31.1.09

Wieder eine Woche vorüber

Wie gefährlich ist das Internet für Kinder
Hier gehen die Meinungen mit Sicherheit weit auseinander. Eine US-Studie sieht das alles nicht so schlimm. Experten sind empört. www.heute.de

Tot den Drogenhändlern
Dürfen unsere Soldaten Drogenhändler töten? Die NATO ist in einer Zwickmühle. Drogenhandel finanziert in Afghanistan den Terror. Beides möchte man ausschalten. Aber wie? www.heute.de

Grünes Licht für das Algenexperiment
Hoffentlich wir da nicht rot draus. Forschung muss sein, keine Frage. Bei diesem Experiment auf hoher See weiß man allerdings nicht genau, ob das nicht aus dem Ruder läuft. www.zeit.de

Fritten statt Sterneküche

Die Finanzkrise beschert z. B. McDonald´s unverhoffte Zugewinne. Billigessen plötzlich sehr populär. Der Überschuss stieg um 80%. www.heute.de

Agentur für Öko-Energie
120 Staaten waren in Bonn um die Internationale Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) zu gründen. Das ist mal eine gute Nachricht. www.wdr.de

CO2 und der Kaffee
Sie trinken Kaffe? Also sind Sie ein CO2-Produzent bzw. Sie helfen mit es zu produzieren. 1 Tasse Kaffee gleich 60 bis 100 gr. CO2. Na, trinken Sie immer noch Kaffee? www.heute.de

Bayern entwickelt Bier-Schokolade
Bayern ist für Überraschungen immer gut. Nix mit "kühles Blondes", weich und süß kommt der Gerstensaft daher. Mal probieren? www.stern.de

Die Wahheit über unser Fleisch auf dem Tisch
Die Deutschen essen gern Fleisch und das viel, wenn möglich. Nicht nur Gammelfleisch sorgt immer wieder für Schlagzeilen auch andere Gerüchte sind im Umlauf. www.focus.de

Echt schief gelaufen
Sie sitzen beim Frühstück und plötzlich fehlt die Wand? Vielleicht will ihr Nachbar neu bauen und die Baufirma hat nur das Haus verwechselt. So oder ähnlich war es in Dudendorf. www.spiegel.de

Traumabfahrten für Skifans
Zehn Pisten, die die Welt bedeuten. Zumindest für Skifahrer. Wenn Sie schon immer mal richtig schnell fahren oder Harakiri begehen wollten, hier sind Sie richtig aufgehoben. www.focus.de

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30.1.09

Ein Neujahrsfest wie Weihnachten

So ist er eben, der Mensch. Alles was anders aussieht, andere Lebensweise, andere Feste, alles was er nicht kennt macht ihn neugierig. Das ist gut so. Nur so lernen wir etwas dazu. Obwohl ja manche meinen, bodenständig und rechtschaffen zu sein, nur weil man das ablehnt, was man nicht kennt.

Das geht beim Essen los und umfasst viele Bereiche unsere Lebens. Vermutlich gibt es immer noch welche die in Italien oder anderen südlichen Ländern Eisbein mit Sauerkraut wollen, oder Schnitzel oder eben das was es zuhause gibt. Meine Welt ist die von zuhause! Wer damit glücklich ist oder wird, dem sei es gegönnt.


Mein Motto war und ist immer noch wenn ich unterwegs bin, nur nicht das was es zuhause gibt. Das geht bei mir auch beim Essen los und manchmal habe ich mich echt vergriffen - aber das sind auch Erfahrungen. Das betrifft aber auch Kultur und Lebensweise.


Ist man in der westlichen Hemisphäre, gibt es keine so großen Unterschiede. In den USA zum Beispiel gab es für mich immer wieder auch mal Überraschungen, aber im Hinterkopf sind das eben doch Abkömmlinge der europäischen Kultur.

Anders in Asien. Das fängt schon beim Riechen an, geht natürlich über das Essen weiter und dann die Kultur und Lebensart - die hat mich immer wieder in den Bann geschlagen. Man sieht das auch beim Neujahrsfest der Chinesen. Das habe ich zwar noch nicht direkt erlebt, habe dafür aber etwas davon in Japan gesehen. Allein schon die verschiedenen Jahre bei den Chinesen: Das Jahr des Affen, des Schweins und jetzt das des Stieres. Alle Chinesen wollen nun den Stier "bei den Hörnern" packen, damit es für sie ein gutes Jahr wird. Schon interessant, die sich ständig verändernde Lebenskraft von Jahr zu Jahr.

Ja, und so feierte ein Fünftel der Menschheit ihr Neujahrsfest, was etwa wie bei uns Weihnachten ist. Wäre doch schön, wenn solch gute Stimmung eine Weile anhalten und auf den Weltfrieden abfärben würde.


