30.11.08

Mit Oma Filzsterne basteln

Handarbeit ist eigentlich immer aktuell. Natürlich auch bei Kindern, denn die brauchen zu ihrer Entwicklung Erfolgserlebnisse besonders. Dabei muss man aufpassen, dass man mit nicht zu schwierigen Arbeiten beginnt und sie sollten auch nicht zuviel Zeit in Anspruch nehmen.

Ein gute Möglichkeit hierfür sind Filzsterne, die man auf einfache Weise aus Filzwolle anfertigen kann. Förmchen von der Weihnachtsbäckerei geben die Form vor. Damit weiß quasi jedes Kind, wie die fertige Arbeit später einmal aussieht, es gibt weniger Enttäuschungen. Die Förmchen werden mit Filzwolle ausgelegt und mit verschieden dicken Nadeln verfilzt. Bei dieser Arbeit müssen die Kinder allerdings aufpassen, dass man sie sich vor lauter Begeisterung nicht in die Finger stechen.


Den Ablauf und das Endprodukt können Sie sich in dem kleinen Video ansehen. Mit den Sternen oder Figuren kann man jeden Advents- oder Weihnachtstisch schön gestalten, sie an die Wand oder ins Fenster hängen oder als Weihnachtsbaumschmuck verwenden. Die Kinder können stolz ihre "Werke" bewundern und allen den Erfolg ihrer Arbeit zeigen.

Und wenn Oma mit ihren Enkeln Filzsterne bastelt, sind sie nicht nur kreativ beschäftigt, es kommt auch eine gute Stimmung auf.


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Advent - Ankunft

Heute ist der erste Advent und damit der Beginn eines neuen Kirchenjahres. Das wird vor lauter Hektik auf Weihnachten von vielen überhaupt nicht wahrgenommen und dabei könnte man sich doch so gut auch mal etwas vornehmen, wie an Silvester für´s neue Jahr.

Zum Beispiel könnte man sich vornehmen, Weihnachten mal ruhiger angehen zu lassen. Natürlich kann man aus dem 6.-Gang nicht in den Rückwärtsgang schalten, das ist unrealistisch, aber zumindest kann man etwas zurückschalten.

Die Adventszeit, das heißt die Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest, geht auf den Papst Gregor dem Großen zurück. Bereits auf dem Konzil im Jahre 380 wurden die Christen angehalten, sich während des Advents auf die Geburt Jesu Christi vorzubereiten. Damals war allerdings das Weihnachtsfest noch nicht am 24. Dezember, sondern am 6. Januar, dem Tag der Erscheinung des Herrn bzw. "Heilige Drei Könige".


Bei dem Hinweis des Konzils dachte man sicherlich noch nicht an die endlos vielen Nikolaus-, Weihnachts- und was weiß ich für Feiern, mit großen Portionen zum Essen und oftmals noch größeren zum Trinken. Das sollte, wenn man schon auf große Portionen steht, dem Weihnachtenfest vorbehalten bleiben. Nicht aber schon vorher. Das ist wie ständig Torte essen und bald hat man mehr als genug davon. Bis dann Weihnachten kommt kann man von Weihnachten nichts mehr hören und man ist froh, wenn Weihnachten vorbei ist.

Nehmen wir uns für das "Neue Jahr" doch vor, und ich schließe mich da nicht aus, dass wir die Adventszeit etwas besonnener angehen, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass die Adventszeit ursprünglich einmal so etwas wie eine Fastenzeit war.

Vielleicht sind wir dann froh, dass Weihnachten kommt und das Geburtsfest Jesu Christi nicht so schnell vorbei ist. Stimmen Sie sich mit dem kleinen Video dazu etwas ein.


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29.11.08

Der Wochenrückblick

Weihnachtsmärkte wohin man schaut
Hier wird der Mainzer-Weihnachtsmarkt vorgestellt. Sie finden aber auch einen Link zu anderen Weihnachtsmärkten. www.faz.net

Die Rentner sind wieder einmal die Verlierer
Einheitlicher Rentenbeitrag. Klingt erst mal gut. Bei genauerem Hinsehen sieht man allerdings, dass bei dieser Aktion die Rentner mehr zahlen als bisher. Die Rente wird ständig weniger. www.stern.de

Wie die Briten den Verkauf ankurbeln wollen
Mehrwertsteuer runter. Das sagt die britische Regierung. Ob das wirklich hilft weiß man nicht. Aber die Regierung setzt ein Zeichen. www.tagesschau.de

Jede zehnte Arzt-Behandlung geht schief
Die EU-Kommission fordert mehr Rechte für Patienten. Das ist sicherlich auch notwendig, wenn man hört was alles fehlerhaft ist. In 15 Millionen Fällen Fehler. www.heute.de

Die Leiden der anderen
Leisten Ärzte heimlich Sterbehilfe? Das geht besonders uns Ältere an und dabei geht es nicht nur um den berühmten "Stecker" zu ziehen. www.spiegel.de

Verdienen die Deutschen wirklich so gut
Viele meinen immer noch, dass die deutschen Arbeitnehmer Weltspitze im Verdienen sind. Weit gefehlt. Zwar sind wir auch nicht im unteren Drittel, liegen aber in Reichweite des "Euroraum"-Durchschnittes. www.tagesschau.de

Wie lange sinkt die Arbeitslosenzahl noch
Manchen Firmen geht es nicht gut, das wissen wir. Aber anscheinend sind die meisten Firmen derzeit noch finanziell doch ganz gut ausgestattet. Das ist auch gut so und positiv zu bewerten. Nicht immer alles gleich "schwarzreden". www.tagesschau.de

Die Tücken der Medizin
Das Medikament , das Gebärmutterhalskrebs verhindern sollte, schlug ein wie eine Bombe - positiv. Jetzt regt sich Kritik nachdem bekannt wurde, dass die Pharmakonzerne wichtige Daten zurück halten. www.stern.de

Weg vom Öl
Rein in die emissionsarme Zukunft. Das ist das Credo der Autohersteller und unserer Regierung. Elektroautos sollen es sein. Bloß woher der Strom? Solange noch jedes Kraftwerk durch Einsprüche torpediert wird, werden wir nicht zu mehr Strom kommen und auch nicht zu Elektroautos. www.tagesschau.de

Sonnenbrand und Beinbruch
Hoffentlich nicht. Vermeiden sie am besten beides und lesen Sie sich die Tipps durch bevor Sie in den Winterurlaub starten. www. focus.de

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28.11.08

Der Winter ist gekommen



Der Winter ist gekommen
und hat hinweggenommen
der Erde grünes Kleid;
Schnee liegt auf Blütenkeimen,
kein Blatt ist auf den Bäumen,
erstarrt die Flüsse weit und breit.

