30.3.09

Lebensmittel 7 Proteine - Tod bei 42° C

Proteine bzw. Eiweiße sind für unseren Körper lebenswichtig, das haben wir schon beim Lebensmittel-Experiment 6 festgestellt. Sie sind aber auch sehr empfindlich und können unter Umständen schnell denaturieren, d. h. ihr eigentliche Struktur wird zerstört und dieser Vorgang ist irreversibel; also nicht umkehrbar. Bestes Beispiel: Wir kochen ein Ei. Das Eiweiß wird weiß und fest. Wir können dieses Ei nicht mehr in seinen Urzustand zurück versetzen.

Kritisch wird das Ganze, wenn es um die menschlichen Eiweiße geht. Diese sind genauso empfindlich wie alle anderen. Haben wir Fieber und die Temperatur geht auf 42° C und darüber, denaturieren auch unsere körpereigenen Eiweißsubstanzen. Folge: Der Mensch stirbt.

Auch Alkohol ist tödlich. Alkohol denaturiert ebenfalls das menschliche Eiweiß und kann bei hoher Dosis im Körper ebenfalls zum Tod führen. Das trifft auch dann zu, wenn das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper gestört wird. Z. B. bei einem Schock bei Unfallverletzung oder Diabetes. Sinkt beispielsweise der pH-Wert des Blutes von normal 7,4 auf 7,0, tritt eine Übersäuerung des Körpers ein und der Tod ist die Folge.

Liebe Eltern und Großeltern, mit unserem kleinen Experiment können wir die beschriebenen Denaturierungen nachweisen. Gemeinsam mit unseren Kindern können wir beobachten, wie schnell das Eiweiß gerinnen kann.

"Lebensmittel 7" ist das letzte Experiment der kleinen Experimenten-Reihe "Wasser, Luft und Lebensmittel". Ich hoffe, es hat ihnen nicht nur Spaß gemacht, sondern auch neugierig auf die Naturwissenschaften. Denn die Naturwissenschaften sind gleichermaßen spannend wie auch ein Teil unseres Lebens.


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28.3.09

Mein Wochenrückblick

Darf es ein bisschen Diktatur sein
Darf der Staat uns zu einem gesunden Leben zwingen? Oder umgekehrt: Er tut es nicht- sanktioniert er damit die soziale Ungerechtigkeit? Auch hier, wie man es macht, ist es nix. www.zeit.de

Ford kontra Opel
Was macht denn Ford gegenüber Opel eigentlich besser? Ford steckt bekanntlich in den USA auch ziemlich in der Klemme. Dennoch hört man zu seinen europäischen Werken so gut wie nichts. www.tagesschau.de

Sie wollen sich ein Netbook kaufen
Auch Senioren gehen mit der Zeit und so interessiert man sich schon mal auch für so einen Mini-Laptop. Bloß, welcher soll es sein? FOCUS Online hat dazu eine Übersicht zusammen gestellt. www.focus.de

Unsere Inflationsrate sinkt
Die Inflationsrate stehe bei uns auf einem 10-Jahre-Tief. Das hört man trotz Wirtschaftskrise gern, obwohl das natürlich schon miteinander zusammen hängt. www.heute.de

Studie zur Kinderarmut
Ich finde, für Deutschland ist eine Studie zur Kinderarmut ein Armutszeichen. Und dabei geht es hier zu erst einmal um Liebe und Sicherheit. Jungen und Mädchen wünschen sich Zuwendung. www.spiegel.de

Unser Nachbar Schweiz
Dort sorgt man sich um eine steigende Deutschfeindlichkeit. Das kann ich allerdings nicht beurteilen. Trotz der Aussagen unseres Finanzministers kann ich allerdings feststellen, dass es wenigsten bei uns Normalbürgern keine Schweizfeindlichkeit gibt. www.heute.de

Es darf gezweifelt werden
Und das macht jeder dritte in Deutschland. Es geht im Darwin-Jahr natürlich darum: Stammen wir nun vom Affen ab oder nicht? Ja, die Evolutionstheorie wird auch die zukünftigen Generationen verfolgen. www.focus.de

Esoteriker aufgepasst
Paranormales gegen Wissenschaft. Der Autor Wolf Schneider räumt mit esoterischen Irrtümern auf. www.focus.de

Wissenschaftler überlisten Krebszellen
Mal eine gute Nachricht, die hoffentlich auch stimmt. Die ersten Versuche sind zwar an Hunden durchgeführt worden, dennoch ein Hoffungsschimmer. www.spiegel.de

Tod durch Rot
Rotes Fleisch erhöht das Sterberisiko. Das "wussten" die Fleischgegner und Tierschützer natürlich schon immer. Wenn Sie sich aber nochmals darüber informieren wollen, ist das sicherlich eine gute Sache. www.spiegel.de

Die Alpen bröseln
Klimawandel direkt vor der Haustüre. So manche Bergwand in den Alpen sieht bereits oder wird bald anders aussehen als gekannt. Der Permafrost schwindet und die Hänge verlieren ihren Halt. www.focus.de

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26.3.09

Immer wieder die Proteine

In meinen kleinen Lebensmittel-Videos (Wissensfabrik) versuche ich auch den Senioren zu vermitteln, wie wichtig Proteine, auch Eiweiße genannt, sind. Oft hört man Aussagen wie: Bei mir hilft nichts mehr, ich hätte damit früher anfangen sollen usw. Nein, Ihr altes Auto bringen sie doch auch noch in die Werkstatt und wollen damit weiterfahren.

