28.2.09

Meine letzte Woche

Sie haben keine Probleme?
Dann wird es aber Zeit. Die Schweizer Internetfirma "Need a problem" verkauft Probleme. Es heißt zur Horizonterweiterung, aber haben wir so etwas nötig? www.heute.de

Staatspleiten in der EU
Das sind echte Probleme. Was passiert eigentlich wenn Staaten innerhalb der EU pleite gehen? Hängen wir da mit drin? www.heute.de

SPD V-Leute in der NPD
Wenn man den Faden weiter spinnt, gibt es wohl die NPD gar nicht. Jede Partei und wer sonst noch hat seine V-Leute dort. Man könnte ja auf die Idee kommen, die NPD besteht nur noch aus V-Leuten. www.stern.de www.spiegel.de

Unser Gerhard im Iran
Als ich Gerhard Schröder mit Ahmadinedschad im Fernsehen sah, fragte ich mich, was will der denn im Iran? Anscheinend sei es seine Aufgabe gewesen, abzuklopfen, ob man mit "Schurkenstaaten" kooperieren kann. www.stern.de

Unser Konsum wächst
Man kann das Krisengejammer auch schon gar nicht mehr hören. Und so ist es doch schön, dass wir das Beste draus machen. Wir kaufen, gut so. Das was gekauft ist können uns die Banker schon nicht kaputt machen. Für 2009 schätzt man den Konsumanstieg auf 0,5 %. www.heute.de

Billigflieger im Test
Sie wollen in den Urlaub? Aufpassen bei wem Sie mitfliegen. Und übrigens, wundern Sie sich nicht, wenn Sie bei Ryanair während des Fluges auf die Toiletten gehen wollen, das kostet etwas. www.stern.de www.faz.net

Neue Sommerreifen im Test
Falls Sie sich neue Sommerreifen kaufen wollen, sehen Sie sich erst den ADAC-Reifentest an. Sieht für viele gar nicht gut aus. www.heute.de

Komet im Anflug
Wenn Sie demnächst etwas grünes am nächtlichen Himmel sehen, dann hat das nichts mit den kleinen grünen Männchen zu tun, nein ein grüner Komet rast an unserer Erde vorbei. www.focus.de

Das neue Feindbild Chinas
Bei der Auktion der Hinterlassenschaften von YSL wurden auch zwei Figuren aus dem Pekinger Kaiserpalast versteigert. Raubgut die allgemeine Meinung. www.spiegel.de

Fundamentalisten hetzen im Internet
Und zwar die eigenen Leute, wenn man so will. Krez.net, ein Hort rechtsextremer Katholiken, hetzt, ohne dass die Kirche eingreifen könnte. Fundamentalisten sind, gleiche welcher Couleur, immer bösartig. www.heute.de

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26.2.09

Luft ist dufte 4 - Keine Verbrennung ohne Luft

Luft ist Leben. Ohne Luft, das wissen wir, ist jedes Leben ganz schnell zu Ende. Und wenn jemanden im übertragendem Sinne "die Luft ausgeht", meinen wir auch, jetzt wird es kritisch.

Mit Luft konnten in den früheren Jahrhundert auch die Wissenschaftler nicht viel anfangen. Zwar erklärte bereits Aristoteles Luft zu einem "Element", viel mehr passierte aber danach nicht. 1670 fand der englische Arzt Mayow heraus, dass sowohl die Verbrennung als auch die Atmung tierischer Lebewesen Luft benötigen bzw. verbrauchen. Damit bewies er, dass Luft Stoffe enthält, die an bestimmten Prozessen teilnehmen - also mit anderen Stoffen reagieren. Dennoch, die Fachwelt interessierte sich nicht dafür.


Erst als Stephan Hales (1677 - 1761) seine "pneumatische Wanne" erfand schritt die Klärung der Verbrennungsprozesse voran. Mit dieser Apparatur war es möglich, Reaktionsgase aufzufangen.


Luft besteht im wesentlichen aus Stickstoff (N) mit ca. 78 %, aus Sauerstoff (O) mit ca. 21 % und aus Edelgasen mit ca. 1 %. Der Prozentsatz für Kohlenstoffdioxid (CO2) liegt bei lediglich ca. 0,03 %. Aus dieser Mischung ist für uns der Sauerstoff am wichtigsten. Interessanterweise verbrauchen wir gar nicht soviel Sauerstoff wie man vielleicht denkt. Unsere Ausatemluft enthält immer noch ca. 16 % Sauerstoff. Das ist auch der Grund, warum wir mit der Mund-zu-Mund-Beatmung Leben retten können.