Wie gern doch seh´ich glänzen
mit all den reichen Kränzen
den grünen Weihnachtsbaum;
dazu der Kindlein Mienen,
von Licht und Lust beschienen;
wohl schönre Freude gibt es kaum.

Volksweise

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27.11.08

Seniorenstaat Deutschland

Anfang der Woche wurde der europäische Demographie-Report vorgestellt. Es überrascht nicht, dass festgestellt wurde, dass Europa überaltert; das wird schon seit zig Jahren vermeldet. Überraschend ist allerdings, dass so wenige Länder nicht dagegen steuern, wenn das überhaupt geht.

Die Gründe, warum die Geburtenzahlen generell rückläufig sind, sind bekannt. Man heiratet später, bekommt später Kinder und viele bekommen keine mehr, weil es schon zu spät ist. Was sicherlich aber ein schwerwiegender Grund ist, so schön es auch sein mag, ist die Besserstellung der Frau hinsichtlich der Eigenversorgung und die besseren Berufschancen. Beides geht gemeinsam einher und es ist ja bekannt, dass keine Frau, wenn sie ein gutes Studium hingelegt hat, gleich heiraten und Kinder bekommen möchte. Man will schon auch noch zeigen, was man gelernt hat und was man kann. Ist auch richtig so, damit wird dem Staat auch etwas zurück gezahlt, was vorher investiert wurde.


Natürlich möchten auch diese Frauen gern ein Kind. Die Realisierung des Wunsches wird aber ständig hinausgeschoben. Waren es in Europa 1965 noch 7,6 Millionen Kinder die auf die Welt kamen, sind es heute nur noch 5,1 Millionen. Frankreich hält dabei die Spitzenposition mit 2 Kindern. Deutschland liegt abgeschlagen im untersten Drittel mit 1,3 Kindern. Allerdings muss man sagen, dass in der letzten Zeit zu bemerken ist, dass die Geburtenzahlen wieder etwas steigen, wenn auch auf niedrigem Niveau.


Und wir Alten sind dann wohl in einigen Jahren "unter uns". Das ist auch nicht gut. Ein gute Mischung ist immer das beste. Und wer "verdient" dann noch unsere Rente. Müssen wir dann noch mehr Arbeitskräfte von außen hereinholen? Das gibt auch sozialen Zündstoff.


Ich war anfangs auch nicht begeistert, was unsere Familienministerin so alles für Kinder und junge Familien durchgesetzt hat. Inzwischen muss ich allerdings sagen, dass es notwendig war, ist, und verstärkt in der Zukunft erhalten bleiben muss wenn wir wirklich nicht zum Seniorenstaat werden wollen.

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26.11.08

Drei Wünsche

Geschichten mit drei Wünschen kennen Sie sicherlich auch einige. Diese hier ist frei nach einer Erzählung von Anthony de Mello wiedergegeben.

Man kennt ja die Leute, die den lieben Gott ständig um etwas bitten. Auch der liebe Gott in seiner Langmut wird eines Tages aber des ganzen überdrüssig und so sagte er zu dem Mann, der ihm ständig in den Ohren lag, zu Weihnachten hast du drei Wünsche frei und dann ist Schluss. Der Mann fand das irre, dass der liebe Gott ihm sogar drei Wünsche gewähren will. Er brauchte nicht lange zu überlegen und sagte daraufhin, dass es mit seiner Frau auch nicht mehr so richtig klappt und wenn er ehrlich sein will, möchte er sie gerne los haben.


Na denn, sagte der liebe Gott, dein Wunsch geht in Erfüllung. Die Frau starb noch vor Weihnachten und der Mann sagte sich, prima, endlich habe ich dann ruhige Weihnachten und danach heirate ich eine junge hübsche Frau. Aber schon vor Weihnachten kamen ihm dann doch Zweifel. So richtig glücklich war er nun auch nicht und er fühlte sich, wenn auch noch nicht sehr, irgendwie schuldig.


So schlecht war seine Frau ja nun auch nicht gewesen, sagte seine innere Stimme. Eigentlich war sie schon in Ordnung und wenn man recht bedenkt: Es gab ja auch schöne Tage. Oh man, warum habe ich eigentlich nicht gesehen, dass wir doch recht gut zusammen passten.


Lieber Gott, sagte daraufhin der Mann, mach bitte meine Frau wieder lebendig. Ok, sagte der liebe Gott und die Frau war wieder da. Jetzt blieb dem Mann noch ein Wunsch und er wusste nun überhaupt nicht mehr, was er sich wünschen sollte. Gute Ratschläge bekam er von allen Seiten - Geld, Liebe, Unsterblichkeit..., aber nichts passte ihm so richtig. So gingen die Jahre dahin und der liebe Gott fragte ihn eines Tages was denn los sei, er habe doch noch einen Wunsch frei.


Der Mann klagte, dass er vor lauter Denken ganz durcheinander sei und mittlerweile gar nicht mehr wisse was er sich denn wünschen sollte. Da lachte der liebe Gott und sagte, pass auf, ich wünsche dir, dass du immer glücklich bist, egal was kommt, darin liegt das Geheimnis.


Und mit diesem dritten Wunsch ist Weihnachten zukünftig nicht nur noch viel schöner als früher, weitaus schöner als er es sich je hätte ausdenken können.

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25.11.08

Unser Traumpaar - Angela und Nicolas

Manchmal hat man den Eindruck, dass die beiden die EU verkörpern. Natürlich nicht, das wissen wir. Da gibt es noch einen aus England, der, entgegen seinem Vorgänger zum Lachen in den Keller geht. Dann noch einer aus Italien, der mit flotten Sprüchen auf sich aufmerksam machen will und noch ein paar andere, die man immer wieder einmal in den Medien sieht.

