31.5.09

Vatikan - Die Peterskirche

Die Geschichte der Peterskirche, der größten Kirche der Christenheit, ist umfangreich, gar nicht auf Anhieb zu beschreiben aber durch die verschiedensten politischen Ereignisse im Vatikan und Rom, den wechselvollen Begebenheiten am Bau selbst, höchst interessant.

Die erste Peterskirche gab es schon um 320. In den weiteren Jahrhunderten diente diese Kirche in erster Linie den römisch-fränkischen und römisch-deutschen Kaisern als Krönungskirche. Zudem sah diese Kirche auch völlig anders aus als heute. Denn den Kirchenbau, den wir kennen, veranlasste erst Papst Nikolaus V. etwa 1447 und bis wirklich die Kirche im Jahre 1626 durch Papst Urban VIII. eingeweiht wurde (aber deshalb noch lange nicht fertig war), passierte viel und der Baumeister gab es auch viele. Klangvolle Namen wie Michelangelo (von ihm stammt der Entwurf der leicht ovalen Kuppel) und Raffael sind dabei.


Betritt man die Kirche erfasst man im ersten Moment die Größe nicht so richtig. So ging es jedenfalls mir. Erst wenn man auf dem Fußboden die Maße anderer Kirchen der Welt, z. B. vom Kölner Dom, eingezeichnet sieht, begreift man erst wo man steht. Der zweite Eindruck ist, man weiß nicht wo man zuerst hinschauen soll. Kunst allent halben und das noch von wirklich großen Meistern. Mich haben die "Gemälde" aus Mosaiken sehr beeindruckt. Die Vielfalt der Farbnuancen (allein von gelb gibt es weit über Tausend Abstufungen) ist unglaublich. Dann die Pieta, die Heilige Pforte, der Hochaltar mit dem Grab des Petrus darunter, das Grab von Johannes XXIII. usw. usw. Es schwirrt einem der Kopf und die Geräuschkulisse erschlägt einen beinahe.

Etwas innere Ruhe und Andacht findet man erst weit vorn, hinter dem Hochaltar, in der Apsis, angesichts der Taube, dem Symbol des Heiligen Geistes. Hier kann man geistig etwas ausspannen und zu klaren Gedanken kommen. Eine Hilfe dabei ist, dass es hier fast so aussieht wie in einer ganz normalen Kirche und das ist wichtig. Kirche ist nicht nur groß und wuchtig, auch klein und scheinbar unbedeutend.
Beim Anblick der Taube in der hinteren Kirchenwand erfasst man dann, dass es ohne den Heiligen Geist das alles gar nicht gäbe, ohne ihn weder Peterskirche noch eine andere Kirche aus Stein, noch die lebendige Kirche, nämlich uns.


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30.5.09

Nordkorea, Ölpreisschock und Patientenverfügung - Mein Wochenrückblick

Nordkoreas Staatsgeheimnisse
Wollten Sie schon immer mal Hobby-Spion sein? Dann benutzen Sie doch Goggle-Earth. So geschehen und Nordkorea ist ein paar Geheimnisse ärmer. www.spiegel.de

Neue Technik bei der Suche von Kindern
Die neuen Techniken sind schon toll. Bei der Suche nach vermissten Kindern können Programme das Gesicht der älter gewordenen Kinder simulieren und so können sie natürlich besser wieder gefunden werden. www.heute.de

Der nächste Ölpreisschock?
Das größte Hilfspaket gegen die Weltwirtschaftskrise kommt nicht von den Regierungen, sondern vom Ölmarkt. Bleibt das noch eine Weile oder haben die Experten recht, die wieder ansteigende Preise sehen? www.zeit.de

Bei den Briten passiert zurzeit so einiges
Computer-Festplatten von Mitarbeitern entwendet, heißt es da. Und was ist drauf? Drogen und Bordelldaten der Luftwaffe. www.heute.de

Müntefering und der Wahlkampf mit Arcandor
In den letzten Tagen hat man von Müntefering kaum etwas gehört. Jetzt fordert er die Rettung von Arcandor. Als nüchterner Politiker wäre ihm das früher nie eingefallen. Aber es ist eben Wahlkampf. www.heute.de

Patientenverfügung
Dauerthema für Ältere und immer wieder gibt es ein dafür und ein dagegen. Hier die Meinung des Bundestagsabgeordneten Hüppe, der auch Behindertenbeauftragter ist. www.zeit.de