Wenn Sie sich von Chinas Neujahrsfest etwas ansehen wollen, klicken sie unten auf das Video.

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Ein Neujahrsfest wie Weihnachten

28.1.09

Die dunkle Seite der Macht

Manchmal treffen merkwürdiger Weise Dinge zusammen, deren Ursprung völlig verschieden erscheint aber dennoch das gleiche Thema umfassen. Der Holocaust, ein anscheinend nie endendes Streitthema. Warum eigentlich? Weil das Ganze so fürchterlich war?

Der Papst will den Konservativen in der Kirche eine Chance geben, zurück zu kommen und schon im Ansatz ergeben sich Probleme. Besserwisser melden sich gleich zu Wort, dass das ja alles abzusehen war, mit diesen "Rechtsradikalen" der Kirche. Und jetzt kommt auch noch so ein Bischof daher und behauptet, das mit dem Holocaust sei eh nur eine Erfindung. Ein Mann in solch einer Position sollte ja Intelligenz und einen klaren Kopf besitzen. Wie abgedreht muss man denn für solche Unwahrheiten eigentlich sein.

Der Bundestag ehrt die Toten des Holocaust mit einer Feierstunde und der Vertretung der Juden in Deutschland ist diese Feier anscheinend nicht gut genug. Und überhaupt hätte man andere Termine bereits schon lange für diesem Tag geplant. Das glaube wer will.
Kann es vielleicht sein, dass der Schmusekurs, den unsere Bundesregierung mit Israel fährt zu wenig ist? Sollen wir einen Krieg bejahen, in dem Phosphorbomben eingesetzt wurden?

Keiner kann für sich in Anspruch nehmen, dass für ihn jedes Mittel recht ist.
Und so wollen wir der vielen Toten gedenken, die unter dem braunen Regime ums Leben kamen. Und jeder der einmal durch das Holocaust Mahnmal gelaufen ist konnte vielleicht etwas spüren von der Enge, der Gottverlassenheit und der Todesangst denen die Menschen damals in den KZ´s ausgesetzt waren.

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26.1.09

Kleine Papierchen mit großer Wirkung

Briefmarken sind für die einen eine Leidenschaft, für die anderen nur der Beweis dafür, dass das Porto auch bezahlt wurde. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, mit Briefmarken Gutes zu tun. Damit meine ich natürlich nicht, lediglich bei der Post kaufen, damit deren Umsatz steigt.

Nein, gebrauchte Briefmarken können in verschiedener Form in aller Welt Gutes tun. Z. B. sammelt die Kolpingsfamilie Ulm schon seit 1959 Briefmarken, um diese nach Indien zu schicken. Genauer gesagt in den Bundesstaat Bihar und hier wiederum zu einer Missionsstation, die in den armen Gegenden nahe des Himalyas liegt, an der Grenze zu Nepal. Diese Missionsstation geht auf das Kloster Hegne am Bodensee zurück.

Das mit den Marken funktioniert so: Die Briefmarken brauchen nicht vom Brief abgelöst werden, lediglich aus dem Brief ausgeschnitten oder ausgerissen. Haben sich auf diesem Weg ungefähr 1,5 kg von diesen Papierchen angesammelt, werden sie nach Indien geschickt. Dort werden die Marken unter Anleitung der Missionsschwestern von einheimischen Frauen vom Papier gelöst und getrocknet. Die Marken werden kontrolliert und die noch einwandfrei sind werden sortiert, den entsprechenden Ländern, Motivreihen usw. zugeordnet und verpackt.
Die Frauen können mit den verdienten Geld ihre Familien unterstützen und tragen so zum gesamten Einkommen bei, das sowieso nicht gerade viel ist.

Mit dieser Aktion wurden schon zig-kg Briefmarken verschickt und somit seit Jahren hilfsbedürftige Menschen unterstützt. Erfreulich ist jedoch, dass nicht nur die Kolpingsfamilie Ulm seit Jahren diese Aktion betreibt, auch andere helfen vorbildlich.

So die "Briefmarkenspendeaktion von Antonius und Martina Eikenkötter" aus Warendorf. Hier dienen die gesammelten Briefmarken zur Unterstützung der "von Bodelschwinghschen Anstalten" in Bielefeld. 130 Behinderten-Arbeitsplätze werden unterstützt. Ähnlich wie in Indien, werden auch hier die Briefmarken vom Ablösen des Papiers bis zum Verkauf in Sammlerkreisen verarbeitet.

Vielleicht haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie man soziale Einrichtungen unterstützen kann ohne gleich eine Überweisung auszufüllen. Briefmarken sammeln und weiterleiten wäre doch eine gute Alternative. Dem einen bringen sie eine finanzielle Unterstützung, dem anderen eine große Freude in seinem Album. Schöner kann doch spenden eigentlich nicht sein? Oder?
Wollen Sie auch Briefmarken sammeln und abgeben?


