30.7.09

BMW - Auto Zukunft

BMW zieht sich aus der Fomel 1 zurück. Gehen wir mal davon aus, dass BMW wirklich sein Geld für neue Technologien einsetzen will und nicht nur unzufrieden mit den letzten Rennsaisonen ist. Man kann auf den Formel1-Zirkus zwar schimpfen, für Arbeitsplätze und Spaß bei der weltgroßen Fan-Gemeinde sorgt er auch. Arbeitsplätze und Freude am Leben ist auch wichtig.

Neue Technologien für den Autoantrieb sind notwendiger den je und man kann sich schon wundern, wie zögerlich die Autofirmen an dieses Thema herangegangen sind bzw. gehen. Die Ölreserven reichen vielleicht noch ungefähr 60 Jahre. Und wenn wir es ruhig ein paar mehr sein lassen, für unsere Kinder und Enkel reicht es nicht mehr. Das ist dramatisch, denn für viele Produkte unseres Lebens, denken wir mal bloß an die Pharmazie, sind sie lebensnotwendig.

Für die Fortbewegung gibt es viele Alternativen, auch wenn manche noch in den Kinderschuhen stecken. In Zukunft ein Auto weiter mit "Erdöl" zu fahren ist schlicht verantwortungslos. Alle Autofirmen suchen inzwischen zwar nach weiteren Lösungen, wenn aber BMW hier Gas geben will, dann ist es eine gute Sache.

Ob Benziner, Diesel, Wasserstoff oder in Kombination als Hybrid (lat. Zwitter), irgendwie taugen sie alle nicht so richtig. Manche meinen zwar ein Hybridfahrzeug sei das Beste. Na ja, dann sollte man sich vielleicht doch besser über diese Technik informieren, denn letztendlich verbraucht auch dieser Motor Erdöl.

Gas wird auch keine Lösung auf Dauer sein, auch nicht Bio-Gas. Woher soll denn das ganze Ausgangsmaterial herkommen. Für mich ist die Lösung Strom, über Sonnenenergie und zwar ausschließlich über die Sonne. Wenn es BMW schaffen würde, bessere Batterien zu entwickeln - heute kosten diese Batterien soviel wie ein Kleinwagen bei Abwrackprämie und Firmenbonus - kombiniert mit einer schnelleren Lademöglichkeit etc., letztlich mit einem CO2 Ausstoß von Null, das wäre einen Nobelpreis wert.

Dann könnten sie auch wieder in die Formel 1 einsteigen - mit Elektroboliden.

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28.7.09

Vom fehlenden Menschenverstand und Feingefühl

Mit dem gesunden Menschenverstand ist das so eine Sache. Ebenso mit dem Feingefühl für die momentane Situation. Der eine hat´s, der andere nicht. Unsere Gesundheitsministerin hatte vermutlich beides mal in jungen Jahren. So ein Ministeramt bzw. überhaupt höher angesiedelte Ämter verderben aber oft den Charakter oder im Laufe der Zeit neigt man zur Selbstüberschätzung.

Unsere Ministerin weiß sicherlich, dass ihr Verfallsdatum bereits überschritten ist und das in zwei Monaten der Dienstwagen auch ohne Diebstahl abhanden gekommen wäre. Was also tun? Nochmal so richtig Gas geben, nach dem Motto: Haste was, dann biste was. Die Ärmste konnte natürlich nicht wissen, dass das gleich so schief geht. Ihre Kabinettskollegen waren da pfiffiger, die haben gleich ihre Privatautos für den Urlaub genommen. Und unsere Ursula blieb dann noch als einzige Ministerin übrig, die den Dienstwagen nahm um mal auch im Ausland groß anzugeben.

Übrigens arme SPD. Durch sie ist sie groß geworden und nun leistet sie ihren eigenen Leuten so einen Bärendienst vor der Bundestagswahl. Ja, mit dem Feingefühl ist das eben so eine Sache.

Glücklicherweise ist sie nicht allein. Noch so einer ist der WTO-Chef Pascal Lamy. Das Mitgefühl, das er den Ärmsten der Welt entgegen bringt rührt zu Tränen. Aufgrund der derzeitigen Krise sagte er "Die Schwächsten unter uns tragen die volle Last." Und das Schlimmste bei dieser Krise kommt ja noch, fügte er hinzu. Das nennt man doch vollen Einsatz gegen das Elend auf dieser Welt.