Kaiserschnitt und Diabetes
Sollte es wirklich stimmen, dass bei der Geburt eines Kindes der Kaiserschnitt mit einer späteren Diabetes zusammenhängt, wäre das natürlich fatal. www.spiegel.de

Neuer Diabetes Ratgeber
Hilfe gegen die Volkskrankheit Diabetes. Der Stern hat dazu wichtige Tipps zusammen gefasst, die man auch als noch nicht Diabetiker lesen sollte. www.stern.de

Haustiere auch Opfer der Wirtschaftskrise
Die Tierheime sind in den USA überfüllt - es ist ein Hundeleben. Kein Geld mehr im Beutel und schon werden die Tiere "entsorgt". www.heute.de

Sponserd by papa
So kann man manchmal hinten auf dem Auto der Jugendlichen lesen. In den USA dürfen Kinder online einkaufen, aber zahlen muss Papa. Wohin das führt kann man sich denken. www.heute.de

Leinen los
Frankreich-Urlaub mal anders. Für alle, die die Langsamkeit entdeckt haben und sich Zeit nehmen können. Das ist mal Erholung. www.zeit.de

28.5.09

Pfingsten

Für viele ist Pfingsten ein Feiertag wie jeder andere im Jahreskreis und das wichtigste wie oft, am Montag ist auch noch arbeitsfrei. Das Pfingsten quasi der Geburtstag der Kirche ist, wissen viele nicht, vielleicht noch, dass es etwas mit "Geist" zu tun hat, da der Heilige Geist auf die Apostel der Urkirche herabgekommen ist.

Dabei hätten wir alle und vielleicht besonders die, die vom Heiligen Geist nichts halten, ihn bitter nötig. Denn ohne einen guten Geist geht in vielen Lagen unseres Lebens nichts und zwischenmenschlich schon gar nichts. Zwischenmenschlich bedeutet nicht nur innerhalb der Familie oder des Freundeskreises, zwischenmenschlich bedeutet zwischen allen Menschen auf der Erde.

Wenn die weiße Bevölkerung denkt, der Rest der Welt kann uns nicht mal das Wasser reichen und die Afrikaner oder Asiaten meinen, wir sind eh nur ein verlottertes Volk ohne Moral, dann merken wir ganz schnell, hier fehlt der "gute Geist", der Spirit, der uns zeigt, dass wir alle wirklich in
einem Boot sitzen. Unsere Welt im Gleichgewicht zu halten, ob politisch, religiös oder wirtschaftlich wird in Zukunft die Aufgabe aller sein.

"Macht Euch die Erde untertan" heißt nicht, Öl, Kohle, Holz, Wasser, Nahrung usw. so zu verbrauchen, dass unsere Kinder und Enkel nichts mehr haben. Vielleicht sollten wir wieder so denken, wie wir zu Urzeiten gedacht haben bzw. die Urvölker der Erde heute immer noch denken: Nicht "Was kann ich noch haben", sondern "Was sollte ich sein und was kann ich für die Gemeinschaft tun?".


Heere Worte denken Sie? Mag sein. Wenn wir aber auf Dauer nicht begreifen, dass z. B. der Anbau von Viehfutter in den südlichen Ländern der Erde, für die Steaks die wir essen, wichtiger ist als die Ernährung der Menschen dort, solange gibt es noch keine guten Geist, keine gute Gemeinschaft. Eine gute Gemeinschaft ist wie eine grüne Wiese: Jeder Grashalm ist nötig.

Pfingsten ist ja eigentlich ein Geburtstag, an dem man mit anderen feiert - auf Augenhöhe. Vielleicht denken wir an diesem Tag tatsächlich mal an den Rest der Welt - auf Augenhöhe. Immerhin haben wir am Montag auch noch Zeit dazu.

Weitere Artikel:
Wie lange ernährt uns die Erde noch?
Power - Heiliger Geist

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27.5.09

Windenergieanlagen oder Solarenergie

Fährt man hinaus in die freie Natur, so sieht man besonders in bergigen Gegenden oder an der See die Windmühlen der Neuzeit - Windenergieanlagen. Aus technischer Sicht imposante Bauwerke, aus dem Blickwinkel der Landschaft eher störend und lästig.