Aber nicht nur der Mensch, auch jede Verbrennung braucht Sauerstoff. Um das unseren Kindern "bildlich" zeigen zu können, braucht es nicht viel Aufwand. Nachdem Sie sich das kleine Video angesehen haben, liebe Eltern und Großeltern, können Sie mit dem Experiment gleich loslegen.


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24.2.09

Karneval oder Carne-vale

Für manche hört der Karneval überhaupt nicht auf, für manche ist am Aschermittwoch wirklich Schluss. Karneval soll ja aus dem Wort "carnevale" hervor gegangen sein und daran schließe ich mich gern an. "Tschüss Fleisch", jetzt ist eine andere Zeit angebrochen.

Für viele nicht denkbar aber dennoch richtig, ohne christliche Religion kein Karneval, wobei man noch dazu sagen muss, ohne katholische Kirche kein Karneval oder Fasching oder was auch immer - sieht man von alemannischen bzw. heidnischen Einflüssen einmal ab. So könnte man sagen, den "lustigen Teil" im Kirchenjahr macht gern jeder mit, wenn es aber ums Eingemachte geht hat man tausend Ausreden es nicht zu tun.


Das fängt schon beim Schneckenessen am Aschermittwoch an, wo doch Aschermittwoch und der Karfreitag die einzigen Fast- und Abstinenztage im Jahr sind. Diejenigen, die keine Schnecken essen finden mit Sicherheit auch etwas Gutes. Und wer schränkt sich schon gern ein, besonders in jungen Jahren. Keine Süßigkeiten, kein Kino usw. in Kinderjahren war ganz normal. Vielleicht lacht der eine oder andere darüber: Kinderkram! Wer kann aber heute noch den Kindern vermitteln zu fasten, wenn einem diese Zeit selbst nichts mehr bedeutet?

Es ist schade, dass vieles im Jahr so dahin plätschert, zugedeckt von Arbeit und Hetze, über die zwar jeder jammert aber gleichwohl es auch nicht ändern will. Jammern ist "in". Wer nicht jammert ist verdächtig und der sich nicht anpasst sowieso.


Das Kirchenjahr ist angelegt wie die Jahreszeiten - ein ständiger sich wechselnder Rhythmus. Im Grunde genommen nie langweilig, immer wieder veränderte Situationen und dennoch klagen so viele über die Eintönigkeit des Lebens. Wenn also "Ade Fleisch", dann aber auch Kontrastprogramm. Dann merke ich, ich bin auch noch zu etwas anderem fähig, ich kann über mich hinaus wachsen, Stärken finden an die ich nicht mehr glaubte, irgendwie ein Stück weit wieder Sinn in dem finden was ich so den lieben langen Tag tue.


Dann hat man wieder ein gutes Gefühl und Sie dürfen sich dann selbst auf die Schulter klopfen und sagen: Alle Achtung, hätte ich von dir nicht erwartet.


Weiterer Artikel: Aschermittwoch

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23.2.09

Luft ist dufte 3 - Luft und Druck

Dass wir unter einem ständigen Druck der Luft leben ist uns zwar bekannt, da wir ihn aber ihn nicht spüren, ist er für uns im Grund genommen gar nicht da. Ebenso ist es mit dem komprimieren von Luft. Wir pumpen unser Fahrrad auf oder demnächst beim Reifenwechsel die Räder, aber das ist für uns alles nicht spektakulär.

Wenn wir aber im Fernsehen uns den Wetterbericht ansehen, wird beinahe ständig über den Luftdruck gesprochen - es kommt ein "Tief" oder ein "Hoch". Und die Drücke wechseln oft sehr, so dass viele Menschen darunter leiden. Der Luftdruck wird immer pro Quadratmeter gemessen. Er ist auf der Erde keineswegs überall gleich. Er ändert sich mit der Höhe und nimmt schon spürbar beim Besteigen von Bergen ab. Flugzeuge, die in großer Höhe fliegen brauchen eine Druckkabine, da wir sonst aufgrund des geringen Druckes sterben würden (von der niedrigen Temperatur einmal abgesehen).


Die ersten Messungen des Luftdrucks wurden mit einer Wassersäule, die 10 Meter betrug , durchgeführt. Das ist allerdings wenig praktikabel. Bei der Suche nach einfacheren Messapparaturen stieß der Italiener Evangelista Torricelli, ein Weggefährte Galileos, auf Quecksilber, das etwa die 13-fache Dichte besitzt und somit ein wesentlich handlicheres Gerät entstand. Teilt man nämlich die Quecksilberdichte durch die Dichte des Wassers kommt man auf ca. 760 mm Hg-Säule (chemisches Zeichen für Quecksilber ist Hg); so entstand auch der Begriff. "Quecksilbersäule". Zu Ehren Torricellis wird dazu auch 760 Torr gesagt was wiederum 1 bar entspricht. Fazit: Eine Quecksilbersäule von 760 mm hält dem normalen Luftdruck das Gleichgewicht.


