die nächste vier Jahre sowie so nicht mehr auf.

Ok, unterm Strich wollen wir mal nicht zu voreilig und unfair sein, eine neue Chance hat jeder verdient, das wollten wir auch, wären wir an ihrer Stelle.

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25.10.09

Koalitionsvertrag, Leitkultur und chemische Kastration - Mein Wochenrückblick

Merkels Mannschaft
Wenn Sie nicht nur wissen möchten wer zur Mannschaft unserer Kanzlerin gehört, sondern auch noch was hinter dem Namen steht, kann sich hier gut informieren. www. heute.de

Ist das nun ein Koalitionsvertrag oder nur eine Absichtserklärung?
Im Interview gibt der Politprofessor Wolfgang Schroeder darauf Antwort. www.tagesschau.de

Hitler kann nicht sterben
Was würden die Leute nur machen wenn es diesen Hitler nicht gegeben hätte? Jetzt ziert sein Konterfei ein riesiges Plakat in Tailand. Das gibt natürlich Proteste. www.stern.de

Die Wirtschaftskrise mit seltsamen Auswirkungen
Auf Hawaii, einem Staat der USA, haben die Schüler freitags frei. In keinem Bundesstaat müssen die Kinder so selten zum Unterricht. www.heute.de

Leitkultur
Sie kennen ja diesen Begriff. Der Erfinder der "Leitkultur" ist sauer. Bassam Tibis läßt keinen guten Faden an Deutschland. www.spiegel.de

Chemische Kastration
In Frankreich wird das noch diskutiert, in Polen bereits eingeführt. Kinderschänder müssen in Polen nach der Haft chemisch kastriert werden. www.tagesschau.de

Kaffee stoppt Leberverfall
Für Kaffeetrinker schon wieder eine gute Nachricht. Ob´s stimmt? Na, es hört sich wenigstens gut an. www.focus.de

Todesursache Herzfehler
Jeder fünfte Tod nach der Geburt ist auf einen Herzfehler zurück zu führen. Mit Ultraschall kann man das noch vor der Geburt feststellen und das Kind retten. www.zeit.de

Der Gutenberg der Blinden
Erst 1897 führte Deutschland die Blindenschrift offiziell ein. Dabei hatte der junge Louis Brailles sie schon 1825 entwickelt. Ein spannendes Thema auch für "Sehende". www.faz.de

Zum Glück gibt es Capri
Für alle, die sich mit der kalten Jahreszeit noch nicht abfinden wollen... Na, dann mal auf nach Capri. www.zeit.de

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23.10.09

Unsere Bundesrepublik in Zahlen

Statistiken kann man glauben oder nicht und jeder kennt den Spruch: Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast. Dennoch, so ein Vergleich zwischen dem Beginn der Bundesrepublik und dem Stand heute ist sehr interessant und aufschlussreich, viel fälschen kann man dabei nicht.

Zuerst muss muss immer das Brot her halten mit einem Preis 1949 von 20 Cent und heute 2,36 Euro. Interessanter ist da schon der Kaffee: 1949 10,66 Euro und heute 4,42 Euro. Wirklich interessant wird es aber erst bei anderen Vergleichen. Lag im Schnitt der Stundenlohn 1949 bei 60 Cent, so liegt er heute bei 16,20 Euro; damals hat man 48 Stunden gearbeitet und heute im Schnitt 35, bei 12 bis 18 Urlaubstagen und heute 30 Tage.


Dass sich unser Leben verbessert hat merkt man an der Wohnfläche pro Person. 1949 war man ja froh, wenn man eine halbwegs anständige Wohnung hatte und somit lag die Wohnfläche bei etwa 22 qm die heute auf gut 43 qm angewachsen ist. Bei diesem Thema werden immer gern Singlewohnungen aufgeführt. Diese Wohnungen registriert man aber erst seit 1965. Damals lebten 22 % allein, heute sind es beinahe 40 %; sogenannte 1-Personen-Haushalte. Das ist doch beträchtlich.


Bei unserer neuen Regierung geht es derzeit besonders ums Geld. 1950 bekamen die Leute beinahe 79 % von ihrem Verdienst in den eigenen Geldbeutel, heute nur noch etwa 52 %. Und obwohl der Staat nun mehr Geld hat sind die Staatsschulden gestiegen: Von 1950 mit 10 Mill. Euro bis heute ins Unermessliche. Die Inflation dagegen, die schwankte über die Jahrzehnte stark. So lag sie 1951 mit rund 7,6 % am höchsten gegenüber 1987, wo es beinahe gar keine gab. Ähnlich ist es mit den Arbeitslosen. In den 60er Jahren gab es eigentlich keine Arbeitslosen. Ich kann mich noch erinnern, es wurde sogar auf "Vorrat" eingestellt. Heute ein Unding.