Aber kennen Sie alle Regierungschefs der EU? Ich habe sie auch nicht gekannt bis ich eine Fotostrecke mit diesen ungekrönten Häuptern fand. Ist doch mal recht interessant alle einmal zu sehen, die für die EU-Politik verantwortlich sind.

portal.gmx.nt

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24.11.08

Wir können alles außer Hochdeutsch

In Anlehnung an diesen Baden-Württemberg-Slogan könnte man bei der EU sagen: Wir reden nur Englisch und Französisch aber sonst auf keinen Fall eine andere Sprache. Ich bin zwar ein, wie man so schön sagt "Bekennender Europäer", dennoch sehe auch ich, dass nicht alle Länder in der EU gleichwertig sind, obwohl man das immer betont. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass die Engländer und Franzosen sich immer noch als die Kriegsgewinner vom letzten Jahrhundert fühlen und deshalb das Sagen haben bzw. bei den Franzosen die Revolution von 1789 noch nachwirkt.

Auf jeder Gebrauchsanweisung stehen mehr Sprachen. So viele bedarf es bei der Übersetzung von Schriftstücken der EU sicherlich nicht, wobei ich es bei sehr wichtigen Dokumenten für gut halte. Im Falle Deutschland muss ich sagen, dass es immerhin die größte Anzahl von der Bevölkerung stellt und diejenigen, die in Europa Deutsch sprechen sind sowieso in der Überzahl. Dabei sind wir doch auch noch prima Nettozahler und die Engländer die größten Absahner.


Dennoch weigern sich beide beharrlich, die deutsche Sprache zuzulassen. Steht hier Arroganz vor Gemeinsinn? Und falls jemand mit dem Argument kommt, zum Übersetzen in eine dritte Sprache habe man kein Geld, muss man geradeweg herauslachen. Der größte Geldverschwender ist ja bekanntlich die EU. Sie verplempern unser Geld im Unverstand schon allein mit dem ständigen Umziehen zwischen Brüssel und Straßburg. Ein Anachronismus aus dem frühen Mittelalter, als die Kaiser noch im Land umherzogen und ihre Pfalzen hatte.


So wird wohl bei der derzeitigen Diskussion in EU-Parlament wieder nichts herauskommen und unsere Parlamentarier werden wieder klein beigeben. Es stimmt doch immer wieder: Wir sind alle gleich, aber ein "Paar" sind gleicher!

22.11.08

Wieder eine Woche vorüber

Hoffentlich Fröhliche Weihnachten bei Opel
Panik in Rüsselsheim, hieß es diese Woche schon. Für alle die dort und auch bei den Zulieferern um ihren Arbeitsplatz bangen kann man nur einen guten Ausgang der Misere wünschen. www.heute.de

Schwarzredner haben Konjunktur
Die Situation ist nicht gut, klar. Viele meinen jetzt sich mit schlechten Prognosen profilieren zu können um später sagen zu können: Ich habe es ja gleich gesagt. Eine ganz schlechte Hilfe für uns alle. www.stern.de

Eine Stadt zerreißt
Erdwärme ist zwar ein gute Sache, wenn die Schäden aber derart katastrophal zunehmen ist es ein Zeichen dafür, wie wenig wir über unsere Erde wissen. Was aber jetzt tun? www.spiegel.de

Europa verschläft den Weltuntergang
Wir stehen unter Beschuss aus dem All. Dadurch entstehen große Schäden. Und die Retter davor sollen ausgerechnet die Amerikaner sein? www.spiegel.de

Die Republik der Untoten
Die deutsche Bevölkerungsstatistik enthält Karteileichen, Doppelzählungen usw. - um Millionen geht es da. Außerdem haben anscheinend Migranten eine Lebenserwartung, dass einem dabei die Ahnen aus der Bibel einfallen. www.zeit.de

Google einmal anders
Suchmaschine entwickelt Grippefrühwarnsystem, heißt es da. Mittlerweile kann Google schon feststellen, wie es um unseren Gesundheitszustand steht. www.heute.de

Aufpassen beim Interneteinkauf
Das habe ich auch schon oft geschrieben und dennoch tun sich immer wieder neue Abgründe auf. Die Kosmetikprodukte, die im Netz angeboten werden, enthalten vielfach verbotene Zuätze. Fazit: Nur ein Drittel ist unbedenklich - etwas wenig. www.heute.de

Es gibt auch Alphamädchen
Bisher kannten wir nur den Begriff "Alphamännchen". Jetzt ist Schluss damit. Die "Alphamädchen kommen". Typische Vertreterin "Ypsilanti". www.faz.net

Vernetzte Flora
Was würden Sie sagen, wenn Ihre Topfpflanze sich vor Ihnen verneigt wenn Sie sie höflich ansprechen? Toll was? Die Technik wird immer verrückter. www.spiegel.de

Ein natürliches Denkmal
Weltkulturerbe-Denkmäler müssen nicht nur Ruinen oder sonstige Bauwerke sein. Auch die Natur ist mit von der Partie. haben Sie das gewusst? www.zeit.de

21.11.08

Philosophieren Sie ab und zu

Der Herbst, insbesondere der November laden dazu ein. Nun steht uns auch noch der Advent und Weihnachten kurz bevor und da ist man dann doch geneigt über dieses und jenes in seinem Leben nachzudenken. Was alles so war, was man richtig und vielleicht auch falsch gemacht hat und was man vor allem noch tun möchte.

Als junger Mensch hat man nicht so das Bedürfnis über das Leben nachzudenken, warum auch, das meiste liegt ja noch vor einem. Aber spätestens ab 60 oder 65, da ist vieles schon "erledigt" und so kommt man manchmal ganz unverhofft darauf. Aber keine Sorge ob das normal ist oder nicht, Sie sind dann in bester Gesellschaft, denn das philosophieren ist wieder "in". Zumindest wird einem das gesagt oder die Verkaufszahlen entsprechender Bücher sagen das.