Wie können wir nun für unsere Kinder den Luftdruck sichtbar machen? Am besten wir bauen uns ein Barometer, wir können aber auch großzügig Wetterstation sagen. Wie das geht? Dann schauen Sie sich mal das kleine Video an.

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21.2.09

Wochenrückblick

Spottpreis für Butter
Natürlich freut es uns, wenn wir auch für Lebensmittel weniger zahlen müssen. Wenn die Qualität aber sinkt oder der Erzeuger pleite geht, haben weder Erzeuger noch Verbraucher etwas davon - und auch nicht der Handel. www.faz.net

Islamisches Recht soll Taliban beschwichtigen
So geht es in Pakistan wirklich zu, dem Verbündeten der USA. In einer Provinz wird die Scharia eingeführt um sich bei den Taliban lieb Kind zu machen. Wie soll dabei der Kampf gegen die Taliban in Afghanistan gewonnen werden? www.heute.de

Rache der Beschneiderinnen
Dass Genitalverstümmelung bei Frauen in Afrika oft an der Tagesordnung ist, ist traurig genug. Aber auch in Deutschland wird davor nicht Halt gemacht. 20.000 Frauen leiden darunter. www.spiegel.de

Unser neuer Wirtschaftsminister
Er macht wenigstens Mut. Ob es stimmt, dass die Wirtschaftskrise bald abflaut, wer weiß das schon. Aber Miesmacher und Bedenkenträger haben wir in unserer Republik zuhauf. www.stern.de

Kennen Sie Frank Steinmeier
Unserem Außenminister fehlt nun ein Vorname und die SPD hält das für gut - lebenspraktischer. Man Gott, was die Leute für Probleme haben? www.faz.net

Künstliche DNA
Man staunt ja schon immer wieder, wie die Kriminalpolizei bei der Verbrechensbekämpfung vorgeht und welche neuen Methoden eingesetzt werden. Jetzt werden Spuren mit künstlicher DNA gelegt. www.faz.net

Rheumamedikament mit Nebenwirkungen
Wenn Sie sog. TNF-alpha-Hemmer nehmen, müssen Sie aufpassen. Neueste Studien belegen, dass dadurch hochgradig die Gefahr für Gürtelrose steigt. www.focus.de

Alternativmedizin Tai Chi
Tai-Chi und besonders Qi Gong sind prädestiniert für Senioren, die ihren Bewegungsapparat noch etwas in Schwung halten wollen. Keine Hektik oder Hast, alles langsam aber höchst wirkungsvoll. www.stern.de

Urlaub im Paradies
Mauritius, eine Insel zum verlieben. Jeder der einmal dort war kommt als "Wiederholungstäter" zurück. www.zeit.de

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19.2.09

Luft ist dufte 2 - Antrieb mit warmer Luft

Wie alle Gase hat auch Luft keine eigenständige Gestalt, sie nimmt jeweils den Raum ein, der ihr zur Verfügung steht. Luft ist auch elastisch, das hat jeder von uns schon gesehen, wenn man mit einem Ball spielt.

Luft hat aber auch die Eigenschaft, dass sie sich ausdehnt, wenn sie warm wird und sich zusammenzieht wenn sie abkühlt. Damit man überhaupt einmal eine Vorstellung davon bekommt kann man grob sagen, dass 1 Liter Luft bei der Erwärmung von 1° C sich um das Volumen eines Fingerhutes ausdehnt. Natürlich spielt auch noch die Menge der Luft bei Volumenzunahme und Wärmeausdehnung ein Rolle, darauf wollen wir hier aber nicht eingehen.

Für unsere kleinen Experimente ist wichtig, dass bei der Erwärmung der Luft die Dichte abnimmt und sie somit leichter wird. Luft mit 20° C ist leichter als Luft mit 0° C. So lässt sich auch erklären, warum warme Luft nach oben steigt. Wir merken das recht gut in unserer Wohnung bei den Heizkörpern.

Die kleinen Experimente im Video sollen unseren Kindern und Enkeln auf ganz einfache Weise zeigen, dass tatsächlich die warme Luft nach oben steigt. Und wenn sie alle zusammen die kleine Luftspirale gebaut haben, die so funktioniert wie die Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge, dann ist die Freude groß und man sitzt davor und staunt wie schön das funktioniert.


