Der ökologische Fußabdruck
Sie leben nicht nur gesund sondern schauen auch woher die Lebensmittel kommen? Sie fliegen mit dem Flugzeug nicht Tausende Kilometer in den Urlaub und fahren auch sonst nicht unnütz mit dem Auto umher? Sie achten im Winter auf nicht überheizte Zimmer und verwenden Energiesparlampen usw. usw. Nicht nur sehr gut, auch sehr vorbildlich.Allerdings habe ich auch gedacht, dass ich vieles richtig mache und musste schlussendlich feststellen, bei meinem Lebensstil, bezogen auf alle Menschen der Welt, würde eine Erde als Ressource nicht ausreichen. Das war dann schon ernüchternd.
Es gibt unendlich viele Beispiele aufzuzählen, was man richtig und besser machen kann - klar, wer kann das nicht. Es hat sich aber bei uns schon soviel "Normalität" ins Leben eingeschlichen, dass es uns nicht mehr bewusst ist, dass vieles von dem Obst und Gemüse, vielleicht auch Fleisch und anderes, weiter gereist ist um bei uns auf dem Teller zu landen als manch einer in seinem ganzen Leben umher gekommen ist.
Bananen, Kiwis, Tomaten etc. rund ums Jahr, das braucht schon einen Menge Energie. Wir jammern über die vielen Flieger am Himmel und wollen aber trotzdem die Kiwis aus Neuseeland und den Apfel aus Brasilien. Leider ist unsere EU auch nicht besser. Die schickt die Milch mit Tanklaster nach Griechenland und holt von dort das Jogurt her. Verrückter geht´s wirklich nicht mehr. Wenn Nordseekrabben in Marokko gepult und wieder zurückgeflogen werden, sichert das dort vielleicht Arbeitsplätze aber durch die Umweltverschmutzung beim Transport werden wir dann aber bald gar keine Arbeitsplätze mehr haben.
Nun kommt die große Frage: Ja, und was kann ich denn besser machen? Das habe ich mir auch mal überlegt und bin erstaunlicher Weise ganz schnell auf Dinge gekommen die man ändern kann und man merkt gar keine Einbußen. Versuchen sie es einmal mit einheimischer Ware und fahren Sie zum einkaufen mit dem Fahrrad. Soll übrigens auch noch gesund sein. Und nach getaner Arbeit am Abend muss es nicht unbedingt ein Wein aus Kalifornien sein. Wir haben auch gute.
Das wichtigste ist aber, testen Sie ihre Lebensgewohnheiten und lassen Sie sich zeigen, wie viele Erden Sie brauchen um so weiter zu leben wie Sie es jetzt tun. Sie werden genau so überrascht sein wie ich.
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Labels: Wahl2009




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