Aus der Sicht der Energiegewinnung muss man feststellen, dass bei unserem Energiebedarf es doch ein ganz bescheidender Anteil ist, der zur Energiegewinnung beiträgt. So beschleicht einem manchmal ein etwas mulmiges Gefühl, wenn man daran denkt, wie viel Windanlagen denn noch gebaut werden müssen, um die Energiebilanz zu verbessern. Dabei habe ich jetzt schon das Gefühl, wenn ich über unsere Schwäbisch Alb fahre, dass überall diese Mühlen stehen. "Stehen" - oft dreht sich da überhaupt nichts und böse Zungen behaupten, dass die, die sich noch drehen, mit Strom angetrieben werden, damit es nicht so aussieht, dass sie dort umsonst stehen.


Solarstrom auf dem Dach zu gewinnen halte ich da schon für lukrativer. Die Anlagen sehen zwar auch nicht schön aus, das ist aber untergeordnet. Zudem stören die Solaranlagen auf freiem Feld bei weitem nicht so wie die Windenergieanlagen. Und diese Solaranlagen, egal wo, sieht man in Baden-Württemberg an allen Ecken und Enden auf den Dächern und das ist gut so.

Energie aus Ressourcen zu gewinnen, die nie versiegen und keine weiter Verschmutzung verursachen, dass mus das Ziel für die Zukunft sein. Das wäre ein Schritt auf die zu, die nicht so privilegiert sind wie wir, die nicht aus dem Fundus einer vermeintlichen Unerschöpflichkeit das nehmen, was Ihnen gerade passt, ohne nachzudenken. Und damit sind wir beim ökologischen Fußabdruck jedes einzelnen von uns.

Noch nie etwas davon gehört? Wenn ja, prima, dann wissen sie ja was Sie zu tun haben. Wenn nicht, zeige ich Ihnen demnächst was damit gemeint ist.

Weitere Artikel:
Umwelschutz paradox
Am Ökosprit scheiden sich die Geister

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24.5.09

Landesgartenschau

Ob Bundesgartenschau oder die einzelnen Landesgartenschauen, alle sind in vollem Gange und versuchen Aufmerksamkeit bei uns zu wecken. Jeder der eine solche Ausstellung einmal gesehen hat ist beeindruckt, ob der vielen Blumen, Pflanzen, Gartenanlagen, Tipps und Tricks für den Garten und vielem mehr.

Was bei keiner Schau zu kurz kommt ist neben der großen Blütenpracht: Was mache ich mit den Pflanzen, wenn ihre Pracht vorbei ist? Einfach in die Biotonne geben, auf den Recyclinghof ablegen oder, natürlich nur wenn möglich, kompostieren.
Wir sind inzwischen durch unsere Medien und Diskussionen rund um die Welt ja schon eingestimmt auf den biologischen Kreislauf und dessen Wichtigkeit in unserem Leben. Nicht mal schnell etwas wegwerfen, sondern erst den Kopf einschalten und überlegen, was mit "Abfall", der auch Wertstoff sein kann, gemacht werden kann.

Das gilt nicht nur für den Garten, überall sollten und müssen wir zukünftig mehr und mehr darüber nachdenken, wie wir unsere Resourcen schonen, denn nichts ist unendlich vorrätig. Auch die Industrie weiß das und so werden viele "Abfälle" wiederverwertet, dem Produktionsablauf also wieder zugeführt.


Einen etwas ungewöhnlichen, aber auch eindrucksvollen Weg sind dabei junge Auszubildende des 1. Ausbildungsjahres von einem weltweit führenden Hersteller von Halbfabrikaten aus Kupfer und Kupferlegierungen in Ulm zusammen mit dem Künstler Hermann Geyer gegangen. Abfälle aus der Produktion wurden "künstlerisch" verarbeitet, ja man könnte auch sagen, zu einem neuen Leben erweckt. Einem Leben, das im letzten Jahr viele Besucher der Landesgartenschau Bayern in Neu-Ulm begeisterte.


Bei dieser Arbeit ergaben kreative junge Menschen, tolle Ideen und vermeintlicher Abfall eine Symbiose, zu der man nur sagen kann: Hut ab, alle Achtung!