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17.2.09

Kopf oder Computer

Liebe Senioren, die gute Nachricht vorweg: So alt können Sie gar nicht werden, dass Sie nicht den Computer schlagen könnten. Fallen Sie nicht vor jedem Computer gleich in Ehrfurcht. Computer sind doof und können nur das was man ihnen sagt und das auch nicht immer.

Unser Gehirn hat so 200 Milliarden Nervenzellen, die unsere ganzen Lebensprozesse organisieren (durch die Finanzkrise kennen wir uns ja in Milliarden aus, es sind also wirklich viele). Damit aber alles im Kopf funktioniert ist alles untereinander verbunden, mit sogenannten Synapsen. Davon haben wir 100 Billionen - toll was? Aber das Beste ist, dass jede Nervenzelle mit 10.000 anderen in Verbindung treten kann und das nur über 4 Schritte.

So, und was kann der Computer? Der kann pro Sekunde 1 Billion Rechenoperationen abwickeln, bei einem Strombedarf von mindestens 50.000 Watt. Vielleicht denken Sie jetzt: Alle Achtung, wie schnell das geht. Aber keine Sorge, Computer sind Langweiler, bis die in Gänge kommen sind wir schon längst fertig. Unser Gehirn wickelt 10 Billiarden (aufpassen, Billiarden, das sind zwei Zehnerpotenzen mehr als Milliarden) Rechenoperationen pro Sekunde ab und das bei maximal 15 Watt. Na, immer noch beeindruckt vom Computer?

Übrigens habe ich mich auch schon immer geärgert, dass mein guter Fotoapparat die Bilder nie so richtig darstellt wie ich das Bild in Erinnerung habe. Wenn ich aber weiß, dass mein Auge 10 Millionen Informationen pro Sekunde aufnehmen kann, wundert das mich nun auch nicht mehr.

Man könnte noch einiges aufzählen, aber das allein schon genügt, um über das Wunderwerk Gehirn zu staunen. Und dann lese ich, dass der Mensch dabei ist sich selbst zu entschlüsseln und sich am Ende noch selbst "nachbauen" will. In deren Köpfen sind wohl doch einige Synapsen falsch "verdrahtet" bzw. diese Leute begeben sich auf das niedrige Niveau des Computers.

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16.2.09

Luft ist dufte 1 - Luft braucht auch Platz

Luft - was ist das? Man sieht sie nicht, man spürt sie nur ganz selten, wenn z. B. der Wind weht, aber sonst haben wir keinen so richtigen Zugang zu Luft. Bei Wasser ist das anders, aber Luft. Ja, zum Atmen brauchen wir sie und wehe sie geht uns aus, dann merken wir, wie wichtig sie dennoch für uns ist.

Da Luft überall ist, braucht sie auch Platz. In der Physik heißt es schon: Wo ein Körper ist, da kann kein zweiter sein. Der Luft gestehen wir eigentlich nicht so richtig einen Platz zu. Aber schon in unseren kleinen Luft-Experimenten mit unseren Kindern oder Enkeln können wir nachweisen, ja, Luft braucht auch ihren Platz.


Die Experimente können ganz unterhaltsam sein, oder lustig oder vieles mehr. Jedenfalls kann man sehen, Naturwissenschaften können durchaus Spaß machen, sowohl groß als auch klein.


Also, worauf warten Sie noch. Auf geht´s und das Video ablaufen lassen.


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14.2.09

Meine Woche

Pius-Brüder verfassungsfeindlich?
Einige Politiker von SPD und Grünen sehen durchaus genug Gründe, diese Rechtsaußen-Gemeinschaft der Kirche zu überprüfen. www.heute.de

Mobbing im Internet
Da gibt es mal einen kurzen Hinweis in den Nachrichten und das war´s dann. Die Betroffenen leiden weiter. Wie kann man sich dagegen wehren? www.heute.de

Seit der Kindheit immer im Knast
Die Rechtssprechung, wenn es denn eine ist, ist in den USA für Außenstehende oft unverständlich. Wie kann man einen 13-jährigen ein Leben lang wegsperren? www.spiegel.de

Sind sie Bahnfahrer?
Im Internet gibt es eine Seite, die Sie über schnelle und günstige Bahnverbindungen durch Deutschland informiert. Na ja, die üblichen Verspätungen sind dort allerdings auch nicht verzeichnet. www.heute.de

