30.6.09

Rom - Das Paulusgrab

Nun ist es also offiziell: Der Heilige Paulus liegt tatsächlich in seinem Grab. Oder nicht? Ist es überhaupt so wichtig, dass er es "leibhaftig" ist. Keiner kann es beweisen, haben wir doch keinen DNA-Vergleich.

Die Wahrscheinlichkeit ist natürlich hoch. Warum? Die Begräbnisstätte liegt "vor den Mauern". Im alten Rom, eben zu der Zeit als Paulus lebte, war auch Rom wesentlich kleiner, wenngleich es damals schon eine Weltstadt war. Diejenigen, die etwas auf sich hielten, auch nach dem Tode, ließen sich an den großen Ausfallstraßen Roms beerdigen. Bekannt dafür ist ja auch die Via Appia. Im Falle des Paulus ist es die Straße nach Ostia und die Begräbnisstätte lag tatsächlich vor den Mauern Roms.

Der Sinn der Begräbnisstätten an der Straße war, dass "man gesehen" wurde. Zwar nur das Grab, aber immerhin. Man blieb im Gedächtnis der Leute und die, die aus fernen Gegenden vorbeikamen, fragten natürlich, wer da wohl begraben liegt.


So gesehen könnten sich die Christen damals gesagt haben, wenn Paulus an der Straße beerdigt ist, dann bleibt er nicht nur allen im Gedächtnis, auch diejenigen, die Paulus nicht kannten, erfahren nun vom ihm und von seiner christlichen Botschaft. Also, eine gute Beerdigungsstätte und eine Art von Marketing zugleich.


Der Ort wurde von Anfang an verehrt und Kaiser Konstantin errichtete eine Gedächtniskapelle über dem Grab. Die Kaiser Valentinianus, Theodosius und Arcadius stifteten 386 eine Basilika: San Paolo fuori le Mura. Es muss eine sehr schöne Kirche gewesen sein, denn sie war bis zum Bau der Peterskirche die größte und schönste in Rom. Im Juli 1823 ist sie abgebrannt und dann wurde die gebaut, die wir kennen. Eine der sieben Hauptkirchen Roms.

Ich halte es nicht für sinnvoll im Grab des Paulus herum zu graben und am Ende noch die Fundamente zu beschädigen. Denn im Untergrund befinden sich nach wie vor die Reste der alten Kirchen. Wenn festgestellt wurde, dass die Knochenreste fast 2000 Jahre alt sind, was will man dann noch mehr? Lassen wir doch den Paulus ruhen in Frieden, sein Rätsel, ob er es nun ist oder nicht, behalten. Paulus wird verehrt, so oder so, und er bleibt für immer derjenige, der aus einer Provinzreligion eine Weltreligion machte.


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27.6.09

Wetter-oder Bauernregeln

"Steht im Januar noch das Korn, ist´s im August vergessen worn". Solche oder ähnliche Bauernregeln kennt wohl jeder. Nun, da streiten sich wohl die Geister, ist was dran oder nicht, an diesen Bauern- oder auch Wetterregeln genannt.

Den meisten geht es wohl so wie beim Wetterbericht: Sagt er das Wetter voraus, das man haben möchte, dann stimmen auch die Wetterberichte. Und passt ein
das Wetter nicht, sagt man ganz schnell: Die wissen auch nichts.

Wissen Sie aber etwas über die Wetterregeln? Wollen Sie es mal testen? Dann klicken Sie auf den Link und schon geht es los.

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Von Klonfleisch, Löwentöchtern und einem merkwürdigen Jubiläum - Mein Wochenrückblick

Ist Klonfleisch gefährlich?
Quasi Schnitzel aus dem Labor? Sieht aus wie Fleisch, schmeckt wie normales Fleisch und dennoch "stößt" dem Verbraucher etwas auf. Ist es wirklich gefährlich? www.stern.de www.heute.de

Wenn Tote wählen gehen
So geschehen im Iran. dort sollen die "Stimmen" von Toten mitgezählt worden sein. Man kann gespannt sein, wie sich die Lage im Iran nach diesen Wahlen entwickelt. www.spiegel.de

Gebildet und unterdrückt - Irans Löwentöchter
"Die Iranerinnen sind unglaublich gebildet", so eine amerikanische Journalistin. Nicht umsonst ist Neda ihre Ikone des Protestes gegen das überholte Regime. www.heute.de