Wie dem auch sei, Sie müssen nicht gleich ein Philosoph sein um sich gern an die schönen Seiten des vergangenen Lebens zu erinnern. Lassen Sie ihre Gedanken in der kommenden Advents- und Weihnachtszeit einmal freien Lauf. Ich wünsche Ihnen einige ruhige Stunden dazu.


Und falls Sie noch ein Weihnachtsgeschenk brauchen, ein gutes Buch, vielleicht gerade zu diesem Thema, dann schauen Sie doch mal auf diese Internetseite: www.stern.de

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18.11.08

Weihnachten kommt immer überraschend

In den letzten Jahren kam Weihnachten immer überraschender. Ich weiß auch nicht warum, vielleicht liegt es an der Klimaveränderung. Wenn es solange warm bleibt denkt man nicht daran und plötzlich fällt man von der Weihnachtseinkaufs-Panik in den Weihnachtseinkauf-Stress. Dabei soll doch gerade das Weihnachtsfest stressfrei sein. Oder liegt es ganz einfach daran, dass im Alter einem die Zeit noch viel schneller vergeht als früher?

Früher, als die Kinder noch klein waren und wir für sie Weihnachtsgeschenke einkauften, einschließlich der Geschenke der Verwandtschaft, war das besser geplant. Da ging der Weihnachtseinkauf spätestens Ende November los und Mitte Dezember war alles in den Tüten. Hatte aber auch Nachteile, wenn einem noch etwas gutes einfiel, gab es das nicht mehr. Man hatte von der Lauferei schon genug.

Heute macht man das natürlich ganz anders. Wenn man sonst schon online einkauft, dann kauft man auch die Weihnachtsgeschenke online. Na ja, Weihnachtsgeschenke zuhause einkaufen, ok, aber irgend etwas fehlt dann auch. Das Aussuchen, Ansehen und Betasten der Geschenke, das hat schon auch seinen Reiz. Und vor allem, man kommt, ob man will oder nicht, schon mehr in Weihnachtsstimmung. Außerdem waren wir oft froh, wenn man für die Kinder das bekommen hat was man wollte. Das war auch schon wie Weihnachten, nur früher.


Wenn man nun "mal schnell" ins Internet schaut was es so gibt, ja wo soll dann die da Weihnachtsstimmung herkommen? Mit "klick" und "klack" ist alles erledigt und das war´s dann. Vielleicht muss man erst so alt werden wie man jetzt ist um zu begreifen, dass Geschenke einkaufen ein bisschen mehr ist als nur das Buch, die Kette oder die Uhr zu besorgen. Und wenn man dann noch zusieht wie es eingepackt wird freut man sich im Geist schon darüber, wie der Beschenkte es auspacken wird. Fazit aus meinen geistigen "online" oder "offline" Überlegungen: Ich kaufe zwar nach wie vor auch mal etwas im Internet, aber immer öfters muss es wieder im Laden sein.

Na denn, vielleicht fange ich dieses Jahr mal doch wieder früher an - etwa fünf Wochen bis Weihnachten kann manchmal auch sehr knapp werden.

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Der Wald, das Klima und unsere Politiker

Im noch nicht veröffentlichten Gutachten zum "Waldzustandsbericht 2008", in der Zeitung aber schon mit einem großen Artikel bedacht, steht, dass sich der Wald, zumindest in Baden-Württemberg, in den letzten Jahren erholt hat. Das hört sich ja recht positiv an, denn der Wald ist für uns Deutsche nicht nur mental eine ganz wichtige Größe, auch aus Sicht der Umwelt und letztlich der Wirtschaft.

Der Zeitungsbericht weist jedoch einige Passagen auf, die des Überlegens wert sind. Vorweg aber mal die Frage: Sie erinnern sich schon noch, zumindest die älteren unter uns, dass es solange gar nicht her ist, als der "Saure Regen" täglich in den Medien behandelt wurde? Er war verantwortlich für den Niedergang des Waldes. Dazu kamen noch andere Umweltgifte, irgendwelche Käfer und vor allem das sich verändernde Klima. Es wird zu warm, das Grundwasser sinkt usw. usw. In ein paar Jahrzehnten gibt es gar keinen Wald mehr, das war für viele die logische Konsequenz.

Gesegnet sei das Kurzzeitgedächtnis vieler in der Politik verantwortlichen, denn davon spricht keiner mehr. Die politische Zeitrechnung geht erst von 2000 los und dass der heiße Sommer 2003 dem Wald, und nicht nur dem ziemlich zugesetzt hat, wissen wir. Der Wald hat sich inzwischen auch von diesem Schicksalsschlag erholt und das freut natürlich jeden.
Aber wissen Sie warum er sich erholt hat? Als Ursache dazu nennt der Bericht die günstigen Witterungsbedingungen mit dem feucht-warmen Wetter der vergangenen beiden Jahre, eine geringere Schädigung durch Insekten und eine bessere Nährstoffversorgung der Bäume.

Aber gerade in den beiden letzten Jahren hat man uns doch immer wieder gesagt, wie schlimm bei uns die Situation wegen des Temperaturanstiegs werden wird, es keinen richtigen Winter mehr gibt, nur noch "Nasse Monate" und vieles mehr. Dazu beklagte man die vielen "neuen" Insekten, die aus dem Süden auch noch eingewandert sind. Tut am Ende die "beängstigende" Klimaveränderung unserem Wald noch gut?

Nun frage ich mich, wer schwindelt da, macht jeder seine private Politik, wird nur daher geredet, so wie es grade passt? Oder wie Adenauer schon sagte: Was geht mich mein Gerede von gestern an.

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16.11.08

Volkstrauertag

Wir gedenken der Toten. Das ist gut und richtig. Viele haben der Menschheit, der eigenen Familie, dem Partner viel Gutes getan. Vergessen wir dabei aber nicht: Tod muss sein, also freuen wir uns, dass sie einmal bei uns waren. Schlimm wird es erst, wenn wir nicht mehr sterben können.

Stellen Sie sich einmal dieses Szenario vor: Es gibt keinen Tod mehr.
Vorweg mal die für viele eine gute Nachricht: Wir sind dann alles Vegetarier. Denn ein Schwein schlachten und anschließend Schnitzel essen, das ist ist nicht mehr drin. Auch Tiere können nicht mehr sterben.