Rad und Bahn
Radwanderer benutzen oft gern die Bahn um eine längere Strecke wieder zurück zu fahren. Mit der Bimmelbahn war das ja ok, aber mit dem ICE? Die Bahn lenkt wohl nun ein. www.zeit.de

Kann die Atomkraft das Weltklima retten?
Durch die geänderte Atomkraftpolitik in Schweden kam diese Art Stromgewinnung plötzlich wieder mehr ins Gespräch. Was meinen Sie denn? www.heute.de

Wie funktioniert ein Bankenrettungsfond?
Jeden Tag hören wir das in den Medien und Otto-Normalverbraucher kann sich im Grunde genommen darunter überhaupt nichts vorstellen. Lesen Sie mal nach. www.tagesschau.de

Neues Schmecken
Wir sind zu dick und die Kinder sowieso. Das hören wir jeden Tag. Eine Hamburger Schule zeigt den Kinder, dass es auch anders geht. www.zeit.de

Denk positiv
Oft leichter gesagt als getan. Dazu kommen trotz aller Aufklärung Irrglaube und andere abergläubische Denkweisen. Können wir uns von unseren Ur....vorfahren überhaupt nicht lösen? www.heute.de

13.2.09

Neu im Guinness-Buch der Rekorde

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12.2.09

Wasser ist cool 5 - Was sich nicht in Wasser löst

Salz, Zucker und vieles mehr löst sich in Wasser auf und das recht schnell. In der Regel sieht man es nie mehr und somit ist es relativ uninteressant. Durchaus interessanter ist es bei den Ingredienzien, die sich nicht in Wasser auflösen. Manchmal ist es wie bei den Menschen, die borstigen sind die interessanten.

Dass Öl schwimmt kennen wir von jeder Tankerkollision und die Auswirkungen sind verheerend. Soweit wollen wir aber gar nicht gehen, wir bleiben in der heimischen Küche und auch hier sehen wir, dass Öl , Mehl und weiteres nicht gedenkt mit Wasser eine Verbindung einzugehen. Die Salatsoße ist das beste Beispiel, für Kinder aber nicht so spektakulär.


Wenn wir aber bei unseren kleinen naturkundlichen Experimenten einmal sehen, wie sich Wassertropfen durch eine Ölschicht zwängen, dann sieht das schon mal viel interessanter aus. Und wenn wir Öl versuchen mit Wasser zu mischen, beides sich ganz schnell wieder trennt und sich in dicken Schichten wieder absetzt, dann staunen auch die Eltern und Großeltern.


Was Kindern auch Spaß macht ist die Herstellung von wasserunlöslicher Farbe aus Quark, Tafelkreide und Öl. Endlich mal etwas, was sie nicht kaufen können, sondern selber machen müssen. Beim selber machen lernt man etwas, nicht beim kaufen!
Hört sich doch gut an? Oder?

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10.2.09

Haben wir noch ein Klima

Natürlich haben wir noch ein Klima. Oder haben wir jetzt keins mehr? Manche verwechseln ja Klima mit Wetter und vor allem die Großwetterlage ist jetzt ganz anders als im Herbst letzten Jahres. Ist das ein Grund, warum unsere Klimafrontfrau Angela plötzlich von Klima auf Wetter umschwenkt?

Wetter wechselt schnell, Klima relativ langsam. Noch vor kurzem wäre die Dürre in Zentral- und Nordchina, immerhin die größte seit einem halben Jahrhundert, die Folge der Klimakatastrophe gewesen. Derzeit ist es nur Wetter; oder haben Sie mehr dazu gelesen. Eine Folge des Klimawandels wäre auch der wochenlange Schnee auf den englischen Inseln. Gäbe es keinen Wetterbericht, man hätte davon fast nichts erfahren. Die Brände in Australien, durch die sehr heißen Winde dieses Jahr stärker als was man bisher kannte, interessiert anscheinend nur Australien. Nie gekannte 27 Meter hohe Wellen rasten kürzlich bei einem Sturm auf das spanische Festland zu, es gab wenigstens ein kurze Notiz darüber.

Ich bin auch dafür, dass unsere Wirtschaft wieder anrollt. Denn wenn kein Geld mehr in den Taschen der Leute ist und man sich nichts mehr kaufen kann ist bald aus mit lustig. Muss man aber deshalb gleich alles auf dem Altar der nächsten Bundestagswahl opfern? Ist denn Klima (wechselt langfristig wohlgemerkt) immer je nach Laune der Politiker kurzfristig verhandelbar?