Dumm gelaufen, dass einige Journalisten spitz bekommen haben, dass er nicht nur jährlich fast eine halbe Million Schweizer Franken Gehalt einschiebt, nein er will eine 30-prozentige Erhöhung seiner Bezüge. Wenn es um sich selbst geht, klotzen, nicht kleckern.

Ja, das mit dem Feingefühl ist eben nicht jedermanns Sache. Wie sagte mal einer so schön, jeder im Leben ist zu etwas nutze, auch wenn es nur als schlechtes Beispiel ist.

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26.7.09

Rente, Gesundheitsscheck und der Terminator - Mein Wochenrückblick

Rente mit 69
Gerade die Banker kommen mit so einem Vorschlag. Haben das Geld derjenigen verjubelt, die etwas für die Rente zurück legen wollten und dann sollen gerade die länger arbeiten. www.zeit.de

Gesundheitsscheck für ältere Autofahrer
Was halten sie davon? Muss man sich dann für senil halten oder ist doch etwas dran an der Gefährdung des Straßenverkehrs? www.heute.de

Buhmänner im Dienst
Die ewigen Proteste gegen unsere Jungs und Mädels in der Bundeswehr haben sie nicht verdient. Anstatt auf sie stolz zu sein, werden gerade sie immer wieder von den Gruppen diffamiert, die nichts für die Allgemeinheit tun. www.zeit.de

Uno meldet Finanzlücke
Der Weltorganisation fehlen Milliarden an Hilfsgeldern. So haben gerade diejenigen, die sowieso schon kaum etwas haben, durch unsere Banker noch weniger. www.spiegel.de

Der Terminator und die Armen und Alten
Schwarzenegger und das ehemals reiche Kalifornien steht vor der Pleite. Wer hätte das einmal gedacht. www.heute.de

China nun mal zwei
Erst durften die Chinesen nur ein Kind bekommen, jetzt zwei. Das Volk überaltert. Hätte man sich zwar denken können, aber wo liegt schon der richtige Mittelweg. www.heute.de

Google sieht alles
Sie denken, wenn ich im Internet herumsurfe weiß eh keiner wo ich gerade bin. Denkste! Der "große Bruder" weiß alles. www.heute.de

Schon etwas Bundestagswahl gefällig?
So lange ist das gar nicht mehr hin. Auch wenn sich die Politik im Moment noch nicht so in den Haaren liegt wie gewohnt, bald wird es ernst. www.tagesschau.de

Wanderer vereinigt euch
Sie wollen schon immer mal in einer größeren Gruppe wandern? Dass trifft sich gut. Die Adresse müssen Sie sich merken. In Holland trafen sich 41.000 Wanderer zu einem 4-Tage-Marsch. www.spiegel.de

Weniger Touristen in Deutschland
Gut, dass viele Deutsche zu Hause Urlaub machen. Die Touristen aus dem Ausland bleiben weg. www.tagesschau.de

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24.7.09

Deutschlands nächste Generation

So hieß die Sendung gestern Abend im Fernsehen; vielleicht haben Sie sie auch gesehen. Mir war zwar bewusst, dass Geld über die Ausbildung der Kinder entscheidet, nicht aber in dem Maße wie in dieser Sendung gezeigt. Natürlich haben ein paar andere Kriterien auch ihren Einfluss aber Geld spielt bei vielen die Rolle schlechthin.

Wenn man sieht, dass ein Kind wirklich sparen muss um sich ein Paar Turnschuhe für 30 € zu kaufen und die anderen werden mit Edelklamotten sämtlicher Marken behängt (Preis nach oben völlig unbedeutend), mit dem mütterlichen Hinweis, dass sie eine Krise bekommt, wenn die Kinder zwei verschiedene Marken kombinieren müssten, dann ist doch so manches aus dem Lot.


Andere gehen ins teure Internat im Norden - mit jedem Schnickschnack - und die Hauptschüler in den Großstädten leiden am Frust der Lehrer, weil diese die Lust verloren haben, aufgrund der Bezahlung und des Bildungssystems in Deutschland.