Jetzt noch das Lieblingskind der Deutschen: Ihr Auto. Der Käfer kostete 1949 etwa 2.500 Euro. Sieht wenig aus, aber gemessen am Verdienst auch nicht billig. Allerdings konnte man noch gut überall hinfahren, bei 0,37 Mill. zugelassenen Fahrzeugen. Heute, mit über 40 Mill. Zulassungen weiß ja jeder selbst wie es auf unseren Straßen zugeht.


Ach ja, da ja alle einmal Senioren werden ist es doch schön zu hören, dass unsere Lebenserwartung ständig steigt. Veranschlagte man sie 1949 noch bei gut 68 Jahren so liegt sie heute bei etwa 79 Jahren und wenn man den Statistikern glauben will, werden unsere Enkel beinahe 100 Jahre. Hoffentlich werden sie glücklich dabei.

Zum Schluss noch die Lieblingsnamen: 1949 waren es Renate und Hans, heute Hanna und Leon.

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21.10.09

Sozialdienst

Das "Ehrenamt" wird hochgelobt und in Baden Württemberg werden auch Bürger ausgezeichnet, die sich besonders in diesem Dienst hervortun. Und das im besten und positivsten Sinne. In diesem Bundesland engagieren sich fast die Hälfte aller Einwohner freiwillig, das ist schon mal sehr gut.

Nun weiß ja jeder Senior, dass man in jüngeren Jahren in der Regel mehr zu Wege gebracht hat als jetzt in seiner Pensionszeit; ob im Sportverein, Kirche, Kommune usw., und manchmal auch mehrere gleichzeitig. Ich weiß das aus eigener Erfahrung und wenn man die Pensionsgrenze dann wirklich erreicht hat, überlässt man oft gern das Feld jüngeren.


Nun gibt es doch einige, denen beim Einstieg in die Pension der "Sinn des Daseins" abhanden gekommen ist. Ich kenne einige ehemalige Kollegen die sagten: Mein Gott, was mach ich bloß mal zuhause? Alle haben sich dann doch in ihre Rolle eingefunden und viel gehen sozialen Betätigungen nach.

Das Bundesprogramm "Freiwilligendienst aller Generationen" soll jetzt im Südwesten noch mehr Möglichkeiten bieten und vor allem wir Rentner sind dabei angesprochen. Oft sagt der eine oder andere, dass er einen sozialen Dienst übernehmen würde, aber die Unkosten sind mit seiner Rente nicht vereinbar. Das soll sich ändern, dass bei einer Verpflichtung von mindestens 6 Monaten und acht Stunden die Woche die Auslagen bezahlt werden - aber kein Gehalt. Hinzu kommen noch Versicherungen, Vorbereitungskurse usw. die eine soziale Beschäftigung abrunden.


So wie viele jungen Leute ein Freiwilliges Soziales Jahr machen, können wir Senioren mit einem Sozialdienst auch viel Gutes tun. Wir haben Lebenserfahrung und genügend Zeit anderen unsere Zeit zu schenken. Manchmal reicht schon, Kranke zu besuchen, mit Alten zu reden, die sonst einsam sind. Vielleicht kann der oder die eine oder andere bei der Kinderbetreuung helfen. Es gibt so viele Möglichkeiten zu helfen und das macht nicht nur Freude, das gibt auch einem den Sinn für uns Senioren wieder, dass wir auch in der letzten Stufe unseres Lebens noch gebraucht und gern gesehen wird. Was kann man mehr verlangen?


Der Bund finanziert schon drei "Leuchturmprojekte" in Tübingen, Malmsheim und Darmstadt und die sollen zeigen wie es geht. Aber jeder in seiner Heimatstadt kann sich engagieren und im Internet findet man dazu jede Menge Hinweise, oft für Dienste "direkt vor der Haustüre".


Jeder sollte in seinem Leben wenigstens einmal freiwillig und ohne Bezahlung für die Gemeinschaft gearbeitet haben. Denn nur so funktioniert Gemeinschaft und ein gutes Miteinander über alle Generationen hinweg.