Kolpingfamilie Ulm, Böhmeweg 49, 89075 Ulm
und www.briefmarkenspendeaktion.de.vu

Wenn Sie mehr über Briefmarken lesen wollen:
Briefmarken sammeln
Briefmarken haben eine Faszination
Deutsche Geschichte auf Briefmarken - Das Kaiserreich
Deutsche Geschichte auf Briefmarken - Die Weimarer Republik
Deutsche Geschichte auf Briefmarken - Hitler

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24.1.09

Der Wochenrückblick

Die EU und die Türkei
Das ist fast schon ein Dauerthema. Nun lehnt kein Geringerer als der EU-Parlamentspräsident Pöttering den Beitritt der Türkei in die EU ab.
www.heute.de

Glück gehabt?

Die Blüten der Bürokratie sind immer wieder staunenswert. Da sollte eine litauische Juristin, die in Deutschland mit bestem Erfolg ihr Examen gemacht hat, zum Einbürgerungstest. www.spiegel.de

Seit 12 Jahren vermisst

Die Angehörigen hatten das Suchen schon aufgegeben. Da kam ein Anruf aus der Schweiz zu einer Einsiedlerin im Wald. "Waldfrau", so wurde sie von den Medien genannt.
www.stern.de

Nicht die feine Art

... wie die Fluggesellschaften manchmal mit den Behinderten umgehen. Rollstuhlfahrer sind in den Airlines oft keine gern gesehenen Gäste. www.zeit.de

Der Wahnsinn aus Brüssel

Was sich die EU so alles einfallen lässt! Nach dem Willen unserer EU-Parlamentarier sollen die Güterzüge künftig Vorfahrt vor den Personenzügen haben. Da bekommt nicht nur der Herr Mehdorn Horror.
www.tagesschau.de

Nicht Gutes aus dem Osten

Die beiden Ermordeten in Moskau sind noch nicht richtig beerdigt, da wird im Internet schon diskutiert, wer denn wohl der nächste sei. Irgendwie versteht man bald die Welt nicht mehr.
www.tagesschau.de

Her mit der Abwrackprämie

Die alten Autos werden zurückgegeben und ein Japaner gekauft? Deutsches Geld zu Unterstützung der japanischen Autoindustrie? Was meinen Sie denn, welche Automarke am meisten profitiert?
www.stern.de

Google Earth und die Kunst

Sie gehen noch ins Museum? Zeitverschwendung! Google Earth bietet jetzt Bilder aus Museen, für den Laien oft mit unbekannten Details. Auch wenn noch nicht alles erfasst ist, Sie können darauf warten.
www.heute.de

Gut geschlafen vor dem Fernseher?

Sie können sich zukünftig ruhig ein Nickerchen vor dem Fernseher gönnen. Komischerweise schläft man ja vor dieser Kiste oft besonders gut. Liegt´s am Programm? Egal, die neuen Fernseher beobachten Sie und schalten, wenn Sie abschalten, auch sich selbst ab.
www.heute.de

Na, dann guten Appetit
Was bedeutet es denn, wenn Acrylamid im Essen ist? Oder Nitrat, oder Benzpyre, Schimmelpilze und, und, und ...
www.stern.de

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22.1.09

Die Bundeskanzlerin bei den Stasiakten

118 km Stasi-Akten! Können Sie sich das vorstellen? Von meinem Heimatort Ulm über Stuttgart hinaus auf der Autobahn eine Akte nach der anderen, aber nicht der Länge nach, hochkant.

Unsere Bundeskanzlerin Merkel besuchte letzte Woche in der Normannenstraße in Berlin die Ex-Stasi-Zentrale. Sie ist für ein weitere Aufarbeitung der Fälle, ganz im Gegensatz zu unserem Innenminister Schäuble, der bei der Wiedervereinigung nichts davon hielt, die Akten frei zugeben.

Nun darf man sich bei dieser Behörde es sich nicht so vorstellen, dass ein Papier nach dem anderen sauber abgeheftet ist, ja, das ist in den überwiegenden Fällen zwar schon so, aber da gibt es noch säckeweise Papierschnipsel von Reißwölfen, die elektronisch gesichtet und dann zum DIN A4-Format zurückverwandelt werden. Toll, oder!

Viele ehemalige Bürger der DDR werden sich natürlich immer wieder fragen, soll ich dort auch mal hingehen und in die Akten reinschauen? Am Ende bin ich entsetzt und es wäre besser es nicht getan zu haben.

