28.2.08

Dick durch Medikamente

Jetzt im Frühjahr geht es wieder los mit den verschiedensten Diäten und Kuren zum Abnehmen. Auch wenn man das alles für Quatsch hält und man der Meinung ist, dass die beste Diät immer noch die ist, die man nicht macht, schielt man doch auf so manchen Artikel und auf so manche bunte Anzeige mit "vorher" und "nachher".

Wer will auch mit zuviel "Hüftgold" herumlaufen und gerade die älteren, die sich auch im zeitigen Frühjahr einen Urlaub in sonnigeren Gefilden leisten können, wollen immer noch gut aussehen. Somit unterwerfen sich immer wieder viele dem Diktat einer Diät.

Kaum einer beachtet aber dabei, dass auch Medikamente zum Dicksein beitragen und wenn man in die Jahre kommt, und das muss nicht erst ab 60 sein, nimmt man doch so einige Tabletten zu sich. Über einen bestimmten Zeitraum aufgehäuft würde man sicherlich darüber staunen, mit was der eigene Körper fertig werden muss.
Sie haben Kopfschmerzen oder Migräne? Schnell mal eine Tablette genommen. Wer weiß schon, dass einige Migränemittel sich auf das Körpergewicht auswirken.

So geht es auch mit kortisonhaltigen Medikamenten, Hormonmitteln, Insulin, Antidiabetika usw. usw. Das heißt nun: Aufpassen und mit dem Arzt reden. Wenn Sie sich vorab informieren wollen, lesen sie die Informationen in "Gesundheit" durch.
http:www.gesundheit.de

27.2.08

Wochenrückblick

Kampf um Nahrung
Dass bei uns die Lebensmittelpreise in der letzten Zeit dramatisch gestiegen sind, weiß inzwischen jeder - Weizen zum Beispiel um 90 %. Was bei alle dem keiner bisher so richtig mit bekommen hat ist, dass aufgrund dieser gestiegenen Preise das Welternährungsprogramm der UN seine Hilfslieferungen nicht mehr bezahlen kann.
http:www.spiegel.de

Staatshaushalt erstmals seit der Wiedervereinigung im Plus
Schön, wenn man das so lesen kann. Unser Finanzminister kommt in letzter Zeit aus den Strahlen nicht mehr heraus. Die Maastrich-Kriterien, unter Finanzminister Eichel ein Dauerthema, werden heute so weit unterschritten, dass sie beinahe schon vergessen wurden.
http:www.spiegel.de

SPD riskiert alles und gewinnt nichts
Die Diskussion um Kurt Beck kennen wir. Exminister Clement, vor der Hessen-Wahl der SPD in die Parade gefahren, zeigt wiederum Zähne. Eine Kooperation mit den Linken ist für in eine nur Horror.
http:www.spiegel.de

Vor 75 Jahren brannte der Reichstag
Wissen Sie wie das damals wirklich abgelaufen ist? Die Nazis hatten damals die wahre Geschichte verdreht. Es ist gut wenn man an solche Ereignisse und die Machenschaften der Nazis erinnert wird.
http:www.handelsblatt.com

Monaco ist nicht Liechtenstein
Fürst Albert geht in die Offensive, bevor Negativschlagzeilen auf Monaco fallen. Er fürchtet um den Ruf seines Kleinstaates. Insofern ist es auch richtig, dass er und unsere Kanzlerin im Vorfeld darüber sprechen und nicht erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
http:www.handelsblatt.com

Alltagsüberwachung
Können Sie sich vorstellen, wo und in welchen Situation Sie schon gefilmt wurden? Überall Videoüberwachung. Halten Sie das für beängstigend oder beruhigend nach dem Motto: Ich tue ja nichts böses und wenn die Polizei damit die Kriminellen erwischt, dann ist es ja gut?
http:www.tagesschau.de

Einigung in Kenia
Kenia, auch für die Deutschen ein Urlaubsparadies. Durch die politischen Wirren nach der Wahl allerdings in Misskredit geraten. Nun haben sich Regierung und Opposition geeinigt und einen Friedensschluss erreicht.
http:www.dw-world.de

Was eine Milliarde Muslime wirklich denken
Gallup hat eine weltweite Umfrage gemacht: Was denken eigentlich die Muslime, z. B. über den 11. September? Bisher wusste darüber keiner so richtig Bescheid. Ob wir durch die Umfrage wirklich schlauer geworden sind, sei dahingestellt, interessant ist sie aber in jedem Fall.
http:www.tagesschau.de