Proteine sind so vielfältig, dass man es gar nicht glauben mag. Jetzt habe ich in einem Bericht gelesen, dass Forscher aus der gelben Gartenerbse ein Protein-Hydrolysat gewannen, das vielversprechende Wirkungen hat: Blutdrucksenkend und quasi einen Nierenschutz. Nun darf man solche Forschungsergebnisse, die man an Mäusen gewonnen hat, anfangs nicht zu hoch aufhängen. Dennoch, interessant ist doch, was so eine einfache Frucht in sich birgt. Natürlich ist das Protein-Hydrolysat eine Art Konzentrat und auch nicht mehr die Erbse selbst.

Für mich ist das immer wieder ein Hinweis dafür, was eine ausgewogene Ernährung, das heißt von allem etwas, leisten könnte. Leider wird bei vielen Seniorinnen und Senioren beim Essen insofern geschludert, dass man mittags nicht mehr richtig kocht und seine Wehwehchen lieber mit Tabletten auskuriert. Oft hat man auch wirklich keine Lust zu einer großartigen Vorbereitung des Gerichts, aber solche Artikel sind für mich immer wieder ein Anstoß, einmal wieder über die eigenen Essgewohnheiten nachzudenken.

Gönnen sie sich selbst auch mal etwas Gutes, denn gutes Essen ist wie der Vorsorge-check beim Auto. Nicht nur der Motor im Auto muss gut laufen, auch unserer.

Weitere Infos: www.focus.de

25.3.09

Firmenlenker oder Firmenversenker

Der Fernsehfilm "Krupp - Eine deutsche Familie" passt gut zur derzeitigen Finanzkrise mit seinen "Spitzenleuten" an oberster Position. Mal abgesehen von der Rüstungsproduktion der Firma Krupp und dem streng elitären Denken mancher Familienmitglieder stand über die zwei Jahrhunderte hinweg die Sorge um den Betrieb und den Mitarbeitern an erster Stelle.

Würden sich die heutigen Firmenlenker, besonders die von Banken und öffentlichen Einrichtungen, ebenso um Firma und Belegschaft sorgen, gäbe es logischer Weise keine Finanz- und Wirtschaftskrise. Wir sind heute aber umgeben von lauter Zumwinkels, egal wo immer in der Welt. Nicht das Wohl des Unternehmens oder der Mitarbeiter steht im Vordergrund, nein die persönliche Bereicherung ist das Maß aller Dinge.


Nun ist ja jeder von uns mehr oder weniger ganz normal aufgewachsen. Hat seine Träume und Wünsche gehabt und auch die Eltern haben versucht bei der Erziehung und Wertevermittlung ihr Bestes zu geben. Und dann brechen mit dem älter werden und der zugeteilten oder erworbenen Macht Züge auf, die sehr stark an die Urzeiten des Menschen erinnern. Neid, Raffgier, Korruption etc. nehmen dann bei manchen so überhand, das es einem nur grausen kann.


Wie weit sind wir eigentlich im Denken von der Steinzeit entfernt? Wir, die doch in einer so aufgeklärten und angeblich modernen Welt leben? Und gerade unsere "Elite", ob nun manche Politiker oder Bankmanager, die ja Vorbild sein sollen. gebärden sich wie Diebe an unser aller Eigentum.


Wie verdreht muss ein Gehirn sein, das sich voll bewusst ist, Mist gebaut zu haben und dennoch dafür bezahlt werden zu wollen. In Sack und Asche müsste man diese Leute zur Buße durch die Straßen treiben. Aber nein, manche sind noch beleidigt, gehen ins Ausland und ziehen sich auf die mit anderer Leute Geld erworbene Burg zurück.


Ich frage mich, was muss noch alles passieren, dass unsere "Spitzenleute" wieder den Namen "Spitze" verdienen. Harakiri, wie ein US-Senator es forderte, ist auch nicht die Lösung. So können wir wohl bloß hoffen, dass die, die nachrücken, die zukünftigen Firmenlenker etwas gelernt haben und ihnen auf dem Weg nach oben nicht alle Werte unterwegs verloren gehen.