Ich kenne solche Akten, nicht die meine, aber erschreckend war es auch für mich sie zu sehen. Mit welch riesigem Personalaufwand, mit welch großer Akribie zu den unmöglichsten Tageszeiten die Menschen beobachtet wurden, es ist nicht zu fassen. Beobachtungsorte wurden festgelegt, von denen Tag und Nacht die Zielpersonen ins Visier genommen wurden. Und nicht nur von einer Person, oft waren es mehrere Standorte, aus verschiedenen Richtungen, damit auch jedes Detail erfasst werden konnte. Alles wurde haarklein aufgeschrieben, oft in einer saumäßigen Grammatik.

Hinzu kam: Wer konnte wem trauen? Leute, die noch nie in einer solchen Situation gelebt haben können sich kein Bild davon machen. Die ständige Angst, wird man beobachtet, hat man an irgendeiner Stelle etwas falsches gesagt und es hat einer gehört, der es hätte nicht hören sollen? Wer waren eigentlich wirklich unsere Nachbarn auf dem Campingplatz oder neulich in der Bahn?

Viele sind froh nichts gefunden zu haben, was Freunde belastet. Manchen wurden aber die Augen geöffnet und man muss aufpassen, nicht so ungerecht zu werden, wie die, die einen damals bespitzelt haben. Ich habe gesehen, dass es weh tut und schmerzt, von Freunden verraten worden zu sein.
So kann man nur hoffen, dass beide irgendwann ihren Frieden finden - der Spitzel und der Bespitzelte.

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21.1.09

Die südlichen Früchtchen

Besonders fallen mir in den Lebensmittelmärkten im Winter die Südfrüchte auf. Natürlich liegt das daran, dass auf der südlichen Erdkugel Sommer ist und von dort viele der Früchte zu uns kommen. Vielleicht aber schwingt etwas die Sehnsucht nach warmem Wetter und Urlaub mit.

Manchmal erkennt man die eine oder andere Frucht und dann kommen doch Bilder aus dem Urlaub oder von einer schönen Reise in den Süden. Aber kennen Sie all die großen und kleinen Früchte? Oft in bizarren Formen und Farben. Wunderschön anzusehen und trotzdem traut man sich oft nicht, sie zu kaufen.

Was ist denn das? So heißt es oft ganz schnell. Aber man ist hin und her gerissen; soll man kaufen oder nicht? Dann liest man den Namen und denkt sich: Noch nie gehört!
Inzwischen kennt man aber dann doch schon einige. Kennen Sie sie auch , die kleinen Verführer? Wenn Sie es einmal testen wollen, klicken Sie unten auf die Seite. Dann werden Sie es erfahren.
Eine Geschmacksprobe liegt allerdings nicht dabei. Probieren muss man sie schon im Original.

Hier der Test für Sie:
www.stern.de

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19.1.09

Unsere Soldaten in Afghanistan

Spione waren einmal hoch angesehene Leute - intelligent, schlau, verschwiegen, pfiffig .... Aber das war in biblischen Zeiten. Heute beschleicht einen ein ungutes Gefühl, hört man das Wort Geheimdienst. So ist wohl das Ansehen dieser Zunft ziemlich heruntergekommen, sonst würden wir nicht so reagieren. Heute verbinden wir mit diesem Wort zwar immer noch geheim, aber auch, Hinterlist, Brutalität, falsches Spiel, jedes Mittel ist Recht um irgendwelche Ziele zu erreichen, usw.

Der Geheimdienst ist oft ein Staat im Staate. Das heißt wiederum, er dient nicht mehr dem Staat bzw. dem Volke, sondern sich selber - eine Art Selbstbeschäftigung. Manche Staaten haben nicht nur einen Geheimdienst - und diese führen quasi noch eine Art Krieg gegeneinander.


Als ich übers Wochenende hörte, dass unsere Leute in Afghanistan wieder angegriffen wurden, fiel mir ein Interview im SWR ein, das ich Ende letzten Jahres beim Autofahren hörte. Der interviewte Reporter war u. a. in Afghanistan eingesetzt und konnte dort vor Ort sogar die Satellitenüberwachungsstation der Amerikaner besichtigen. Zudem verfügt er über gute Kenntnisse von Land und Leuten. Er sagte, dass er es erstaunlich finde, dass in den Medien immer über das unübersichtliche Grenzgelände zwischen Afghanistan und Pakistan gesprochen wird, wo doch die Satellitenbilder bereits Personengruppen von sieben Leuten sehr deutlich abbilden können. Das heißt also, einreisende Terroristen könnte man, so denn man auch wollte, gut erkennen und ergreifen. Das tut man aber ebenso wenig wie man Bin Laden ergreifen will. Es würde plötzlich das Feindbild abhanden kommen.