Dennoch, sehen wir goldenen Zeiten entgegen? Sie springen vom 10 Meter-Brett ins Becken ohne Wasser. Sie brechen sich zwar alle Knochen, aber leben weiter. Es gibt auch keine Unfalltoten mehr, Sie können fahren, egal wie verrückt. Oder, Sie haben mitten auf dem Ozean Schiffbruch. Kein Problem. Sie schwimmen zwar Tage- oder Wochenlang im Meer, aber keine Angst, es passiert nichts. Auch kein Hai beißt Sie, der ist inzwischen auch Vegetarier.

Krankenhäuser und Ärzte können wir weitgehend abschaffen, ob krank oder gesund, es stirbt doch keiner mehr. Diejenigen, die mit 70 Jahren Alzheimer bekommen, haben diese Krankheit in 500 Jahren immer noch. Sie wissen aber nicht, dass sie schon so alt sind.
Und überhaupt, sollen wir noch arbeiten? Zu was denn? Wenn es keinen Tod mehr gibt, brauche ich auch nichts mehr essen, ich sterbe ja deshalb nicht. Auf mich Acht geben brauche ich nun auch nicht mehr und mit den guten Vorsätzen kann ich in 1000 Jahren immer noch anfangen.

Irgendwann beginnt alles langweilig zu werden und ohne Sinn. Die Situation erinnert etwas an den Film "Und täglich grüßt das Murmeltier". Dem Reporter in diesem Film, er saß in einer "Zeitschleife" fest, wurde es schon nach ein paar Tagen zuviel, der brauchte keine 1000 Jahre. Das Leben verliert also seinen Reiz.

Bald sieht man, Tod kann auch eine Gnade sein. Auch wenn der Zeitpunkt für uns oft unverständlich ist und uns zusetzt, aber ganz ohne Tod, das ist auch nichts. Vielleicht schaffen wir es uns mit ihm anzufreunden.

Weitere Posts: Allerseelen
Tod oder doch nicht tot

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15.11.08

Das war dann die Woche

So etwas hat niemand von uns jemals erlebt
Die Finanzkrise hat uns doch mehr getroffen als gedacht und die Auswirkungen werden wir noch lange spüren. Aber: Gelassenheit ist jetzt gefragt, so der Chefökonom Stark von der EZB. www.faz.net

Bush bekommt Panik
Was Bush von seinen Vorhaben noch alles durchpeitschen will, bevor Obama kommt, grenzt schon an Hysterie. Gescheiter wäre es, einen halbwegs guten Abgang zu finden, aber Dummheit ist nun mal grenzenlos. www.heute.de

Palin hofft auf göttliches Zeichen
Frau Palin von den Republikanern hat ja ein großes Vorbild: Bush. Auch er spricht immer wieder davon, das er von Gott gesandt ist. Na ja, vielleicht klappt es mal bei der Palin. www.heute.de

Bundesliga gegen Rechts
Die Fussball-Fans von Werder Bremen zeigten Flagge, als sie sich gegen Mitglieder der Rechten wehrten. www.stern.de

Ölpreis bald wieder bei 200 Dollar
Will man uns Angst machen oder gibt es bald wirklich weniger Öl? Im aktuellen Bericht der Internationalen Energieagentur steht das mal so drin. Da müssen wir uns aber warm anziehen. www.faz.net

Wall Street Banker gehen nach China
In New York arbeitslos geworden, jetzt in China tätig? Skrupellose Leute bekommen anscheinend überall einen Job. www.heute.de

Die auf den Malediven sind pfiffig
Wegen des Klimawandels und dem damit zu erwartenden Anstieg des Meeresspiegel - und dadurch mit dem Untergang ihrer Inseln - sparen sie auf eine neue Heimat. Mit dem zur Seite gelegten Geld will man sich später in einem anderen Land einkaufen. www. heute.de

Mädchen rechnen genau so schnell wie Jungs
Immer diese Vorurteile gegenüber den Geschlechtern. Hierzu gibt es eine Studie mit Millionen von Schülern. www.spiegel.de

Alte Schnurlos-Telefone werden verboten
Aufpassen wenn Sie eines von diesen alten Telefonen haben. diese dürfen aus technischen Gründen nicht mehr benutzt werden. www.heute.de

Musik ist gut für´s Herz
Zum Schluss noch eine gute Nachricht: Musik fördert nicht nur die gute Laune sondern auch die Gesundheit des Herzens. Na also, nicht so viel fernsehen, tun Sie etwas für Ihr Herz und hören Sie Musik. www.focus.de

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14.11.08

Künstlerin Natur

Dass die Natur in Kreativität und Einfallsreichtum unschlagbar ist, merken wir nicht erst im Herbst, wenn alles in den schönsten Farben leuchtet. Auch Kleinigkeiten und Details sind oft von so einer Schönheit, dass man sie einfach bewundern muss. Vor allem, wenn man alt bekannte Dinge, an denen man oft vorbei läuft, sich richtig ansieht. Egal ob man sich im Frühjahr die feinen Pollen in einer Blüte ansieht oder im Winter die Schneekristalle.

Aber auch die Tiere zeigen uns, dass die Natur nicht mit Einfallsreichtum spart. Ob man nun zuhause ein Katze oder Hund mit einem schöne Fell hat oder in einem Aquarium die bunten Fische bestaunt. Kleine Wunder also überall.


"Wunder der Welt" nennt ein Fotograf sein neues Buch, in dem er eine Vielzahl von wunderschönen Fotos gesammelt und veröffentlicht hat. Ein paar von diesen Bildern können Sie sich schon mal ansehen, wenn sie die Seite anklicken.
Viel Spaß dabei.
www.zeit.de

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12.11.08

Gleiche Frage, 10 verschiedene Antworten

Sie kennen das: Sie haben eine Frage und bekommen x-verschiedene Antworten dazu. Jeder sieht die Sache aus einem anderen Blickwinkel und sehr persönlich. Wen wundert es, dass alle Welt auf die gleichen Fragen auch verschiedene Antworten hat.
Hört man die Deutschen zu Wirtschaftskrise, Umweltschutz und Hungersnöten, so unterscheidet sich die Beurteilung zu diesen Themen gegenüber den übrigen Ländern der Welt oft sehr.