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23.3.09

Lebensmittel 6 Proteine - Wir stellen Quark her

Wenn wir "Eiweiß" hören denken wir sofort an das Ei. Das stimmt zwar, ist aber in Bezug zum Eiweiß viel zu wenig. Hören wir Proteine, dann wird für uns der Begriff schon viel umfassender.

Eiweiße oder auch Proteine genannt, sind in Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen zu finden. Das Wort Protein kommt aus dem griechischen: proteuein und steht für "der Erste sein". Das kann man fast wörtlich nehmen, denn bei der menschlichen Nahrung sind die Proteine wichtiger als Fette und Kohlenhydrate; sie stehen also wirklich gleich an erster Stelle.


Was für Aufgaben haben denn die Proteine bzw. die Eiweiße? Hier nur ein paar Beispiele: Zur Festigkeit von Haaren und Fingernägeln bedarf es Keratin, unsere Sehnen und Bänder brauchen Kollagen und Elastin, für den Transport von Sauerstoff im Blut wird Hämoglobin benötigt, für die Immunabwehr des Körpers Immuglobulin usw. usw. Wir sehen, damit wir gesund und leistungsstark bleiben bedarf es einer Menge von verschiedenen Proteinen.


Heute wollen wir ja aus Vollmilch (keine H-Milch) Quark herstellen. Milch enthält Caseine und diese machen etwa 80 % des Milchproteins aus. Die Caseine zeichnen sich dadurch aus, dass sie gegenüber anderen Proteinen bei Hitzeeinwirkung nicht denaturieren (also sich zersetzen), aber mit Säuren konglomerieren können (zu gut deutsch: es bilden sich Flocken. Das Eiweiß wird hierbei allerdings auch zerstört) .


So, und damit sind wir schon bei unserem Experiment. Wir geben der Vollmilch Zitronensaft zu, rühren langsam und schon sehen wir die flockige Milch. Wie es weiter geht können Sie sich, liebe Eltern und Großeltern, mit Ihren Kindern oder Enkeln ansehen.
Übrigens, den Quark kann man gleich aufessen. Mir hat er gut geschmeckt!


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21.3.09

Wochenrückblick

Unsere Rentenerhöhung
Was halten Sie von der Super-Rentenerhöhung? Nicht einmal der Inflationsausgleich ist gegeben. Und so etwas präsentiert unser Arbeitsminister höchst persönlich. www.heute.de

Preis contra Einkommen
Das Einkommen rennt in den letzten Jahren immer den Preisen hinterher. So ist es einmal interessant zu sehen, wie es in anderen Ländern aussieht. www.tagesschau.de

Da gab es doch einen Krieg im Nahen-Osten
So langsam kommt er heraus, der Umgang der Israelis mit den Palästinensern im Kriegsfall. Keineswegs werden nur die Bösen erschossen, auch Frauen und Kinder nahmen die Scharfschützen aufs Korn. www.tagesschau.de

Die Opel-Rettung 1929
Mal ganz interessant nachzulesen, wie es damals abgelaufen ist - die Opel-Rettung. Als Opel 1863 mit seiner Fabrik in einen alten Kuhstall zog, konnte auch dieser Visionär nicht sehen, was auf seine Firma einmal alles zukommt. www.heute.de

Jedes vierte Kind in Deutschland krank
Chronisch krank, wohlgemerkt. Geht es mit der Gesundheit unserer Kinder und Enkel immer mehr bergab? Aus meiner Jugendzeit kann ich mich an so viele chronische Krankheiten nicht erinnern. www.stern.de

Selbstmord für AIG-Manager empfohlen
Alles war Recht ist, aber das geht doch zu weit. Vielleicht erkennen damit aber die Manager, wie groß die Wut der Leute auf ihre Unverschämtheit im Umgang mit dem Geld anderer Leute ist. www.heute.de

Alarm gegen Google
Auch wir Senioren sind oft im Internet unterwegs. Und wenn vertrauliche Informationen vielleicht sogar wissentlich nicht angemessen verwaltet werden, dann ist Vorsicht wirklich angebracht. www.focus.de

"Tatort" und die Realität
Sind Sie "Tatort"-Fan, vielleicht auch einer der Kommissarin Lindholm alias Furtwängler? Zum letzten Tatort hagelte es Kritik vom Innenminister Niedersachsens und dem Verfassungsschutz. www.spiegel.de

Sensationeller Meteoritenfund
Ein Deutscher entschlüsselt das Himmelfeuerwerk. Auch wenn die Begeisterung groß ist, so gibt es auch für derartige Dinge ein Gesetz, nicht nur bei uns, auch in Dänemark. www.spiegel.de

Männer sind "Rosinenpicker"
Die Studie "Männer in Bewegung" hat es wieder gezeigt: Nur jeder fünfte Mann hat ein "modernes" Rollenbild von Mann und Frau. Dass Männer sich zuhause voll einbringen, davon ist man immer noch meilenweit entfernt. www.heute.de

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19.3.09

Die Not mit dem Wasser

Können Sie sich vorstellen, dass jährlich ungefähr 5 Millionen Menschen wegen Wasserknappheit sterben? Wir stellen uns morgens unter die Dusche, hüpfen ins Freibad oder gießen den Garten und denken uns überhaupt nichts dabei.