IG Metall: Protest an der Wahlurne
Wer ist schon für die Rente mit 67? Wenn aber die Gewerkschaft zum Protest an der Wahlurne aufruft, halte ich das für sehr gefährlich. Damit ruft sie quasi auf, Radikale zu wählen. Ist das der richtige Schritt? www.heute.de

Pech gehabt, Herr Tiefensee
Unser Verkehrsminister hat eine kritische Studie verschwinden lassen wollen, weil sie ihm nicht ins Konzept passte. Auch nicht die feine Art ein Ministeramt zu führen. www.heute.de

Mein Gott Deutschland
Bei Unternehmensgründungen liegt Deutschland auf dem vorletzten Platz. Mut beweist das nun gerade auch nicht, eher Angsthasenmentalität. www.heute.de

"Es wird fortgesoffen"
Am 21. Juni 1919 versenkte sich die deutsche Flotte selbst. 90. Jahrestag - tolles Jubiläum. Danach war es nichts mehr mit "Deutschlands Zukunft liegt auf dem Meer", wie es unser Kaiser einmal gern gehabt hätte. www.ard.de

Deutsche Computer mit bei den schnellsten der Welt

Mag man fast nicht glauben, ist aber wohl so. Nach der sog. Weltrangliste steht in Jülich der dritt- und der zehntschnellste Rechner der Welt. Sie sind die einzigen unter den Top Ten der Welt, die nicht in den USA stehen. www.heute.de

Bluthochdruck unterschätzen wir Älteren
Wenn man lange schon mit Bluthochdruck lebt, nimmt man ihn oft nicht mehr als Risiko wahr. Aber wir Älteren sollten schon darauf aufpassen. www.faz.net

Großeltern aufgepasst
Wenn wir mit unseren Enkeln zum Schwimmen gehen, sollten wir die Schwimmhilfen, die unsere Jüngsten haben, einmal genauer ansehen. Es gibt viel Schrott darunter. www.focus.de

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25.6.09

Sonnenenergie ohne Ende

Heute ist mal wieder ein Tag an dem die Sonne vom Himmel brennt und da fällt einem natürlich gleich wieder die Erzeugung von Sonnenenergie in Nordafrika ein. Ein Projekt, über das Sie sicherlich auch schon einmal nachgedacht haben. Energie die nie versiegt und wenn sie einmal versiegt, auch egal, dann ist keiner mehr da der sie brauchen würde.

Platz gibt es in Nordafrika und speziell in der Sahara genug. Bisher, so dachte ich auch, scheitert das alles an der Herleitung des Stromes nach Nordeuropa. Ist wohl nicht mehr so und wenn die bisherigen Probleme wirklich gelöst sind, warum nicht gleich loslegen?

Aus Erfahrung sollte man lernen, haben einige gedacht und melden gleich mal Bedenken an, dass die Länder, durch die die Leitungen gehen, den "Stromhahn" zudrehen könnten, wie auch die Länder schon vorgemacht haben, durch die unser Erdöl in Osteuropa geleitet wird. Dennoch sollte man sich bei einem derartigen Energie-Projekt nicht von solchen Dingen abhalten lassen. Denn dieses Projekt und diese Energie ist einfach mehr als nur Strom aus der Sahara.

Nun, man kann ja sicherlich auch träumen:
Wenn dort unten soviel Energie für Europa erzeugt wird, warum nicht dann auch die die ganzen afrikanischen Länder? Die
benötigen ebenfalls viel Energie, aber haben oft das Geld nicht (oder wollen es nicht haben, weil ein paar Reiche drauf sitzen) ein solches Projekt hochzuziehen. Man könnte z. B. das viele Wasser, das unter der Sahara liegt, hochpumpen und zur Landwirtschaft nutzen. Es würde dadurch eine Infrastruktur mit weiteren Betrieben entstehen die den Menschen Arbeit und Nahrung gibt. Vielleicht müssten dann auch keine Menschen mehr übers Meer nach Europa flüchten um hier zu überleben.

Davon hätten beide Kontinente etwas und es wäre der Beginn einer guten und friedlichen Koexistenz. Alle würden profitieren und unter diesem Gesichtspunkt könnte man davon ausgehen, dass alle europäischen Länder an einem Strang ziehen und nicht nur auf den eigenen Gewinn sehen. Denn der Gewinn, den Afrika daraus zieht, ist letztlich auch unser aller Gewinn. Vom Strom für unseren Kühlschrank bis hin zur Verbesserung der Ernährung aller Menschen auf der Welt, insbesondere natürlich der Menschen in Afrika.