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19.10.09

Deutsche Geschichte auf Briefmarken - 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland

Wer hätte es sich schon gedacht, in den Nachkriegsjahren, dass wir Deutsche einmal in so einem demokratischen Staat leben, in dem es allen gut geht, gemessen an dem, was hinter uns liegt. Natürlich knackt und knirscht es immer wieder einmal im Staatsgebälk, aber dafür leben hier eben viele Menschen und somit müssen viele Meinungen unter einen Hut gebracht werden.

Rückblickend ist es schon erstaunlich, wie doch recht früh nach dem Krieg an einen Aufbau Deutschland gedacht wurde. Leider drifteten die Meinungen darüber, wie Deutschland aufgebaut werden soll, zwischen den Siegerstaaten sehr auseinander. Wortführer nach meiner Auffassung waren die Amerikaner auf der West- und Sowjets auf der Ostseite.

Trat die USA für ein freiheitliches demokratisches Deutschland ein, sahen die Sowjets schon von Anfang an ein Deutschland unter Kommunistischer Fahne, unter der "Diktatur des Proletariats", wie man damals sagte.
Diese Absicht wurde schon vor dem Marshall-Plan offensichtlich. Der Osten Deutschlands musste sich dem Druck der Sowjets beugen. Ihnen war dieser Plan, ein Aufbauplan für Gesamtdeutschland, der auch noch von der Westseite kam, ein Dorn im Auge.

Bei der Einführung der D-Mark (Westgeld), im westlichen Teil Deutschlands und im West-Teil Berlins, schieden sich dann endgültig die Geister und so nahm, wie man sagt, die Geschichte ihren Lauf. Die amerikanische Auffassung kollidierte von Anfang an heftig mit der Auffassung der Sowjets wie der neue deutsche Staat aussehen soll. Somit haben wir es letztendlich in erster Linie den Amerikanern zu verdanken, egal wie man heute zu deren Politik steht, dass wir in unserem heutigen demokratischen Deutschland leben.

Hier 60 Jahre Geschichte der Bundesrepublik Deutschland abhandeln zu wollen wäre vermessen. Dazu gibt es nicht nur endlos viel Literatur, jeder von uns hat ein Stück weit diese Geschichte gelebt und auch miterlebt. Jeder hat sein eigenes Bild von der Geschichte, das er frei in seiner Meinung jedem mitteilen kann. Allein das ist schon ein gutes Argument für unseren Staat, trotz vieler Anfeindungen und Besserwissern.

Das kleine Video soll anhand von Briefmarken wichtige Stationen in unserem Gemeinwesen aufzeigen und erinnern, dass die guten Zeiten heute mit ganz schlechten angefangen haben.

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17.10.09

Steuerverschwendung, Integrationsmuffeln und dürren Models - Mein Wochenrückblick

Steuerverschwendung wieder mal spitze
Ihnen geht es sicherlich auch so wenn Sie die Verschwendung sehen, die sich unser Staat leistet: Kopfschütteln, sauer auf die Behörden mit Ihren hochbezahlten Nieten ..... www.stern.de www.focus.de www.heute.de

Obamas Friedensnobelpreis
Der Preis spaltet das Komitee, heißt es. Wenn er aber im Sinne von Nobel Arbeiten und Visionen unterstützen soll, war er doch gerechtfertigt, auch wenn Obama etwas jung ist. Sollen ihn nur immer alte Leute bekommen? www.heute.de

Volksverhetzer Bischof Williamson
Gegen Pius Bischof Williamson wurde Strafbefehl wegen Volksverhetzung gestellt. Wie kann der man auch nur so dumm und arrogant sein? Bei ihm sieht man, wenn sich beides paart, was dann herauskommt. www.stern.de

Strafen für Integrationsmuffel
Bei aller Liebe, aber dass die Leute, die zu uns kommen, auch nach Jahren kein Wort Deutsch können, dafür habe ich kein Verständnis. Wenn ich ins Ausland zum Leben oder Arbeiten gehe wäre meine erste "Arbeit" die Sprache lernen. www.heute.de

Hat Abitur nun einen Wert oder nicht
Auf der einen Seite jammert man, dass zu wenig Kinder das Abitur machen, dann hört man, dass gerade diese später besonders unter der Beschäftigungskrise leiden. Verfehlte Politik? www.heute.de

Zweite bundesweite Post?
Vielleicht bekommen wir bald eine zweite Post in unserem Land. Dabei stellen doch schon so viele Firmen ihre Post selbst zu. Eine "Mail Alliance" soll es sein. Na ja, wenn sie einen englischen Namen hat ist sie sicherlich besser. www.heute.de