Merkel mahnt Manager zu mehr Moral
Früher war es so: Ging es der Firma gut, ging es auch den Arbeitnehmern gut. Heute ist vieles auf dem Kopf gestellt. Muss man heute sagen: Geht es meiner Firma gut, dann verliere ich bald meinen Arbeitsplatz? Leider haben viele Manager durch Lügen, Geldgier und Inkompetenz Deutschland und seine Firmen schwer geschädigt.
http:www.tagesschau.de

Richtig trinken
Hier geht es nicht darum wie viel getrunken werden soll. Sondern: Welcher Wein zu welchem Essen? Schwarzer Tee, grüner Tee? Die Welt des Cognac! Alcpops, Apelsaft usw. usw. Interessante Lektüre.
http:www.gesundheit.de


Gott schuf die Welt und der Mensch den Rest
Radfahrer aufgepasst, hier gibt es eine wunderschöne Radtour in Portugal. Entlang dem Rio Douro. Weltkulturerbe, landschaftlich sehr schön, Portweinberge und leicht abwärts, also meistens. Na, wäre das was für den nächsten Urlaub?
http:www.faz.net

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26.2.08

Geheimdienste

Allein schon das Wort "Geheimdienst" hat irgendetwas faszinierendes an sich. Man macht etwas im Geheimen und keiner weiß etwas davon, das ist schon mal prickelnd. So sehen es derzeit vielleicht auch einige bei der Steueraffäre zwischen BND und Liechtenstein und zwischen wem auch immer noch.

Geheimdienste bzw. Spione gibt es schon seit Menschengedenken und wer im letzten Jahr im ZDF wieder einmal die verschiedenen Filmteile über die Ägypter gesehen hat wurde darüber belehrt, dass Thutmosis III (1450 bis 1426) vermutlich auch deshalb so viele Schlachten gewann, weil er gute Spione hatte. Das wurde besonders gut auf dem Weg durchs Gebirge nach Megiddo geschildert. Der Pharao war damals noch jung, hatte aber ein gutes strategisches Gefühl und war für unkonventionelle Wege offen.

Unkonventionelle Wege, das sehen wir im Laufe der Spionagegeschichte immer wieder. Ob es nun die Assassini waren (sie waren Auftragsattentäter in besonderer Mission) oder Mata Hari (die ihre ganz persönlichen Künste einsetzte), alle setzten ihr eigenes Leben aufs Spiel um einem Herren oder einem Land zu dienen. Otto Normalverbraucher kann die Gedankenwelt dieser Leute wohl kaum nachvollziehen, aber gerade das ist wohl auch der Reiz und die Faszination, das dieses "Berufsbild" mit sich bringt.

Wenn Sie etwas mehr wissen wollen, über diese Arbeit im "Untergrund" dann schauen sie mal bei P.M. History nach - hoch interessant.

http:www.pm-magazin.de

24.2.08

Wochenrückblick

BND darf auch Millionäre jagen
Der BND soll uns vor Feinden schützen, die Deutschland Böses wollen. Nun könnte man darüber diskutieren, ob ein Steuerflüchtling Deutschland nicht auch "böses" antut? Die nicht gezahlten Steuergelder können im Land nicht für die Menschen verwendet werden, durch den Entzug sind sie ja nicht da. Dieses Geld wird also dem Gemeinwohl entzogen. Böses getan - nur an sich gedacht?
http:www.spiegel.de

Kirche in Florida ruft zu 30 Tagen Sex auf
Der Kirchenmann sieht die Sache ganz pragmatisch. Da Sex den Menschen seit seines Erdenlebens vor vielen Millionen Jahren bewegt und beeinflusst, möchte er dadurch seine Schäfchen zu friedlichen Mitmenschen erziehen. Na, wenn es gelingt?
http.www.spiegel.de

Der Schnee lebt
Sollte nicht nur Skifahrer interessieren. Worauf diese herumfahren und wir den Schneeball kneten, das ist nicht nur eine weiße Masse. Schnee ist viel interessanter als man annimmt.
http:www.zeit.de

Schande über dich, Barak Obama
Bisher hatte man bei den amerikanischen Wahlkämpfen den Eindruck, es wird zwar hart gekämpft, aber jeder lässt den anderen noch halbwegs ungerupft. Jetzt ist aus mit lustig, jetzt werden alle Register gezogen und der Ton wird rau.
http:www.faz.net

In den USA steigt die Zahl der Teenagermütter
Die Soziologen haben keine Erklärung dafür. Jetzt taucht wieder verstärkt die Fragen auf: Abtreiben oder nicht. Für die jungen Mütter scheint die Abtreibung oft die einzige Lösung.
http:www.tagesschau.de

Salzverzicht hält schlank
Was man dem Salz alles zuschreibt ist schon bemerkenswert. Kinder, die weniger Salz verzehren sollen schlanker bleiben! Wie viele Studien zur Gesundheit wurden nicht schon aufgestellt und nach Jahren wieder revidiert. Aber man gewinnt Aufmerksamkeit.
http:www.focus.de