Na ja, wie gesagt, vielleicht nur ein Traum, aber träumen darf man ja wohl noch. Aber trotzdem mit dem kleinen Funken Hoffnung, dass der Traum doch einmal war wird, auch wenn ich ihn nicht mehr erlebe.

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22.6.09

Paris - Die Farben vom Place du Tertre

Jeder kennt die Bilder die auf dem Place du Tertre gemalt werden. Motive, als ob es in Paris immer bzw. oft regnet. Schlanke Damen mit Schirm sieht man auf den Boulevards und alles spiegelt sich auf der Straße und an den Fassaden; aber es gibt auch noch andere Bilder. Den Malern so über die Schulter zu schauen, oder sich selbst malen lassen, das macht schon Spaß und man kann herrlich die Zeit vertrödeln, unglaublich.

Der Place du Tertre ist ein ehemaliger Gemeindeplatz auf dem Montmartre und hat überhaupt nichts großstädtisches. Für Touristen sieht es aus wie in einem französischen Dorf. vielleicht macht aber gerade das den Reiz des Platzes und des Viertels aus.


Auch wenn es morgens noch ziemlich ruhig ist, kommen mit den ersten Malern auch die Touristen und dann wird es wirklich lebendig. Wer da alles was malt, man kann stundenlang zusehen. Und wenn der Hunger kommt, dann warten schon viele kleine Restaurants auf Sie. So kann man dann auch vor dem Restaurant mit dem Blick auf den Platz das ganze Ambiente genießen. Hier kann man einen großen Teil des Tages verbringen und merkt nicht, wie die Zeit vergeht.


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21.6.09

Patientenverfügung, Hungerjahrhundert und teures Bier - Mein Wochenrückblick

Patientenverfügung
Viele, insbesondere junge Leute denken, eine Patientenverfügung sei nur etwas für alte Leute. Weit gefehlt. Deshalb ist die neue Regelung auch überfällig.
www.spiegel.de

Obama, der Unerbittliche

Obama hat es derzeit mit dem Iran schwer. Eine echte Bewährungsprobe für ihn in seiner jungen Amtszeit.
www.stern.de

Warnung vor einem Hungerjahrhundert

Ja, es steht in Sachen Hunger nicht gut auf der Welt. Jeder sechste auf der Welt hungert, das sind über eine Milliarde Menschen.
www.heute.de

Abwrackprämie in den USA
In den USA ist der Auto-Absatz so eingebrochen, dass man schon die deutsche Abwrackprämie einführt. Am Auto hängen dort Millionen von Arbeitsplätzen.
www.heute.de

Google und die Arbeitslosen

Google will jetzt auch die Arbeitslosenzahlen voraussagen. Wie soll man sich das vorstellen, als Konkurrenz zur Bundesagentur?
wwww.heute.de

Kopieren aus dem Internet kann teuer werden

Und wie. Eine Amerikanerin ist zu 1,9 Millionen Dollar verurteilt worden. Können Sie sich so etwas vorstellen? Wie soll man denn das bezahlen? wwww.stern.de

Größte Entlastung in der Geschichte
Bundestag beschließt Steuerentlastung. Steuerentlastung ist immer gut. Nur hoffen wir, dass es auch so läuft wie angedacht und nicht mit Tausend wenn und aber!
www.heute.de

Betrug mit Bankkarten

Haben Sie eine? Aufgepasst! Der Betrug mit diesen Karten boomt. Die Kriminalstatistik schießt nach oben. Doppelt so viele Straftaten wie im letzten Jahr.
www.heute.de

Bier teurer - Flasche kleiner?

Tolle Aussichten. Alles sei teurer geworden. Und dann trinken wir auch nicht genug. Als ob wir nicht schon genug Alkoholprobleme hätten.
www.heute.de

Ratgeber für den Urlaub

Reiseversicherungen sind wichtig. Das nimmt man oft auf die leichte Schulter, besonders beim Kurzurlaub. www. stern.de

Rügen, Mallorca oder Antalya

Wer bietet mehr, könnte man sagen. Egal ob Wirtschaftskrise oder nicht, die Leute wollen in den Urlaub. Aber ein bisschen Info darüber, wo das Preisleistungsverhältnis für einen persönlich gut ist, ist dennoch angesagt.
www.stern.de

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20.6.09

Ich kann Kanzler

Haben sie gestern Abend die Sendung auch gesehen? Ich habe sie zwar nur stückweise gesehen aber auch den Schluss und ich musste erstaunt feststellen, wie die letzten drei Kandidaten/in bereits den repräsentativen Querschnitt unser Politiker darstellen. Fand ich frappierend.