Was mich aber aufgeschreckt hat ist die Aussage, dass die Amerikaner nicht nur mit den zwei pakistanischen Geheimdiensten zusammen arbeiten, sondern dass einer von denen die Aktionen der Taliban in Afghanistan duldet. Das muss man sich mal im Klartext vorstellen: Der amerikanische Geheimdienst duldet somit auch, dass unsere Soldaten, unsere Kinder und Enkel, in Afghanistan angegriffen und getötet werden. Das sei ein offenes Geheimnis, so der Reporter.


Ich war ja bisher auch immer dafür, dass unsere Soldaten in solchen Ländern wie Afghanistan helfen sollen. Aber unser angeblich großer Verbündeter, die USA, die sich gerne als Weltpolizist aufspielen, greifen hier nicht ein. Für mich unglaublich. Insofern sind wir wieder am Anfang: Der Geheimdienst ist ziemlich heruntergekommen und arbeitet nur für seine eigenen Interesse, welche diese auch immer sind.

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17.1.09

Wieder eine Woche vorbei

Wie gut sind die Fluggesellschaften?
Sie wollen im Urlaub wegfliegen. Na, dann schauen Sie sich einmal die Beurteilungen der einzelnen Fluggesellschaften an. Vielleicht ist das eine Hilfe! www.focus.de

Hotel-Flops und -Tops
Auch bei den Hotels gibt es bekanntlich gravierende Unterschiede. Hier werden zu Ihrer Information einige vorgestellt. www.focus.de

Das Merkle-Imperium wird "neu geordnet"
Ich dachte, Goldman Sachs hätte auch unter der Finanzkrise gelitten. Jetzt wollen Bank und Finanzinvestoren sich an die Merkle-Firmen heranmachen. www.welt.de

"Gelbe Gefahr"
Als Schreckgespenst "Die gelbe Gefahr" malte man früher die vielen Asiaten an die Wand. Also bei denen werden es tatsächlich mehr und in Europa immer weniger. Europa ist babymüde. www.spiegel.de

Tod als letzter Ausweg
Als wäre die Babymüdigkeit nicht schon genug, versuchen sich doch 100.000 Deutsche jedes Jahr umzubringen. 10.000 davon schaffen es. www.focus.de

Pflegebedürftig und daheim bleiben
Das geht auch . Zwar nicht überall, aber hier ein gutes Beispiel. Warum klappt es eigentlich dort und woanders nicht? www.focus.de

Der Papst, der Müll und das Recycling
Auch der Kirchenstaat hat machmal ganz triviale Probleme. Wohin mit dem Müll, den die Tausenden Touristen täglich machen. www.heute.de

Hillary Clinton will die Diplomatie wiederbeleben
Dass heißt ja, das es unter Bush keine Diplomatie gegeben hat - nur den Holzhammer. Na ja, den Eindruck hatte man allerdings oft. www.heute.de

Ab sieben Tassen Kaffee "high"
Als Kaffeetrinker kann ich das kaum glauben, dass man nach sieben Tassen Halluzinationen hat. Allerdings soll noch Stress als Auslöser mit dazu gehören. Ok, als Rentner hat man davon nicht mehr soviel. www.focus.de

Bodyguards Albtraum
Bei Obamas Vereidigung: Gibt es einen Bombenanschlag, wird Giftgas versprüht, wird geschossen? Wir werden es ja sehen und es wird gut gehen. Die Bodyguards aber haben wohl keine ruhigen Nächte mehr. www.stern.de

Ein Mythos wird 800 Jahre
Cambridge, neben Oxford der Inbegriff britischer Ausbildung. Wer sich da schon alles herum getrieben hat. Schon erstaunlich. www.faz.net

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16.1.09

Die Hessen kommen

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14.1.09

Ist es nicht beschämend

Ja, es ist beschämend! Wenn der neue US-Präsident Obama Leute für seine Regierungsmannschaft sucht und feststellen muss, dass es zwar fachlich gute im Lande gibt aber letztendlich diese ein Amt nicht annehmen dürfen, könnten, wollen oder besser es sein lassen, weil sie in Korruption, Amtsmissbrauch oder andere kriminellen Machenschaften verstrickt sind, dann ist es doch für ein Land beschämend.

Ginge es um eine Bananenrepublik, würde keiner ein Wort verlieren, denn dort läuft ohne Korruption eh nichts. Aber bei unserem leuchtenden Vorbild, den USA, also so sieht es wenigstens der scheidende Präsident, sollte man doch andere Maßstäbe ansetzen können.

Na, ja jetzt sind wir mal nicht so. Wie sagt der Volksmund: "Wie der Herr, so s Gscherr". Das heißt, wenn dem Herrn die eigenen Interessen wichtiger sind als die des Volkes, dann wollen seine Mitarbeiter auch keine Vorkämpfer für Recht und Ordnung sein. Wenn ein noch Präsident, verantwortlich für Tausende von Toten in ungerechtfertigten Kriegen, bei seiner letzten Pressekonferenz sagt , daheim in Texas könne er auch zukünftig morgens in den Spiegel schauen und sagen, dass er alles gut gemacht hat, dann muss einem das doch zu denken geben.