Ein unheimlicher Erfolg
Möchten Sie, dass sie geklont werden, dass zwei oder drei wie sie umherlaufen?
Angeblich sei einer kleinen Biotech-Firma in Kalifornien das Klonen gelungen. Der Firmenchef sonnt sich jedenfalls mal schon im Medieninteresse.
http:www.stern.de

Das Handy verrät, wo sich der Ehemann aufhält
Na, darüber wird so mancher nicht begeistert sein. Ob das bald schon so läuft, mit der Handy-Ortung, sei dahin gestellt, aber das kommt. Jetzt sind die Datenschützer wieder auf dem Plan. Auf keinen Fall ohne Einverständniss der jeweiligen Person. Ihr Wort in Gottes Ohr.
http:www.heute.de

Gas, Heizöl, Benzin - und wieder steigen die Preise
Die Ohnmacht gegen diese Großkonzerne macht einen wütend. Auch die Politik, die sich angeblich gern für "den kleinen Mann" einsetzt, reagiert hier nicht oder nur halbherzig. Bei jeder Preiserhöhung verdient der Finanzminister ja mit und sitzt somit im gleichen Boot.
http:www.n24.de

Babymord im Osten "Mittel der Familienplanung"
Das meint kein geringerer als der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Starker Tobak oder hat er Recht? In jedem Fall sind alle aufgescheucht und mit dieser Aussage beschäftigt man sich somit auch mit der Vergangenheit, nämlich der DDR.
http:www.heute.de

22.2.08

"Nein" (Teil 2)

Im ersten Teil haben wir gesehen, dass immer nur "ja" sagen fatal werden kann.

Bei einer Geschäftsreise habe ich im Radio eine Sendung über dieses Thema gehört. Der Moderator sprach mit einer Buchautorin, die recht gute Tipps gab, die ich dann selbst beherzigte und ich muss sagen: Es geht. Man solle, so der Vorschlag, bei einfachen Dingen anfangen, bei denen die anderen nicht gleich enttäuscht sind. Einmal gut gegangen, wird man mutiger und so arbeitet man weiter an sich und kommt voran.

Das heißt jetzt aber nicht, dass man zu allem nein sagen soll, letztlich würde man sich dann ohne es zu merken völlig vom Leben abkoppeln. Zum "nein" sagen gehört nämlich eine gewisse Grundeinstellung, die der Gegenüber bald spürt und auch akzeptieren wird, sagt man nicht grundlos oder nur zum Spaß "nein". Nun darf man aber auch nicht dem anderen leidend erzählen, was man alles am Hals hat, das interessiert nun auch wieder keinen. Aber er soll wissen, dass ich ein engagierter Mensch bin und das was ich gerade tue richtig und gut machen will.

Die anderen verlassen sich auf mich und ich will ihnen auch keinen Anlass dazu geben, mir das Vertrauen zu entziehen. Würde ich zur neuen Arbeit wieder ja sagen, könnte ich vielleicht die bereits bestehende Arbeit nicht mehr zur Zufriedenheit der anderen, aber auch nicht für mich selbst bewerkstelligen und die neue Arbeit würde zeitlich zu kurz kommen; damit ist keinem gedient.

Wenn die Argumente in einer ruhigen, überzeugenden und wahrheitsgemäßen Art erläutert werden, akzeptieren die anderen das auch. Sie "verlieren" dabei weder Ihr Gesicht noch stehen Sie dumm da. Im Gegenteil, die anderen werden denken, alle Achtung, der traut sich auch mal nein zu sagen.
Ich jedenfalls bin damit immer gut gefahren.

19.2.08

Nein

"Nein" zu sagen ist für viele oft schwer. Das sieht man schon daran, dass es in manchen Kulturkreisen kein klares "nein" gibt. Vielmehr versucht man auf andere Weise seinem Gegenüber klar zu machen, dass man gerade das nicht tun will, um das er mich bittet. Aber auch wir tun uns oft nicht leicht zu einer Bitte "nein" zu sagen, obwohl man überhaupt keine Lust dazu hat und man sich hinterher sagt: Warum hast du nicht gleich nein gesagt. Das liegt daran, dass "nein" sagen gelernt sein will und man dazu auch ein gutes Stück Selbstbewusstsein braucht.