War früher noch das deutsche Bildungssystem ein Paradestück, so ist es heute stecken geblieben am wirklichen Reformwillen der Politik (es mangelt aber nicht an ständigen halbherzigen Reförmchen) und am Willen, tatsächlich jedem Kinde die gleichen Chancen einzuräumen. Unabhängig vom Geldbeutel der Eltern.

Einen großen Beitrag, damit aus der Bildung bei uns nichts wird, leisten die einzelnen Länder. Diese berufen sich bei der Bildung auf den Föderalismus und jeder quacksalbert hier nach eigenen Gutdünken herum, ohne auf die Kinder Rücksicht zu nehmen und ohne ihnen wirklich gleiche Chancen zu geben.


Wie können wir einem Ausländer klar machen, dass es im Lande von Goethe und Schiller 16 verschiedene Abis gibt? Dazu auch noch im Niveau höchst unterschiedlich. Dass jeder Landesfürst sich beim Thema Bildung einbildet, nur er macht es richtig und denkt nicht mal im Schlaf daran, dass ein solch wichtiges Thema zentral geregelt werden muss. Sicherlich denkt der von draußen: Gab es in Deutschland nicht schon einmal die Kleinstaaterei? So vor 1871? Rückfall ins Nachmittelalter?


Deutschland, so heißt es, sei ein Land, in dem die Fertigung der Produkte teuer ist und wir uns deshalb auf unsere geistigen Kräfte besinnen und diese vermarkten müssen. Wie denn, bei dieser Lage? Bei der Engstirnigkeit und Profilierungssucht unserer Politiker kann man diese Lippenbekenntnisse schon gar nicht mehr hören. Und da wundern sich die in Berlin und in den Landeshauptstädten, dass keiner mehr Lust hat zur Wahl zu gehen und auch noch dazu aufrufen, der Urne fern zu bleiben.

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22.7.09

Die Ritter - ehrbar und anständig

Neulich waren Familienmitglieder bei einer Ritter-Turnierveranstaltung im Bayrischen. Völlig begeistert kamen sie zurück. Dabei ging es nicht nur um das Turnier selbst, um das ganze Flair, das so eine Veranstaltung, wenn sie richtig aufgezogen ist, ausmacht. Was fasziniert uns eigentlich an den Rittern und am Mittelalter?

Das Rittertum und das Mittelalter haben schon immer fasziniert, außer wohl die Leute, die es selbst im Mittelalter erlebt haben. Viele Kriege, oft wenig zum Essen, Krankheiten und keine richtige Medizin, schlechte Wohnverhältnisse usw. Das alles steht in völligem Kontrast zu dem, was uns gern überliefert wird.

Würden wir z. B. Walther von der Vogelweide glauben, bekanntlich der große Lyriker des Mittelalters, wäre diese Zeit nur von eitlem Sonnenschein geprägt. War aber mit Sicherheit nicht so und letztlich haben wir auch keine Belege dafür, was in dieser langen Zeit zwischen ungefähr 500 bis 1500 so alles passierte. Einzelheiten, ja, und wenn, dann über die besser Gestellten, auf keinen Fall über die einfachen Leute.

Aus den Kriegern, die damals umherzogen und überwiegend plünderten entstand ein Rittertum mit den Idealen, die wir in ihnen gern sehen. Hier ist wohl der Ansatz zur Verklärtheit dieser Zeit und dem Rittertum. Das war aber auch bei den Rittern nur am Anfang so und wie es immer im wahren Leben ist, kommen den gut Gesinnten auch schlecht Gesinnte hinzu und das war das Raubrittertum.

Raubritter, den Begriff kennen wir heute noch gut und wenn wir an die Bankenkrise denken, sind wir vom Mittelalter nicht gerade weit entfernt. Vielleicht liegt es an unserer Ohnmacht, die wir gegenüber den Bankern verspüren, die gewissenlos und ohne Skrupel, nur den eigenen Profit vor Augen, anderer Leute Geld verjubeln. Und wenn man den neuesten Nachrichten Glauben schenken kann, haben sie auch nichts dazu gelernt. Sicherlich auch nichts lernen wollen, denn die Triebfeder dazu steckt tief - eben im Raubrittertum.