Ja, der Obama hat es nicht leicht in der vorhandenen Suppe noch etwas herauszufischen, das halbwegs etwas taugt. Aber die ganze Welt hofft mit ihm, dass es ihm gelingt, dieses Land wieder nach vorne zu bringen. Er wird zwar vieles, aber nicht alles verändern können und auch vieles nicht schaffen in seiner Amtszeit, dafür sind die Strukturen viel zu verhärtet und eingefahren.

Aber Signale setzen kann er und muss er, damit wenigstens wieder etwas Glaube an die USA entstehen und diese selbst ihrer eigenen Unabhängigkeitserklärung gerecht werden kann, in der die Rede von "... Anstand und Achtung für die Meinung des menschlichen Geschlechts..." ist und es u. a. weiter heißt: " ..., dass alle Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit."

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12.1.09

Fortschritt um jeden Preis

"Baby ohne Brustkrebs-Gen". Geht es Ihnen sowie mir, wenn Sie solche Schlagzeilen lesen, dass Sie sich fragen, was denn noch? Nicht dass man fortschrittsfeindlich wäre oder etwas gegen die moderne Technik hätte. Nein, ohne sie würde es uns in vielen Bereichen nicht so gut gehen, allein schon wenn man die Medizin betrachtet.

Dennoch beschleicht einem manchmal ein komisches Gefühl besonders dann, wenn die Medizin sich auf Gebiete begibt, die einem doch weitgehend unantastbar, ja vielleicht ein Stück weit "heilig" sind. Irgendwo in Inneren spüren wir, dass der Mensch meint, er könne sich enträtseln und selbst am Wohl und Wehe der Menschheit Hand anlegen. Dass wir noch Lichtjahre davon entfernt sind glauben diese Leute nicht und da beginnt der Größenwahn.

Größenwahn haben wir in unserer Geschichte genug erlebt. Meine Generation, die zwar im "Braunen Zeitalter" geboren wurde, zum Glück davon aber nichts weiß, dennoch aber genug von den Eltern mitbekommen hat, ist noch ganz "normal" auf die Welt gekommen. Wäre damals schon die Gen-Technik soweit gewesen - nicht auszudenken.

Ist das Mädchen, dass eine bestimmte Form des Brustkrebses nicht mehr bekommt, nun besser dran als alle anderen? Vielleicht! Vielleicht ist das nun nicht mehr vorhandene Gen wirklich das Gen, das später einmal die Krankheit ausgelöst hätte. Man fragt sich nun aber doch, was soll zukünftig in den Köpfen der Eltern vorgehen bei der Frage: Wie schütze ich mein Kind vor allen möglichen Krankheiten am besten ?

Natürlich will jeder gesunde Kinder, anders wäre es auch wohl nicht normal. Dennoch entscheiden sich die allermeisten für ein Kind, so wie es ist, ja, wie Gott es ihnen schenken wird, auch wenn es nicht den gesellschaftlichen Normen entspricht. Auch wenn die Lebenserwartung nicht so hoch ist oder es mit einer Krankheit behaftet ist. Es gibt kein unwertes Leben, wie es in unserer braunen Vergangenheit apostrophiert worden ist.

Es gibt nur Leben. Und das zu erhalten ist nicht nur die Aufgabe der Eltern, sondern der Gesellschaft - wenn sie menschlich bleiben will.
Gerade bei der Gen-Technik sollten die Menschen sich nicht versteigen "den lieben Gott" zu spielen, denn dann bekommen wir Probleme, die wir selbst unseren schlimmstem Feind nie wünschen würden.

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10.1.09

Wochenrückblick

Wohin mit den Kindern?
Mit Kindern Urlaub machen ist oft nicht einfach aber dennoch schön. Wenn Sie in diesem Jahr einen Familienurlaub planen, können Sie sicherlich einige Tipps gebrauchen. www.zeit.de

Weltgrößte Botschaft der USA
Ausgerechnet in Bagdad eröffnen die USA die weltgrößte Botschaft. Und sie ist nicht nur die größte, auch die teuerste. Was führen die Amerikaner im Schilde gerade hier eine solche Vertretung zu bauen? Hintergedanken sind doch wohl erlaubt. www.spiegel.de

Atheismus auf Rädern
"Gott ist tot, genieße das Leben". Was sich der Herr Dawkins dabei gedacht hat, über 200 englische Busse mit solchen und ähnlichen Sprüchen zu beschriften, wissen wir nicht. Vielleicht hat aber diese Aktion ungewollt doch etwas gutes. Mancher besinnt sich darauf -bin ich pro oder kontra. www.heute.de