Dieses Thema ist nicht gerade neu und somit gibt es natürlich auch verschiedene Bücher dazu. Die Buchautorin Christa Meves, den älteren sicherlich eher bekannt als den jüngeren, zeigt in einem Beispiel auf, wie verfahren eine Situation werden kann, nur weil man sich nicht traut anderer Leute Wünsche auch einmal abzuschlagen:

Eine Frau, freiwillig sozial tätig, erfuhr im Laufe der Zeit immer weniger Anerkennung für ihre Arbeit. Die Arbeit wurde immer mehr, sie aber abzulehnen traute sie sich nicht. Die anfängliche Freude an der Arbeit verfolg und es schlich sich langsam Unwillen ein, der sich letztlich in Ablehnung gegenüber der Arbeit aber auch den Menschen äußerte. In solchen Fällen wirken sich seelische Probleme schnell in körperliche aus, so auch hier. Das ging dann soweit, dass die Frau wirklich krank wurde und alles aufgeben musste.

Da bleiben nicht nur seelische Narben zurück. Beide Parteien haben davon keinen Nutzen und gehen entzweit auseinander. (weiter im Teil 2)

17.2.08

Kurioses der letzten Wochen

Ehemann begegnet im Bordell seiner Frau
http//:www.spiegel.de
Leiche im Doppelbett
http//:www.spiegel.de
Hund erschießt Herrchen
http//:www.spiegel.de
Tierisch schön
http//:www.spiegel.de
Pfahl-Parade
http//:www.spiegel.de
Junge Union wirbt mit Spitzenhöschen
http//:www.spiegel.de
Pumukel darf heiraten
http//:www.spiegel.de
Bräutigam-Weitwerfen in Japan
http//:www.spiegel.de
Sarkozy gab 34.445 Euro für Make-up aus
http//:www.spiegel.de
Warum eine Polizistin vor der Schulklasse strippte
http//:www:spiegel.de
Millionen-Strafe wegen eines nacktes Pos
http//:www.spiegel.de
Reiseanbieter plant Nacktflug an die Ostsee
http//:www.spiegel.de
"Promi-Sauf-Show"
http//:www.spiegel.de
"Wie stoppen wir die Zicke?"
http//:www.spiegel.de

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14.2.08

Bilderbuchwein 2007

Wenn man den Experten Glauben schenken darf, ist der Wein des Jahrgangs 2007 ein besonderes Tröpfchen. Manche sprechen schon von einem "Bilderbuchwein". Er soll aufgrund seiner frühen Blüte und späten Lese sehr aromatisch sein. Klar, wenn die Weintrauben so lange bei gutem Wetter hängen können, macht sich das im Wein bemerkbar. Somit können wir uns auf ein gutes Gläschen Wein am Abend freuen.

Zu einem Gläschen Wein sollten auch diejenigen greifen, die eigentlich keinen Alkohol trinken, sondern nur Wasser oder Säfte. Natürlich kann man sich darüber streiten: Gesund oder nicht gesund. Es gibt unzählige Untersuchungen und Forschungsergebnisse hierzu. Bei einigen hat man allerdings den Verdacht, dass sie entsprechende Lobbys unterstützen.

Eine neue Studie aus Dänemark besagt, dass diejenigen am gefährlichsten leben, die gar keinen Alkohol trinken. Bei ihnen ist das Herzinfarktrisiko besonders hoch und zwar so hoch, wie bei sehr starken Trinkern. Man merkt schon worauf es hinaus geht: Ein Gläschen am Abend ist in Ordnung, dabei sollte man es aber dann auch belassen.

Die alte Weisheit, von allem etwas, aber in Maßen, wird doch immer wieder bestätigt. Ich freue mich mal schon auf ein Gläschen vom 2007er.

Wenn Sie sich über den Jahrgang 2007 und über die Studie in Dänemark näher informieren wollen, unten sind die entsprechenden Links.

http://www.welt.de
http://www.focus.de

11.2.08

„Deutsche Geschichte“ auf Briefmarken (Teil 1) –
Das Kaiserreich

Die Beförderung von Briefen durch Boten und andere Personen gibt es solange es die Menschheit gibt. Briefmarken dagegen gibt es erst seit „Kurzem“, wenn man die Zeitspannen vergleicht.



Zahlte früher in der Regel der Empfänger der Sendung die Gebühren, drehte es sich bei Einführung der Briefmarken um: Der Absender zahlt und der Beweis dafür ist die Briefmarke.

Die erste Briefmarke erschien in Großbritannien am 6. Mai 1840. Es dauerte eine Zeit lang bis dann auch bei uns die erste Briefmarke erschien: Der sog „Schwarze Einser“, durch die Bayrische Post am 1. November 1849. Zwischen dem Erscheinen der ersten Marke in Großbritannien und der in Bayern, gaben bereits 12 weitere Postgebiete auf der Welt Briefmarken heraus.

Den Bayern folgten die anderen Kleinstaaten Deutschlands und auch viele Städte. Die Währung war so bunt wie der „Länder-Flicken-Teppich“ in Deutschland – Thaler, Kreuzer, Schillinge, Batzen, Heller usw. usw.