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23.5.09

Grundgesetz, Bundespräsident und Deutschland - Mein Wochenrückblick

Glückwunsch Horst Köhler
Mein Wunschkandidat ist wieder Präsident geworden. Ich habe zwar nicht geglaubt, dass er es bereits im ersten Durchgang schafft, aber gerade deshalb sieht man, er ist der Präsident von der überwiegenden Anzahl der Bürger. www.focus.de

60 Jahre Bundesrepublik
Wir müssen nicht unbedingt stolz darauf sein, Deutsche zu sein. Solch ein Stolz verleitet oft zu Hochmut, aber auf unser Grundgesetz können wir stolz sein. Nach der Geschichte die sich die Deutschen selbst angetan haben. www.heute.de www. stern.de

Die Stasi war immer dabei
Auch die Stasi konnte mit ihren Spitzeln und Handlangern unsere freiheitliche Ordnung nicht stürzen. Das zeigt doch, wie stabil unsere Demokratie ist. www.welt.de www.heute.de

Deutschland ist schön
Mit "Lust auf Deutschland" in Bildern können wir sehen, dass wir mit den schönen Landschaften unserer Nachbarn konkurrieren können. www.stern.de

Der Reiseweltmeister bleibt zuhause
Dass es am schönen Deutschland liegt, mag man nicht glauben. Aber wenn mal das Geld weniger wird, wird auch schon mal am Urlaub gekürzt, auch wenn es weh tut. www.stern.de

Airbus made in China
Nun hat er abgehoben, der erste in China gebaute Airbus. Man darf gespannt sein, wie sich der Bau von Flugzeugen in China anlässt und wie sich die Konkurrenz zu unseren Standorten entwickelt. www.focus.de

Böse Banker
Michael Moore ist mit seinen Filmen über George W. Bush aufgefallen. Jetzt hat er sich die Banker vorgenommen. www.focus.de

Die Rückkehr der Heuschrecken
Sie können sich an die "Heuschrecken"-Diskussion noch gut erinnern. Aufpassen, sie sind noch nicht tot. www.spiegel.de

Google ist nicht allein auf der Welt
Clever suchen ohne Google. Na also, geht doch. www.spiegel.de

Alles Käse oder was
Nein, das auch nicht. Aber dennoch aufpassen was Sie essen. Nicht alles ist Käse nur weil es so schmeckt oder aussieht. www.welt.de

Der Traum der Camper
Kalifornien Highway One: Traum vieler Urlauber, egal mit welchem Gefährt man unterwegs ist. www.stern.de

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20.5.09

Bundespräsidentenwahl

Wenn ich so an die Wahl des Bundespräsidenten denke, die Ende der Woche über die Bühne geht, frage ich mich, was wählen wir in unserer Republik überhaupt? Bei der Bundestagswahl wählen wir zwar eine Partei und einen Namen, der für diese Partei steht, dieser Name taucht dann aber vielleicht nie im Bundestag auf.

Gut, es können nicht alle gewählt werden. Und wenn wir Glück haben, kommt tatsächlich der von uns gewählte in den Bundestag. Aber was hat der dort zu sagen? Macht der wirklich Politik für den kleinen Mann oder die kleine Frau?

Der Bundeskanzler/Kanzlerin, der/die wirklich was zu sagen hat, auf den hat kein Bürger Einfluss. Oft ist dann noch jemand an der Spitze, den man überhaupt nicht wollte bzw. manchmal ist es etwas undurchsichtig, wie die Spitze des Bundestages zusammen kam. Nun, so sind nun mal die Gesetze und der Lauf der Dinge, aber deshalb lasse ich mich vom Wählen auch nicht abbringen.

Den Bundespräsidenten, den sollte aber das Volk bestimmen können. Dieses Parteiengerangel um dessen Wahl ist oft unwürdig. Besser wäre, jede Partei stellt einen Kandidaten auf und wir wählen. Dann wäre natürlich vielleicht auch einer/eine dran, die ich nicht mag, aber die Mehrheit hat jedenfalls bestimmt.

Das Wahlgremium, die Bundesversammlung, bei der auch "Personen aus der Gesellschaft" mitwählen dürfen, ist für mich mehr als dubios. Das klingt so nach Mauschelei, Bestechung und mehr. Kein Mensch blickt da durch, wie das Auswahlverfahren zu den Personen aus der Gesellschaft ist.
Hat das ein/e Bundespräsident/in nötig?