Nachdenklich sollten wir werden wenn wir hören, dass pro Kilogramm Rindfleisch 15.500 Liter Wasser benötigt werden. Vielleicht sagen jetzt die Vegetarier: Ich habe schon immer gewusst, warum ich kein Fleisch esse. Aber aufpassen, Schuhe werden sich auch die Vegetarier kaufen. Und 1 kg Rindsleder benötigt sogar 16.000 Liter Wasser.

Die Kokosnuss braucht sage und schreibe 2.500 Liter Wasser, dagegen nimmt sich der Apfel mit gerade mal 70 Liter noch bescheiden aus. Zwar braucht man sich die Tasse Morgenkaffee nicht vergraulen lassen, da allein schon der Kaffee dafür (bis er in der Tasse ist) 140 Liter Wasser verbraucht. Zur Herstellung von 1 kg Röstkaffee werden allerdings 21.000 Liter Wasser benötigt.

Wenn wir diese Zahlen hören, kann man doch schon nachdenklich werden. Oder? Jetzt können wir auch verstehen, welche Probleme gerade oft die armen Länder umtreibt. Natürlich können wir nicht immer gleich direkt helfen, aber ein offenes Ohr für Projekte in der Dritten Welt sollten wir schon haben zumindest unsere Sinne dafür schärfen.

Mehr unter: www.focus.de

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18.3.09

Kreationismus oder Darwinismus

Zwei völlig verschiedene Denkmodelle bzw. Ansätze um die Welt zu verstehen. Gerade im Darwin-Jubiläumsjahr kommen einem solche Gedanken viel eher in den Kopf als zu anderen Zeiten. Wir Menschen, so denken wir jedenfalls in der Regel, sind so ziemlich alle gleich. Was aber im Kopf los ist, kann unterschiedlicher nicht sein.

Wie können sich Menschen Auffassungen hingeben, die sie selbst nicht beweisen können aber felsenfest davon überzeugt sind? Ich finde es faszinierend, diese Unterschiedlichkeit. Diese festgeprägte Denkweise, wann ist sie entstanden? In der Kindheit? Aus Trotz gegenüber den Anderen?


Aus welchen Gründen kommen die Kreationisten auf die Idee, die Bibel wörtlich zu nehmen. Als das Alte Testament geschrieben worden ist, lag auch für die Schreiber der Anfang der Welt unendlich weit zurück und dabei war sowieso keiner. Denken diese Menschen, dass sie von Gott nicht mehr geliebt werden, wenn sie nicht wortgetreu alles glauben was geschrieben steht? Dann sind es arme Menschen, die eher an einen bösen Geist glauben als an einen guten Gott, der Menschen auch Freiheiten lässt.


Freiheiten zu einer Denkweise wie die von C. Darwin. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mir schon schwer tue, daran zu glauben, dass meine Vor......Vorfahren als Lurche aus dem Wasser gekrochen sind. Ich kann mich auch nicht richtig damit anfreunden, mit einer rein materialistischen Evolutionsgeschichte, ohne "Geist". Natürlich weiß jedermann, dass es eine gewisse Entwicklung in unser aller Leben gegeben hat. Aber das wie, das ist das Geheimnis und das finde ich gut.


Wollte man alles "entzaubern", wo bliebe das Rätsel, die Unbegreiflichkeit des Seins und vor allem die Phantasie, die uns mitgegeben wurde und uns zu dem macht was wir sind. Es ist schön, nicht immer alles verstehen zu müssen, aber zu wissen, dass alles seinen Lauf genommen hat.
Und das hat sogar die katholische Kirche akzeptiert, denn sie hat Darwins Evolutionstheorie nie verurteilt, wohl aber die Lehre der "bibeltreuen" Kreationisten.

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16.3.09

Lebensmittel 5 - Wir bauen eine Ölampe

Wenn wir eine Öllampe bauen geht es natürlich im Grunde genommen um Fette. Fette haben in der Natur eine besondere Bedeutung für Mensch und Tier: Sie sind Reservestoffe. Durch den Abbau von Fetten im Stoffwechsel können Organismen mehr als doppelt so viel Energie gewinnen als durch den Abbau von Kohlenhydraten.