Nach der Gründung desDeutschen Reiches erschien am 1. Januar 1872 die erste Briefmarke mit dem Aufdruck „Deutsche Reichspost“. Zwar noch in der Währung Groschen und Kreuzer, die aber bald durch Mark und Pfennig ersetzt wurde.

So ging es den Deutschen damals sicherlich wie uns, lieb gewonnene Währungen verschwanden, neue wurden eingeführt. Und so blieb es dann auch, bis ins Jahr 2002, als der Euro eingeführt wurde.

Hatte die Briefmarke am Anfang nur den Sinn, eine Bestätigung für das Porto zu sein, merkte man bald, dass sie eine gute Plattform für die Darstellung des Staates sein kann. Mehr und mehr wurde das ausgenutzt und so kann man anhand der Briefmarken recht gut die Geschichte eines Landes verfolgen, aber auch die Art und Weise, wie man sich zu repräsentieren versuchte – gegenüber dem eigenen Volk, aber auch gegenüber dem Ausland.

In verschiedenen Teilen möchte ich den Versuch unternehmen, die Deutsche Geschichte kurz und soweit es meine Briefmarkensammlung hergibt, darzustellen.

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8.2.08

Wochenrückblick

Schulspeisung statt Kinderfreibetrag
Die SPD fordert mehr Sachleistungen, dafür sollen die Kinderfreibeträge reduziert werden. Ob das eine gute Idee ist? Was machen letztlich die, bei denen keine Schulspeisung möglich ist? Wieder Ausnahmeregelungen? Das kostet unter dem Strich dem Staat und der Gesellschaft dann mehr als erwartet. Sieht wieder recht populistisch aus.
http://www.tagesschau.de

Bush hinterlässt 400-Milliarden-Defizit
Diese Summe kann man sich gar nicht vorstellen. Wollte man die Summe in einem Jahr ausgeben, müsse man jeden Tag mindestens 1 Milliarde unter die Leute bringen. Um zu sparen hat man den Entwurf per e-mail verschickt. Das ist ja schon ein schlechter Witz.
http://www.spiegel.de

Einige Mitglieder der Grünen sind offen für ein Linksbündnis
Vermutlich haben die grünen Angst, dass auch ihnen die Wähler davon laufen. Jürgen Trittin signalisiert schon mal, dass eine Koalition mit "Links" wohl doch eine Alternative sei. Einigen seiner Parteigenossen gefällt das aber garnicht.
http://www.spiegel.de

Ab in die WG
Für viele Ältere ist das Seniorenheim weniger als eine Notlösung. Sie wollen eigenständig bleiben, dennoch auf Kontakt nicht verzichten. Die WG ist dann eine gute Lösung. Aber das Seniorenheim darf deshalb nicht schlecht gemacht werden. Als Kranker hat man in einer WG keine guten Chancen.
http://www.zeit.de

Kanadischer Kindersoldat vor US-Militärgericht
Ein 15-jähriger Kanadier sitzt in Guantanamo ein und muss sich wegen Mord vor einem Militärgericht verantworten. Kindersoldaten sind uns ja aus Afrika bekannt, aber dass Kinder auch bei al-Qaida kämpfen zeigt, wie verroht die ganzen sog. "Freiheitskämpfer" sind.
http://www.spiegel.de

Obama und Clinton liegen immer noch Kopf an Kopf
Der amerikanische Wahlkampf stellt doch jede Fernsehschau in den Schatten. Unterhaltung pur, ein ganzes Jahr lang. Nachrichten aus den USA, d. h. Wahlkampf, Wahlkampf und noch mal Wahlkampf. Interessant ist ja, um Bush kümmert sich anscheinend überhaupt keiner mehr. Ist der noch Präsident?
http://www.heute.de

100 Millionen für die Taliban-Kriegskasse
Dass Afghanistan der größte Heroinproduzent der Welt ist, ist hinlänglich bekannt (90 % Weltmarkanteil). Und das wird auch in Zukunft so bleiben, wenn man realistisch ist. Der Staatshaushalt finanziert sich im wesentlichen daraus. Das ist im Grund schon erschreckend genug, aber die Taliban profitieren auch ein gutes Stück mit.
http://www.faz.net

BMW will bis zu 8000 Stellen streichen
Dass bei Nokia soviel Menschen die Arbeit verlieren ist schon schlimm genug. BMW setzt nun eins drauf - als deutsche Firma. Auch BMW hat Zuschüsse eingesammelt. Man muss aufpassen, dass man nicht nur die ausländischen Firmen verteufelt, die deutschen Firmen sind nicht besser.
http://www.spiegel.de