Ursprünglich dachte ich: Oh Gott, wieder so eine Dieter Bohlen- oder Heidi Klum-bla-bla-bla-Schau. Man merkte aber bald, dass da junge pfiffige Leute stehen und die auch noch was drauf haben. Mit dem Ergebnis bin ich zwar zufrieden, den zweiten Platz hätte ich mir besser belegt vorstellen können.

Der junge Mann aus Brandenburg/Havel (der "neue" Kanzler) machte manchmal zwar den Eindruck, dass ihn die Kameras etwas irritierten, aber nur solange, bis er den Mund aufmachte. Dann merkte man, hoppla, der hat nicht nur etwas drauf, der hat eine Meinung und vertritt sie auch. Kam nicht nur gut an, überzeugte auch.


Die junge Frau überzeugte durch ihr Engagement und ihren Willen. Solche Leute brauchen wir, die sich für eine Sache begeistern können und dahinter stehen und denen keine Arbeit dafür zu schade ist. Die Kameras waren ihr ziemlich egal. Bei der Kanzler-Wahl zwischen dem jungen Mann aus Brandenburg und der jungen Frau hätte ich Probleme bekommen.

Der dritte junge Mann sonnte sich bereits in den Kameras ohne dass er etwas gesagt hätte. Nichts sagen wäre auch besser gewesen. Denn was er sagte war populistisch, ohne Tiefgang und bar jeder eigenen Überzeugung. Wichtiger war ihm: Sitzt mein Schal auch richtig, wie wirke ich auf Frauen usw. So selbstverliebt, dass er manchmal fast den Faden verlor.


Wie der zweite junge Mann in die Endrunde kam war mir ein Rätsel. Betrachtete man aber das Studio-Publikum, wurde schnell klar, auch hier sitzt der Durchschnitt der Wähler und so kam auch gutes Aussehen oft besser an als Köpfchen.


Als Resümee musste ich am Schluss der Sendung positiv feststellen, egal wie der eine oder andere sich gegeben hat, dass unsere jungen Leute nicht nur die schrägen und faulen Typen sind, wie oft dargestellt und die sich obendrein mehr damit hervor tun die Kriminalstatistik aufzupolieren anstatt einer Arbeit nachzugehen, wurde hier bewiesen.


Bei den jungen Leuten, die bei dieser Sendung mitgemacht haben, ist mir für die Zukunft Deutschlands nicht bange. Und besonders gut fand ich, wie sich Jugendliche mit ursprünglich ausländischer Herkunft bei uns engagieren. Mit den allen ist Deutschland auf einem guten Weg
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18.6.09

Olivenöl - jetzt auch ungesund

Bisher dachte ich, wenn ich Olivenöl zu meinem Mozzarella mit Tomaten nehme, dann tue ich mir etwas Gutes an. Das ist jetzt Geschichte. Wenn jetzt die Ampel zur Kennzeichnung von Lebensmitteln eingeführt wird, ist Olivenöl mit "rot" gekennzeichnet - zuviel Fett, also ungesund.

Etwas überspitzt gesagt, ist das alles nichts mehr, was ich bisher gegessen habe. Eigentlich dürfte man überhaupt kein Öl mehr verwenden, denn diese Produkte, die ja alle flüssiges Fett sind, haben einen Fettgehalt von über 20 Gramm pro 100 Gramm. Käse der nach etwas schmeckt ist natürlich auch tabu, sprich schlecht; zuviel Fett. "Gute" Produkte sind hingegen alle die, die "künstlich" sind. Limonaden, die nur mit Süßstoff hergestellt sind, werden als Superprodukte deklariert.

Nun bin ich aber den "Light-Produkten" schon lange "leid" und aus diesem Grund werde ich die Ampelkennzeichnung oder was für eine auch immer kommt nicht beachten sondern immer noch das "Kleingedruckte" auf der Verpackung lesen; die Inhaltsstoffe.

Wie viele Leute die Ligth-Produkte in den Himmel heben, da kann ich nur lachen. Einmal sind sie gar nicht so gesund wie immer angenommen wird und dann verleiten sie zu einem Kalorien- und Fettanteil-Zählen, das geradezu grotesk ist. Bei der Gartenparty wird vom Grill alles gegessen was angeboten wird, dazu Bier getrunken usw. usw. Beim nächsten Einkauf muss aufgrund des schlechten Gewissens dann bei Jogurt, Käse etc. der Fettanteil und Zucker gegen Null gehen, ob es schmeckt oder nicht.