Versteckte Fette, und das ist auch für unsere Kinder wichtig zu wissen, finden wir nicht nur in Milchprodukten oder Wurst, sondern auch in Süßigkeiten. In der warmen Jahreszeit liegen die Schweinsbratwürstchen zwar wieder mal schnell auf dem Grill und die haben pro 100g zwischen 20 und 40 g Fett, aber auch die Schokolade, und die essen nicht nur die Kinder gern, kommt mal fix auf ca. 32 g Fett. Der Blätterteig zum Kaffee bringt es auf ca. 45 g. Dagegen gibt sich die Schwarzwälder-Kirschtorte mit ca. 15 g Fett ganz bescheiden.

Dennoch, Fett muss sein. Ob wir schlussendlich auf nur 80 g pro Tag kommen, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, sei dahingestellt. In der Regel verzehren wir bis zu 120 g Fett pro Tag.


Wenn wir unseren Kinder erklären wollen, dass nicht jedes Fett oder Öl gleich ist, fangen Sie bitte nicht mit chemischen Formeln an (die sollen sie in der Schule lernen), sondern machen Sie sie erst einmal mit zwei wichtigsten Begriffen neugierig: Gesättigte und ungesättigte Fette. Neugier erzeugt Fragen und Fragen zusammen mit Experimenten ergibt Erfahrung:
"Wissen ist Erfahrung, alles andere ist lediglich Information". Dieser Satz wird Albert Einstein zugeschrieben.

Los geht es mit den gesättigten Fetten: Sie liefern viel Energie, oft zuviel. Sie sind nicht lebensnotwendig und verstopfen obendrein noch unsere Blutgefäße. Leider finden wir diese Fette z. B. in Süßigkeiten und Wurst. Das wird den Kindern allerdings nicht so gefallen.

Ungesättigte Fette sind, wenn Sie so wollen, die "guten" Fette. Mit denen fängt unser Körper etwas an, egal ob sie vom Fisch, vom Ei, von Ackerfrüchten kommen. Falls Sie einmal etwas von essentiellen Fettsäuren hören, das sind die, die vom menschlichen Körper nicht hergestellt werden können und daher mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. In der Regel handelt es sich dann um ungesättigte Fettsäuren.

Wenn unsere Kinder hier schon verstanden haben, dass "Klasse statt Masse" besser ist, dann haben Sie es sicherlich geschafft sie neugierig zu machen und sie werden sich vielleicht die Lebensmittel im Supermarkt anders als bisher ansehen.


Liebe Eltern und Großeltern, jetzt geht es aber los mit unserer Öllampe. Dieser ist es übrigens "wurst" was für ein Öl sie nehmen, Hauptsache dünnflüssig. Viel Spaß beim basteln.


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14.3.09

Die letzte Woche

Taliban wollen Macht, keinen Krieg
Das kennen wir aus Zeiten vor der russischen Besatzung. Dann haben nur die Taliban das Recht. Frauen und Mädchen sind wieder Menschen der hinterletzten Klasse. Das kann keiner zulassen. www.stern.de

Die Abwrackprämie läuft und läuft
Bereits 420.000 Autoverkäufe. Wer hätte sich das gedacht. Aber gut so, vielleicht kommen wir damit etwas besser aus der Krise. Es wird bereits jetzt schon "Nachschlag" gefordert. www.faz.de

Sicherheit vor Begeisterung
Das kann man nur unterstreichen, wenn man an die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika denkt. Dabei geht es ja nicht nur um die Besucher. Vielleicht schafft es Südafrika dabei auch die Sicherheit für die eigene Bevölkerung voran zu bringen. www.stern.de

Umweltschutz in den USA
Gut gemacht, Obama. Er korrigiert die Umweltpolitik seines Vorgängers. Auch die US-Fimen müssen nun den CO2-Ausstoss angeben. www.stern.de

Die armen Superreichen
Stellen Sie sich vor, Karl Albrecht (Aldi), sechsreichster Mann der Welt hat nur noch 21,5 Milliarden auf seinem Konto. Kommen Ihnen da nicht auch die Tränen? www.tagesschau.de

Noch ein armer Reicher
Können Sie sich vorstellen, dass Herr Zumwinkel anscheinend 20 Millionen Euro als Pensionsanspruch ausgezahlt bekommen hat? Erst kürzlich hat er über 700.000 € nachgezahlt bekommen sowie Aktienoptionen im Werte von 1 Million €. Wie kann ein Mann nur eine solche Gier und brutale Rücksichtslosigkeit in sich vereinen? www.faz.net

Pack den Tiger in den Tank
So hieß es einmal früher. Was kann man denn alles so rein packen, in den Tank, damit es nicht nur für den Fahrer preisgünstig ist sondern auch umweltfreundlich ist? www.spiegel.de

Das Eis schmilzt und die Gier wächst
Der Kampf um die Erdpole nimmt manchmal schon groteske Formen an. Da kommen Gedanken an die Kolonialisierung des 19. Jahrhunderts auf. www.focus.de

