Die Weltklimakonferenz und unsere Umwelt
Bei den vielen Einzelthemen, die alle unter "Klima" laufen, den vielen und verschiedenen Zahlen zu CO2-Emission, der Verschmutzung der Meere durch Schwermetalle und anderen Schadstoffe kommt man recht schnell zu der Frage, wie war es denn bisher? Nicht gestern und vorgestern, nein vor hundert Jahren und mehr.
Zwischen den Jahren 1000 und 1230 n. Ch. hatten wir hier in Europa das mittelalterliche Wärmeoptimum, d. h. im Durchschnitt etwa 2° C wärmer als heute, und das ist einiges. Dann kühlte es sich ab, um dann um 1930 herum wieder über den Durchschnittswert des 19. Jahrhunderts anzusteigen. 1944 zum Beispiel. Dieses Jahr, als Tausende unserer Soldaten vor Stalingrad erfroren, sei angeblich das kälteste Jahr im ganzen letzten Jahrhundert gewesen. Nun sah ich eine Statistik, die 1944 als das Jahr ausweist, das die höchste durchschnittliche Erwärmung zwischen 1900 und 1980 hatte. Diese verschiedenen Aussagen irritieren.
Weiterhin verstehe ich nicht, dass das Grönlandeis seit etwas 1870 ohne Unterbrechung bis heute schmilzt. Damals gab es weder Autos noch zu viele Rindviecher, keinen überhöhten Anbau von Getreide oder anderen Früchten die in hohem Maße CO2 produzierten hätten. Wie passen diese, sicherlich erklärbaren "Ungereimtheiten" für einen Laien zusammen.
Solange es diese und andere "Ungereimtheiten" gibt, vermischt mit immer wieder lancierten Meldungen, dass es eine Klimakatastrophe gar nicht geben wird, dass die Politiker dieses Thema nur für sich ausnutzen (kennen wir von der Bush-Regierung), solange wird die Menschheit nicht an einem Strick ziehen, da können wir hier in Deutschland machen was wir wollen.
Dennoch hoffe ich mit vielen, dass durch Kopenhagen viele Staatsoberhäupter wirklich daran erinnert werden, dass Umweltschutz für sie, für uns und unsere Nachfahren überlebensnotwendig ist. Denn gerade sie müssen die ersten in ihren Ländern sein, die Leben vor Profit stellen.
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