Reich-Ranicki, Ackerman &Co
Zuerst dachte man, dass die Diskussionen über schlechte Fernsehprogramme, Finanzkrise usw. schnell von der Bildfläche verschwinden; ist aber nicht so. Mit einem alten Getränke-Webe-Slogan könnte man sagen: Sind wir nicht alle ein bisschen Reich-Ranicki? Sind wir nicht alle ein bisschen geltungssüchtig? Einige allerdings etwas mehr.
Zwar sollte Reich-Ranicki mit einem Preis ausgezeichnet werden, aber irgendwie muss er sich wohl nicht richtig herausgestellt gefühlt haben. In der letzte Zeit hat man auch nicht mehr soviel von ihm gehört.
Was macht sich da besser als über das schlechte Fernsehprogramm zu wettern in der Gewissheit, die Nation hinter sich zu haben, und, das ist wichtig, man steht wieder im Rampenlicht. Wir wissen zwar alle, dass das Fernsehprogramm streckenweise nichts taugt, aber mit was sollen denn die Sender auch 24 Stunden am Tag ständig aufwarten? Es gibt nicht andauernd den absoluten Knüller.
Und seien wir mal ehrlich, als Reich-Ranicki sein "Literarisches Quartett" hatte, profilierte er sich ständig als Besserwisser und ödete damit seine Zuschauer gehörig an. Man konnte ja kaum eine Sendung durchhalten. Und das Gespräch mit Gottschalk konnte man auch nur maximal 10 Minuten ansehen um dann wieder woanders hinzuschalten. Und so einer schimpft über das Programm von heute. Geltungssucht kann man da nur sagen.
Dass sich Frau Heidenreich gleich mit ins Kielwasser gehängt hat enttäuscht mich. Ihr hätte ich mehr Niveau zugetraut. Den Arbeitgeber öffentlich zu beleidigen, würde in einer Firma den Rausschmiss bedeuten. Auch sie vertrat und vertritt noch im Medienangebot wie viele andere auch nur ein "Produkt". Und es ist wie bei jeder Firma, wenn ein Produkt am Markt nicht mehr gewünscht wird, wird es zurück genommen. Wenn ihre Einschaltquoten zurück gehen, ist das eine Sache, die Frau Heidenreich vertreten muss, nicht der Sender. Auch Profilneurose.
Letztlich der Herr Ackermann. Unbestritten eine Kapazität auf seinem Fachgebiet aber immer gut für ein falsches Wort am falschen Platz. Diese Zwiespältigkeit der Person lässt einen wundern. Wenn er und seine Kollegen auf Bonus usw. verzichten wollen ist ja gut. Dann aber zusagen, wer Geld vom Staat nimmt ist quasi eine "taube Nuss" und unfähig eine Bank zu führen, ist eine Steilvorlage, die sich unsere Bundeskanzlerin und der Finanzminister nicht gefallen lassen müssen. Erst schreit man nach dem Staat um Hilfe in der Krise und dann haut man ihm eine hinten rein. Irgendwie auch wie Reich-Ranicki.
Wir haben "echt gute Vorbilder". Hoffentlich nehmen sich nicht zuviel an denen auch noch ein Beispiel.
Zwar sollte Reich-Ranicki mit einem Preis ausgezeichnet werden, aber irgendwie muss er sich wohl nicht richtig herausgestellt gefühlt haben. In der letzte Zeit hat man auch nicht mehr soviel von ihm gehört.
Was macht sich da besser als über das schlechte Fernsehprogramm zu wettern in der Gewissheit, die Nation hinter sich zu haben, und, das ist wichtig, man steht wieder im Rampenlicht. Wir wissen zwar alle, dass das Fernsehprogramm streckenweise nichts taugt, aber mit was sollen denn die Sender auch 24 Stunden am Tag ständig aufwarten? Es gibt nicht andauernd den absoluten Knüller.
Und seien wir mal ehrlich, als Reich-Ranicki sein "Literarisches Quartett" hatte, profilierte er sich ständig als Besserwisser und ödete damit seine Zuschauer gehörig an. Man konnte ja kaum eine Sendung durchhalten. Und das Gespräch mit Gottschalk konnte man auch nur maximal 10 Minuten ansehen um dann wieder woanders hinzuschalten. Und so einer schimpft über das Programm von heute. Geltungssucht kann man da nur sagen.
Dass sich Frau Heidenreich gleich mit ins Kielwasser gehängt hat enttäuscht mich. Ihr hätte ich mehr Niveau zugetraut. Den Arbeitgeber öffentlich zu beleidigen, würde in einer Firma den Rausschmiss bedeuten. Auch sie vertrat und vertritt noch im Medienangebot wie viele andere auch nur ein "Produkt". Und es ist wie bei jeder Firma, wenn ein Produkt am Markt nicht mehr gewünscht wird, wird es zurück genommen. Wenn ihre Einschaltquoten zurück gehen, ist das eine Sache, die Frau Heidenreich vertreten muss, nicht der Sender. Auch Profilneurose.
Letztlich der Herr Ackermann. Unbestritten eine Kapazität auf seinem Fachgebiet aber immer gut für ein falsches Wort am falschen Platz. Diese Zwiespältigkeit der Person lässt einen wundern. Wenn er und seine Kollegen auf Bonus usw. verzichten wollen ist ja gut. Dann aber zusagen, wer Geld vom Staat nimmt ist quasi eine "taube Nuss" und unfähig eine Bank zu führen, ist eine Steilvorlage, die sich unsere Bundeskanzlerin und der Finanzminister nicht gefallen lassen müssen. Erst schreit man nach dem Staat um Hilfe in der Krise und dann haut man ihm eine hinten rein. Irgendwie auch wie Reich-Ranicki.
Wir haben "echt gute Vorbilder". Hoffentlich nehmen sich nicht zuviel an denen auch noch ein Beispiel.
Labels: Politik




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