Beichten ist wieder "in"
Man höre und staune! Aber nicht in der Kirche, da würde es ja nur der Pfarrer und der liebe Gott hören. Wenn schon, dann virtuell, damit man sich damit auch noch profilieren kann. www.heute.de

Die absurdesten Kündigungsfälle
Man kann es kaum glauben, weshalb manchmal gekündigt wird. www.focus.de

Mineralwasser mit Östrogen belastet
Sollte man nochmals nachlesen. Vielleicht ist der Griff zum Wasserhahn doch besser als das teure, von den jeweiligen Marketing-Abteilungen hochgelobte Wässerchen zu kaufen. Nichts ist besser als das Wasser aus dem Hahn. www.kst.de

Sie wollen eine Kreuzfahrt machen?
Dann zugreifen. Es gibt zu viele Kreuzfahrtschiffe und Sie erahnen schon das Problem. Ja, die Schiffe sind nicht ausgebucht und so müssen die Preise runter. www.faz.net

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12.3.09

Lebensmittel 4 - Wir kochen Pudding

Mit Sicherheit ist Pudding kochen nicht das ultimative Experiment. Dennoch, für die Kinder, und darum geht es, kann man zeigen, dass nicht alles aus der Tüte kommen muss.

Wichtig beim Pudding kochen ist, dass wir Stärke verwenden. Diese Stärke kann aus rohen Kartoffeln hergestellt werden (Experiment Lebensmittel 3). Wer das komplette Experiment mit seinen Kindern wirklich von A bis Z durchzieht hat viel über die Naturwissenschaft gelernt. Die Kinder sehen dabei, woher die Zutaten kommen und erhalten dadurch nicht nur einen anderen Bezug zu Lebensmitteln, sie sehen die Lebensmittel auch in einem völlig neuen Licht, nämlich als "Mittel zum Leben".


Natürlich können Sie auch Stärke verwenden, die Sie bereits zuhause haben. Stärke fehlt ja in keiner Küche. Allein schon wenn Sie ihren Kindern die einzelnen Zutaten zeigen und diese mit ihnen durchsprechen bekommen sie schon ein Gefühl für die Zusammensetzung unser Nahrung.


Schlussendlich schmeckt es auch noch, was wir kochen.
Na, dann kann uns ja keiner mehr daran hindern mit unseren Kindern in die Küche zu gehen. Oder?

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11.3.09

Oh, wie schön

"Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters", sagt man oft leicht dahin. Das stimmt zwar, aber jeder einzelne von uns unterliegt einer Denkstruktur, die von Anbeginn des menschlichen Daseins geformt wurde.

Halten wir deshalb doch alle immer das selbe für "schön" oder eben "nicht schön"? Ja, irgendwie schon, obwohl der einzelne meint, er hätte seine eigene Meinung und richte sich nicht nach den anderen. Ein Schlüsselwort für Schönheit ist Symmetrie. Pauschal kann man sagen, dass in den meisten Fällen Dinge für schön empfunden werden, die symmetrisch sind. Beispiele gibt es hierzu genug: Das geht beim eigenen Auto los und hört vielleicht bei den alten Pyramiden auf. Schmetterlinge sind symmetrisch, Säulengänge, Vögel und Flugzeuge, das Yin- und Yang-Symbol, das Kleeblatt, die Schneeflocke usw. usw. und macht auch vor dem Menschen nicht halt.


Menschen mit einem schönen Gesicht weisen einen hohen Grad an Symmetrie auf. Das heißt nun nicht, dass diejenigen, die kein so symmetrisches Gesicht haben hässlich sind, aber wenn wir ehrlich sind, sind diese Gesichter "interessant" nicht unbedingt schön.


Wenn aber alles in der Welt seine starre Symmetrie hätte wäre es allerdings nicht nur langweilig, vielleicht auch festgefahren. Dann heißt es: Bruch der Symmetrie. Wenn an einer gleichberechtigten Kreuzung vier Autos stehen und sich jeder Fahrer an die Regeln hält kommt keiner weiter. Der, der die Regel bricht, bringt die Sache wieder in Bewegung. Deshalb liegt der Bruch der Symmetrie und die Symmetrie selbst bei der Einschätzung um das Schöne so eng beieinander.


Beobachten Sie sich einmal selbst und überlegen Sie, warum Sie das eine für schön und das andere für weniger schön halten. Vielleicht sind Sie auch überrascht darüber, in welchem Maße Sie sich von der Symmetrie beeinflussen lassen.

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9.3.09

Lebensmittel 3 - Ein Kleber aus Kartoffelstärke

Als "Der Alte Fritz" einstens die Kartoffel in Preußen einführte ahnte wohl keiner, was diese Knolle in sich hat; von wegen "arme Leute Essen" oder ähnliches. Hier soll allerdings kein Kartoffelgericht vorgestellt werden, wir wollen für unsere Kinder einen ungiftigen und daher biologisch einwandfreien Kleber aus der Stärke der Kartoffel herstellen.