Wie dumm halten denn die Politiker uns Wähler wenn sie glauben, es könnte kein Miteinander geben, zwischen Wirtschaft und Klimapolitik? Ein nur entweder oder. Ein Austauschen der Themen wie es gerade passt, wenn sie nur dem eigenen Vorteil dienen?
Es wird immer soviel darüber geredet, wie viel Geld auf Grund der Staatsverschuldung unsere Enkel zurück zahlen müssen. Bei dem derzeitigen Umgang in Sachen Klimapolitik frage ich mich, ob hier das "Draufzahlen" nicht viel schlimmer ausfällt.

Weiters zum Thema Klima: Alle reden vom Wetter
Biosprit kein Klimaretter
Am Ökosprit scheiden sich die Geister

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9.2.09

Wasser ist cool 4 - Oberflächenspannung von Wasser

Haben Sie schon mal dreieckige oder viereckige Wassertropfen vom Himmel fallen sehen? Natürlich nicht. Das wäre in Sachen Oberflächenspannung für die Natur auch die reinste Energieverschwendung. Je kleiner die Oberfläche, um so weniger Energie bedarf es, den Wassertropfen zusammen zu halten.

Ja, die Natur ist pfiffig und deshalb kommt der Regen in Kugelform vom Himmel, denn die Kugel ist nämlich
die geometrische Figur mit der geringsten Oberfläche und dem größten Volumen. Aber mal ehrlich, dass die Regentropfen als kleine Kugel vom Himmel kommen beeindruckt uns nicht groß. Was uns aber beeindruckt ist, wenn ein Wasserläufer auf der Oberfläche eines Teiches umherflitzt und wir denken, warum geht der nicht unter. Spätestens dann wird die Naturwissenschaft hochinteressant.

So richtig beeindruckend ist für die Kinder aber, wenn wir ausprobieren, wie viel Wassertropfen auf eine Münze passen. Oder wenn wir Reißzwecken oder Büronadeln auf dem Wasser schwimmen lassen. Da staunt dann groß und klein über die Oberflächenspannung.


Nicht immer ist die Oberflächenspannung wünschenswert, z. B. beim Waschen der Wäsche oder beim Abwaschen von Geschirr. In diesen Fällen geben wir dem Wasser Seife oder Spülmittel zu und diese wiederum enthalten Stoffe, die die Oberflächenspannung abbauen. Man nennt sie Tenside. Diese Tenside lösen auch zusätzlich noch Fette, somit also ein ideales Reinigungsmittel im Haushalt.


Und wenn Sie ihren Kindern oder Enkeln den Unterschied zeigen wollen: Oberflächenspannung und zerstörte Oberflächenspannung, dann sehen Sie sich doch das kleine Video im Anschluss an. Viel Spaß dabei.


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7.2.09

Mein Wochenrückblick

Rasen und Drängeln teurer
Wer hat sich nicht schon über die Drängler auf der Autobahn geärgert. Oder über die, die in jeder Baustelle an einem vorbeiflitzen? Aber nicht nur das wird teurer. Lesen Sie mal nach was sonst noch ansteht. www.heute.de

Unsere Autofirmen stiften Identität
Mercedes und BMW geht es derzeit zwar schlecht, aber sie schaffen auch Identität. Nicht nur für die Marke selbst sondern auch für unser Land sind sie ein Qualitäts-Aushängeschild. www.morgenpost.de

Bluemotion
Bleiben wir noch einmal bei Auto. Unsere neuen Autos sind weder Dreckschleudern noch Spritfresser. Amerika ist nicht hier. Ob VW, BMW oder Mercedes, da können wir stolz sein. Die "dicke" neue E-Klasse von Mercedes z. B. verbraucht nur gut 5 Liter Diesel oder gut 6 Liter Super bei sehr reduzierten CO2 -Werten. www.faz.de

Abi für alle
Schon einmal so einen Quatsch gehört? Wenn es nach den ehrgeizigen Eltern geht hätten wir nur eine Schulart: Das Gymnasium. www.faz.net

Aldi & Co
Menschenrechtler klagen unsere Discounter an. Zulieferer in China arbeiten, überwiegend mit Frauen, bis zu 90 Stunden pro Woche und das zudem noch unter erbärmlichen Zustanden. www.focus.de

Pro Reli
Volksentscheide werden oft angezweifelt. Ich finde aber, dass sie doch ein gutes Stück die Meinung des Volkes vertreten. Wir sehen das ja bestes an unserem Nachbarn, der Schweiz. So haben auch die Berliner bei "Pro Reli" der Links-Außen-Regierung gezeigt, was die Leute wirklich über Religion denken. www.faz.net

