Weihnachen gut verbracht
Wie ist es Ihnen denn Weihnachten so ergangen? Zufrieden? Große Geschenke, kleine Geschenke? Oder gar keine Geschenke. Gar keine Geschenke gibt es dann, wenn man entweder wirklich kein Geld für so etwas ausgeben kann oder man lässt es einfach und freut sich auch ohne Geschenke über Weihnachten. Ob reich oder arm, an Weihnachten spielt für viele das Geld oft keine so große Rolle.
Aber im wirklichen Leben schon. In einem Zeitungsbericht der Heiligabend-Ausgabe wurde festgestellt, dass laut Umfrage weit über 50 % der Deutschen meinen, in unserem Land gibt es nur Reiche und Arme. Dazwischen nichts mehr. Die oft zitierte "Mittelschicht" fehlt.
Wenn ich es mir recht überlege, ist diese Aussage eine ziemliche Arroganz gegenüber den wirklich Armen - 10% in Deutschland - und erst recht gegenüber denen in der Welt, die froh wären sie zählten zu der "herunter gekommenen Mittelschicht Deutschlands".
Auch Politiker suggerieren uns Wählern vor den Wahlen gern wie schlecht es uns derzeit geht und das es dann wieder besser wird, wenn sie gewählt werden. Die Leute glauben das oft auch noch.
Natürlich hat die Schicht der Armen in Deutschland zugenommen. Das ist in einem reichen Land wie dem unseren sowieso blamabel, besonders die Kinderarmut. Wenn ich aber im Fernsehen Leute sehe, die zusammen mit ihren Kindern vor der Kamera jammern, wie wenig sie Geld haben und gleichzeitig Markenklamotten tragen oder zum Besten geben welch teure Hobbies sie dennoch pflegen, dann ist das für mich Jammern auf sehr hohem Niveau. Meine Kinder haben, als sie noch jünger waren, auch keine Markenklamotten bekommen und haben es überlebt. Und gejammert hat bei uns keiner.
Vielleicht sollen wir mal in der Nachweihnachtszeit nachdenken, ob man sich nicht schon in manchen Dingen von der Wirklichkeit so abgelöst hat, dass das rechte Maß verloren gegangen ist. Unser Bundespräsident hatte schon recht, wenn er in seiner Weihnachtsansprache sagte: "Wir brauchen mehr Anstand, Bescheidenheit und Maß."
Aber im wirklichen Leben schon. In einem Zeitungsbericht der Heiligabend-Ausgabe wurde festgestellt, dass laut Umfrage weit über 50 % der Deutschen meinen, in unserem Land gibt es nur Reiche und Arme. Dazwischen nichts mehr. Die oft zitierte "Mittelschicht" fehlt.
Wenn ich es mir recht überlege, ist diese Aussage eine ziemliche Arroganz gegenüber den wirklich Armen - 10% in Deutschland - und erst recht gegenüber denen in der Welt, die froh wären sie zählten zu der "herunter gekommenen Mittelschicht Deutschlands".
Auch Politiker suggerieren uns Wählern vor den Wahlen gern wie schlecht es uns derzeit geht und das es dann wieder besser wird, wenn sie gewählt werden. Die Leute glauben das oft auch noch.
Natürlich hat die Schicht der Armen in Deutschland zugenommen. Das ist in einem reichen Land wie dem unseren sowieso blamabel, besonders die Kinderarmut. Wenn ich aber im Fernsehen Leute sehe, die zusammen mit ihren Kindern vor der Kamera jammern, wie wenig sie Geld haben und gleichzeitig Markenklamotten tragen oder zum Besten geben welch teure Hobbies sie dennoch pflegen, dann ist das für mich Jammern auf sehr hohem Niveau. Meine Kinder haben, als sie noch jünger waren, auch keine Markenklamotten bekommen und haben es überlebt. Und gejammert hat bei uns keiner.
Vielleicht sollen wir mal in der Nachweihnachtszeit nachdenken, ob man sich nicht schon in manchen Dingen von der Wirklichkeit so abgelöst hat, dass das rechte Maß verloren gegangen ist. Unser Bundespräsident hatte schon recht, wenn er in seiner Weihnachtsansprache sagte: "Wir brauchen mehr Anstand, Bescheidenheit und Maß."
Labels: Deutschland, Politik




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