Sie meinen wir alle sollten etwas dazu gelernt haben? So in Richtung "ehrbar und anständig"? Nein, wie auch. Das Raubrittertum liegt nur ungefähr 15 Generationen zurück. Zu wenig im großen Zeitrahmen der Menschheit. Leider, und so müssen wir immer wieder von neuem lernen, wirklich Selbstverantwortung zu übernehmen und nicht nur den Versprechungen der anderen zu glauben - den Raubrittern in Anzug und Krawatte.

Die Sehnsucht nach dem edlen Ritter wird wohl immer eine Fata Morgana bleiben.

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20.7.09

Kindermund

Zum Wochenanfang wieder etwas zum Schmunzeln.


"Oma ist der kostbarste Teil der Familie. Die hat schon Altertumswert."

"Von Papa habe ich mich abgesohnt, der schimpft immer mit mir."

"Oma ist so dick, weil sie so voller Liebe steckt."

"Wenn Oma Zahnschmerzen hat, legt sie sie einfach ins Glas."

"Ich hätte gern noch ein Brüderchen, aber Mama nimmt immer Tampons."

"Als mein Dreirad kaputt war, hat mein Opa es opariert."

"Man soll nicht töten, denn sonst tötet auch mal einer zurück."

"Auf dem Mond können keine Menschen leben, bei Halbmond hätten die gar nicht genug Platz."

"Je älter ein Mensch wird, desto teurer werden die Zähne."

"Die Polizei hat auch Hubschrauber, falls im Himmel mal was passiert."

"Mein Opa spielt in der Blaskapelle eine echte Trombose."

18.7.09

Pin-up, Männerfang und Gotteslästerung - Mein Wochenrückblick

Pin-up für Frauenrechte
Die Freie Union stellt sich im September auch zur Bundestagswahl und wirbt mit Pin-up Fotos. Ob das etwas hilft? www.focus.de

Erste Zündung für Wüstenstrom
Natürlich können wir hier in Europa auch alternativen Strom erzeugen. Aber die Variante aus der Wüste finde ich dennoch gut, da die afrikanischen Länder partizipieren können. www.focus.de www. spiegel.de

Obama im Härtetest
Das Konjunkturpaket in den USA zeigt bis jetzt nicht den erwarteten Erfolg. Manche sagen sogar noch einen Finanzkollaps voraus. Kann man kaum glauben, wenn man die Gewinne der Banken sieht. www.heute.de

Mondlandung "live"
Waren sie nun wirklich auf dem Mond oder nur im Filmstudio? Jedenfalls kann man im Internet alles nochmals miterleben. www.heute.de

Killerspiele ade?
Ich dachte immer, jeder wäre froh, wenn die Killerspiele im Internet verschwinden. Weit gefehlt! Bereits über 50.000 Leute haben sich gegen ein Verbot ausgesprochen. www.heute.de

Gesetzt gegen Gotteslästerung
Nein, nicht in irgendeinem muslimischen Land, in Irland. Gotteslästerern drohen bis zu 25.000 Euro Strafe. www.spiegel.de

Gehirndoping
Nach dem Motto: Was die Sportler können, können wir schon lange. Doping ist schon längst auch in unserer Welt angekommen. www.stern.de

Bei der Einreise aus dem Urlaub aufgepasst
Manch einer wundert sich bei der Einreise aus seinem Urlaub, dass er Probleme mit dem Zoll bekommt. Besser ist es doch sich zu informieren was Sache ist. www.stern.de

ZDF auf Männerfang
Mal ganz was anderes. Wenn die Moderatoren zwischen den Sendern hin und her wechseln sorgen auch sie für Aufmerksamkeit. Oft steht und fällt eine Sendung nur mit dem "Gesicht". www.stern.de

Abnehmen ist Kopfsache
Mehr Hirn im Kampf gegen die Pfunde könnte man sagen. Aber da ist auch was dran. www.faz.net

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16.7.09

Ryoan-ji - in der Ruhe liegt die Kraft


In der Ruhe liegt die Kraft, heißt es so schön und man denkt, wenn das nur so einfach wäre. Gerade jetzt im oder noch vor dem Urlaub. Alles muss noch vorher erledigt werden als gäbe es kein danach. Im Urlaub ist auch nicht nur Ruhe angesagt, da müssen diese oder jene Aktivitäten unternommen werden. Und nach dem Urlaub, bis man alles wieder auf der Reihe hat ist man schon wieder urlaubsreif.

