25.5.08

Bonn und die toten Bienen

Stellen Sie sich mal vor: Es gibt keine Bienen mehr.
Sind Sie der Typ: Na, dann ess ich eben Marmelade oder der: In dem Fall werde ich zum Umweltschützer (manche brauchen bekanntlich immer einen Tritt in den H......).

Die UN Artenschutzkonferenz in Bonn ist vorbei, das Alltagsgeschäft hat uns wieder eingeholt und die Bienen, die wegen dem Mais-Spritzmittel umgekommen sind, sind wieder eine Randnotiz geworden bzw. nur noch für die Imker von Bedeutung. Wenn wir so denken, haben wir überhaupt nichts begriffen, geben allerdings zu, dass wir von Natur und dem drum herum aber auch nichts verstehen.

Durch die Bienen, ich sage mal, als sie geschaffen oder "geboren" wurden, entstand erst die Flora die wir heute kennen. Mit ihnen kamen die Blumen, die wir lieben, das Obst, das wir so gern essen, die wunderschönen Felder und Wiesen über die wir immer wieder ob deren Vielfalt staunen und uns begeistern können. All das ist ein gutes Stück auch unseres Lebens, egal ob zum Nutzen oder zur Freude oder beidem.
Jetzt verkürzen wir mal die Aussage: Bienen weg, Blumen und Obst weg, überhaupt alles weg was uns doch soviel Freude bereitet. Übrigens Marmelade gibt es dann auch nicht mehr.

Wenn wir uns das mal verinnerlicht haben verstehen wir auch, dass Flora und Fauna geschützt werden müssen, dass beide einschließlich wir in einer Symbiose miteinander leben. Letztlich sind wir aber die größten Nutznießer, denn die Bienen können ganz gut ohne uns leben, wir ohne sie allerdings nicht bzw. ganz schlecht.

Nun muss nicht gleich jeder ein Umweltaktivist werden. Im Kleinen kann man allerdings auch etwas tun und wenn bekanntlich viele etwas tun, gibt es auch ein Stück. Fangen wir mal damit an, dass wir die Brennnessel im Garten nicht gleich rausreißen sondern stehen lassen, die Schmetterlinge zum Beispiel würden sich schon mal darüber freuen und es wäre doch ein Anfang.

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