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17.5.09

Bundesrepublik, Europa und Steuersenkungen - Mein Wochenrückblick

60 Jahre Bundesrepublik
Schöne Fotos und damit Erinnerungen über die ganze Gefühlsskala hinweg. Ja, es hat sich schon einiges ereignet, in den letzten 60 Jahren. www.focus.de

Europa, wozu?
Manche fragen sich, warum wir Europa brauchen. Europa ist für mich nicht nur eine Selbstverständlichkeit, Europa muss immer wieder gelebt werden. Deshalb verstehe ich nicht, warum viele nicht zur Wahl gehen. www.zdf.de

Was denn nun, Steuersenkungen oder nicht?
Geht es Ihnen nicht auch so, was soll man nun glauben. alles hört sich ein bisschen richtig an. www.tagesschau.de

Kennen Sie Ihre Rechte bei der Bahn?
In den Medien hört man viel, aber oft ist es leider auch gleich wieder weg aus dem Kopf. Hier noch mal Ihre Fahrgastrechte zum Nachlesen. www.zeit.de

Milch zum Schleuderpreis
Viele Schlagzeilen kann man zu diesem Thema jetzt lesen: Milchbauern vor dem Aus oder dass Milchbauern vor dem Kanzleramt in Hungerstreik getreten sind usw. Ein ganzer Wirtschaftszweig wird zunichte gemacht. www.heute.de www.zeit.de

Google Earth auch mal zu etwas gut
Die Absturzstelle der verunglückten US-Sportflieger wurde entdeckt. Beide galten zwei Jahre lang als vermisst. Nun haben die Angehörigen Gewissheit. www.heute.de

Kein Schwein drauf, kein Schwein drin?
Auch die Lebensmittelindustrie hat ihre Probleme. Findet sich z. B. in Gummibärchen Schwein wieder? Die moslemischen Gesetze sind für uns oft etwas verwirrend. www.faz.net

Der Alkohol und die Gartenfeste
Viele unterschätzen die Wirkung des Alkohols. Das wissen zwar viele, finden es aber noch schick, in diesem Zustand ihre Umgebung zu drangsalieren. Alkohol steigt innerhalb von 6 Minuten ins Gehirn. www.focus.de

Familienfehde
Wenn man glaubte, bei Porsche und VW ist jetzt Friede, Freude, Eierkuchen, der hat sich getäuscht. Für Außenstehende immer wieder erstaunlich, wenn so ein Familienkrach "auf höchster Ebene" ausbricht. www.spiegel.de

Wo trifft man Dichter und Denker?
Natürlich im Internet. Wenn Sie sich mit denen auch treffen wollen, dann ist das "Literaturlexikon" genau das richtige für Sie. www.heute.de

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15.5.09

Unsere Bundesrepublik Deutschland

Sind sie stolz auf Deutschland? Oder stolz darauf gerade in diesem Land zu leben? Na, da gibt es sicherlich eine vielfältige Anzahl von Antworten. Bei 60 Jahren Bundesrepublik spielen auch vom Alter her die verschiedensten persönlichen Erfahrungen eine Rolle.

Wir älteren, die vor oder im Krieg geboren wurden sehen unsere Republik mit anderen Augen als unsere Kinder und Enkel. Wir schätzen uns glücklich in dieser Zeit aufgewachsen zu sein, ohne Krieg im eigenen Land oder anderen Repressalien. Anders bereits schon die , die im Osten aufwuchsen. Seine Meinung dort zu äußern war manchmal schon lebensgefährlich. Und wenn die immer mehr werden, die sagen, in der DDR war auch nicht alles schlecht, leiden viele für mich an zunehmendem Gedächtnisschwund oder gehörten den Privilegierten an, die oft auch nicht die linientreue Meinung hatten, aber den da oben nach dem Mund redeten.


Diejenigen, die schon immer in der Bundesrepublik Deutschland lebten, können stolz auf das Erreichte sein; trotz gelegentlichen Missstimmungen und Tiefen und der jetzigen Wirtschaftskrise, die wir auch gut bewältigen werden. Zwischendurch wollten die einen oder anderen einen anderen Staat und saßen später dann sogar mit in der Regierung dieses Staates. Auch die werden jetzt froh sein, dass er so ist wie er ist.

Gerade mit denen, die Ende der 60er Jahre meinten sie müssten alles ändern, oder die, die die RAF für den Segen Gottes hielten bzw. heute noch halten, haben die Demokratie nicht klein bekommen. Und das ermutigt mich immer wieder zu sagen: Die Demokratie ist nun mal die beste Staatsform, trotz mancher Unbill und Zumutungen für den Einzelnen sowie auch trotz den Jammerlappen die nicht zu den Wahlen gehen, die das auch noch für schick halten und dann doch an allem nur etwas auszusetzen haben.


