14.9.08

Pontifex - Weltenführer

Wenn es für mich einen Weltenführer gibt, dann den Papst. Ja, es gibt auch andere Religionsführer wie z. B. den Dalai Lama, aber weltumspannend gesehen ist der Papst für Millionen von Menschen einfach die Führungspersönlichkeit schlechthin.



Die Faszination des Papstes sehen wir zur Zeit in Frankreich. Die Menschen dort, die eine Kirche das Jahr über selten von innen sehen, sind begeistert von ihm. Und wie war es in Deutschland vor zwei Jahren? Ähnlich! Braucht die Menschheit einen geistigen Führer, einen, der wirklich führt und leitet?

Natürlich ruft auch ein Papst Widerspruch hervor, steht in der Kritik und macht auch Fehler. Das ist menschlich und gut so, denn sonst wäre er übermenschlich.

Sehen wir uns einmal die weltlichen Machthaber an! Jeder sieht sich gern als mächtig und groß. Aber alles ist von Selbstsucht und Eigennutz bestimmt, denn nur so werden aus Patrioten des Volkes Diktatoren. In Afrika haben wir Beispiele genug davon.

Aber zurück zum Papst. Als Papst Johannes Paul II. starb war alles in Rom versammelt. Die Wichtigen und weniger Wichtigen und auch die, die sich für wichtig hielten. Freund und Feind standen nebeneinander und gaben sich sogar noch den Friedensgruß. Wo gab es denn so etwas schon einmal?

Der Oxforder Professor Ash wurde bei dieser Gelegenheit in Rom gefragt, warum er sich vor dem Papst verneige. Daraufhin sagte dieser: Dass er zwar nicht wisse, wie groß sein Einfluss auf die katholische Kirche gewesen sei, aber er war er erste "Welt-Führer".

(Das kleine Video entstand bei der ersten Audienz des Papstes auf dem Petersplatz nach dem Deutschland-Besuch vor zwei Jahren)

Labels:

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Links zu diesem Post:

Link erstellen

<< Startseite