Der Spruch, weniger ist mehr, stimmt auch hier. Sicherlich ist manchem die Kennzeichnung der Lebensmittel eine Hilfe bei der Auswahl. Aber sich nur auf diese zu verlassen, würde zu einer völlig falschen Ernährung führen. Und abnehmen, das ist ja der Hintergrund der Geschichte wird auch keiner, denn die bessere Verbraucherinformation wird nicht zu einer anderen Auswahl der Lebensmittel führen. Dazu sind wir dann doch zu träge.

Von der EU zwar gut gemeint, wird der Bürger so lange nicht abnehmen, solange er mehr auf dem Stuhl sitzt oder auf dem Sofa liegt als sich bewegt. Und zum laufen sind die meisten leider auch zu träge. Aber sehen wir es einmal als Anfang und Hinweis zu einer ausgewogenen Ernährung und wenn dadurch viele Kinder nicht mehr so dickleibig werden wie heute, aber auch Erwachsene, dann hat es sich doch schon gelohnt.

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16.6.09

Der ökologische Fußabdruck

Sie leben nicht nur gesund sondern schauen auch woher die Lebensmittel kommen? Sie fliegen mit dem Flugzeug nicht Tausende Kilometer in den Urlaub und fahren auch sonst nicht unnütz mit dem Auto umher? Sie achten im Winter auf nicht überheizte Zimmer und verwenden Energiesparlampen usw. usw. Nicht nur sehr gut, auch sehr vorbildlich.

Allerdings habe ich auch gedacht, dass ich vieles richtig mache und musste schlussendlich feststellen, bei meinem Lebensstil, bezogen auf alle Menschen der Welt, würde eine Erde als Ressource nicht ausreichen. Das war dann schon ernüchternd.

Es gibt unendlich viele Beispiele aufzuzählen, was man richtig und besser machen kann - klar, wer kann das nicht. Es hat sich aber bei uns schon soviel "Normalität" ins Leben eingeschlichen, dass es uns nicht mehr bewusst ist, dass vieles von dem Obst und Gemüse, vielleicht auch Fleisch und anderes, weiter gereist ist um bei uns auf dem Teller zu landen als manch einer in seinem ganzen Leben umher gekommen ist.


Bananen, Kiwis, Tomaten etc. rund ums Jahr, das braucht schon einen Menge Energie. Wir jammern über die vielen Flieger am Himmel und wollen aber trotzdem die Kiwis aus Neuseeland und den Apfel aus Brasilien. Leider ist unsere EU auch nicht besser. Die schickt die Milch mit Tanklaster nach Griechenland und holt von dort das Jogurt her. Verrückter geht´s wirklich nicht mehr. Wenn Nordseekrabben in Marokko gepult und wieder zurückgeflogen werden, sichert das dort vielleicht Arbeitsplätze aber durch die Umweltverschmutzung beim Transport werden wir dann aber bald gar keine Arbeitsplätze mehr haben.


Nun kommt die große Frage: Ja, und was kann ich denn besser machen? Das habe ich mir auch mal überlegt und bin erstaunlicher Weise ganz schnell auf Dinge gekommen die man ändern kann und man merkt gar keine Einbußen. Versuchen sie es einmal mit einheimischer Ware und fahren Sie zum einkaufen mit dem Fahrrad. Soll übrigens auch noch gesund sein. Und nach getaner Arbeit am Abend muss es nicht unbedingt ein Wein aus Kalifornien sein. Wir haben auch gute.


Das wichtigste ist aber, testen Sie ihre Lebensgewohnheiten und lassen Sie sich zeigen, wie viele Erden Sie brauchen um so weiter zu leben wie Sie es jetzt tun. Sie werden genau so überrascht sein wie ich.