Zur Erinnerung: Stärke zählt nicht nur zu den Kohlenhydraten, sondern auch zu den Vielfachzuckern (Polysaccharide), in denen viele tausend Einfachzucker miteinander verknüpft vorliegen. Im Rahmen einer gesunden Ernährung sollten ca. 60 % der täglichen Nahrung aus Kohlenhydraten bestehen, wobei es sich hauptsächlich um stärkehaltige Nahrungsmittel handeln sollte, denn aus diesen werden die Einfachzucker langsam über einen längeren Zeitraum hinweg freigesetzt.

Die Stärke aus der Kartoffel gewinnen wir, wenn wir sie reiben und pressen. Die Zellen der Kartoffel werden dabei zerstört und die gespeicherte Stärke wird freigesetzt. In dem kleinen Video sehen wir, dass dieser Vorgang verhältnismäßig schnell geht. Wird die Stärke getrocknet, haben wir ein weißes Pulver. Daraus kann man natürlich nicht nur einen Kleber herstellen, wir werden später auch noch einen Pudding daraus kochen. In der Küche ist Stärke unentbehrlich.

Der Kleber, den wir aus der Kartoffel gewinnen, ist wie schon erwähnt, ein reines Naturprodukt und somit nicht lange haltbar. Er schimmelt leider sehr schnell. Er hat aber eine vorzügliche Klebekraft und wenn Sie einmal mit ihren Kindern ein Fensterbild an die Scheibe anbringen wollen, ist ein Stärkekleber optimal. Warum? Die Klebereste lassen sich einwandfrei mit einem nassen Tuch abwischen - kein Geschmiere oder andere Rückstände.

So liebe Eltern und Großeltern, mit diesem Experiment können Sie bei ihren Kindern oder Enkeln Eindruck machen.


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7.3.09

Meine Woche

Williamson kämpft
Das hätte sich der Mann auch nicht gedacht, dass man ihn einmal so vor das Schienbein tritt; nicht nur er anderen. Und die geballte Faust auf dem Flughafen war Zeichen genug. www.suedeutsche.de

Baby-Mörder gesteht weiteren Mord
Wie ticken solche Leute? Jetzt stellt sich heraus, dass er schon einen Mord auf dem Gewissen hat. Warum hat man ihn nicht schon vor dem zweiten Anschlag gefunden? www.stern.de

Sudan weist Hilfsorganisationen aus
Der sudanesische Präsident ist beleidigt, weil man ihn mit einem Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshof belegt hat. Die Benachteiligten sind die Menschen im Land. Dennoch, mit einem solchen Mann kann man nicht anders umgehen. www.dw.-world.de

Zank um den Zins
Was soll denn die Europäische Zentralbank noch machen als den Leitzins zu senken, damit die Banken wieder als Bank agieren und die Staatshilfen nicht nur für sich verwenden. www.heute.de

Deutsche kaufen lustlos
Bisher wurde der Verbraucher immer gelobt, dass er trotz Krise immer noch gekauft hat. Jetzt auf einmal verdirbt die Krise die Kauflust. Was denn nun? www.heute.de

Wir und der Müll
Nun gibt es auch noch zu viele Müllverbrennungsanlagen in unserem Land. Da diese nicht mehr richtig ausgelastet werden, kauft man Müll im Ausland. Wir werden Müllimportland, so der Naturschutzbund Deutschland. www. focus.de

Krise! Welche Krise?
Island ist nicht nur so etwas wie ein Vorzeigemodell für einen Staatsbankrott geworden, es gibt tatsächlich auch Gewinner in dieser Miesere. Nicht die Banken! www.zeit.de

Barbarische Zeiten
Unser Herrmann und die Römer. Man denkt gleich an Kampf und Streit. Immerhin haben es die Germanen und die Römer etwa fünf Jahrhunderte miteinander ausgehalten. www.focus.de

Erfolg bei der Stammzellenforschung
Risiken beim Umprogrammieren von Hautzellen ausgeschaltet, so die gute Botschaft. Fragen bleiben aber deshalb trotzdem genug übrig. www.heute.de

Die Heuschnupfensaison beginnt
Vom Heuschnupfen werden viele geplagt. Was tun? Jedes Jahr die gleiche Frage und man sucht immer wieder von neuem nach einer guten Lösung. www.welt.de

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5.3.09

Lebensmittel 2 - Wir machen Karamellbonbos aus Zucker

Karamellbonbons herzustellen ist vielleicht nicht das ultimative Experiment, aber Bonbons aus verschiedenen Zutaten selbst zu machen - und die auch noch schmecken - ist schon noch etwas anderes als nur in die Tüte zu greifen.

