Gewalt gebiert Gewalt
Nicht nur der Amoklauf in Winnenden zeigt es uns, auch die in den verschiedensten Schulen in der Welt, diese Wahnsinnstaten nehmen zu, auch in Familien, Altersheimen oder einfach auf der Straße. Kennen Sie das aus den 50er oder 60er Jahren? Sicher, es gab auch schon damals Verbrechen aber diese Häufigkeit und Brutalität war nicht bekannt. Ist es nicht merkwürdig, dass mit der Zunahme der Computerspiele überhaupt und deren Realität im Spielverlauf auch die Gewalt in der Gesellschaft zunimmt? Und das wird dann auch noch von offizieller Stelle dementiert.
Oft heißt es ja, Gewaltspiele fördern nicht die reale Gewalt der Kinder und Jugendlichen bzw. es gibt keine Untersuchungen dazu. Das ist falsch und wird auch bewusst für uns Bürger falsch dargestellt. Die Untersuchungen von Manfred Spitzer zeigen ganz eindeutig, dass es einen Zusammenhang zwischen Gewalt in Computerspielen und der eigenen realen Welt gibt. Die Vorgänge im Gehirn beweisen das.
Natürlich will auch unsere Regierung, bzw. einige Leute das nicht wahrhaben. Die Lobbyisten der Computerhersteller sind wie alle anderen Lobbyisten immer stark am Drücker und man weiß im Grunde genommen nicht, mit welchen Mittel diese Leute unsere "Offiziellen" beeinflussen.
Diese Computerspiele kosten in der Entwicklung Riesenbeträge. Ganze Branchen beschäftigen sich damit weiter in Verkauf und Werbung. Kinder und Jugendliche - aber auch die "Alten" - geben Milliarden weltweit dafür aus. Und dieses Geld soll einfach nicht mehr in die Kassen der Firmen fließen, bloß weil da "ein paar Leute umgebracht werden"? So fies wie das klingt, aber auch hier steht Umsatz und Gewinn vor Menschenleben.
Solange unsere Regierenden an den Orten des Schreckens nur Beileidsbezeugungen übrig haben und ein geknicktes Gesicht machen, in Wirklichkeit aber nichts dagegen tun, weil ja bei einem Verbot angeblich die Freiheit des Einzelnen eingeschränkt wird, werden wir leider mit einer weiteren Zunahme dieser Verbrechen rechnen müssen.