Dünne Models
Der Herr Lagerfeld, der ja selbst aussieht wie der eigene Tod, verteidigt natürlich die Magermodels. Nach seiner Meinung müssen Traumfrauen knochendürr und durchsichtig sein. www.heute.de

Preisgekrönte Wissenschaft
Wenn Sie mal wirklich interessante Fotos aus der Wissenschaft sehen wollen, dann sind die "Bilder der Forschung" eine Augenweide für Sie. www.focus.de

Alles hat seine Tage
Sie staunen sicherlich auch immer wieder einmal, was für "Tage" immer wieder kreiert werden. So gab es vor einigen Tagen auch den "Internationalen Tag des Händewaschens". Bei den bevorstehenden Wintererkrankungen vielleicht gar nicht so schlecht, sich damit zu befassen. www.focus.de

Weltreise
"Wir fahren bis wir 90 sind", sagen die beiden. Seit 1984 reist dieses Ehepaar im Wohnwagen umher. www.zeit.de

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14.10.09

Kriegsende - Geschichten aus einer vergangenen Welt

Vielleicht kennen Sie den kleinen Witz: Unterhalten sich zwei Buben über das Alter ihrer Omas, wobei der eine auftrumpft und sagt: "Meine Oma ist so alt, die kannte noch Dinosaurier". Erzählen wir unseren Enkeln etwas von der Nachkriegszeit, werden wir auch angesehen, als wären wir gerade dem Geschichtsbuch entsprungen.

Gerade bei unserem 60-jährigen Republik-Jubiläum fallen einem immer wieder mal Dinge von damals ein und man vergleicht, was sich alles geändert, verbessert oder verschlechtert hat.
Aufgewachsen am Rand einer Großstadt , hat man auch als Kind gespürt, dass die Versorgungslage mehr als schlecht war. Kohlen wurden von fahrenden Güterzügen "organisiert". Die jungen Kerle sprangen rauf und warfen die Kohlen runter, die Älteren am Bahndamm lasen sie schnell auf.

Man bettelte auf den Bauernhöfen um Arbeit um Naturalien mit nach Hause nehmen zu können. Viele Frauen arbeiteten im Forst und machten Holz, eine Knochenarbeit und das auch im Winter. Manche buddelten Wurzelstöcke von Fichten und Kiefern aus, um Brennholz zu haben, die Arbeit glich einer endlosen Geschichte. Die meisten waren überhaupt nicht versichert, auch nicht krankenversichert. Dazu hatte man kein Geld und wenn man wirklich krank wurde, mussten die Hausmittel her. In den Läden gab es wenig und wenn, dann war es schnell weg oder zu teuer.

Jeden Abend gab es eine Stromsperre, zwei drei Stunden lang. Heute würde man "ausrasten", wenn man es den Leuten nur einen Tag zumuten würde. Die "Müllabfuhr" kam selten und wenn, kam einer mit einem Pferdefuhrwerk und warf den Eimerinhalt per Hand auf den Wagen.

Zum Anziehen gab es Kleidung und Schuhwerk von irgendwelchen Leuten und als Kind war das manchmal peinlich. Aber das Beste: Am Schulbeginn gab es keine Hefte und Bleistifte. Es wurde noch auf Schiefertafeln mit einem Griffel geschrieben. Und wenn man etwas schönes gemalt hatte, musste das wegen einer Schreibübung wieder weggewischt werden. Das war ja fast tragisch. Und wehe, eine Tafel ging zu Bruch.

Ja, so könnte man noch ein Stück weitermachen und viele könnten noch etwas hinzufügen. Wenn ich nun dagegen die heutigen "Krisen" mir ansehen, und das Gejammer von unseren "so armen" Familien, gut genährt in prima Klamotten vor dem Flachbildschirm, frage ich mich schon manchmal, wo wir mit unserem Wohlfahrtsstaat hingekommen sind.

Keiner will die Verhältnisse von damals, ganz klar, aber bei jeder Kleinigkeit gleich nach dem Staat rufen? Wir Rentner haben den Vorteil gegenüber unseren Enkeln, dass angesichts dessen, was hinter uns liegt, wir der Zukunft, auch wenn sie für manche grau oder dunkler aussieht, immer noch etwas positives abgewinnen können - schlimmer als damals kann es nicht kommen.

So, und wenn wir das unseren Enkeln erzählen ist es doch ganz klar, dass diese meinen, das sind Geschichten "aus einer vergangenen Welt".