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Am Ökosprit scheiden sich die Geister
Wie lange ernährt uns die Erde noch

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14.6.09

Wahlzwang, Abwrackprämie und Anti-Kinderporno-Gesetz - Mein Wochenrückblick

Politik will Wahlzwang
Eine Wahlpflicht in Deutschland? Ob das der richtige Weg ist, darf wohl bezweifelt werden. Lässt da die DDR grüßen? www.heute.de

Sind wir Europamuffel?
Die SPD meint, ihr schlechtes Abschneiden bei der Wahl liegt daran, dass die Wähler Europamuffel sind. Gut, die Wahlbeteiligung hätte besser sein können, aber den Vorwurf braucht man nicht auf sich sitzen lassen. www.spiegel.de

Türkei verurteilt
Der Gerichtshof für Menschenrechte hat ein Grundsatzurteil gegen die Türkei gefällt. Frauen sind in der Türkei nicht genügend geschützt. www.zeit.de

Gegen Anti-Kinderporno-Gesetz
Aufstand der SPD-Basis. Sie will heute auf dem Parteitag Rückenwind erhalten, die geplante Netzsperre für Kinderpornos zu verhindern. www.spiegel.de

Abwrackprämie bald abgewrackt
Aufgepasst, das Geld für neue Autos ist bald ausgegeben. Alle die diese Prämie noch nutzen wollen, sollten sich sehr schnell überlegen, ob sie sie nun mitnehmen wollen oder nicht. www.tagesschau.de

Live aus dem OP
US-Kliniken wollen sich nun im Web 2.0 vermarkten. Können Sie im Internet nun bald live Operationen mitverfolgen? Bleibt da nicht die Privatsphäre auf der Strecke? www.heute.de

Unser "lieber " Mehdorn
Wenn Sie dachten, Herr Mehdorn liegt in der Hängematte und macht auf Pensionär, dann weit gefehlt. Im Auftrag der Deutschen Bahn verhandelt er in Moskau mit, wie die russische Staatsbahn bei uns einsteigen kann. www.spiegel.de

Wieder einmal Genmais
Dass der Hunger in der Welt immer größer wird, ist nicht erst seit gestern bekannt. So entwickelt man einen Reis, der auch gut im Trocknen wächst. Geht aber wohl nur über die Gentechnik. www.heute.de

Warum sind Tiere eigentlich mal zahm, mal nicht?
Jahrhunderte lang hat der Mensch Tiere gezähmt. Wissenschaftler haben nun herausgefunden wo im Erbgut die Entscheidung fällt, ob Tier und Mensch gut miteinander auskommen. www.spiegel.de

Englische Gärten
Sie wollen demnächst nach London? Sie sind zufälligerweise auch noch Naturliebhaber? Dann sind die Gärten dort für Sie sicherlich ein "muss". Die privaten Gärten Londons sind im Juni wieder für Touristen offen. www.zeit.de

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12.6.09

Obama - der Jungspund

Trotz seiner Seriosität und seines wirklichen Alters erscheint Obama immer als ein junger Spund. Der war er wirklich einmal, wie die Bilder unten im Link zeigen.
Na ja, wenn man es eines Tages zu etwas gebracht hat, hat man natürlich leicht lachen und sieht auch seine eigenen Bilder mit Humor. Dennoch, es macht ihn doch noch sympatischer, wenn auch er in seiner Jugend ganz '"normal" war und nicht abgehoben.

Bilder von Obama www.stern.de

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11.6.09

Fronleichnam


Die Freude von Weihnachten,
der Jubel von Ostern und
die Begeisterung von Pfingsten
vereinen sich an diesem Tag:
Fronleichnam.

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9.6.09

Schuster bleib bei deinen Leisten

Das hat die SPD nun auch wieder nicht verdient. Das muss ich schon sagen, obwohl ich kein Parteimitglied bin. Im Tal der Tränen und gleichauf mit anderen Parteien, die man doch immer als die "keinen" bezeichnet hat.

Die Doppelspitze der Partei hat sich das auch ganz anders vorgestellt. Vielleicht liegt es aber allein an diesen beiden und nicht am "Rest". Der Außenminister gefiel mir solange gut, bis er Kanzlerkandidat wurde (dabei dachte ich damals noch, ein echt guter Gegenkandidat zu Merkel). Aber er veränderte sich recht bald und nicht zum Positiven. Vermutlich hat er schlechte Imageberater, denn seine Auftritte werden immer mehr ich-bezogen und mit Blick auf die Wahl im September tut er Dinge, von denen er nichts versteht und ihm früher wohl nicht in den Sinn gekommen wären.

Ich schätze ihn als Außenminister, aber als Pseudo-Wirtschaftsminister taugt er nichts. In letzter Zeit hatte man den Eindruck, er hat das Ressort gewechselt. Buhlt um jede Opel- oder Arcandor-Mitarbeiterstimme bar jeglichem wirtschaftlichen Verstand und vergisst dabei seine eigentliche Arbeit. Das kommt nicht gut an auch wenn die Bilder im Fernsehen vermeintlich gut rüberkommen - meint die SPD.