Jedes fünfte Unternehmen zieht ins Ausland
Die einen bauen Stellen ab, die anderen gehen ins Ausland. Das ist auf den ersten Blick nicht gut, es muss aber auch gesagt werden, dass manche Firmen sich nur halten können, wenn ein Teil der Produktion in einem "billigeren Land" hergestellt wird. Die Mischkalkulation verhilft allen zum Überleben.
http://www.tagesschau.de

Erzbischof von Canterbury will Scharia zulassen
Das ist so etwas wie eine politische Bombe legen. Man hat manchmal den Eindruck, dass die Kirchenmänner etwas weltfremd sind. Leiden manche an Profilneurose oder sind sie einfach nur naiv?
http://www.heute.de

Erdogan fordert türkische Gymnasien und Unis in Deutschland
Ich kann das Wort "fordern" schon gar nicht mehr hören. Jeden Tag fordert irgend einer etwas anderes. Die Gewerkschaft, die Verbände, die Politiker und auch die, die keine Verantwortung haben aber sich in den Vordergrund drängen. Warum sagt nicht einmal einer: He, Leute, da ist ein Mangel ich setze mich hier ein, wer macht mit? Aber nein, die anderen sollen es machen und zahlen.
http://www.spiegel.de

6.2.08

Bild des Tages - Aschermittwoch


Die nächst Zeit, d. h. die Fastenzeit, ist eine gute Gelegenheit sich in aller Ruhe wieder einmal mit sich selbst zu beschäftigen - und das ist wichtig. Die Zeit soll wie ein Sonnenaufgang sein, sich einmal wieder auf Neues zu besinnen, Kraft zu tanken, sich mit wesentlichen Dingen beschäftigen, die vielleicht in der letzten Zeit etwas zu kurz kamen.

In diesem Zusammenhang faszinieren mich dann Texte wie zum Beispiel dieser aus dem Psalm 139: " Als ich geformt wurde im Dunkel, kunstvoll gewirkt in den Tiefen in der Erde, waren meine Glieder dir nicht verborgen. Deine Augen sahen, wie ich entstand, in deinem Buch war schon alles verzeichnet, meine Tage waren schon gebildet, als noch keiner von ihnen da war."

Dabei kann nun einem ein Schauer über den Rücken laufen oder man kann sagen, gut, da fühle ich mich geborgen, ich muss meinen Weg nicht alleine gehen. Wenn man älter ist akzeptiert man das sicherlich auch eher als in jungen Jahren. Aber auch in jungen Jahren ist es gut zu wissen, einem "roten" Faden folgen zu können, auch wenn das Ende des Fadens noch nicht zu sehen ist. Ähnlich dem jungen Helden Theseus im Labyrinth von Knossos, der den Minotaurus erschlug und an dem Faden wieder zurück fand, den er beim Start seines Unternehmens gelegt hatte.

Unser Faden ist ja auch schon ausgelegt und er wird uns wieder dahin zurück führen, wo wir hergekommen sind - finde ich tröstlich.

5.2.08

Bild des Tages - Faschingsende


Manchen reicht dieses Jahr der Fasching, für andere war er viel zu kurz. Wichtig ist, dass alles einmal endet, wann auch immer. Wenn heute Nacht der Fasching vorbei ist, dann wissen wir, er beginnt wieder einmal. Und das ist die Botschaft: Es hat alles sein Ende und seinen Anfang, der ständige Wechsel macht unser Leben interessant und lebenswert. Was wäre eine Nacht wenn der Tag nicht kommt, was ein Winter, wenn wir uns nicht auf den Sommer freuen könnten, was wäre die Arbeit ohne Aussicht auf Freizeit, was wäre der Schmerz wenn nicht wieder Freude kommen würde ...

3.2.08

Wochenendrückblick

Sprengsätze ferngezündet
Es ist nicht zu fassen, da werden nach Aussagen von Sicherheitskräften zwei geistig behinderte Frauen als lebende Bomben mit Sprengstoff um den Körper in Menschenansammlungen geschickt. Ist die Menschenansammlung dann groß genug, wird die Bombe ferngezündet. So geschehen in Bagdad.
http://www.heute.de

Ein frommer Fundi namens Marx
Nein, nicht der Karl, der Kirchenmann heißt zwar auch Marx aber mit Richard zum Vornamen. Vielleicht haben die beiden Namensvettern doch etwas gemeinsam: Auch Richard Marx sagt seine Meinung frei heraus, ob man sie hören will oder nicht - Offensiv-Katholizismus.
http://www.stern.de