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12.10.09

Die Tage bevor die Berliner Mauer kam

Es war eine spannungsgeladene Zeit, die, kurz vor dem Mauerbau. Jeder hörte nervös die Nachrichten und zog seine eigenen Schlüsse aus dem Gehörten. Mit anderen darüber sich auszutauschen hätte eventuell Gefängnis bedeutet.

Wir haben nicht die Absicht eine Mauer zu errichten, sagte Ulbricht während seines Besuches im Juli 1961 in Moskau. Kein Mensch vertraute ihm, den Moskau-Zögling, der mit deutscher Akribie die Anweisungen von dort am genauesten von allen Machthabern in den Ostblockstaaten umsetzte. Je mehr dementiert wurde, um so nervöser wurden die Leute.

Die Massenflucht war bereits seit Wochen in vollem Gange und kurz vor dem 13. August flüchteten über 2000 Menschen pro Tag nach Westberlin. Da bedeutete für die DDR ein ausbluten ersten Ranges dem ein Ende gesetzt werden musste.

Bis zum 13. August kam man noch ganz legal nach Westberlin, sofern man nicht von der Polizei aufgegriffen wurde. Ein "Kontrollring" war rund um Berlin gezogen worden mit einem Radius von wenigstens 50 km. Alle Züge, und das war damals das Hauptbeförderungsmittel, wurden systematisch kontrolliert und wenn kein plausibler Grund für eine Reise in Richtung Berlin vorlag, oder man einfach mal richtig Glück hatte, wurde man von der Polizei mitgenommen.

Einmal mitgenommen, war es aus mit einem weiteren Versuch nach Westberlin zu kommen. Der Personalausweis wurde eingezogen und die Personen bekamen, wie man damals ironischer Weise sagte, einen "Jagdschein", der nur für das heimische Revier Gültigkeit hatte. Und das heimische Revier war Kreis, in dem man wohnte. Mit diesem Schein konnte man auch innerhalb der DDR, ohne Genehmigung der Behörden, nicht reisen.

Und dann trat das ein, was jeder befürchtete aber nicht wahr haben wollte. Die Mauer wurde errichtet. Vorher sagte man noch, das trauen die sich nicht, da schreitet der Amerikaner ein. Ja, von wegen, die wollten sich weder die Finger schmutzig machen noch irgendwelche zusätzlichen Spannungen im sowieso schon angeheizten Verhältnis zwischen Ost und West - im "Kalten Krieg" - erzeugen.

So blieben viele im letzten Moment noch stecken, Westberlin vor Augen, mit Tränen der Wut kämpfend, aber machtlos den Tatsachen gegenüber, denen man als "kleiner Mann" hilflos ausgeliefert war.

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10.10.09

Von Obama, Rabattschlachten und prima Wanderwegen - Mein Wochenrückblick

Friedesnobelpreis
Soll er sich , darf er sich oder muss er sich freuen? So eine Diskussion zu einem Nobelpreis rund um die Welt gab es wohl bisher noch nicht. Aber Obama soll sich freuen, das ist das beste. www.spiegel.de

Der Physik-Nobelpreis und unser Fotoapparat
Interessant nachzulesen, wem wir so alles zu verdanken haben; besonders die Foto und Filmfreunde. www.heute.de

Korrupt durch die Krise
Manche wollen ja ganz schlau sein und Missbrauchen auch noch ihre Angestellten dazu. Solchen Firmeninhabern sollt man aber ganz schön auf die Finger klopfen. www.heute.de

Bahnpreise steigen
Was wieder einmal alles teurer wird können Sie hier nachlesen. www.heute.de

Aldi und Penny liefern Rabattschlacht
Das freut den Kunden, vermutlich bleibt der Erzeuger mal wieder auf der Strecke. Letztlich fallen auch damit Arbeitsplätze weg und zum Schluss haben doch alle verloren. www.focus.de

Chemische Kastration für Sexualtäter
Frankreich will jetzt hart vorgehen. Vergewaltigern und Kinderschändern soll das "Handwerk" gelegt werden. www.heute.de

Jeder kann fast alles lernen
Aufgepasst, Senioren! Viele denken ja, dass man vieles im Alter nicht mehr lernen kann. Stimmt nicht. www.focus.de

Mediterrane Küche
Lieben Sie auch die Küche des Mittelmeerraumes? Dann liegen Sie genau richtig. Denn die soll auch gegen Depressionen helfen. Endlich mal eine "Medizin", mit der man sich gleich anfreunden kann. www.stern.de

Herbstzeit - Wanderzeit
Hier werden die 10 Top-Wanderwege vorgestellt. Vielleicht ist auch für Sie etwas dabei. www.focus.de