Diese Gedanken gingen mir Europäer durch den Kopf als ich in der Anlage des Ryoan-ji - Tempels saß und mir die Steine, mit einer Mauer eingefasst, ansah. Und wenn ich schreibe "ansah", dann ist das schon typisch europäisch. "Was gibt es hier zu sehen", der Satz aller Touristen auf der Welt. Wenn ich nur ansehe, gibt es keine Tiefe und nach schon kurzer Zeit sagt man: Wo oder wie war das jetzt eigentlich?

Im Garten des Ryoan-ji - Tempel gibt es eigentlich nicht viel zu sehen oder zu finden und das ist schon das wichtigste. Der Garten, wenn ich das mal so sagen darf, dient dazu , sich selbst zu finden. Übersetzt heißt der Tempel auch: Tempel des zur Ruhe gekommenen Drachens. Keine Bäume, nur 15 Steine, im Zen-Stil, der ja für uns sowieso schon sehr nüchtern wirkt, um 1500 angelegt.

Um die Steine herum Kies, geharkt, in einer Richtung, wie fließendes Wasser, was es auch versinnbildlichen soll. Wenn zig Touristen rumtrampeln kommt man natürlich nicht zum Nachdenken. Wenn man Glück hat ist man aber fast allein und dann spürt man einen kleinen Hauch davon, welche Wirkung so ein Garten hätte, hätte man mehr Zeit.

Die großen Steine, könnten wir sein. Der geharkte Kies der Strom der Zeit, der Strom des Lebens. Stehen wir wie ein Fels in der Brandung unseres Lebens oder schwimmen wir mit? Oder ist uns schon alles davon geschwommen? Faszination des Einfachen, Schlichten. Weglassen ist mehr als dazu tun.
Letzlich ist man doch berührt, wenn man diesen Garten wieder verlässt.

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14.7.09

Beispiel Obama

Obama war in dem Kontinent seiner Ahnen. So oder ähnlich konnte es man in der Presse lesen. Man erfuhr aber auch, dass er nur nach Ghana geht und nicht in Staaten mit totalitären Machthabern. Ghana hat auch eine unrühmliche Vergangenheit und hat Mitte des 19. Jahrhunderts gut am Sklavenhandel verdient - mit Menschen, die nach Amerika verschifft wurden. Doch sie schafften es dann doch, trotz dieser Vergangenheit und vieler Kämpfe demokratische Verhältnisse zu etablieren.

Klar, der Weg ist lang. Und hätte es damals keinen Sklavenhandel gegeben, vielleicht gäbe es heute keinen Obama als Präsidenten. Soll nun am Ende Obama noch dankbar sein, dass man die Schwarzen aus Afrika geholt hat? Nein mit Sicherheit nicht. Aber muss immer soviel Gewalt vorausgehen, wenn Veränderungen notwendig sind?

Ich glaube, die Menschheit lernt nichts dazu und das ich doch verwunderlich. Alle wurden geboren als "liebe, kleine Kinder". Macht uns Geld verleitet uns zum Schlechten. Anders kann man nicht schlussfolgern. Sind wir nun genetisch als "gut" oder als "schlecht" angelegt? Leider wohl mehr letzteres, denn würden wir aus der Geschichte lernen, lebten wir heute schon im Paradies.


Am Beispiel des Sklavenhandels aus Ghana sehen wir, ohne die schwarzen Helfer und Sympathisanten in Afrika, die am Handel mitverdient haben, wäre das Ganze in diesem großen Stil nicht abgelaufen. Und so können wir bedauerlicherweise immer wieder feststellen, zur Unterdrückung, Beherrschung anderer oder ausüben von Gewalt gehören immer zwei Parteien: Die, die Beherrschen und die, die denen zu Diensten sind.