Clinton und Obama bisher Kopf an Kopf
Am kommenden Dienstag wird es in den USA spannend. Der sog. "Super Tuesday", also der Superdienstag steht an. Im Gegensatz zu bisher, wird an diesem Tag in mehr als 20 Bundesstaaten gewählt. Das ist für viele quasi die Stunde der Wahrheit. Sein oder nicht sein heißt es für die beiden.
http://www.tagesschau.de

Exxon scheffelt Geld wie Öl
Die "armen" Ölkonzerne. Wir alle kennen ja das Gejammere dieser Konzerne: Die Transportkosten sind gestiegen, die Nachfrage kann nicht gedeckt werden, die Herstellung selbst ist teurer geworden usw. usw. Man hat fast schon Mitleid, wenn man bedenkt, dass der Gewinn "nur" über 40,6 Milliarden Doller liegt.
http://www.boerse.ard.de

Edeka will Aldi und Lidl angreifen
Das Kartellamt prüft eine Übernahme von "Plus" durch EDEKA. Durch den Hinzukauf will man stärker auf den Markt für billige Lebensmittel Einfluss nehmen.
http://www.tagesschau.de

Wahlkampfknigge für die Union?
Wäre sicherlich nicht schlecht. Vielleicht ließen sich dann manche Entgleisungen vermeiden. So ein Knigge ist aber für alle Parteien gut. Bei kaum einem Politiker vermutet man, dass er in jungen Jahren eine gute Erziehung genossen hat. Heute sind sie oft nur noch peinlich.
http://www.heute.de

Wie kann man das Klima retten?
Sechs Jahre lang haben über 2500 Forscher und Autoren am UN-Klimabericht gearbeitet. "tagesschau.de" hat eine Zusammenstellung veröffentlicht. Sehr interessant und informativ - gut und spannend zum lesen.
http://www.tagesschau.de

Wochenendrückblick

Sprengsätze ferngezündet
Es ist nicht zu fassen, da werden nach Aussagen von Sicherheitskräften zwei geistig behinderte Frauen als lebende Bomben mit Sprengstoff um den Körper in Menschenansammlungen geschickt. Ist die Menschenansammlung dann groß genug, wird die Bombe ferngezündet. So geschehen in Bagdad.
http://www.heute.de

Ein frommer Fundi namens Marx
Nein, nicht der Karl, der Kirchenmann heißt zwar auch Marx aber mit Richard zum Vornamen. Vielleicht haben die beiden Namensvettern doch etwas gemeinsam: Auch Richard Marx sagt seine Meinung frei heraus, ob man sie hören will oder nicht - Offensiv-Katholizismus.
http://www.stern.de

Clinton und Obama bisher Kopf an Kopf
Am kommenden Dienstag wird es in den USA spannend. Der sog. "Super Tuesday", also der Superdienstag steht an. Im Gegensatz zu bisher, wird an diesem Tag in mehr als 20 Bundesstaaten gewählt. Das ist für viele quasi die Stunde der Wahrheit. Sein oder nicht sein heißt es für die beiden.
http://www.tagesschau.de

Exxon scheffelt Geld wie Öl
Die "armen" Ölkonzerne. Wir alle kennen ja das Gejammere dieser Konzerne: Die Transportkosten sind gestiegen, die Nachfrage kann nicht gedeckt werden, die Herstellung selbst ist teurer geworden usw. usw. Man hat fast schon Mitleid, wenn man bedenkt, dass der Gewinn "nur" über 40,6 Milliarden Doller liegt.
http://www.boerse.ard.de

Edeka will Aldi und Lidl angreifen
Das Kartellamt prüft eine Übernahme von "Plus" durch EDEKA. Durch den Hinzukauf will man stärker auf den Markt für billige Lebensmittel Einfluss nehmen.
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Wahlkampfknigge für die Union?
Wäre sicherlich nicht schlecht. Vielleicht ließen sich dann manche Entgleisungen vermeiden. So ein Knigge ist aber für alle Parteien gut. Bei kaum einem Politiker vermutet man, dass er in jungen Jahren eine gute Erziehung genossen hat. Heute sind sie oft nur noch peinlich.
http://www.heute.de

Wie kann man das Klima retten?
Sechs Jahre lang haben über 2500 Forscher und Autoren am UN-Klimabericht gearbeitet. "tagesschau.de" hat eine Zusammenstellung veröffentlicht. Sehr interessant und informativ - gut und spannend zum lesen.
http://www.tagesschau.de

2.2.08

Wochenrückblick

SPD nimmt Ypsilanti gegen Einflüsterer-Vorwurf in Schutz
Also mir ist das gar nicht so aufgefallen, dass am Wahlsonntag ein Herr hinter Andrea Ypsilanti die Worte von ihr synchron mitsprach. Manche meinten, sie können wohl selbst nicht reden und brauchen einen "Einflüsterer". Haben Sie das auch so gesehen?
http://www.spiegel.de