Mal ehrlich, nach 60 Jahre Bundesrepublik können wir mit Recht stolz, dass wir in einem solchen Staat leben. Und wenn wir uns in Zukunft wieder mit irgendwelchen Weltverbesserern herumschlagen müssen, dann lieber mit denen, als mit denen in einem Staat, in dem wir wirklich wegen unserer Meinung geschlagen werden.

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12.5.09

Gewalt kann man sich anerziehen

Das Gehirn ändert sich mit seiner Benutzung, so der Ulmer Hirnforscher Manfred Spitzer. Das trifft für jung und alt zu. Somit eine gute Nachricht für uns Ältere, die ja meinen, im Alter kann man nichts mehr dazu lernen.

Das sich ständig neuen Situationen oder Denkoperationen anpassende Gehirn ist faszinierend. Wenn wir Älteren uns mit einer Sache beschäftigen die uns anfangs zwar Mühe macht, so kann man doch nach einer gewissen Zeit feststellen, dass sie bald besser von der Hand läuft, der Geist wacher wird usw. Das Gehirn wird, wenn man so will, neu "verknotet", es bilden sich weitere Synapsen bzw. diese prägen sich stärker aus. Das ist bewiesen und steht außer Frage.

Wenn das nun schon bei uns Älteren funktioniert, dann doch noch viel besser bei jungen Menschen. Und dem ist auch so. Will man im Beruf, Sport oder anderswo fit und gut sein beschäftigt man sich automatisch intensiv mit der jeweiligen Sache. Man wird dann ein Profi auf seinem Gebiet und anerkannt.

Jeder wird das bestätigen, dass es so ist. Kaum sind wir aber auf dem Feld der aggressiven Computerspiele wird diese Tatsache vehement verneint. Computerspiele, so heißt es, beeinflussen nicht das Gehirn. Das Gehirn kann immer noch zwischen Spiel und Realität unterscheiden. Wirklich? Auch wenn die Synapsen im Gehirn auf Aggressivität getrimmt sind?

Ich bin für ein Verbot solcher Spiele und frage mich, wann die Politiker sich davon überzeugen lassen. Will man etwa mit der persönlichen Freiheit argumentieren, dem uneingeschränkten Tun und Lassen je nach Lust und Laune. In einem Rechtsstaat ist die persönliche Freiheit ein hohes Gut. Wenn aber einige nicht wissen, dass die eigene Freiheit dort endet, wo die Freiheit des anderen beginnt, müssen Grenzen gesetzt werden und das hat mit Freiheitsberaubung, Polizeistaat oder was weiß ich nichts zu tun.

Wenn eine 16-jährige, so mal Stand der Dinge im Moment, eine Schule abfackeln will, nimmt sie die Tötung anderer vorsätzlich in Kauf; wie jeder andere Amokläufer auch. Sicherlich ist bei den Kindern noch eine Portion Liebesentzug von Zuhause mit dabei und einige andere Aspekte, aber das Gewaltpotenzial, die Tat wirklich umzusetzen, haben sich die Kinder selbst beigebracht. Und da bietet die elektronische Unterhaltung eine Palette an, die wir Älteren uns gar nicht vorstellen können.

Sieh auch mein Post: Gewalt gebiert Gewalt

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10.5.09

Von Bloggern, unserer Kanzlerin und Benedikt - Mein Wochenrückblick

Blogger leben gefährlich
Nicht überall kann man im Internet schreiben was man will; zum Glück bei uns. Aber 77 Länder haben etwas dagegen. www.heute.de

Benedikts Balanceakt
Schwierige Mission für unseren Papst aber der richtige Schritt. Versöhnung kann es nur geben, wenn man miteinander spricht. www.stern.de

Keinen Opel für die Scheichs
Kein Interesse der Scheichs an Opel. Obwohl sich Minister zu Guttenberg ins Zeug gelegt hat. Kommen nun doch Entlassungen auf die Opelaner zu? www.heute.de www.heute.de

Grundgesetzänderung wegen Piraten
Ist das nicht etwas zu hoch gegriffen? Wegen den Piratenüberfällen gleich das Grundgesetz ändern? Unsere Bundeswehr soll die Piraten bekämpfen können? Na, ich weiß nicht. www.google.com