Fragt man die Menschen in den Supernationen der Welt, nämlich den USA und Rußland, so sieht man, dort grassiert die Angst vor Terror am stärksten. Bei denjenigen, die militärisch auf der Welt sowieso nichts zu melden haben, wie z. B.Taiwan, Finnland oder Brasilien, wird bei der Bevölkerung die Terrorangst klein geschrieben, aber Umweltschutz ist ganz groß gefragt, größer als in Deutschland. Einige europäische Länder sorgen sich sehr um die Armut in der Welt, die ja ständig zunimmt und sehen das vor allem als die wichtigste Aufgabe der Weltgemeinschaft an, diese zu bekämpfen.


Während des Kalten Krieges hatten viele noch Angst, dass sich die großen Gegner mit Atombomben bekämpfen. Diese haben die Bomben zwar immer noch und einige andere Staaten sind noch dazu gekommen, die Weltbevölkerung interessiert sich aber kaum dafür. Ähnlich ist es mit dem Krieg im Irak, wobei naturgemäß sich die amerikanische Bevölkerung am meisten über diesen Krieg Sorgen macht.
Und würde man die Menschen in den Kriegsgebieten der Welt fragen was sie am meisten bewegt, sähen die Antworten nochmal ganz anders aus.

Jetzt kann man sich natürlich fragen: Was sind die großen Probleme der Welt? Für jeden sind es andere. Vielleicht sollten wir dann aber etwas mehr Verständnis für diejenigen haben, die sich um viele Probleme der Welt kümmern, z. B. die UN, auch wenn bei denen nicht immer alles gleich so klappt wie wir es uns zuhause auf dem Sofa vorstellen.

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11.11.08

Und was man zum Umweltschutz noch sagen kann

10.11.08

Bahnbeamte können auch anders

Egal in welchen Teilen unserer Republik, die Bahnbeamten haben durch die Rauswürfe von Jugendlichen aus den Zügen keine gute Imagepflege betrieben. Natürlich hat vielleicht der eine oder andere Beamte an Schwarzfahrten gedacht, letztlich kann man aber einen Jugendlichen, und Mädchen schon gar nicht, mitten in der Nacht irgendwo auf einem Provinzbahnhof allein stehen lassen. Hier muss, egal aus welchen Gründen auch immer, Gnade vor Recht gehen.

Aber, und das ist die gute Nachricht, es gibt auch andere Beamte, solche wie man sich diese vorstellt. Hier ein Beispiel, das sich erst vor einigen Tagen zugetragen hat.


Eine alte Dame wollte mit dem Zug von Hannover nach Stuttgart fahren und wurde von einer Bekannten, ebenfalls eine alte Dame, zum Zug gebracht. Da diese noch etwas besser laufen konnte brachte sie den kleinen Koffer in das Abteil. Allerdings wurde von ihr die dafür notwendige Zeit völlig unterschätzt, denn der ICE hält etwa nur 2 Minuten im Bahnhof. Und so kam es wie es kommen musste, die Türen gingen zu und beide Damen waren im Zug - die, die fahren wollte und auch die, die eigentlich nicht fahren wollte.


Aufgeregt klagten die Damen dem Begleitpersonal des Zuges ihr Malheur. Beide wurden aber dahingehend beruhigt, dass die Dame, die eigentlich nicht mitfahren wollte, zwar bis Göttingen im Zug bleiben muss, dort aber aussteigen und wieder zurückfahren könne. Dann bekam sie den Hinweis, sich beim Bahnhofspersonal zu melden.

Gesagt getan. In Göttingen sprach sie mit einer jungen Frau vom Bahnhofspersonal und diese begleitete sie zum ICE der in Richtung Hannover fuhr und erklärte dort das Missgeschick der alten Dame dem Zugpersonal. Danach konnte sie in den Zug einsteigen und kostenlos nach Hannover zurückfahren. So kam sie wieder gut, wenn auch wesentlich später als gedacht wieder nach Hause.

Negativbeispiele stehen natürlich oft in den Medien, gute selten oder gar nicht. Aber nennen sollte man sie auch. So ist es doch erfreulich, dass auch bei der Bahn der gute Ton und die Hilfsbereitschaft noch nicht ausgestorben sind - Vorschrift hin oder her.

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8.11.08

Wieder ein Wochenrückblick

Stühlerücken in Washington
Bei der Wahl eines neuen Präsidenten werden in der Regel etwa 3000 Leute ausgetauscht. Jeder der dort arbeitet sitzt immer auf einem Schleudersitz.
www.zdf.de

Was sagt die arabische Welt zu Obama

Als schwarzer Präsident hat er vielleicht bessere Chancen sich für den Frieden im Nahen Osten einzusetzen. Dennoch, auch hier ist Skepsis inmitten des Jubels angebracht.
www.heute.de

Russland und die Weltwährungskrise

Kommt es zu Unruhen, wird die Polizei eingesetzt. Wirklich geändert hat sich somit in Rußland doch wenig. Ordnung muss ein.
www.focus.de

Aufgepasst beim eBay-Kauf

Neue Angriffswelle auf die Nutzer. Wie alle Anbieter von Produkten, so muss auch eBay mit Virus-Mails kämpfen. Passen Sie also auf wenn Ihnen irgendetwas merkwürdig vorkommt - auch vom Anwalt.
www.heute.de

Ende des Flüssigkeits-Verbots an Flughäfen

Hoffentlich kommt das bald. Die Technik ist fortgeschritten und Flüssigsprengstoff wird dann von Zahnpasta unterschieden. www.focus.de

In Deutschland wird es 3 Grad wärmer
Spätestens 2100 wird es im Süden Deutschlands extreme Hitzewellen geben wie sonst nur in weiter südlichen Regionen. Das Bundesumweltamt spricht dann von heißen Sommern und nassen Wintern.
www.heute.de

