Paris sagt heute Glückwunsch Monsieur Eiffel
Das war beileibe nicht immer so. Als Gustave Eiffel und Architekt Stephen Sauvestre ihr Turmbau-Projekt angehen wollten hagelte es erst einmal Spott und Hohn von der Pariser Bevölkerung, die zudem gegen diesen "Schandfleck" heftigst protestierte. Sogar Fabrikschornstein wurde er genannt. Heute wissen natürlich nicht nur die Pariser, dass sie mächtig Glück hatten, dass Eiffel sich nicht von seinem Turm hat abbringen lassen. Allerdings begriffen das die Pariser überraschend schnell. Schon rund um die Weltausstellung 1889, als er gebaut wurde, und übrigens auch zum Jubiläum der französischen Revolution, wurde der Turm zum Publikumsmagnet. Fast 2 Millionen Menschen stiegen auf und ließen die Kassen klingen. Man konnte feststellen, bereits nach der Einweihung waren dreiviertel der Kosten eingefahren.
Spätestens dann, wenn die Kassen klingen wussten es natürlich alle, dass so ein Bauwerk schon immer her musste. Und dann kam auch Stolz, denn von 1889 bis 1930 war der Eiffelturm der höchste Turm der Welt. Erst dann wurde er in der Höhe vom Chrysler Building in New York abgelöst.
Uns allen ist es aber ziemlich egal, welche Höhen-Rangstellung der Eiffelturm in der Welt einnimmt. Der Eiffelturm ist für viele einfach Paris und Paris ohne Eiffelturm, das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen.
Da die Ferientage über Ostern oft zu Städtereisen genutzt werden ist Paris natürlich eine Adresse die ganz vorne angesiedelt ist. Vor allen Dingen an seinem 120. Geburtstag.
Na dann: Herzlichen Glückwunsch Paris, und Glückwunsch Monsieur Eiffel.
Hier können Sie noch einige alte Fotos ansehen. Sehr empfehlenswert. www.stern.de




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