Mit noch weniger Sachverstand in Sachen Wirtschaft zeichnet sich derzeit der Parteivorsitzende der SPD aus. Auch ein Mann, den ich bisher sehr schätzte, der sich in meinen Augen aber völlig verändert hat. Als sein Vorgänger aus dem Amt geschossen wurde glaubten damals wohl beide Herren, jetzt geht´s erst richtig los, wir zeigen dem Rest der Partei wie es geht - wir zwei alten Hasen.

Die Europawahl zeigte, der Schuss ging nach hinten los. Populismus und das unter den Teppich kehren von Problemen ist nicht die Lösung. Bürgernah zu sein ist sehr gut, wenn das aber in Anbiederung hinausläuft, merkt das auch das Wahlvolk sehr schnell und zwar schneller als die Politiker es meinen. Das ist es auch was mich wundert und mir stinkt, dass wir Bürger immer für so dumm gehalten werden.

Da gefallen mir unser Wirtschafts- und Finanzminister doch besser. Die sagen auch unerfreuliches und reden nicht jedem nach dem Mund. Und die beiden verstehen etwas von ihrem Fach, da Fachleute und keine "Möchtegern-Wirtschafts-Finanz-Minister".

Schuster bleib bei deinen Leisten; das vergessen die Politiker leider immer wieder zu oft.

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6.6.09

Europa, USA und Korea - Mein Wochenrückblick

Ich gehe nicht zur Europa-Wahl!?
Überzeugte Europäer gehen nicht zur Wahl! Kann man so die Probleme lösen, die sich immer wieder, wie in jeder Familie, ergeben? Ich glaube nicht. Ich halte es für völlig falsch, nicht zur Wahl zu gehen. www.heute.de

Rechte siegen wegen Nichtwählern
In den Niederlanden hat man es gesehen, was passiert, wenn man nicht zur Wahl geht. Ich kann nur hoffen, dass es bei uns nicht so kommt. www.faz.net

Kreuzzug im Europawahlkampf
Ich dachte die Kreuzzüge seien Geschichte. Scheint nicht so. In Österreich rüstet die FPÖ zu einem neuen Kreuzzug. www.tagesschau.de

Verständigung à la Obama
Derweil in Europa einige wieder das Kriegsbeil gegen den Rest der Welt ausgraben, schlägt Obama eine Verständigung der Nationen und Religionen vor. Wann das einmal Wirklichkeit wird, weiß keiner aber das ist jedenfalls der richtige Weg. www.focus.de

Transkontinentaler Vergleich
Ist unser Bild von den USA falsch? Allein ein Besuch in den USA gibt keinen Einblick ins wirkliche Leben der Menschen dort. Manches erscheint uns fremd, manchmal abgefahren. www.spiegel.de

Transatlantischer Vergleich
Sind die Europäer die fortschrittlichen und die Amerikaner die konservativen Hinterwäldler? Es darf gezweifelt werden. Vielleicht sind wir dichter beisammen als wir denken. www.spiegel.de

Terror-Attacken zur Bundestagswahl
Die eine große Wahl ist noch nicht einmal gelaufen, schon befürchtet man, dass die ganz Radikalen von Al-Qaida sich im Bundestagwahlkampf einmischen wollen. Das fehlte uns noch. www.stern.de

Killerspiele verbieten
Gewalt wo man hinschaut. Gut, dass nun endlich einmal die Innenminister darüber sprechen, Killerspiele im Internet zu verbieten. Hoffentlich geht das auch durch und sie lassen sich nicht wieder von Lobbyisten und anderen Geschäftemachern verbiegen. www.welt.de

Die Magna-Pläne von Opel
Hoffentlich kommt alles so wie sich die Opelaner es sich vorstellen. kaum war das Geschäft perfekt, las sich so manche Pressemeldung anders als vorher. Ich finde, die Sorgen die unser Wirtschaftsminister hatte waren berechtigt. www.stern.de

Königreich Nordkorea
Sie meinen zwar, sie seien die letzten richtigen Kommunisten, die Monarchie ist aber längst etabliert. Sohn folgt auf Vater. Jetzt wieder; Kims Jüngster soll neuer Führer in Nordkorea werden. www.heute.de

Klimaarchiv der Arktis
Neue Einblicke in die Klimageschichte erhofft man sich bei Bohrungen in der russischen Arktis. Drei Millionen Jahre Klimageschichte sollen dokumentiert sein. www.spiegel.de

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4.6.09

Europawahl - Testen Sie, welche Partei für Sie die richtige ist

Stell dir vor, es ist Wahltag und kaum jemand geht hin. So hieß es vor ein paar Tagen in den Nachrichten. So wird es wohl auch sein, leider. Und leider gehören so viele Meckerer zur Partei der Nichtwähler, die sich weder informieren noch die Mühe machen einmal nachzudenken, wie wichtig Wahlen für eine Demokratie sind.