Familienhotels in Südtirol
Und wenn Sie mit Kinder wandern, vielleicht passt dazu ein Hotel speziell für Sie. Südtirol ist immer ein gute Adresse. www.focus.de

Zum Schluss noch gute Entspannung
... mit einem Gefühl, als ob Hunderte von Ameisen gleichzeitig zubeißen. www.faz.de

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8.10.09

Deutschland deine Staaten

Der Herbst 1949 hatte es in sich. Gleich zwei deutsche Staaten wurden gegründet und jede Gründerseite meinte, auf dem richtigen Wege zu sein. Zwar lässt sich im nach hinein immer alles besser beurteilen, aber welcher Weg wirklich verfolgt wurde, erkannte man doch sehr schnell.

Der Start der Bundesrepublik begann schon einmal damit, dass in einem Wahlkampf zwischen Adenauer und Schumacher ein politischer Dialog stattfand. Beide Persönlichkeiten waren durch die Nationalsozialisten gebeutelt und besonders Schumacher erfuhr viel persönliches Leid.
Natürlich gab es auch damals schon weitere kleine Parteien, aber die waren unbedeutend. Die Bildung eines neuen, und vor allem demokratischen Deutschland war auch der Wunsch der westlichen Alliierten, denn ohne die wäre zu dieser Zeit nichts gelaufen.

Im Gegensatz wurden die "Regierenden" der neuen DDR von Moskau eingeflogen, die dort im kommunistischen Sinne geschult und auf eine Übernahme der Regierung vorbereitet wurden. Dem kommunistischen "großen Bruder" Sowjetunion hörig und auch Handlanger. Eine "Diktatur des Proletariats" kannte keine Demokratie und so startet auch dann gleich die neue Regierung.

Konnte man in der BRD auch damals schon sagen was man wollte - wenn man von den letzten Umtrieben brauner Unverbesserlicher einmal absieht - war die DDR nicht nur von Anfang an ein Unrechtsstaat, jeder der seine Meinung damals schon sagte, verschwand ganz schnell auf auf nimmer Wiedersehen. Das prägt und die Leute wurden schweigsam gegenüber Fremden. Der Not gedrungen fügte man sich ein und machte mit, wenn auch halbherzig oder ablehnend.

Natürlich gab es anfangs viele in der DDR, die diesen Staat wirklich als den Segensbringer für das Volk hielten. Diese wollten dann auch etwas Demokratisches fürs Volk tun kamen aber nicht weit, höchstens ins Gefängnis. Im Laufe der Zeit arrangierten sich viele, hatten ihr Auskommen aber keine Freiheit. Zu welchem Ergebnis speziell das führte wissen wir alle, auch wenn es 40 Jahre gedauert hat, bis wirklich das Volk bestimmt hat wo es lang geht.

Und dann sehe ich jetzt in der Zeitung, dass sich da einer hinstellt und ganz frei heraus sagt (bei uns in der Demokratie kann man das ja), dass er der DDR nach trauert und den Staat geliebt hat (war kein Ex-Politiker). Also ich kann da nur noch den Kopf schütteln.

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5.10.09

Ein Treppenlift als Hilfsmittel für ältere Menschen

Treppenlifte sind mechanische Vorrichtungen, die zum Heben von Personen und Rollstühlen benutzt werden. Sie dienen dazu um Treppen hinauf und hinab zu gelangen. Bei ausreichend breiten Treppen ist eine Schiene an den Stufen der Treppe montiert. Ein Stuhl oder eine Hebebühne ist an dieser Schiene befestigt. Eine Person kann auf dem Stuhl, oder auch der Plattform, die Treppe hoch oder hinunter befördert werden.

Senioren und auch ältere Menschen haben einige Probleme ihren Alltag in Ihrem Leben zu bewältigen, wenn sie älter oder auch gebrechlich werden. Es gibt einige Dinge, die sie in ihren frühen Jahren tun konnten, ohne dass dies größere Schwierigkeiten für sie darstellte. Ein häufiges Problem, dem die meisten älteren Menschen begegnen, ist die Schwierigkeit ihre eigene Treppe in ihrem eigenen Hause hoch zu kommen. Sie sind nicht in der Lage selbstständig über die Treppe in das obere Geschoss zu kommen, und fühlen sich deswegen manchmal fast wertlos deswegen. Gefühle wie diese können zu Frustration, oder auch zu Depression und in Folge daraus, zu mangelnder Unabhängigkeit führen. Vor allem für Senioren und ältere Menschen sind von solchen Umständen sehr häufig betroffen. Mit diesem Problem wollen die meisten ihre Familie oder Angehörige nicht belästigen.