Und so ist das heute noch. Das sehen wir nicht nur in verschiedenen afrikanischen oder asiatischen Ländern, auch bei uns wollen die rechten und linken Gruppe nicht nur den anderen ihren Willen aufzwingen, sie haben ebenfalls ihre Sympathisanten in allen Schichten. Aus dem Grund ist dann aber jeder von uns aufgerufen, dass es nicht mehr so weit kommt, Sklaven der Gewalt oder eines Regimes zu werden; was wir aus unserer Geschichte ja bestens kennen.


So gesehen, gibt Obama, man mag zu ihm stehen wie man will, doch ein gutes Beispiel ab wie man mit Diktatoren und Radikalen umzugehen hat. Das ist gut so und man kann nur hoffen, dass wir alle, egal in welcher Position, diesen Mut auch mal öfters aufbringen.

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12.7.09

Atomenergie, Lebensmittel-Imitate und keine Rentengarantie - Mein Wochenrückblick

Und immer wieder Opel
Es mehren sich zwar die Stimmen, dass der Verkauf von Opel an Magna nicht der erhoffte Glücksfall ist. Wird nun verkauft oder nicht? www heute.de www.heute.de

Hacker legen Webseiten der US-Regierung lahm
Ich muss mich immer wieder wundern, wie wenig geschützt diese Seiten oder wie intelligent die Hacker sind. www.heute.de

Altlasten der Atomenergie
Wenn man an Krümmel denkt beschleicht einen doch ein mulmiges Gefühl zur Atomenergie. Nun liest man, dass 60.000 Liter strahlende Brühe zu Kügelchen verglast werden soll. www.spiegel.de

Rentengarantie oder doch nicht
Die Rentengarantie war doch für die SPD der Renner für die Wahl. Nun sind sich die Strategen uneins darüber. Was soll man denn davon halten? www.heute.de

Lebensmittel-Imitate
Wenn ich das schon höre, dann vergeht mir der Appetit. Die Gewerkschaft fordert ein Reinheitsgebot für Lebensmittel. www.heute.de

Dollar immer noch ein gute Leitwährung?
Die Chinesen zweifeln daran und haben einen direkten Angriff gestartet. www.focus.de

Hocker für Flugpassagiere
Ryanair erwägt Hocker in ihre Flugzeuge einzubauen. Das sind dann so quasi Stehplätze zu Schnäppchenpreisen. Und außerdem passen noch mehr ins Flugzeug. www.spiegel.de

Wunderwaffe Kuss
Na endlich mal eine gute Nachricht. Wer nicht küsst, dem entgehen nicht nur Glückshormone, der lebt auch noch ungesund. Heute schon geküsst? Nein? Also, dann mal los! www.heute.de

In Babylon Kulturschätze vernichtet
Die Unesco berichtet, dass US-Soldaten Ruinenstädte ruiniert haben. Bei dem Bildungsstand der Soldaten fast nicht verwunderlich. Dennoch, die Führungsleute sollten wohl doch ein besseres Niveau haben. www.spiegel.de

Familienurlaub im Legoland
Sollte mach sich mal gönnen. Da staunen nicht nur die Kinder. www.faz.net

Wo ist Urlaub am schönsten?
Auch wenn der Urlaub schon geplant ist. Für ein paar Tage kann man immer mal verreisen - dahin wo es wirklich schön ist. www.focus.de

9.7.09

Berlin - Wo unsere Kanzlerin werkelt und merkelt

So langsam wird aus Berlin wieder eine Weltstadt. Von außen betrachtet ist sie das schon länger, zumindest bei den Insidern, wir Deutschen haben da eher ein geteiltes Verhältnis zu dieser Stadt, vielleicht so geteilt wie sie einmal war.

Dennoch, Berlin kann man wieder vorzeigen und das Viertel um den Spreebogen mit Kanzleramt, Reichstag, Hauptbahnhof und einigem mehr gehört einfach zu den Stellen Berlins, die man gesehen haben muss. Natürlich fehlt noch einiges, manches muss noch gerichtet werden, aber das wird bald gemacht sein. Schön ist es jedenfalls, dass dort keine Grenze mehr verläuft und jeder nach Ost und West gehen kann wie es ihm gefällt und es keine Soldaten mehr gibt, die auf jeden schossen der damals von Ost nach West wollte.