Zum Rauchen verpflichtet
Das hört sich für Raucher sicherlich an wie das Paradies. Na dann auf nach China. In China gibt es einen Bezirk, in dem Behördenmitarbeiter rauchen müssen, damit die Zigarettenproduktion angekurbelt wird. www.focus.de

Unsere Kanzlerin privat
Unsere Kanzlerin ist nicht nur staatsmännisch (komisches Wort für eine Frau). Es gibt nun ein Buch von Merkel-Fans, mit Merkel-Fans für Merkel-Fans, also die etwas privatere Seite unserer Kanzlerin. www.focus.de

Armer Newton
Das Gravitationsgesetz von Newton wird in Frage gestellt und das noch von den Deutschen. Aber deshalb werden sicherlich nicht die Beziehungen zu Großbritannien eingefroren. Ist an der Vermutung etwas dran? www.spiegel.de

Die Haut der Erde
"Eine schwarze Revolution" muss her. Raubbau und Klimawandel zerstören den Boden. Müssen wir oder wollen wir uns das länger ansehen? www.zeit.de

Freiheitsstatue wieder frei
Seit dem berühmten 11. September war der Kopf der Freiheitsstatue tabu für Besucher. Ab dem Nationalfeiertag am 4. Juli ist es wieder soweit. Besucher dürfen von ganz oben nach ganz unten sehen. www.spiegel.de

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8.5.09

Rentengarantie

Rentengarantie hört sich für jeden Rentner erst einmal gut an. Wenn man allerdings die Ankündigung dazu von unserem Minister Scholz hört, könnte man misstrauisch werden. Im Erzählerton, emotionslos, etwas müde (Achtung: Beim Sprechen nicht einschlafen) und überhaupt nicht freudig nach dem Motto: Hallo liebe Rentner, tolle Nachrichten für Euch....... .

Vielleicht weiß unser Minister schon heute, dass von der Rente sowieso nichts übrig bleibt und sagt sich, da würde ich mich auch nicht freuen. Die bisherigen Rentenerhöhungen, wenn man bei 0,5% oder 1% überhaupt von Erhöhung sprechen kann, waren für die Rentner eher eine Schreckensnachricht denn eine freudige. Bei meiner Rente war es so, dass ich nach der Erhöhung weniger hatte als vorher, da die Abzüge gleich mit hochgingen, aber mehr als die Rentenerhöhung ausmachten.


Seit dem schrecke ich immer auf und schlafe schlecht, wenn ich von Rentenerhöhung höre. Schließlich will ich meine jetzige Rente behalten und nicht schon wieder etwas abgeben. Auf diesem Hintergrund ist die Dreistigkeit, die manche Rentenerhöhungs-Interpreten vor der Kamera abgeben eine Frechheit.


Diese Leute sprechen von bisherigen Rentenerhöhungen als lägen sie im Bereich der von den Gewerkschaften für die Industrie erzielten Höhen und sagen so durch die Hintertür, Rentner seid froh, dass wir Euch in der jetzigen Krise die Renten nicht kürzen (obwohl wir vorher nie an den Lohnerhöhungen der Industrie etc. partizipiert haben). Und zukünftig bekommt ihr "garantiert" sowieso nicht mehr so viel.


Fazit: Bisher haben wir nichts bekommen, am liebsten würden man unsere Renten noch senken, da das aber vor der Wahl schlecht aussieht geht das nicht, aber glaubt bloß nicht, dass ihr zukünftig mehr als nichts bekommt.


Na ja, vielleicht sollte man doch nicht so schwarz sehen. Vielleicht reicht die Rentenerhöhung doch für eine weitere Butterbrezel im Monat.

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4.5.09

Opel ade

Über das Wohl und Wehe der Firma Opel wird ja schon so lange herumdiskutiert, dass einem die Mitarbeiter dort mehr als leid tun können. Entweder gibt es Hiobsbotschaften, das "Aus", ein Herauslösen vom Mutterkonzern, verkaufen an einen Investor und was genauso schlimm ist, ein Einstieg durch Fiat.

Wenn Fiat sagt, Opel passe ins Portfolio, dann haben sie durchaus recht, denn keiner ist für Fiat so aufgestellt wie gerade Opel. Und was allen Firmen passiert, wenn sie so genau dem Käufer passen, sie sind so schnell von der Bildfläche verschwunden, so schnell kann man gar nicht hinsehen. Für Fiat hat es dann "gepasst", dass es einen Konkurrenten weniger gibt.