Wunderpilz erzeugt Biodiesel
Dieser Pilz aus dem Urwald kann "Stroh zu Gold" machen oder besser gesagt Pflanzenabfälle in Diesel verwandeln. Vielleicht ist das die Lösung für die Zukunft.
www.spiegel.de

Bahnbeamter wirft wieder Jugendliche aus dem Zug
Wenn die Bahn beim Einhalten des Fahrplanes nur halb so korrekt wäre wie ihre Beamten bei der Kontrolle der Fahrscheine. Schwarzfahren ist zwar unsozial, aber in manchen Fällen wäre eine soziale Entscheidung besser. www.stern.de

Cousin und Cousine
Wenn der Cousin die Cousine heiraten muss denkt jeder gleich an Zwangsheirat. Das ist richtig und nicht nur das, es passiert mitten in Deutschland.
www.spiegel.de

So schützen Sie sich

Grippe im Anmarsch? Sie wollen sich schützen? Die Saison ist bereits eröffnet. Hier ein paar Tipps die Ihnen behilflich sind die Grippe nicht zu bekommen.
www.focus.de

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7.11.08

Lebensqualität

"Die Möglichkeit, ein Leben ohne Scham zu führen". So definierte vor über 200 Jahren der britische Moralphilosoph und Volkswirtschaftler Adam Smith einen angemessenen Lebensstandard bzw. eine angemessene Lebensqualität. Die Lebensqualität ist für viele Deutsche angesichts der Finanzkrise wieder ein Thema und bei den schwarzen Amerikanern ist sie es nach der Präsidentschaftswahl auch.

Im ersten Moment sagt man: Wieso hat beides mit Lebensqualität zu tun? Wir Deutschen, die oft den Pessimismus gepachtet haben, sehen uns dieser Tage auf die Armutsgrenze zueilen, die Schwarzen in den USA sagen sich, wenn ein Schwarzer Präsident werden kann, können auch wir alles erreichen, trotz Finanzkrise. Damit sieht man schon, Lebensqualität kann so einfach überhaupt nicht definiert werden.


Lebensqualität hängt stark davon ab, wie hoch ich meine eigenen Lebensziele stecke oder mit was ich bereits zufrieden bin. Ich kam einmal mit einem Geschäftskunden nach den offiziellen Themen auf Privates. Mein Gegenüber war ein junger Mann der von sich aus sagte, dass er keine Ambitionen auf Beförderung und Karriere habe, jede freie Zeit, die er von der Firma bekommt ist ihm wichtiger, da er sie mit seiner Familie verbringen kann. Da ich ihn schon etwas länger kannte glaubte ich ihm auch und ich wusste von seinen Kollegen, dass er dahinter steht und zufrieden ist. Ich war schon verwundert darüber, da ich diese Einstellung jungen Menschen überhaupt nicht zutraute.

Dass Geld und Ansehen nicht alles ist, wissen wir. Nicht zuletzt erfahren wir bei Umfragen immer wieder, dass die Menschen in ärmeren Ländern sich oft für zufriedener halten als die Bewohner der reichen Länder. Und das früher nicht alles besser war, im Gegenteil, für die allermeisten Menschen mehr als nur schlecht, wollen wir oft nicht wahr haben.

Wir Deutschen sind doch schon ein merkwürdiges Volk. Wir spenden weltweit auf höchstem Niveau und jammern gleichzeitig über unsere derzeitige Lage auch auf höchstem Niveau. Und wenn wir ehrlich sind, geht es uns doch generell gut, so gut, wie es uns in unserer Geschichte noch nie ging - Finanzkrise hin oder her.

Aus diesem Grund finde ich es auch prima wenn wir an andere denken und soviel spenden - für eine bessere Lebensqualität derjenigen, die wirklich ganz unten an der Leiter stehen und auch "ein Leben ohne Scham" führen wollen.


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6.11.08

Nur noch einmal Mr. President Obama

Nicht dass ich etwas gegen Obama hätte wenn ich schreibe "Nur noch einmal Mr. President Obama", nein, ganz im Gegenteil. Aber zu lange und zu oft darf man ein Thema auch nicht durchkauen, sonst wird es fad. Dennoch der amerikanische Wahlkampf zog in den letzten Stunden doch mehr in den Bann als gedacht und viele interessierten sich dafür, die es vorher von sich selbst nicht geglaubt hätten.

Die Wahl eines amerikanischen Präsidenten ist für Nichtamerikaner so interessant dann auch wieder nicht. Dass aber ein Schwarzer (na ja, so schwarz ist Obama nun auch wieder nicht) in den Wahlkampf einsteigt und noch gewinnt, das ist auch für mich erstaunlich.


Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Schwarzen in den USA in der Regel zu der unteren Gesellschaftsschicht gehören. Viele wollen um keinen Preis etwas mit ihnen zu tun haben und die Bemerkungen über sie sind entsprechend.
Als ich in Alexandria war, das liegt am Fluss Potomac und auf der anderen Seite liegt Washington - wurde ich recht bald gefragt, ob ich wüsste, wo sich die längste Brücke der Erde befindet. Auflösung: Zwischen Alexandria und Washington - gemeint war, dass sich dort Afrika bzw. der Urwald befinde - die überwiegende Anzahl der Bürger in Washington ist schwarz. Die Auflösung wurde mit entsprechenden "Pointen gewürzt".


Es ließen sich noch andere Beispiele aufzählen, bei denen sich ein Europäer verwundert die Augen reibt und sich klamm heimlich fragt, ob man denn bei der Gleichberechtigung zwischen Schwarz und Weiß immer noch nicht angekommen ist. Bei vielem ist das tatsächlich so und ich hoffe nur: War so.
Aus dieser Sicht heraus ist auch für mich diese Wahl etwas besonderes und ich wünsche Obama, dass er wenigstens einen Teil seiner Versprechungen wahr machen kann zumindest sich darum bemüht. Die Realität wird ihn schneller einholen als im lieb ist. Aber nun sind wir mal optimistisch.