Für die Renovierung und den Einbau eines Treppenlifts, sind ältere Menschen oft auf die Hilfe von Angehörigen oder professionellen Baufirmen angewiesen, die es ihnen ermöglichen wieder mobiler und aktiver zu werden. Ein Treppenlift ist für die meisten älteren Leute wie Senioren eine große Hilfe, ihren Alltag bewältigen zu können. Senioren behelfen sich gerne mit Treppenliften, da sie einen einfachen Zugang zu Obergeschossen über die schwer zu erklimmenden Treppen bieten. Die meisten modernen Treppenlifte sind noch dazu sehr einfach zu steuern. Darüber hinaus sind Treppenlifte Sicher und Nutzen der Gesundheit unserer geliebten Senioren ungemein. Mit einem Treppenlift haben Senioren den Komfort um die Treppen ganz einfach hoch, oder auch runter zu kommen. Anders ist es mit den normalen Treppen, bei denen viele Senioren unter starken Schmerzen leiden, wenn sie hinauf oder hinunter gehen möchten.

Leider ist es besonders für gebrechliche Senioren oft auch sehr gefährlich Treppen zu steigen, da sie stürzen könnten. Hier drohen lebensgefährliche Verletzungen. Ein handelsüblicher Treppenlift bietet älteren Personen eine große Sicherheit, da ein stürzen damit Praktisch unmöglich ist. Im Allgemeinen sind Treppenlifte mit Sicherheitsgurten ausgestattet, die eine sichere Fahrt gewährleisten. Sensoren sind ein wichtiger Bestandteil der Treppenlifte, die den Senioren vor allem bei langsamen Reflexen helfen sollen. Die Aufgabe der Sensoren ist es zu erkennen ob es ein Hindernis im Weg steht, um den Lift gegebenen Falls automatisch zu stoppen, wenn eines erkannt wird. Die meisten handelsüblichen Treppenlifte haben verschiedene Funktionen, die unseren Senioren helfen können den Gefahren einer normalen Treppe aus dem Weg zu gehen.

Treppenlifte können auch körperlich behinderten Menschen eine Chance auf mehr Mobilität bieten. Mit Hilfe des Lifts können auch sie die Treppen ohne die Hilfe von anderen hinaufgehen. Treppenlifte sind ein guter Weg um Senioren ihr Selbstbewusstsein wieder zu geben, ohne diese dabei in Gefahr zu bringen. Um den Komfort und die Aktivität von älteren Menschen zu sichern sind Treppenlifte gerade zu Ideal. Sie fördern die Unabhängigkeit und geben Senioren auch ein Stück Lebensqualität wieder zurück.

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4.10.09

Danke


Danke
Sag danke, kleiner Mensch,
für den Strom der Liebe,

der leise durch die Welt geht.


Danken heißt erkennen, was dir alles
Gutes getan wird.
Hast du dir selbst
das Augenlicht gegeben,
die Finger an
an die Hand getan?
Irgendwie liegt darin
ein Geheimnis der Liebe.
Irgendwo hat
dich jemand unglaublich gern.

Danken heißt sich an das erinnern,

was andere für dich taten.

Menschen waren gut zu mir.
Sie umsorgten mich, als ich klein war.

Sie begleiteten mich, als ich größer wurde.

Sie machten mir Mut,
als es mir schlecht ging.
Sie waren froh, weil ich froh war.

Mein Herz vergisst das nicht.


Phil Bosmans
Eine Hand voll Sonnenschein
Herder-Verlag

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3.10.09

Von den Iren, den Piraten und Chinesen - Mein Wochenrückblick

Aufatmen in Europa
Keine Überlegungen mehr zu: Was wäre wenn. Die Iren haben ja gesagt und in der EU geht es weiter. www.focus.de

Wie nah sind sich eigentlich SPD und Linkspartei
Die einen sind links, die anderen wollen wieder hin. Ob das mal gut geht? Wo soll da die berühmte Trennschärfe der Parteien liegen? www.zdf.de

Der Schatz der Piraten
Werden wir bis zu den nächsten Wahlen von den "Piraten" nochmals etwas hören? Das Parteiprogramm ist ja reichlich dünn. Dennoch, jetzt bekommt man erst einmal Geld vom Staat. www.heute.de