Nach der Wende 1989 wurden viele ostdeutsche Unternehmen verkauft, die es dann schon nach kurzer Zeit nicht mehr gab. So wurde das Stahlwerk in Brandenburg an den italienischen Stahlkonzern Riva verkauft, der im eigenen Land bereits mit Überkapazitäten zu kämpfen hatte. Dennoch, ich glaube es war Frau Breuel, die es als eine gute Idee empfand, gerade an diese Firma das Brandenburger Werk mit ca. 10.000 Mitarbeitern zu verkaufen. Kurz danach wurde das Werk in Brandenburg dicht gemacht, platt gemacht, alles abgerissen.

Das Wissen darum sollte in den Köpfen unserer Regierungsleute eigentlich noch vorhanden sein. Auch damals wurden großartige Verträge gemacht. Was hilft es aber, wenn man Verträge zwar macht, sie aber nach Lust und Laune bricht.

Auch die Opelaner sollten aufpassen und mit aller Macht verhindern, dass sich bei ihnen Fiat breit macht. So Unrecht hat Herr Dudenhöfer nicht, wenn er sagt, dass Fiat die 3 Milliarden von der Bundesregierung kassieren will um seinen Einstieg bei Chrysler zu finanzieren. Bei Opel wird dieses Geld mit Sicherheit nicht investiert.

"Opel ade", das wäre wirklich schade.

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3.5.09

Schweinegrippe, Rentnerhöhung, Wirtschaftskrise - Mein Wochenrückblick

Islamisten nutzen die Schweinegrippe aus
Für sie sind die westliche Kultur, die Christen und die Schweine das Übel der Welt. Am besten wäre es für sie, alle drei würden verschwinden. www.faz.net www.heute.de

Was bedeutet die Rezession für Ihr Konto
Schon mal überlegt? Was bedeutet das wirklich für unsere Löhne, Gehälter und Renten? Kommen wir mit einem blauen Auge davon, oder? www.tagesschau.de

Stabile Renten
Jetzt hat man jahrelang keine Rentenerhöhung bekommen, von der auch noch etwas übrig blieb. Jetzt kommt eine und nun möchte man sie am liebsten in Frage stellen. Zum Glück gibt es die Bundestagswahl. Sonst wäre die Rentenerhöhung mit Sicherheit passé. www.stern.de

100 Tage Obama
Was hat er denn nun so alles inzwischen gemacht, der Obama? Na, in jedem Fall kam es rüber, dass die Politik des Starrsinns, der Gewinnmaximierung der Reichen und vor allem des eigenen Unvermögens seines Vorgängers vorüber ist. Das ist schon mal eine gute Nachricht. www.heute.de

Berlusconi und die Frauen
Er setzt sich doch so gern in Szene, macht flotte Sprüche, hat immer einen Maßanzug an, färbt die Haare und versteht dennoch die Welt nicht mehr, dass die Frauen ihm nicht zu Füßen liegen. Seine eigene auf jeden Fall mal nicht. www.spiegel.de

Giftig schillernde Macht
Noch mal Berlusconi, jetzt bei einem Rußlandbesuch. Wird er doch alt oder verlässt ihn sein Modegeschmack, oder beides? www.zeit.de

Die Silversurfer
Das sind wir Alten! Wir sind schon wieder für irgendwelche eine Zielgruppe. 15% aller Deutschen "leben" in Beziehungs- und Kontaktnetzwerken des Internets. Da bleibt noch eine Menge Potential übrig. www.zeit.de

Zwei Deutsche bei den Top 100
Unsere Angela und Filmemacher Werner Herzog gehören zu den hundert wichtigsten Menschen der Welt. Stimmt´s? So sieht es wenigstens mal die "Times". www.zeit.de

Was folgt nach der Wirtschaftskrise
Ein neuer Mensch! Es ist mal ganz interessant, was sich die Leute alles für Gedanken um die Wirtschaftskrise herum machen. www.spiegel.de

Planen oder untergehen
Natürlich gibt es immer wieder neue Studien zur Klimaerwärmung. Manche sind sogar echt gut und machen nachdenklich. www.focus.de

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1.5.09

Start in den Mai


So sah es denn heute aus, am 1. Mai.
Bitte einsteigen in den "Wanderzug" und
immer schön Schritt halten!