Wenn Sie mal lesen wollen, was andere rund um die Welt zu der Wahl gesagt haben, dann klicken sie hier. www.stern.de

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4.11.08

Wer waren die Präsidenten der USA

Letzte Runde im Wahlkampf in den USA, hoffentlich. Bei der ersten Wahl des jetzigen Präsidenten hat sich die USA nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Zu dieser Zeit war ich geschäftlich gerade in Japan. Haben die dort gelacht wie es mit den Auszählungen der Stimmen in Florida lief. Die Zeitungen zeigten offene Häme über das Land, das sich so gern als Wegbereiter der Demokratie sieht.

Zum Glück verliefen die früheren Wahlen nicht so negativ spektakulär. Bei der Gelegenheit fragt man sich, wer war den schon alles Präsident. Wenn Sie das interessiert - von Washington angefangen - dann sehen sich die einzelnen Köpfe einmal an. Vielleicht kommt schon morgen ein neuer dazu.

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3.11.08

Allerseelen

Gestern war Allerseelen. Mit dem Tag "Allerseelen" können viele nicht recht etwas anfangen. "Alle Seelen", was soll das? Dabei ist doch die Sache einfacher als man denkt. Man gedenkt der Menschen, denen man etwas zu verdanken hat und gleichzeitig wird man logischer Weise auch daran erinnert, dass wir nicht ewig leben. Danke sagen, was man von seinen Familienmitgliedern oder anderen gelernt und erfahren hat - da schwingt doch gute Stimmung mit.

Der Tod ist die einzige Gerechtigkeit auf Erden. Man stelle sich vor, auch das wäre noch in irgendeiner Art käuflich zu erwerben, das länger leben. Gerechte und ungerechte Machthaber wären dabei, welche, die "nur" Geld hatten, vielleicht noch einige, die sich das Leben erschlichen haben und alle tummelten sich noch auf der Erde herum. Allein dieser Gedanke führt ins Absurde.


Irgendwie ist es dann sogar tröstlich, dass alle sterben müssen um nicht zu sagen, alles muss sterben. Alles hat einen Anfang und ein Ende. Das Alte wird durch das Neue ersetzt. Im Fernsehen läuft gerade die Reihe "Deutsche Geschichte". Wollten wir noch leben wie zu Kaiser Barbarossas Zeiten? Ich glaube kaum.


Man sieht, dass man, ob man will oder nicht, ständig mit dem Tod konfrontiert wird. Wer das leugnet tut sich selbst keinen Gefallen. Um dem zu entgehen wendet er viel zu viel Energie für etwas auf, das doch nicht zu ändern ist. Im Umkehrschluss heißt das, wir beziehen besser den Tod in unser Leben ein und akzeptieren ihn. Das ist sicherlich nicht leicht aber man lebt leichter.


Wenn man es schafft zu diesem Punkt zu kommen, ist "Allerseelen" kein "Trauertag" sondern eher ein Tag der Reflektion meines eigenen Lebens und der Feststellung, dass das was ich bisher erfahren habe, sehr schön war, erfahrungsreich, aufbauend, habe aber auch Krankheiten und schwere Stunden überstehen müssen und vieles mehr und dennoch lebe ich.

Kann man von einem Gedenktag mehr erwarten als zu der Feststellung zu kommen: Eines Tages ist zwar Schluss auf Erden, aber sicherlich wird auch für mich einmal ein Dankeschön bleiben - von meinen Kindern, Enkeln oder wem auch immer - auch das ist ein Weiterleben nach dem Tod.

Weiterer Post: Wo wohnt der liebe Gott

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1.11.08

Wochenrückblick

Vielen reicht die Rente nicht mehr
Das Thema ist nicht ganz unbekannt. Die Zahl derer, die zusätzliche Leistungen zur Grundsicherung brauchen ist deutlich gestiegen. www.focus.de

Gefährliche Medikamente
Hat man weniger Geld, versucht man natürlich auch Medikamente günstiger einzukaufen. Und das kann manchmal gefährlich werden. Also, aufgepasst beim Interneteinkauf. www.heute.de

Strom sparen mit einem Chip
Stromfresser haben wir alle im Haus. Oft gehen wir auch zu leichtsinnig mit dem Verbrauchen von Strom um und vielfach sind wir uns dessen gar nicht bewusst. Hier naht Hilfe. www.wdr.de

Spritsparwunder?
Vollgas mit Leitungswasser heißt die Überschrift. Na, das ist doch Autofahrers Traum. Technik die begeistert und 60% weniger Verbrauch in Aussicht stellt. www.stern.de

Weniger Wagen wagen?
Ist manchmal einfacher gesagt als getan aber sagen wir hinterher nicht manchmal: Na ja, da hätte ich auch laufen können. Das Auto aber stehen lassen fällt dennoch vielen schwer. www.zeit.de

Bluthochdruck?
Bisher sagte man, dass besonders Rotwein ein "Herzschutzmittel" ist. Forscher haben festgestellt, dass allein schon die Trauben Wirkung zeigen. Also Obst und Herzschutz? Wäre doch gut! www.focus.de

Steinigung als Rechtssprechung
Die Menschenwürde ist zu achten, das sollte in jeder Religion so sein und in jeder Verfassung stehen. In vielen Ländern gehört dazu auch die Achtung der Frau, egal was sie getan hat. Von Steinigungen von Frauen habe ich immer wieder einmal etwas gehört, nicht von Steinigungen von Männern. www.stern.de

Obama und seine wirklichen Gegner
Die weißen Gegner von Obama in den USA kennen die Menschenwürde auch nicht. Viele davon sind es nicht aus politischen Ansichten. Mord und Totschlag halten diese Leute immer noch für legitim. www.focus.de

Sagt China der Kohle ade?
China als exorbitanter Luftverschmutzer ist bekannt. Zur Erzeugung von Energie wird 70% Kohle eingesetzt - man stelle sich vor, bei dem Energiehunger. Hoffentlich bauen sie dort als Ersatz nicht nur Atomkraftwerke; man weiß ja nie. www.zeit.de

Lesen Sie?
Bisher hat man immer Musik und Filme aus dem Internet herunter geladen. Legal oder illegal. Jetzt können Sie das auch mit Büchern machen. Für mcich ist das nichts. Ich liege auf dem Sofa lieber mit einem Buch als mit dem Laptop auf dem Bauch. www.zeit.de

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