Apokalypse verschoben
Da rast ein Asteroid dicht an der Erde vorbei und keiner nimmt richtig Notiz von ihm. Na ja, wird der eine oder andere sagen, waren ja immerhin noch eine halbe Million Kilometer dazwischen. Dennoch, für das Weltall keine Entfernung und mit seinen 250 Meter Durchmesser hätte er mehr als nur Unheil angerichtet.
http://www.zeit.de

Mineralstoffe - wenige Milligramm können entscheidend sein
Achten Sie darauf, wie viele Mineralstoffe in ihrem Essen sind? Mein Gott, wird man sagen, auf was soll ich denn noch achten. Diese Stoffe braucht aber unser Organismus um zu überleben.
http://www.gesundheit.de

Unfallrisiko Diabetes
Diabetes kann man in jedem Alter haben. Dennoch ist gerade im Alter und bei Übergewichtigen die Anfälligkeit hierzu sehr groß. Steigt das Unfallrisiko mit Diabetes? Notfallmediziner berichten immer wieder von Unfällen, deren wirkliche Ursache nicht recht zu erklären ist.
http://www.gesundheit.de


Wachstum in den USA beinahe zum Stillstand gekommen
Über 2 Millionen Familien können ihr Haus nicht mehr abbezahlen. Rechnet man noch die hinzu, die es gerade noch können, dann leisten die sich dann aber sonst nichts mehr. Der Konsum sinkt dramatisch, die Wirtschaft kommt zum Erliegen und der Arbeitsplatz in Gefahr. Ein Teufelkreis beginnt sich zu drehen. Hoffen wir, dass die Welt diese Finanzkrise bald in den Griff bekommt. Solche Probleme wirken sich ganz schnell global aus.
http://www.tagesschau.de

Kaffee: Nicht nur der Leber zuliebe
Die Kaffeebohne als Kampfmittel gegen Krebs. Wer hätte das gedacht! Als Espressoliebhaber höre ich das natürlich gern, sind doch manchmal die Kaffeetrinker beinahe zu "Selbstmördern" erklärt worden. Aber Spaß beiseite, der Genuss von Kaffee soll das Risiko von beispielsweise Leberzell-Karzinomen drastisch senken.
http://www.faz.net

Wer pflegt erbt mehr
Das ist auch eine gute Nachricht. Das Kabinett billigt mehr Rechte für Vererber. Der Tod eines lieben Menschen ist schon schlimm genug, danach kommt aber noch der Ärger mit den Erben hinzu. Pflegende Angehörige sollen mehr Erbansprüche erhalten.
http://www.heute.de

Lügen, bis das Image stimmt
Sie sind Fernsehzuschauer und haben sicher schon die Werbung von Eon gesehen: Das Meer rauscht und ein smarter Jüngling verkündet wie toll der Energieriese das Meer nutzt - wahnsinnig umweltfreundlich. Der Zuschauer denkt, echt toll, die tun mal was. Denkste - die Anlagen sind weder technisch ausgereift noch kommt diese Art der Stromerzeugung in den nächsten Jahren.
http://www.zeit.de

Handy für Blinde
Dass man heutzutage mit einem Handy auch noch telefonieren kann wissen die meisten. Ein Handy aber für Blinde, das ist mal ein tolle Erfindung. Der Sehgeschädigte kann sich die Nachricht vorlesen lassen - sehr interessante Technik.
http://spiegel.de

Putins Kronprinz setzt sich von Putin ab
Alle Achtung! Man kann nun von Dmitrij Medwedew denken was man will, aber das hätte man ihm wohl kaum zugetraut. Eine Marionette in Putins Händen, ja aber dass er eigene Wege gehen will? Er will das Rechtssystem ändern, weg von der "Diktatur des Gesetzes".
http://www.spiegel.de

Warum die Union von Schröder lernen muss
Wie Ministerpräsident Koch den Wahlkampf geführt hat, hat vielen Wählern schon vor der Wahl nicht gefallen und nun sind sogar 60 % der Hessen dafür, dass er als Regierungschef nicht mehr antritt. Deutschland ist keine Insel der Seligen, sondern liegt mitten in Europa. Integration muss ein Haupthema in der Politik und bei den Menschen sein. Gegen Ausländer zu polemisieren kommt nicht gut an.
http://www.spiegel.de

Afghanistan-Einsatz wird nicht erweitert
Die USA haben viele Kriegseinsätze in der Welt angezettelt. Wie die Geschichte zeigt, kaum mit Erfolg und wenn dieser sich dann wirklich nicht einstellt, sollen andere Länder helfen die verfehlte Politik auszubügeln. Der Ton aus Washington fördert nicht gerade den guten Willen der anderen.
http://www.n24.de