Bei solchen Experimenten ist es für die Kinder nicht nur wichtig zu sehen, wie z. B. Karamellbonbons entstehen, auch welche Zutaten dazugehören, wie man vielleicht eine Variante herstellt und dass es auch Geschick braucht, um auch solche "Kleinigkeiten" wie Bonbons herzustellen. Zudem sieht man woher die Süße kommt und warum die Karamellmasse braun wird.

Bei diesem Experiment können Eltern oder Großeltern den Kindern gut erklären, dass es verschiedene Zuckerarten gibt und dass der Zucker, den wir im Laden kaufen und hier verwenden zwar immer gleich aussieht, dennoch aber nicht die gleiche Ausgangsbasis hat. Dieser Zucker wirdüberwiegend aus Rüben oder Zuckerrohr hergestellt sind.


Daneben gibt es natürlich noch Fruchtzucker, Milchzucker (Lactose) usw. Solche Informationen können wir nebenher einfließen lassen und so haben Ihre Kinder bei der Herstellung der Bonbons viel über Zucker erfahren, der ja eine große Bedeutung bei unseren Lebensmitteln hat und oft in kleinsten Mengen überall enthalten ist.


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3.3.09

Zum nachdenken

Der Mullah, ein Prediger, kam in einen Saal, um eine Rede zu halten. Der Saal war leer bis auf einen jungen Stallmeister, der in der ersten Reihe saß. Der Mullah fragte den Stallmeister: "Es ist niemand außer dir da. Soll ich deiner Meinung nach sprechen oder nicht?".

Dieser antwortete: "Herr, ich bin ein einfacher Mann, davon verstehe ich nichts. Aber wenn ich in einen Stall komme und sehe, dass alle Pferde weggelaufen sind und nur ein einziges dageblieben ist, werde ich es trotzdem füttern".

Der Mullah nahm sich das zu Herzen und begann seine Predigt. Er sprach über zwei Stunden lang. Danach fühlte er sich sehr erleichtert und glücklich und wollte durch den Zuhörer bestätigt wissen, wie gut seine Rede war. Er frage: "Wie hat dir meine Predigt gefallen?".

Der Stallmeister antwortete: "Ich habe bereits gesagt, dass ich ein einfacher Mann bin und von so etwas nicht viel verstehe. Aber wenn ich in einen Stall komme und sehe, dass alle Pferde außer einem weggelaufen sind, werde ich es trotzdem füttern. Ich würde ihm aber nicht das ganze Futter geben".
(N. Peseschhian)

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1.3.09

Lebensmittel 1 - Geheimschrift mit Zucker

Nichts beeinflusst unser Leben so wie die Lebensmittel. Lebensmittel sind ja Mittel zum Leben, müssen jeden Tag erneut unser Leben erhalten und bestimmen unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

In welchem Maße interessieren uns denn die Lebensmittel? Allein darum ob sie schmecken, bekömmlich oder nicht zu teuer sind? Die Naturwissenschaften kümmern sich darum eigentlich gar nicht. Sie versuchen auf die Zusammenhänge zu kommen, warum das eine Lebensmittel unser Leben positiv, das andere uns negativ beeinflusst und welche uns sogar nachhaltig schädigen bis zum Tod.

Die Naturwissenschaften wollen uns keineswegs den Appetit verderben, vielmehr uns zeigen, welch faszinierende Zusammenhänge sich hinter den alltäglichen "Mitteln zum Leben" stecken.
Dabei gibt uns die Einteilung in Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße (Proteine) nur eine ganz grobe Richtung vor. In diese Thematik aber einzusteigen bringt nicht nur mehr Kenntnis über Lebensmittel, es erschließt einem die großartige Welt unseres Lebens.

Liebe Eltern und Großeltern, wenn Sie sich mit Ihren Kindern auf dieses Gebiet begeben werden Sie gemeinsam viel erleben und sich begeistern lassen. Natürlich sind die kleinen Experimente nur ein ganz zaghafter Schritt in die Naturwissenschaften, vielleicht aber der Anfang einer Liebe zum Mikrokosmos unseres Lebens.

Wir beginnen mit Zucker, der zu den Kohlenhydraten gehört und chemisch betrachtet eine organische Verbindung ist. Aufgrund der vielfältigen möglichen Verbindungen spricht man von Einfach-Zucker (Monosaccharide - Traubenzucker, Fruchtzucker), von Zweifach-Zucker (Disaccharide - Rohrzucker, Rübenzucker, Hauhaltszucker, Milchzucker) und von Mehrfach-Zucker (Polysaccharide - Stärke, Cellulose). Wir sehen schon, Zucker ist nicht gleich Zucker.

Mit Zucker kann man aber noch ganz andere Sachen machen. Lassen Sie sich überraschen.


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