Plastikblumen und Raketen
China, ein Land, bei dem einem schon etwas Angst beschleicht, wenn man die vielen Menschen sieht. Die Aufmärsche und Festlichkeiten beeindrucken einen dann aber doch. www.faz.de

Die Rückkehr des Bierdeckels
Die "Bierdeckel-Steuer " hat die FDP zwar nicht erfunden, man findet sie aber dennoch gut. Ein Entrümpeln der Steuer täte wirklich gut. Ob das in Deutschland aber zu schaffen ist? www.faz.de

VW plant Sonderschichten
Also für VW scheint sich die Abwrackprämie gelohnt zu haben. Man kann nur hoffen, dass es dann normal weiter geht und nicht ein großes Loch sichtbar wird. www.spiegel.de

So sparen Sie richtig
Auch wir Senioren wollen unser Geld gut anlegen und nicht nur Aktien oder ähnliches kaufen. www.stern.de

Klinik-Skandal
Was sagen Sie, wenn Sie nach einer Operation erfahren, dass zur Wunddesinfektion Zitronensaft verwendet wurde. Toll - eine Bio-Operation? Wohl kaum. www.stern.de

Was lässt die Erde erzittern?
Zur Zeit kommt unsere Mutter Erde nicht zur Ruhe. Zwar war das schon immer so, aber in früheren Jahrhunderten oder Jahrtausenden traf das nicht so viele Menschen. www.focus.de

Herzliche Grüße aus dem Grab
Grüße aus dem Jenseits. Eine australische Website bietet die Möglichkeit. Klingt fast schon makaber. www.heute.de

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1.10.09

Rosenkranz Meditation

Die katholische Kirche nennt den Oktober auch "Rosenkranzmonat". Das Rosenkranzgebet selbst stammt aus dem 11. Jahrhundert, so richtig Fuß fasste es aber erst im 15. Jahrhundert, dann aber so stark, dass der Oktober diesen Namen bekam. Der Oktober kam wohl deshalb zu dieser Ehre, da am 7. Oktober der Gedenktag "Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz" ist.

Der Rosenkranz dient nicht nur dem Gebet allein, auch zur Meditation bzw. zum Stille halten im Getriebe des Alltags. Umtrieb, Sorge und mancherlei Beschwerden gibt es, solange es die Menschheit gibt. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch die Gebetsschnüre - wie der Rosenkranz - eine lange Tradition haben. Wir kennen diese Schnüre aus dem Nahen Osten oder aus Asien, denn im Hinduismus und Buddhismus sind sie Bestandteil des Glaubens.


Das Wort "Rosenkranz" soll aus einer Verwechslung der Sanskritwörter "dschapa" und "dschapa" (letztes a mit einem Wellenzeichen darüber) stammen. Das erste Wort heißt "Gebet" und das zweite "Rose". Sanskrit ist übrigens eine klassische (religiöse, literarische) Sprache aus dem Norden Indiens. So kommt es vielleicht auch nicht von ganz ungefähr, dass auch unser Rosenkranz seine Wurzeln dort in der Ferne hat und aus einem Land stammt, das eine lange Tradition des Meditierens aufzuweisen hat.


Das Rosenkranzgebet ist heute in der katholischen Kirche eine relativ vernachlässigte Gebetsform. Gebetet wird es zu Ehren Mariens in den klassischen 3 "Gesätzen", der Rosenkranz ist aber auch noch viel mehr. So wie Maria die Ruhe, die Demut, das Leiden und das Ausharren in ausweglosen Situationen zugesprochen wird, können auch wir bei diesem Gebet zur Ruhe kommen und dem inneren Frieden vielleicht ein Stück weit näher.


Für manche ist der Rosenkranz langweilig, da immer wieder die gleichen Worte, bzw. ähnliche Worte verwendet werden. Aber gerade das ist ja der Sinn dieses Gebetes. Dieses wiederholen der Worte ist wie das Mantra in der fernöstlichen Gebetsform. Nur so kann man versinken und loslassen. Wer das nicht begriffen hat, dem ist das alles natürlich fremd.


Da besuchen viele Meditationskurse, gehen auf Fernreise zu einem Guru oder begeben sich in irgendwelche spirituellen Abhängigkeiten und dabei liegt der "Schatz", den man sucht, quasi vor der Haustüre. Schade eigentlich.

Vielleicht gibt der Oktober wieder einen Anstoß dazu, zum Meditieren in unserer langen Tradition - mit dem Rosenkranz.


Weitere Artikel: Meditation - Der Rosenkranzweg
Demut - Königin Maria
Ich suche mich

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