Alles liegt dicht beieinander und aus diesem Grund kann man schon an einem Tag vieles sehen. Besonders zu empfehlen ist eine Schiffsfahrt auf der Spree. Nicht nur, dass man vieles aus einer ganz anderen Perspektive sehen kann und die ist beeindruckend, nein, der Kapitän des Schiffes erklärt alles in farbenfrohen Bildern, versorgt seine Ausführungen mit guten Hintergrundinformationen, so dass die Fahrt wirklich zu einem Erlebnis wird. Auch wenn das Wetter einmal nicht so schön ist und es ein wenig regnet, die Fahrt sollt man sich keinesfalls entgehen lassen.


Natürlich bietet Berlin noch vieles mehr, ob kulturell, architektonisch, politisch oder was auch immer: Berlin ist eine Reise wert. Und wenn Sie einmal dort sind und genug gesehen haben, wo heute die große Politik gemacht wird, dann steuern Sie mal die Museumsinsel an und gehen dort ins Pergamonmuseum und schauen Sie sich das Ischtar-Tor von Babylon an - einfach super-phantastisch. In dieser Stadt wurde auch schon große Politik gemacht, ist aber schon eine Weile her - und was ist geblieben? Vielleicht sehen wir unsere Politik auch mal durch diese Brille!

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6.7.09

Kindermund

Kindermund kann manchmal peinlich sein, mal ehrlich aber auch immer wieder herzerfrischend. Und so reichen die Sprüche, die von vielen gesammelt werden, vom Schmunzeln bis zu herzhaften Lachen. Vielleicht geht es Ihnen mit den folgenden Zeilen auch so:

"Wenn man pupst, gähnt der Po."

"Mädchen können ihr Pipi nicht im Stehen machen, weil sie nichts zum festhalten haben."

"Meine Mama ist es schön, man sieht immer noch, dass sie mal jung war."

"Zum Federvieh gehören alle Lebewesen mit Federn: Hühner, Gänse, Enten, Vögel und Indianer."

"Man sollte bei offenem Fenster schlafen, weil atmen so gesund ist."

"Wenn wir Papa nicht hätten, müssten wir alle Essensreste wegschmeißen."

"Die Kölner wohnen in Köln und die Hamburger bei McDonalds."

"Wenn zwei Verliebte sich zum ersten Mal küssen, kippen sie gleich um und stehen mindestens eine Stunde lang nicht mehr auf."

"Wenn ein Mann Kinder hat, hat er auch eine Frau am Hals."

"Bei der Liebe wird man von einem Pfeil getroffen. Alles, was danach kommt, sollte nicht mehr weh tun."

"Am besten gewöhnt sich ein Baby an seine Eltern, wenn sich Mutter und Vater beim Stillen abwechseln."

"Meine Oma hat noch Dinosaurier gekannt."

5.7.09

Wahlen, Banken und unsere Polizei - Mein Wochenrückblick

Wahlen und keiner hat Lust dazu
Es ist kurz vor der Bundestagswahl und keiner macht wirklich Wahlkampf. Die Stimmung dazu sei auf Null. Sind wir schon entpolitisiert? www.stern.de

Regierung droht den Banken
Sie soll nicht nur drohen, sondern auch Taten folgen lassen, wenn die Banken weiterhin der Wirtschaft das Investitionsgeld vorenthält. Erst haben sie uns in die Pleite geritten und jetzt denken sie wieder nur an sich selbst. Eine feine Gesellschaft, diese Banker. www.heute.de

Obama und die Deutschen
Dem Verhältnis wurde ja nachgesagt, dass es nicht gerade zu den wärmsten gehört. Unsere Kanzlerin bekam beim Besuch noch ein persönliches Lob ab und sonst sind wir ein unverzichtbarer Partner für die USA. www.welt.de

Deutschland ist online
Also wenigsten mal 70%. Aber das ist für Deutschland schon eine ganze Menge. Bis sich die Deutschen mal entschlossen haben zur Kenntnis zu nehmen, dass es auch ein Internet gibt, dazu hat es schon viel gebraucht. www.heute.de