Bush als Naturschützer
Bush möchte natürlich nicht als Kriegs-Präsident oder als Pleitegeier der US-Wirtschaft in die Geschichte eingehen. Zum Schluss seiner Amtszeit schafft er im Südpazifik noch ein Naturschutzgebiet. Ob das zu seinem Ansehen noch hilft? www.zeit.de

Die Menschheitsgeschichte geht weiter
Manche meinen ja, die Menschheit ist am Ende der Evolution. Nein, Evolution ist nie zu Ende. Nur, wir wissen nicht wo sie hinführt. Zum Jubiläumsjahr von Charles Darwin werden wir uns wohl noch öfters mit derartigen Themen auseinander setzen. www. zeit.de

Um unsere Schulen steht es schlechter als wir denken
Eine Schule meldet Insolvenz an. Geht das überhaupt? Dass manche Schulen, hier eine Schule in Berlin, nicht nur an schlechtem Inventar oder kaputten Fenstern leiden, wissen wir. Die Krise steckt aber viel tiefer. www.faz.de

Die letzte Gutsherrin
"Nach Gutsherrenart", diese Aussage kennen wir, und wir denken dann an große Ländereien, tolle Feste und ähnlichem. Es gibt noch eine Gutsherrin. Das Umfeld sieht allerdings etwas anders aus. www.faz.de

Alpine Raserei
Ist die Gefahr auf den Pisten wirklich gestiegen? Nach dem Skiunfall von Dieter Althaus eine berechtigte Frage. Die gefühlte Gefahr ist schon lange da. Muss in Zukunft alles so reglementiert werden, dass der Spaß darunter leidet? www.zeit.de

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9.1.09

Was trägt man 2009

Männer sagt man ja ein gestörtes Verhältnis zur Mode nach; zumindest den meisten. Da ist was dran, ich kann aus eigener Erfahrung sprechen. Dennoch, etwas neues mal ab und zu tragen macht auch Spaß.

Manche sehen etwas "verächtlich" auf diejenigen, die sich allen modischen Schnick-Schnack kaufen müssen. Manchmal bin ich mir aber nicht sicher, zumindest kann ich hier für die Männer sprechen, ob manche in dem Glauben leben, Mode würde ihre Männlichkeit untergraben, sich für Mode zu interessieren wäre "uncool" usw. Solche Männer laufen manchmal aber auch umher, dass es einem schon peinlich ist, wenn man sie nur ansieht. Und dabei ist es doch der andere, nicht ich.


Frauen sehen Mode aus einem völlig anderem Blickwinkel. Die ständige Angst in Nacken, nichts im Kleiderschrank zu haben und somit auch nichts zum Anziehen zu haben, treibt sie förmlich, sich für Mode zu interessieren und zu kaufen. Gut so, wenn die Frauen auch noch so wären wie die Männer, würde nicht nur ein riesiger Weltmarkt wegbrechen, wir hätten echt mal wieder viele Arbeitslose.


Mode ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Und die Männer sollen mal nicht immer so tun als würden sie für die Familie sparen und haben dabei mindestens fünf Bohrmaschinen, Schrauber, Sägen und was weiß ich alles für Geräte im Keller, über die jede Frau nur den Kopf schütteln kann. Gut dass jeder seinen Spleen hat, damit treiben wir, wie schon erwähnt, die Wirtschaft um.


Aber zurück zur Mode, was trägt man denn 2009? Übrigens, nicht nur für Frauen ein Hingucker!
Schauen Sie mal ins Video rein.

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7.1.09

Gute Vorsätze für´s neue Jahr

Gute Vorsätze für´s neue Jahr zu fassen ist in der Regel sinnlos. Habe ich oft probiert, hat nie geklappt und mache ich auch nie wieder. Wenn es dumm läuft, produziert man sich selbst noch ein schlechtes Gewissen und so kann man es wirklich gleich bleiben lassen.

Trotzdem kann man sich über das eigene Verhalten Gedanken machen, z. B.: Wo sind denn eigentlich meine Schwächen, die mich oft ärgern und mir manchmal die gute Stimmung vermiesen bzw. keine gute Stimmung aufkommen lassen. Dabei geht man normalerweise so vor, dass man sich fragt, wie mache ich es besser. Man könnte sich ja aber auch einmal fragen, wie ich mich am Besten unglücklich, um dann festzustellen, wo der Hase im Pfeffer liegt.

Zum Beispiel kann ich sagen: Gib an deinem Unglück immer den anderen die Schuld, versuche es immer recht zu machen oder hilf immer anderen aber lass dir um Gottes Willen nicht helfen. Das sind schon mal drei "gute" Ansätze schlechte Laune zu bekommen.
Gut ist auch, wenn man die Bedürfnisse der anderen immer in den Vordergrund stellt und die eigenen als unwichtig ansieht, die eigenen Empfindungen nie raus lässt und sich am Besten nie verändert. Damit kommt man schon recht gut auf die negative "Erfolgsspur".

