Wo wohnt der liebe Gott
Kinderfrage, sagen Sie? Ja und nein. Zuerst muss man fragen, gibt es einen Gott? Vielleicht kennen Sie die kurze Passage darüber von Bert Brecht.
In dieser Geschichte fragt jemand ob es einen Gott gibt. Der Angesprochene sagt dazu, dass es wichtig ist zu wissen, warum man fragt. Wenn man in der Weise fragt: Gibt es nächsten Winter Schnee, dann hat man eigentlich kein Interesse etwas zu erfahren um sich darauf einzustellen, so kann man es gleich bleiben lassen.
Fragt man weil man mehr wissen will um sich danach auszurichten, dann: Ja, es gibt einen Gott. Jetzt kann man fragen wo wohnt Gott oder zumindest wo ist Gott. Über Gott wird viel geschrieben und gesungen. Also ist er vielen sehr wichtig und trotzdem heißt es, er ist überall und nirgends. Gott ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall und dessen Umfang nirgends ist. Letztlich geht daraus hervor, man kann es nicht beschreiben, vielleicht erahnen kann, wenn einer tief eingestiegen ist in diese Frage, ohne Vorbehalt.
Gott wohnt im Himmel ist einfach und deshalb glauben die Kinder es auch gern. Den Himmel sieht man und ist oben. nach oben zu sehen ist sowieso positiv. Manche sagen bei verschiedenen Gelegenheiten, das ist wie der Himmel auf Erden. Dann kommen wir der Sache schon näher. Und wenn der andere für einen selbst der Himmel ist, dann sind wir schon ganz nahe dran.
Gott wohnt im Nächsten. Jeder kennt die Bibelstelle: Wenn du deinem Nächsten etwas Gutes tust, dann hast du es mir getan. Oder wenn zwei oder drei beisammen sind, dann bin ich mitten unter ihnen. Dann haben wir ja schon den Ort wo Gott wohnt. Nicht im Himmel oder so weit weg, dass wir ihn begreifen können, nein bei mir, bei dir.
Als der russische Astronaut Gagarin (Kosmonaut heißt es bei den Russen) als erster kurz im Weltraum war, sagte er bei seiner Rückkehr, dass er Gott nicht gesehen hätte. Na, dazu hätte er auch nicht in den Weltraum fahren brauchen.
In dieser Geschichte fragt jemand ob es einen Gott gibt. Der Angesprochene sagt dazu, dass es wichtig ist zu wissen, warum man fragt. Wenn man in der Weise fragt: Gibt es nächsten Winter Schnee, dann hat man eigentlich kein Interesse etwas zu erfahren um sich darauf einzustellen, so kann man es gleich bleiben lassen.
Fragt man weil man mehr wissen will um sich danach auszurichten, dann: Ja, es gibt einen Gott. Jetzt kann man fragen wo wohnt Gott oder zumindest wo ist Gott. Über Gott wird viel geschrieben und gesungen. Also ist er vielen sehr wichtig und trotzdem heißt es, er ist überall und nirgends. Gott ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall und dessen Umfang nirgends ist. Letztlich geht daraus hervor, man kann es nicht beschreiben, vielleicht erahnen kann, wenn einer tief eingestiegen ist in diese Frage, ohne Vorbehalt.
Gott wohnt im Himmel ist einfach und deshalb glauben die Kinder es auch gern. Den Himmel sieht man und ist oben. nach oben zu sehen ist sowieso positiv. Manche sagen bei verschiedenen Gelegenheiten, das ist wie der Himmel auf Erden. Dann kommen wir der Sache schon näher. Und wenn der andere für einen selbst der Himmel ist, dann sind wir schon ganz nahe dran.
Gott wohnt im Nächsten. Jeder kennt die Bibelstelle: Wenn du deinem Nächsten etwas Gutes tust, dann hast du es mir getan. Oder wenn zwei oder drei beisammen sind, dann bin ich mitten unter ihnen. Dann haben wir ja schon den Ort wo Gott wohnt. Nicht im Himmel oder so weit weg, dass wir ihn begreifen können, nein bei mir, bei dir.
Als der russische Astronaut Gagarin (Kosmonaut heißt es bei den Russen) als erster kurz im Weltraum war, sagte er bei seiner Rückkehr, dass er Gott nicht gesehen hätte. Na, dazu hätte er auch nicht in den Weltraum fahren brauchen.
Labels: Religion




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