Autos für die Hälfte
Wer hätte das gedacht, ein Auto für den halben Listenpreis zu kaufen und das noch ganz "normal". Was so eine Krise alles möglich macht. www.stern.de

Lob für Hitler
Und das aus dem Mund des Briten Ecclestone. Er ist zwar ein Querkopf in der Formel 1, aber mit diesen Äußerungen ist er nicht nur bei den Briten zu weit gegangen. www.heute.de

Künstliches Insulin kann Krebs auslösen
Solche Informationen sind schnell in den Nachrichten, aber schnell auch wieder weg. Dabei ist diese Information lebenswichtig. Hier noch einmal etwas zum Nachlesen. www.stern.de

Polizeit fährt mit der Bahn und zahlt nicht
Unsere Gesetzeshüter meinen, sie seien etwas besonderes und kommen gleich nach den Diplomaten. Fahren ohne Fahrschein ist nur etwas für´s gemeine Fußvolk. www.stern.de

Vorbild Dänemark
Wenn wir meinen, bei uns stehen schon viele Windräder umher, dann sind wir nicht informiert. Dänemark ist Herr der Winde. www.zeit.de

Waren sie schon mal eins mit Ihrem Auto?
Jetzt werden Sie sagen: Solche Verrückten sehe ich jeden Tag. Man muss deshalb nicht gleich ein Verkehrsrowdy sein, auch ganz normalen Leuten kann so etwas passieren, sagen zumindest die Neurowissenschaftler. www.focus.de

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2.7.09

Die Gesundheitsreform

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, wenn sie unsere Gesundheitsministerin im Interview sehen. Mit süffisantem Lächeln, einen dozierenden, arroganten Ton auf den Lippen und einem herablassenden Gefühl für ihr Gegenüber, redet sie aus einer Traumwelt heraus, dass einem das Messer in der Tasche aufgeht.

Sie macht dem Lehrerstand, aus dem sie entstammt, wirklich keine Ehre. Nicht nur ihre Besserwisserei bis hin zu "die dummen Bürger begreifen einfach nicht meine geistigen Höhenflüge" hat sie und ihr Ministerium mangels Unwissenheit bei den Rechenkünsten nun den Vogel abgeschossen. Statt 1,4 Milliarden kostet nun die Gesundheitskarte mit allem drum herum wohl 14 Milliarden.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, vierzehn Milliarden. Quelle war schon glücklich als sie nur 50 Millionen bekamen. Die Ärzte bekommen inzwischen auch nicht mehr viel für die Behandlung ihrer Patienten und uns wird immer mehr an vorbeugenden Maßnahmen gestrichen bzw. sie werden erst gar nicht eingeführt. Und nun werden für die Einführung dieser Chipkarte 14 Milliarden veranschlagt. Jede Firma wäre bei solch einem Management weg vom Fenster. Unsere Gesundheitsministerin nicht. Welchen Blödsinn muss sie denn noch anstellen, dass sie gefeuert wird?

Abgesehen davon, dass bis jetzt keiner einen wirklichen Vorteil in dieser Karte sieht, erhöht diese "E-Karte" auch noch den bürokratischen Aufwand. Nennt so etwas die SPD verantwortungsvolles Handeln, wenn sie solche Politiker wie die Gesundheitsministerin in ihrem Treiben unterstützt? Ja,das Ganze wird auch noch von der CDU toleriert. Und die Politiker wundern sich dann noch über Misstrauen und Ablehnung mancher Minister in der Regierung?

Wenn wir nun schon bis zur Bundestagswahl warten müssen bis sich die Streu vom Weizen trennt, dann wissen wir natürlich auch nicht, was danach kommt. "Meist kommt nichts besseres nach", sagen wir häufig. Aber noch schlimmer kann es doch nicht mehr werden. Oder?

Mein Gott, was könnte man mit diesen 14 Milliarden nicht alles tun, um die zu unterstützen die es wirklich notwendig haben: Krankenschwestern, Pflegepersonal, Kindergärtnerinnen, Hartz 4-Empfänger, Alleinerziehende und und und ....

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