Sonne, Luft oder Holz
Die Sonne kommt wieder mehr raus und mancher denkt, Sonnenkollektoren auf dem Dach wären doch nicht schlecht. Was gibt es denn so an alternativen Heizmöglichkeiten, ohne die Ölstaaten noch reicher zu machen. www.ard.de

Klimawandel könnte Ozonschicht kurieren
Endlich mal was positives zum Klimawandel. Wenn es denn auch stimmt. Wenn der Klimawandel das Ozonloch in der Antarktis schneller schließt als gedacht, wäre das ja noch Glück im Unglück. www.spiegel.de

Intersexuelle sind nicht krank
Obwohl das manchmal so dargestellt wird. Von Geburt an teils Mann, teils Frau sind sie oft bedauernswert, ob des Druckes, der von uns "normalen" ausgeht. www.zeit.de

Und schon wieder grüßt das Murmeltier
Nix mit Frühling. Zumindest wenn es nach dem Tier-Orakel in Punxsutawney geht. Ich kann den Ort kaum schreiben, geschweige denn lesen. In all der hitzigen politischen Welt ist so etwas abgefahrenes mal einfach wohltuend. www.stern.de

Kirschblüte in Japan
Für Urlaubsfreunde und gleichzeitig Japan-Freunde der Renner des Jahres. Das muss man nicht nur gesehen, sondern erlebt haben. www.spiegel.de

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5.2.09

Wo liegt Port Louis

Wenn Sie gefragt werden wo Paris, Rom oder Moskau liegt und Sie sagen es ganz genau, dann ist das kein großes Kunststück. So bekannte Städte, die fast jeden Tag in den Nachrichten genannt werden kennt man. Die meisten von uns waren auch schon als Tourist dort.

Schaut man über Europa hinweg, dann wird die Sachlage schon anders. Ok, wo New York, San Francisco oder Rio liegt, da sind wir uns auch ganz schnell einig. Aber wenn wir nach Afrika und zu den Inseln drum herum gehen fällt uns nicht mehr viel ein. Ja, Kairo, wegen der Pyramiden oder Johannesburg wegen der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft. Aber wissen Sie genau wo Port Louis liegt? Oder Brazzaville, N´Djamena, Conakry usw. usw.?


Die kommen zwar nicht jeden Tag in den Nachrichten, werden aber auch genannt. Falls Sie Lust verspüren, sich mal auf den neuesten Wissensstand zu bringen, probieren Sie´s! Es macht sogar Spaß.


Hier klicken! www.q-world.de

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4.2.09

Wasser ist cool 3 - Eis und Reif

Wasser ist für uns warm oder kalt und wir kennen es zudem als Eis oder als Dampf. Wasser hat aber noch weitere interessante Eigenschaften und die sind einmalig. Wasser hat, je nach Temperatur, eine unterschiedliche Dichte. Im ersten Moment denkt man vielleicht, na und? Aber diese unterschiedliche Dichte bewirkt phänomenales.

Wir sehen im Video, dass der kleine Eisberg im Glas nicht nur schmilzt, das kalte Schmelzwasser können wir im relativ warmen Leitungswasser gut erkennen: Es sinkt nach unten. Damit sehen wir schon in einem ganz kleinen Versuch, dass kaltes Wasser schwerer ist als warmes und somit, obwohl beides Wasser ist, die Dichte unterschiedlich sein muss.


Um gute Vergleiche zu erzielen, muss man immer einheitliche Vergleichsgrößen haben. Bei der Dichte nimmt man in der Regel das Volumen von 1 cm³. 1 cm³ Wasser von 20 ° C hat ein Gewicht von 0,9982 Gramm. 1 cm³ Wasser von 4° C hat das Gewicht von 1 Gramm und ist somit schwerer.


Jetzt kommt das interessante am Wasser, man nennt es auch die Dichteanomalie. Anstatt das Wasser ab 4° C zu 0° C hin immer schwerer wird, wird es wieder leichter. Wasser mit 1° C "schwimmt " also auf dem wärmeren und schwereren Wasser von 4° C. Wenn das Wasser weiter abkühlt friert es zu Eis. Eis
(0,9168 g/cm³) ist noch mal leichter als das bereits kalte Wasser und fängt nun auf dem Wasser an zu schwimmen.
Was lernen wir jetzt: Der Teich fängt oben an zu frieren, weil das schwere Wasser mit 4° C unten liegt.


Das zweite Experiment zeigt wie wir künstlich Reif herstellen können. Reif sehen wir im Winter oft auf Dächern und Bäumen. Der feine Wasserdampf in der Luft schlägt sich ohne flüssig zu werden direkt als Eiskristalle nieder. Das nennt man auch "resumlimieren".