Man könnte genug Länder der Welt aufzählen, die sich freuen würden, wenn sie eine wirkliche Demokratie hätten und auch wählen gehen könnten. Aber so ist es nun einmal, die die fast alles haben sind auch mit fast allem unzufrieden.

Dennoch, es ist manchmal schon schwierig, die richtige Partei zu wählen, besonders wenn man etwas weiter weg ist vom Geschehen. Und Brüssel und Straßburg sind manchmal ganz weit weg.

Vielleicht ist es dann eine Hilfe wenn man durch eine Frageliste die Partei herausfiltern kann, die die persönliche Einstellung zum Leben am besten umsetzt. Machen Sie mal den Test und vielleicht landen sie bei einer ganz anderen Partei als gedacht. Klicken Sie auf unten stehenden Link, der Sie zu einem Wahl-O-Mat führt.

Wahl-O-Mat für die Europawahl

Also, jetzt gibt es keine Ausrede mehr, nicht zur Wahl zu gehen!

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3.6.09

Die Schwäbische Alb - Schatzkammer der Welt

Auch die Unesco weiß was die Schwäbische Alb wert ist: Kürzlich, bei einer Sitzung auf der koreanischen Insel Jeju, wurde das Biosphärengebiet Schwäbische Alb in den Kreis der weltweit bedeutenden Kulturlandschaften aufgenommen. Eine Auszeichnung, die man auf den ersten Blick nicht erwartet hätte, als Laie, aber auf die man sehr stolz sein kann.

Beim Stichwort "Schwäbische Alb" geht es aber nicht nur um Landschaft. Sehr großes Aufsehen und das auch weltweit, haben die Kunstwerke gemacht, die auf der Alb ausgegraben wurden. Der neueste Fund, ausgegraben im "Hohlen Fels" bei Schelklingen (Nähe Blaubeuren/Ulm) ist die älteste Menschenfigur der Welt mit rund 40.000 Jahren. "Eiszeit-Venus" wurde sie in der Zeitung genannt.

Etwas weiter entfernt, aber immer noch Schwäbische Alb, wurde der sog. "Löwenmensch" gefunden. Der "Hohlenstein" als Fundort barg auch noch Knochen eines Neandertalers. Der Löwenmensch ist eine auch für Laien sehr beeindruckende Figur aus Elfenbein. 32.000 Jahre alt und ca. 30 cm groß. Also keineswegs nur eine kleine Figur, in der man mehr hinein interpretieren müsste als man sieht.

Das wichtigste aber ist, dass ja viele meinen, die Menschen in der Steinzeit seien stupide gewesen mit fehlendem Feingefühl für Kunst. Alle gefundenen Figuren zeigen genau das Gegenteil. Bedenkt man zudem die Möglichkeiten der Bearbeitung die die Menschen damals hatten, stehen diese Kunstwerke auf einer noch weit höheren Stufe als man gemeinhin annimmt.

Die genannten Funde sind nicht die einzigen Zeugnisse vergangener Tage. Interessanterweise hat die Schwäbische Alb gegenüber anderen Landstrichen Europas doch eine beachtenswerte Anzahl von Funden freigegeben und wird es sicherlich auch noch in Zukunft tun. Warum gerade hier? Waren hier die Lebensumstände besonders gut für unsere Vorfahren? Anzunehmen. Denn wenn man ständig nur um das nackte Überleben kämpft, hat man keine Zeit sich mit Kunst oder spirituellen Dingen zu befassen. Auch wenn diese Figuren einen sicherlich religiösen Hintergrund haben, zeigen sie doch die hohe geistige Kulturstufe, die die Menschen damals schon hatten.

Die Höhle, in denen man den Löwenmenschen gefunden hat, ist im Lonetal unweit des Ortes Langenau, nordöstlich von Ulm. Von den Wanderparkplätzen leicht zu erreichen und wirklich eine "Reise" wert. Zumal die Wege gut zu laufen sind und die Strecke für einen Spaziergang bestens geeignet ist.

Weiterer Artikel:
Der Löwenmensch von Ulm

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