Man kann aber noch eins draufsetzen: Nie mit etwas zufrieden sein, immer die 200-Prozent-Lösung anstreben und wenn dich dann auch noch jemand kritisiert, dann ziehe vom Leder und ereifre dich über die vermeintlich ungerechte Kritik. Du hast erwartet, die anderen glücklich zu machen und jetzt das.


Vielleicht fällt Ihnen das eine oder andere auch noch ein.

Sie merken aber schon, es kann manchmal ganz hilfreich sein, andersrum zu fragen um im neuen Jahr etwas zu verändern, ohne dass man sich gleich großartige Dinge vornimmt die man Ende Januar bereits wieder vergessen hat.

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5.1.09

Ein kleiner Stern der Liebe

Eine alte Legende erzählt: Als die Weisen Bethlehem verließen, da blickten sie auf der Anhöhe vor der Stadt nochmals zurück. Sie sahen ein wunderbares Schauspiel. Der Stern, der sie zur Krippe geführt hatte, zersprang in tausend und abertausend kleine Sterne, die sich über die ganze Erde verteilten.

Die Weisen wussten nicht, was das zu bedeuten hatte. Auf ihrem Weg kamen sie an eine Wegkreuzung und fragten einen Fremden, welche Richtung sie einschlagen sollten. Der gab freundlich Auskunft. Über seinen Kopf sahen sie ein Sternchen leuchten.

Als sie am Abend in der Herberge waren und vom Herbergswirt aufmerksam bedient wurden, leuchtete auch über dessen Kopf ein Sternchen.
Jetzt begriffen sie das Schauspiel, das sie auf der Anhöhe über Bethlehem erlebt hatten: Überall, wo ein Wort der Liebe gesagt, eine Tat der Liebe getan wird, da leuchtet der Stern von Bethlehem, ein kleiner Stern der Liebe ....

Aus: 24 neue Adventsgeschichten von Willi Hoffsümmer, Schwabenverlag 2008, Ostfildern

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3.1.09

Frieden durch Gerechtigkeit

Am Neujahrstag begeht die Kirche auch den Weltfriedenstag. Weltfrieden, nicht nur ein hehres Wort, sondern auch ein hoher Anspruch. Ein Anspruch, den die Menschheit nie erfüllen werden kann. Der Mensch ist letztendlich dafür nicht geschaffen und so ist das Welt-Wirtschaftssystem, das er selbst geschaffen hat, für den Frieden nicht geeignet.

Unser System auf der Welt funktioniert grob gesagt auf Arm und Reich. Das heißt wiederum, es gibt immer Gewinner und Verlierer. Die Verlierer sind einkalkuliert, so böse wie es sich auch anhört. Die Verlierer gibt es auch durch uns, durch jeden Einzelnen von uns. Den Satz, dass der Mensch im Grunde genommen gut ist, mag bisweilen stimmen, aber nur so lange, wie es ihm selbst nicht schlecht geht.

Gerechtigkeit wäre die einzige Chance für den Weltfrieden. Gerechtigkeit definiert jeder etwas anders. Aus welchem Kulturkreis gerade der Einzelne stammt, welcher Religion er sich verpflichtet fühlt oder ob er sich zu gar nichts verpflichtet fühlt usw. Würde man es so machen wie es in der Bibel steht, Hab und Gut verkaufen und mit den Armen wirklich teilen, würde man dem Frieden vielleicht ein Stück näher kommen. So ganz aber auch nicht, denn wenn ich etwas verkaufe, muss es einen geben der kauft; ergo gibt es wieder Reiche. Und wenn man Hab und Gut nur verteilt, gibt es ebenfalls keine Gerechtigkeit.

Ja, was nun? Wie soll man denn Frieden schaffen? Es gibt ja immer welche, die sich das auf die Fahnen geschrieben haben. Die zum Frieden "stehen" sind noch eine harmlose Spezies, es kämpfen auch viele für den Frieden, sogenannte Friedensmissionen, da muss man schon eher aufpassen. Nicht mehr ganz trauen muss man denen, die sich Friedensaktivisten nennen. Da geht´s dann auch schon mal ungerecht zu und Frieden schaffen die auch nicht.

Es gibt also kein Patentrezept. Alle wollen Frieden und Gerechtigkeit und keiner ist bereit bis in letzter Konsequenz beides zu schaffen bzw. nur wenige und die sind nicht genug. Letztlich ist es aber dennoch gut, dass man durch solche Tage wie den Neujahrstag immer wieder an diese Themen erinnert wird und sich Gedanken darüber macht, auch wenn Frieden und Gerechtigkeit leider wohl immer eine schöne Illusion bleiben werden.

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