Zum weiteren Verständnis: Sublimieren wäre der Fall, wenn Eis direkt in den gasförmigen Zustand übergeht.


Dieses Experiment erstaunt immer wieder und ist mit einer "Kältemischung" aus Eis und Salz so einfach herzustellen. Probieren Sie es doch mal mit Ihren Kindern oder Enkeln!

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2.2.09

Wasser ist cool 2 - Wasser und Salz

Wasser, eines der wichtigsten Dinge in unserem Leben. Bestehen wir selbst doch überwiegend aus Wasser und das was wir zu uns nehmen besteht oft auch überwiegend aus Wasser. Kleine Experimente zum Thema Wasser sind für uns also quasi essentiell.

Zum Thema Wasser fällt und natürlich sofort "trinken" ein. Wir trinken zu wenig, heißt es überall. Schon allein aus diesem Grund werden wird ständig an Wasser erinnert. An Trinkwasser, und das gibt es auf der Welt nach wie vor nicht überall wie selbstverständlich. Salzwasser, ja, das gibt es in rauen Mengen, letztlich sind die Ozeane ja voll davon, aber Trinkwasser?


Gutes und sauberes Trinkwasser war früher nicht selbstverständlich und die Lagerung problematisch. Das mussten schon die alten Seefahrer, die noch mit Segelschiffen unterwegs waren und oft zu lange, am eigenen Leib erfahren. So kam man schon recht früh auf verschiedene Ideen, aus Salzwasser Trinkwasser zu gewinnen. Damals noch recht einfach und umständlich, heute kein Problem mit unseren elektrisch betriebenen Anlagen.


In dem heutigen Experiment wollen wir eine einfache Meerwasser-Entsalzungsanlage nachempfinden und gleichzeitig auch sehen, wie man Salz aus Salzlösungen oder Meerwasser gewinnen kann. Ein schönes Experiment für Eltern und Großeltern, die sich mit ihren Kindern oder Enkeln auf naturwissenschaftliches Gebiet trauen, es aber nicht bereuen werden. Lassen Sie sich neugierig machen!


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1.2.09

Wasser ist cool 1 - Die Aggregatzustände

Warum haben wir eigentlich so eine Hemmschwelle wenn es um Naturwissenschaften geht? Zu schwieriges Thema? Einfach nicht "schick" genug gegenüber Musik, Literatur, Malerei usw.? Vielleicht liegt es daran, dass nicht frühzeitig genug unser Interesse daran geweckt wurde. Dass man über Naturwissenschaften nicht so schwadronieren kann wie z. B. über Musik und Literatur und das Gegenüber keinen "Nachweis" finden kann ob man was davon versteht oder nicht?

Naturwissenschaften führen zu einen eindeutigem Ergebnis. In vielen anderen Bereichen kann man die Dinge so oder so sehen und da fühlen sich die meisten von uns doch schon wohler, wenn man den Kopf nicht so anstrengen muss.


Die Wissensfabrik Deutschland hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Didaktik der Chemie, das in der Universität Frankfurt angesiedelt ist, es sich zur Aufgabe gemacht, Naturwissenschaften Kindern so zu präsentieren, dass sie wirklich Spaß bereiten. Dafür werden Lehrer geschult, die kleine naturwissenschaftliche Experimente mit den Kindern im Unterricht durchführen.

Dabei sind Kinder aus der Grundschule angesprochen, die noch keine Chemie, Physik oder Mathematik betreiben. Das heißt somit, Naturwissenschaften des täglichen Lebens ohne Fachchinesisch oder hochtrabenden Erklärungen, die die Kinder weder verstehen noch in dem Alter geistig zu verarbeiten in der Lage sind.

In dem kleinen Video wird gezeigt, dass man sogar beim Spagetti kochen naturwissenschaftlich Erklärungen einfließen lassen kann ohne die Kinder zu überfordern. Im Gegenteil, sie sollen neugierig gemacht und zum Fragen stellen animiert werden.

Ich kann Ihnen versichern, das macht nicht nur den Kindern Spaß auch den Erwachsenen.


So liebe Eltern und Großeltern, wenn demnächst mal wieder ein trüber Tag ist und Sie sollen sich mit den Kindern bzw. Enkeln beschäftigen, dann wissen sie ja nun was zu tun ist.


In der nächsten Zeit werde ich weitere Videos aus der Experimentenreihe der Wissensfabrik zum Thema Naturwissenschaften und Kinder in meinen Blog stellen.


Zur Info: wissensfabrik-deutschland.de


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